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Commodore PET 2001 / CBM 2001


Hersteller:
Commodore

Speichermedium:
Kassette, Diskette (über IEEE-488-Schnittstelle)

Veröffentlichung:
September 1977 (USA und Kanada)
1978 (Europa, als CBM 2001-Reihe)

Technisches:
Prozessor
6502 (8 Bit) von MOS Technology
Taktfrequenz: 1 MHz

Speicher
RAM: 4, 8, 16, 32 KB (je nach Modell)
ROM: 14 KB (davon Basic - 8 KB, Kernel – 4 KB, Terminal Interface Monitor, TIM – 1 KB, Diagnoseroutinen – 1 KB)
Betriebssystem
CBM BASIC (basierend auf Microsoft BASIC)

Grafik
zeichenbasierend
Auflösung: 40x25 Zeichen
monochrom

Sound
keinen

Schnittstellen
1xIEE-488
1xUserport
1xExpandionsport
1xDatasette (intern)
1xDatasette (extern)

Allgemeines:
Welcher Rechner war er erste Personal Computer?

Diese Streitfrage steht bis heute im Raum. Die einen sehen den im April 1976 vorgestellten APPLE 1 in dieser Position. Allerdings handelte es sich bei diesem Computer ab Werk um nichts anderes als eine Platine, die man erst einmal um Netzteil, Gehäuse, Tastatur, Laufwerk und Bildschirm (meistens ein Fernseher) erweitern musste, um damit was anfangen zu können.

Im Januar 1977 kam der frisch gebackene Computerhersteller COMMODORE aus dem Nichts und präsentierte einen Computer, der sofort, ohne Basteleien benutzbar ist: Den PET 2001. Ein Rechner, der seinen eigenen Monitor und dazu Kassettenlaufwerk, Tastatur und Netzteil mitbrachte. All das in einem stabilen Stahlgehäuse. Bereit zum Aufstellen und Benutzen. Meiner Meinung nach, war es erst dieser PET 2001, der wirklich als erster Personal Computer (PC) in die Geschichte der Computertechnik eingegangen ist.

Im selben Jahr kamen zudem der Radioshack TSR-80 (nur in den USA) und der Apple 2 heraus. Beide Rechner hatten aber ab Werk kein eigenes Laufwerk an Bord. Es musste zusätzlich gekauft werden.

Aber wie konnte COMMODORE, ein Hersteller für Taschenrechner, so scheinbar mühelos und schnell einen solchen Komplettrechner aus dem Boden stampfen? Die Antwort lautet: Jack Tramiel und Charles Ingerham Peddle.
Tramiel, der Gründer von COMMODORE, hatte seinen winzigen Laden für Schreibmaschinenreparaturen innerhalb von 20 Jahren zu einem großen Hersteller von Taschenrechnern ausgebaut. Als jedoch der bisherige Chiplieferant TEXAS INSTRUMENTS im Jahre 1975 entschied, die eigenen Chips einfach in eigene Taschenrechner zu setzen, stand Tramiel buchstäblich vor dem Aus. TEXAS INSTRUMENTS konnte durch die eigene Chipproduktion ihre neuen Taschenrechner billiger verkaufen, als COMMODORE bereits die Chips im Einkauf kosteten!
Aber Jack Tramiel wäre nicht eben dieser gewesen, wenn er nicht bissig und kämpferisch einen Ausweg gesucht hätte. Der Mann mag ein gnadenloser Taktierer und Schreckgespenst der damals jungen Computerbranche gewesen sein, aber ein Umfaller war er nie. Er fand die Lösung seines Problems in dem Chiphersteller MOS TECHNOLOGIES, der bereits seit 1969 existierte und im Markt etabliert war. Nach kurzer Verhandlung mit seinem Geldgeber Irving Gould, kaufte Tramiel MOS per Handstreich und versetzte damit der gesamten Branche einen harten Schlag, denn das Unternehmen war ein wichtiger Lieferant für Hersteller von Taschenrechnern, Computern, Produktionsanlagen usw.
Und nun kommt der zweite Teil der Gleichung ins Spiel: Charles Ingerham „Chuck“ Peddle. Dieser Mann, ein begnadeter Elektronik-Ingenieur, entwickelte ab 1973 Prozessoren. Zuerst bei Motorola und dann (nach Meinungsverschiedenheiten mit dem Arbeitgeber) bei MOS Technologies. Und dieser Meister seines Fachs kam nun ganz nebenbei als Bonus ins Boot! Peddle hatte kurz zuvor den 8-Bit-Microprozessor MOS 6502 entwickelt und dieser lag bei der COMMODORE-Übernahme fertigungsreif vor. Dieser Prozessor sollte einen immensen Siegeszug antreten und beispielsweise im Apple 1 und 2, dem Atari 800 und dem Commodore VC-20 als Herz fungieren. Sein direkter Nachfolger ist dann übrigens im Heimcomputer schlechthin zu Hause, dem Commodore 64.

