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zu den Testberichten von Tower of Babel


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Bisher 15 Stimmen bei einer Gesamtwertung von 8.20

Seiten: [1] 2 

von Sauerkrautpoet | System: Amiga

Seiten: [1] 2 

User-Kommentare: (11)Seiten: [1] 
10.05.2021, 20:25 IEngineer (411 
Ich finde das Cover top.
Der Lavendel-Rahmen könnte ganz leicht in die Hose gehen und entweder ein Vorbote der grässlichen 90er-lila-mint-Kombination sein, oder ins Zuckerfarben-Rosa abdriften, was beides überhaupt nicht zum Thema des Spiels passt. So schaue ich mir das Cover seit Jahren an und habe mich nicht daran sattgesehen.
Mit dem Schriftzug ist es genauso. Ein 1001-Nacht angehauchter Font, läuft gefahr mit dem High-Tech-Thema zu kollidieren. Hier passt es aber zum Thema und der Hintergrundgeschichte.
Die Szene gibt auch den Spielinhalt erkennbar und stimmig wieder.
Die u.g. kleinen "Patzer", Turmgrösse und Rückseite tun dem ganzen keinen Abbruch, dass das ganze Zeitlos ist.
Das Cover schaue ich mir bestimmt noch in 30 Jahren an.
25.05.2016, 16:57 DaBBa (2157 
Bren McGuire schrieb am 24.05.2016, 22:45:
DaBBa schrieb am 24.05.2016, 14:43:
Für die Briten kam erschwerend hinzu, dass nach dem Untergang der Heimcomputer die Musik der Computerspiele nicht mehr in Europa spielte: Die Konsolen-Spiele-Musik spielte vor allem in Japan, die PC-Spiele-Musik in den USA.[...]

Na ja, schon vor dem Niedergang der Homecomputer waren die USA das reinste PC-Mekka. Nahezu jeder Entwickler produzierte schon in den 80ern für den "Büro-PC"
Ja, eben.

Mit dem Ende der Heimcomputer verloren die europäischen Entwickler ihre "Heimatbasis". Der PC gehörte den Amis, die Konsolen den Japanern.
24.05.2016, 22:45 Bren McGuire (4805 
DaBBa schrieb am 24.05.2016, 14:43:
Für die Briten kam erschwerend hinzu, dass nach dem Untergang der Heimcomputer die Musik der Computerspiele nicht mehr in Europa spielte: Die Konsolen-Spiele-Musik spielte vor allem in Japan, die PC-Spiele-Musik in den USA.[...]

Na ja, schon vor dem Niedergang der Homecomputer waren die USA das reinste PC-Mekka. Nahezu jeder Entwickler produzierte schon in den 80ern für den "Büro-PC", auch wenn dessen grafische sowie musikalische Fähigkeiten (zumindest anfangs) der Leistung von so ziemlich jedem Heimcomputer unterlegen war. Spontan würde mir jetzt nur Cinemaware einfallen, die in erster Linie Spiele für fast alle gängigen Heimrechner - mit Priorität auf dem Amiga - produzierten... und im Gegensatz zu den meisten amerikanischen Studios den PC quasi links liegen ließen. Die übrigen US-Firmen nutzten Amiga und Co. zumeist nur als dankbare Abnehmer für mehr (LucasArts, Electronic Arts) oder weniger (Sierra On-Line, Origin) gelungene Portierungen.

Lediglich der C64 spielte für den US-Markt eine tragende Rolle: Zwar war über die Jahre hinweg der Apple II des Amerikaners liebstes Spielkind, doch die regelmäßig erscheinenden Commodore-Konvertierungen übertrafen nicht selten das Apple-Original (z.B. "The Bard's Tale III", "Dragon Wars" oder "Tangled Tales"). Des weiteren gab es auch hier - wenngleich eher selten - die eine oder andere C64-Neuentwicklung, wie etwa EAs "Skate or Die!" oder MicroProses "Pirates!", die für lange Zeit dem "Brotkasten" vorbehalten waren, bis sie Ende der 80er/Anfang der 90er dann schließlich doch für andere Heimsysteme konvertiert wurden.