Nun sind alle Zutaten beisammen, Jack Tramiel und Chuck Peddle verstanden sich in den ersten Jahren blendend und Tramiel wusste um den Schatz, den er gehoben hatte. Und so stießen Peddles Vorschläge hinsichtlich eines extrem günstigen Komplettcomputersystems auf offene Ohren. Die Basis für dieses Gerät hatte Peddle bereits für MOS entwickelt und nannte sich KIM-1. Die Legende besagt, dass der neue Computer in nur 6 Wochen fertig entwickelt war, aber belegt ist das nicht. Belegt ist aber, dass das Produkt dieser Entwicklung, der PET 2001 der Öffentlichkeit im Januar 1977 in Form eines Prototyps im Holzgehäuse auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas, USA vorgestellt wurde. Kurz darauf wurde das Serienmodell im April auf der WestCoast Computermesse in San Francisco, USA ausgestellt.

Und der Rechner machte verdammt viel Wind! Chuck Peddles Baby (intern auch „Peddles Ego Trip“ genannt) beeindruckte die Experten und Konsumenten durch seine Vollständigkeit. Es ist ganz einfach alles vorhanden, nichts muss erzwungenermaßen nachgekauft werden und das alles für damals sagenhafte 795 Dollar! Allerdings verzögerte sich der eigentliche Verkaufsstart in den USA und Kanada bis zum September 1977. Nach Deutschland kam der PET 2001 erstmals 1978, als er auf der Hannover-Messe (die Vorläuferin der Cebit) ausgestellt wurde. Augenzeugen berichten von kleinen Tumulten und Gedränge am COMMODORE-Stand, denn der neue „Tischrechner“, wie man damals sagte, zog die Massen magisch an. Anfangs verlangte man in Deutschland saftige 2900 DM für den neuen Computer. Dieser Preis sank aber innerhalb eines Jahres auf ca. 1900 DM.
Aber was bekam man denn genau für diesen Betrag nach Hause? Es dürfte klar sein, dass es hier nicht um Höhenflüge in Sachen Leistung und Grafik geht, sondern um ein Gesamtsystem, dass sinnvoll eingesetzt werden kann.
Während der direkte Konkurrent, der APPLE 2, bereits Farbgrafik und Einzelpunktdarstellung (also Vollgrafik) beherrschte, punktete der nur ein Drittel so teure PET mit der Möglichkeit, Groß- und Kleinbuchstaben darzustellen, was damals etwas Besonderes in dieser Preisklasse war. Somit war der PET ideal für die typischen Textverarbeitungsaufgaben in Büro, Schulen und Haushalten. Auch war die Benutzeroberfläche (Screen-Editor) bedeutend leichter zu bedienen, als die des Apple 2. Eine Maus kannten beide Modelle noch nicht.

Der Name PET ist eine Geschichte für sich. Die offizielle Bezeichnung „Personal Electronic Transcator“, auf Deutsch ungefähr „Persönlicher, elektronischer Ausführer“, ist nur die halbe Wahrheit. Das Kürzel PET steht im Englischen für „Haustier“ oder „Schätzchen“ und dieser Name wurde laut Peddle gewählt, da es in den USA seit vielen Jahren so genannte „Pet Rocks“ gab (und gibt), die nichts anderes sind, als Steine, die als Haustiere verkauft werden. Inklusive Pflege- und Abrichtungsanleitung. Der neue Rechner sollte pflegeleicht und sympathisch wirken. Ein passendes Detail ist das nach oben hin zu öffnende Gehäuse. Man klappt einfach das gesamte obere Teil inklusive Monitor nach oben, ähnlich wie bei der Motorhaube eines Autos. So hat man jederzeit einfachen Zugang zu den Innereien.

Die Software so eines Komplettrechners ist natürlich ebenfalls entscheidend für den Erfolg. Das damals kleine Unternehmen MICROSOFT bot sein eigenes BASIC jedem an, der es haben wollte und hatte sich damit einen gewissen Ruf geschaffen. COMMODORE kaufte eine Lizenz (natürlich nicht ohne Spezialkonditionen, die Jack Tramiel herausschlug) und erweiterte das BASIC stark. Das Ergebnis war so gut, dass COMMODORE dieses BASIC in so gut wie alle ihre späteren 8Bit-Systeme integrierte. Anfangs passierte aber etwas, was für einige User damals sicherlich sehr ärgerlich war. Ein einfacher Tippfehler des im ROM gespeicherten Codes sorgte dafür, dass die erfolgreich geschriebenen Daten auf Kassette beim Lesen einen Totalabsturz verursachten. Das betraf zwar nur die ersten Käufer des PET 2001 und es wurden korrekte ROMs nachgeliefert, aber diejenigen, die sich ihren Rechner aus den USA importieren ließen, wurden mit 1000 DM (Deutschland) zur Kasse gebeten! Immerhin wurde dieser Fehler innerhalb der laufenden Produktion schnell behoben und es betraf nur recht wenige Käufer.

Für einen Komplettrechner passend, befindet sich (zumindest beim ersten PET-Modell) neben der Tastatur ein integriertes Kassettendeck (auch „Datasette“ genannt), das als Laufwerk fungiert. Wieso der hier abgebildete PET kein Kassettenlaufwerk mehr hat, erfährt man weiter unten.