Ironischerweise waren es (neben den englischen Entwicklern) US-Firmen wie SSI und Origin, die den C64 bis in die frühen 90er hinein mit Software unterstützten, auch wenn Umsetzungen wie etwa "Bad Blood" es nie nach Europa schafften...
Kommentar wurde am 24.05.2016, 22:48 von Bren McGuire editiert.
24.05.2016, 19:55 forenuser (3276 
docster schrieb am 24.05.2016, 19:28:
Der lila Rahmen irritiert mich zwar


War die Grundfarbe von Rainbird - Boxen nicht immer in ähnlichen Farbtönen gehalten?


Jupp!
24.05.2016, 19:28 docster (3317 
Der lila Rahmen irritiert mich zwar


War die Grundfarbe von Rainbird - Boxen nicht immer in ähnlichen Farbtönen gehalten?
24.05.2016, 14:43 DaBBa (2157 
Bren McGuire schrieb am 24.05.2016, 00:04:
Kein Wunder, dass einst hoch angesehene Designer/Programmierer wie Pete Cooke, Andrew Braybrook, Steve Turner oder Paul Shirley (dessen "Spindizzy"-Nachfolger "Spindizzy Worlds" ja auch ziemlich floppte) heute fast gänzlich in der Versenkung verschwunden sind. Lediglich "Pirates!"-Freibeuter Sid Meier sowie "Godfather" Peter Molyneux spielen auf dem heutigen Games-Markt noch relativ gewichtige Rollen

Für die Briten kam erschwerend hinzu, dass nach dem Untergang der Heimcomputer die Musik der Computerspiele nicht mehr in Europa spielte: Die Konsolen-Spiele-Musik spielte vor allem in Japan, die PC-Spiele-Musik in den USA.

Nachdem in den Staaten der "Video Game Crash" dank Nintendo überstanden war, spielten eigentlich nur noch die Europäer an Heimcomputern. Das muss man sich klar machen: Der Amiga-Spielemarkt war am Ende an Markt von Europäern für Europäer. Das gab es in der Geschichte so eigentlich nicht noch einmal, dass Europa ein Computerspiele-System fast für sich alleine hatte.
Kommentar wurde am 24.05.2016, 14:44 von DaBBa editiert.
24.05.2016, 00:04 Bren McGuire (4805 
...und genau solche innovativen Spiele fehlen heute in der modernen, hochgezüchteten Spielelandschaft. Habe "Tower of Babel" zwar nie selbst gespielt, jedoch ausschließlich Positives darüber gelesen, denn zumindest die deutsche Games-Presse war damals ja einhellig begeistert über diesen Strategie-Titel im besten Future-Ambiente. Ein allzu großer Erfolg war dem Programm trotz aller hervorragenden Kritiken dann aber nicht beschieden. Das hatte zur Folge, dass "Tau Ceti"- und "Academy"-Kult-Designer Pete Cooke nach seinem "Turmbau zu Babel" leider in Vergessenheit geriet.

Heutzutage würde ein solch originelles Projekt wahrscheinlich von vornherein keinen Abnehmer, sprich Publisher, finden. Klar, hat natürlich auch mit den horrenden Produktionskosten zu tun, schließlich bewegen sich diese mittlerweile nicht selten in Millionenhöhe. Anno '89 wurde ein Spiel wie "Tower of Babel" fast im Alleingang entwickelt, denn nicht selten handelte es sich beim jeweiligen Designer/Programmierer/Grafiker um ein und dieselbe Person! Das Teuerste an der ganzen Sache waren seinerzeit wohl eher die Verpackung, Anleitung sowie die Vervielfältigung der Master-Disk im Kopierwerk. Der Kostenaufwand für das Spiel selbst war wahrscheinlich noch am günstigsten, schließlich wurde eine dafür benötigte Engine damals noch selbst programmiert, ganz zu schweigen von den sonstigen Entwicklertools - und für die Verwendung eines Grafikprogramms wie etwa "Deluxe Paint" verlangte Hersteller Electronic Arts damals ja keinerlei Lizenzgebühren!