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Zur Erklärung für Leser, die diese Zeit nicht kennengelernt haben: Die Kassette diente lange Zeit als preiswerter Datenträger für Software und wurde teilweise zeitgleich zur damals teureren Diskette verwendet. Ihren Ursprung haben Kassetten (egal ob für Daten oder Musik) in Bandmaschinen, die schon seit den 1950er Jahren für Musikaufnahme- und wiedergabe bzw. bei Großrechnern als Speicher genutzt wurden. Erst als die Diskette deutlich preiswerter wurde, löste sie zumindest im Computerbereich die Kassette ab. Eine komplette Zeitenwende gab es dann Anfang der 1990er Jahre, als die CD (wieder für Audio und Daten) ihren Siegeszug antrat. Frei änderbare Daten lieferte aber noch recht lange die Diskette (und deren modernere Ableger wie ZIP-Datenträger). Heute übernehmen das kleine USB-Festplatten oder –SSDs bzw. USB-Sticks.
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Aber zurück zu unserem stählernen Haustier. Ein echter Reinfall war die Tastatur des ersten Modells der PET 2001-Reihe. Da COMMODORE bisher nur Taschenrechner gebaut hatte, war man somit auf die Produktion simpler Gummitastaturen eingerichtet, die zudem nur direkt übereinander angeordnete Tasten hatten. Die Tasten lagen also nicht, wie man es heute noch kennt, versetzt übereinander, was das Tippen wesentlich erleichtert. Und so hatte man alles falsch gemacht, was man bei einer Tastatur für einen als ernsthaft beworbenen Computer nur falsch machen kann: Ohne Druckpunkt, keine schnelle Eingabe möglich und dazu auch noch kleine Tasten. Die Nutzer nannten die eigenartige Gummitastatur „Chiclet Style Keyboard“ (Küken-Stil-Tastatur) oder im deutschsprachigen Raum auch „Mickymaus-Tastatur“ (angeblich so von COMMODORE Deutschland geprägt), was in beiden Fällen bedeuten soll, dass damit bestenfalls Kinder mit ihren kleinen Fingern umgehen können. Die Tastatur wurde erst bei der zweiten Modellgeneration, den Modellen PET 2001-N und -B verbessert und der PC bekam endlich eine anständige Tastatur mit gefederten Plastikkappen. Dafür fiel aber nun die eingebaute Datasette weg, da dafür kein Platz mehr neben der Tastatur ist. Ein Kassettenlaufwerk kann natürlich weiterhin genutzt werden und wird nun extern angeschlossen.
Die Internas der PET 2001-Reihe lesen sich recht unspektakulär, was angesichts des damaligen Verkaufspreises aber auch verständlich ist. Da wäre zuerst der oben bereits angesprochene 8Bit-Prozessor MOS 6502 (Takt: 1 MHz), der durch trickreiche und fortschrittliche Produktion auf einen Herstellungspreis von gerade mal 25 Dollar gedrückt werden konnte. Der RAM-Ausbau erfolgte vom ersten Modell an in verschiedenen Größen, was sich natürlich im Preis niederschlug, denn Arbeitsspeicher war damals immens teuer, da große Ausschussmengen bei der Produktion anfielen. Der verbaute Arbeitsspeicher fing bei 4 KB an und endete dann bei 32 KB, allerdings erst bei späteren Modellen. Die Platine verfügt über zwei Datasettenanschlüsse (einer war im ersten PET-Modell von dem integrierten Kassettengerät bereits belegt), einen Userport und den überaus wichtigen IEEE-488-Anschluss, der für die gesamte Peripherie wie Drucker, Diskettenlaufwerke usw. gedacht ist.
Der integrierte, monochrome 9 Zoll-Monitor beherrscht eine Auflösung von 25 Zeilen (Höhe) und 40 Zeichen (Breite). Anfangs hatte er eine schwarzweiße, später dann grüne und sehr selten auch blaue Darstellung.
Der Erfolg des PET 2001 war in den USA für COMMODORE recht überraschend. Man spricht von ungefähr 10.000 Stück verkauften Stück des ersten Modells in den USA und Kanada. Das mag heute nicht viel wirken, aber damals war das mehr als ein Achtungserfolg. Genaue Zahlen sind leider nicht zu finden. Neben Unternehmen, Ämtern und Privathaushalten, waren es auch Schulen, die diese leicht zu bedienenden Rechner einsetzten. Das Unternehmen wagte sich nun in die weite Welt und wollte den Rechner auch in Europa offiziell anbieten.
Kaum hatte man mit der europäischen Vermarktung begonnen, kam es zu einem Rechtsstreit mit PHILIPS, die die Rechte an dem Wort PET (in diesem Fall „ProgrammEntwicklungsTerminal“) europaweit hatten schützen lassen. COMMODORE umging dieses Problem, indem man für Europa eine neue Geräteserie startete, die CBM-Reihe (Commodore Business Machines). Diese Reihe ist technisch identisch zu den PET 2001-Geräten. Nur machte man hier von Anfang an nicht den Fehler des falsch programmierten ROMs. Die schlechte „MickyMaus“-Tastatur kam aber anfangs ebenfalls zum Einsatz. Auch die CBM-Modelle bekamen unterschiedliche RAM-Größen und nennen sich dann z.B. CBM 2001 (8 KB) oder CBM 3016 (16 KB). Leider sind keine deutschen Verkaufszahlen zu finden. Man weiß aber zumindest, dass die CBM-Reihe recht erfolgreich war. Eine der Nachfolgeserien, die CBM 8001-Geräte (Anfang der 80er Jahre) wurde mit mehr als 100.000 Stück, allein in Deutschland, zur damals erfolgreichsten Bürocomputerreihe des Landes. Aber das ist eine andere Geschichte.

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Nachtrag: Noch nie habe ich so oft unterschiedliche, teils völlig widersprüchliche Informationen aus dem Netz zusammengetragen. Das betrifft vor allem die zahlreichen Unterversionen der einzelnen Revisionen und die Bezeichnungen der europäischen Modelle. Beispielsweise wird angegeben, dass die PET 2001-Serie in Europa sofort zur CBM 3001-Serie wurde, was so nicht stimmen kann, da es eindeutig Geräte mit der Bezeichnung CBM 2001 gibt.
Hier noch eine kleine Übersicht (nach meinen Recherchen) der PET/CBM-Geräte der 2001/3001-Generation:

Diese Übersicht habe ich bewusst vereinfacht. Eigentlich gibt es beispielsweise nicht nur ein Modell PET 2001-8, sondern mehrere Unterversionen. Diese tauchen hier aber nicht auf, da auch hier das Internet unterschiedliche Informationen gibt.
PET 2001-4 = CBM ? (4KB RAM, „MickyMaus“-Tastatur)*
PET 2001-8 = CBM 2001 (8 KB RAM, „MickyMaus“-Tastatur)**
PET 2001-8 = CBM 3008 (8 KB RAM, gute Tastatur)
PET 2001-16 = CBM 3016 (16 KB RAM, gute Tastatur)
PET 2001-32 = CBM 3032 (32 KB RAM, gute Tastatur)

*unklar, ob es das 4KB-Modell je für Europa gab
**nachweislich auch als CBM 2001 beworben, laut Zeitungsanzeige
Die ersten PET-2001 und CBM-2001 Geräte haben die “MickyMaus-Tastatur“ und die eingebaute Datasette. Einige Quellen sagen, dass die europäischen CBM-Computer sofort mit der guten Tastatur ausgeliefert worden, was aber nicht stimmen kann, da es entsprechende Bilder und Zeitungsanzeigen gibt, die das Gegenteil zeigen.
Es gibt weiterhin einige Unklarheiten, vor allem hinsichtlich der Modellbezeichungen in Europa (CBM-Reihe). Hier ist jeder Fachmann, der diesen Text liest, gebeten, zur Aufklärung beizutragen. Das es in diesem Artikel aber ausschließlich um die 2001-Reihe (und die europäische CBM-Version) geht, gehe ich nicht auf die zahlreichen danach folgenden Modellreihen ein. Das wäre einen weiteren Artikel wert.

Quellen: cbmmuseum.kuto.de / c64-wiki.de / zock.com / cbmhardware.de / forum64.de / computermuseum.wordpress.com / wikipedia.org

Text von Nr.1






Copyright: Computerspielemuseum Berlin
Fotos: Nr.1


Dein Lieblingssystem?



User-Kommentare: (11)Seiten: [1] 
07.08.2019, 22:14 nudge (1028 
Ach was für schöne Erinnerungen. Als ich meinen VC-20 hatte, bekam ein damaliger Freund von mir von seinem Vater einen CBM-? (weiß die Nummer nicht mehr, hatte aber 2 Diskettenlaufwerke und konnte 40/80 Zeichen). Für die Spiele musste man mit einem Poke immer in den 40 Zeichen Modus schalten. Kann mich an ein horizontal Scrollendes Ballerspiel mit CBM Zeichensatz und ein eingedeutschtes Höhlenadventure erinnern. Letzteres haben wir auf dem Nadeldrucker mit Endlospapier mit-drucken lassen
06.08.2019, 07:34 Swiffer25 (553 
Netten "Sidekick" soeben beim "surfen" auf PcGamesHardware entdeckt;

Link
05.08.2019, 16:45 robotron (1899 
Wieder mal sehr schön geschrieben und tolle Bilder.
05.08.2019, 15:08 Nr.1 (3510 
Swiffer25 schrieb am 05.08.2019, 14:38:
Toller Bericht, vielen Dank für Ihre/Deine Mühe


Ich danke Dir und den anderen für die lieben Worte.

Mich ärgert aber, dass ich einiges nicht komplett klären konnte, obwohl ich intensiv recherchiert habe.

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ABER ich bin tatsächlich auf etwas gestoßen, was die Lösung des "CBM 2001-Problems" sein könnte!