Aber wie man es auch dreht und wendet, ein Titel wie "Tower of Babel" würde heutzutage auf taube Ohren stoßen - bereits die Neuauflage von "Sentinel Returns" im Jahre 1998 hatte das bewiesen. Kein Wunder, dass einst hoch angesehene Designer/Programmierer wie Pete Cooke, Andrew Braybrook, Steve Turner oder Paul Shirley (dessen "Spindizzy"-Nachfolger "Spindizzy Worlds" ja auch ziemlich floppte) heute fast gänzlich in der Versenkung verschwunden sind. Lediglich "Pirates!"-Freibeuter Sid Meier sowie "Godfather" Peter Molyneux spielen auf dem heutigen Games-Markt noch relativ gewichtige Rollen - wobei letzterer mehr oder weniger auch nur noch vor sich hinvegetiert und eher durch große Versprechungen denn toller Spiele auf sich aufmerksam macht...

Es scheint fast so als bestehe kein Bedarf mehr an innovativer Software - "LittleBigPlanet" und "Minecraft" dürften diesbezüglich schon das Höchste der Gefühle darstellen...
23.05.2016, 05:42 NathanBrazil (6 
Sehr stimmungsvolles Artwork auf der Vorderseite.
Leider gibt es grobe Schnitzer im Detail, und das auf beiden Seiten der Verpackung:

Die Vorderseite zeigt eine fantasievoll interpretierte Szene die im Spiel so tatsaechlich vorkommen kann.
Leider sprengt der Turm auf dem Cover die maximal erlaubte Dimension von: B/T/H: 8/8/4

Auf der Rueckseite steht, das man "die Fuehrung von Robotern!" uebernimmt "und mit anderen seltsamen Kreaturen (wie z.b. 'Druecker', 'Zieher' & 'Greifer')" interagiert.
Wobei die "anderen seltsamen Kreaturen" deine eigenen Roboter sind!

Es scheint, das die Kuenstler und Texter das Spiel wohl nicht kannten und kaum Zugang dazu hatten.

Auch finde ich, das es eher ein Denk- als ein Strategiespiel ist.
Alles was ich hier tuen muss, ist Turm Puzzles zu loesen, und das sehr linear.
Spiele wie The Lost Vikings und die Gobliiins Reihe sind wohl die direkten Verwandten, auch Portal kann dazu gehoeren, wobei man hier nur einen Protagonisten steuert, jedoch die Physik im Level im Vordergrund steht.

Trotz aller Kritik gebe ich dem Cover eine 8.
Dem Spiel selbst habe ich eine fette 10 gegeben.


@TheMessenger
Lila und pink in allen Variationen waren Ende der 80er und Anfang der 90er der letzte Schrei.
Vergleich dazu das Pirates! Cover der AMIGA version (1990), ist auch lila, jedoch dunkler.
Kommentar wurde am 23.05.2016, 07:51 von NathanBrazil editiert.
01.06.2014, 23:22 TheMessenger (1647 
Der lila Rahmen irritiert mich zwar - und die Rückseite ist auch nicht der Bringer - aber das Artwork ist schön genug, um bei mir eine noch gute Wertung einzuheimsen.
01.06.2014, 23:01 Wuuf The Bika (1195 
Hier gilt dasselbe wie für die Anzeige, sehr stimmungsvoll und schön gemacht, gefällt mir richtig gut.
Und das Spiel wartet noch immer darauf, gespielt zu werden
22.04.2013, 20:09 Twinworld (2306 
Klasse Cover gefällt mir.
Mit dem Game bin ich aber nie warm geworden.
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