Anzeige 1
(Vorankündigung in Deutschland)

Bezeichnung: PET 2001 (Preis 2900 DM)

Eindeutig vor dem Namensfiasko mit Philips und vor dem Start des Rechners in Deutschland (Europa)


Anzeige 2


Bezeichnung: CBM 2001 (Preis ca. 1800 DM)

Diese Anzeige ist also ungefähr ein Jahr nach dem Verkaufsstart in Deutschland (Europa), denn der Preis ist um ca. 1000 DM gesunken.

Sehr eigenartig ist allerdings, dass man ein Foto des PET 2001 (erstes Modell mit MickyMaus-Tastatur und Datasette) genommen hat und die Typbezeichnung retuschierte. (Man erkennt schwach das schwarze Rechteck an der Stelle.)

Aber die Modellbezeichnung ist in dieser Anzeige wundervoll abzulesen:

CBM 2001 (Grundmodell mit 8 KB, daher habe ich im Netz auch nirgends das Modell 3001 finden können)


Ich war auf dieser Seite mehrmals, habe aber die beiden Zeitungsanzeigen übersehen.

Naja, besser spät als nie. Diese Erklärung scheint plausibel und ich werde den Text abändern und damit diese Unklarheit beseitigen.

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Und noch zur weiteren Erklärung der zweiten Zeitungsanzeige:

Die nahtlos untereinander aufgeführten Systeme sind nicht nur Computer.

Ab "CBM 3040" geht das Zubehör los.
CBM 3040 (zweifaches Diskettenlaufwerk)
CBM 3023 (Drucker)
CBM 3022 (Drucker)
Kommentar wurde am 05.08.2019, 15:28 von Nr.1 editiert.
05.08.2019, 14:38 Swiffer25 (553 
Toller Bericht, vielen Dank für Ihre/Deine Mühe
Kommentar wurde am 05.08.2019, 14:39 von Swiffer25 editiert.
05.08.2019, 13:01 Nr.1 (3510 
Menno...sinnloser Doppelpost, da ich mich selber zitiert habe und nicht die ursprüngliche Meldung erweitert habe.
Kommentar wurde am 05.08.2019, 13:02 von Nr.1 editiert.
05.08.2019, 12:27 Gunnar (3686 
Sehr interessanter Bericht, vielen Dank! Und jetzt haben wir hier auch endlich den Rechner, der regelmäßig auf dem Cover des (offenbar von Commodore Deutschland redaktionierten) Computer Journal zu sehen war.
05.08.2019, 11:12 Nr.1 (3510 
bomfirit schrieb am 05.08.2019, 10:55:
Den PET hatte damals ein Freund von seinem Vater bekommen (vom Flohmarkt). Damals war der C64 populär. Ich meinte "Was ist das? Damit kannst Du doch nichts anfangen". Und er so " Wieso? Komjuta ist doch Komjuta!"


Naja, wenn er wirklich nichts weiter machen wollte, als Textverarbeitung, Datenbanken führen, BASIC lernen und programmieren und ab un zu mal ein simples Spielchen, dann reichte das auch aus.

Allerdings war der C64 dagegen wie ein gottesgleiches Wunderwesen. Wenn auch weitaus "billiger" in seiner Anmutung. Der PET ist ein kompetenter Klotz, der fast ein eigenes Fundament braucht.
Kommentar wurde am 05.08.2019, 13:03 von Nr.1 editiert.
05.08.2019, 10:55 bomfirit (542 
Den PET hatte damals ein Freund von seinem Vater bekommen (vom Flohmarkt). Damals war der C64 populär. Ich meinte "Was ist das? Damit kannst Du doch nichts anfangen". Und er so " Wieso? Komjuta ist doch Komjuta!"
Kommentar wurde am 05.08.2019, 10:55 von bomfirit editiert.
05.08.2019, 10:22 arcadeFX (66 
Sehr schöner Text zu einem absolut klassischen Computer. Nice work!
Kommentar wurde am 05.08.2019, 10:49 von arcadeFX editiert.
05.08.2019, 05:42 Adept (1153 
Sehr schöner Text zu einem absolut klassischen Computer. Nice work!
Seiten: [1] 


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