Was guckst du?

Begonnen von PsychoT, 23.11.2009, 00:18

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Retro-Nerd

Aber es braucht keiner mit dem Holzhammer. Und genau so wird da heute produziert.

Strange New World war letztlich auch nur in Staffel 1 gut. Staffel war schon sehr mäßig, und über Staffel 3 braucht man nicht sprechen. Staffel 4 und 5 werden noch veröffentlicht, die Serie ist danach beendet.
Rollenspiel Experte Cassidy meint: "Ich stehe sogar nachts auf und zocke Dragon Age Origins im Kettenhemd am PC."
Rektum hat keinen Arsch in der Hose!
Herr Planetfall ist ein moderner Kaspar Hauser.
Greg weiß nix!

Chili Palmer

#4156
Ich gucke gerade endlich Staffel 4 von The Bear. Gefällt mir bis jetzt (Folge 3) ganz gut.
Tach und See Ya!

Journalismus ist eine Waffe! Wenn man gut genug zielt, kann man der Welt eine Kniescheibe wegschiessen.

Anna L.

Früher waren Filme ganz natürlich "bunt". Da hat doch niemand gesagt, wow, in "Alien" spielt ein Schwarzer mit. Oder in "Bloodsport" steht ein Amerikaner zusammen mit einem Asiaten im Ring. Das hat funktioniert! Es war saucool und absolut normal. Nicht einmal die Ripley nahm ich als "starke Frau" wahr. Die war halt einfach die Ripley, die ran an den Speck musste. Sie suchte es sich ja nicht aus! Sie wurde ins kalte Wasser geworfen. Wie der Rambo. Um den Krieg zu überstehen, muss man selber zum Krieg werden.
Für Herrn Planetfall bin ich eine Halbgöttin in Weiß.

Oh Dae-su

#4158
Nach vielen Jahren wiedergesehen: "Dancer in the Dark" von Lars von Trier.
Damals, vor über 20 Jahren, fand ich ihn erschütternd und echt stark.

Heute aber fand ich ihn fast schrecklich. Das unfokussierte Kameragewackel ging mir auf den Sack, und die unglaublich naiven Dialoge ebenso. Am Schlimmsten fand ich aber die Hauptfigur: Die ist nicht nur dämlich - sie bettelt geradezu, die Todesstrafe zu bekommen. Mir fällt jedenfalls keine Protagonistin in irgendeinem Film ein, die so dumm handelt. Zuletzt dachte ich: Das geschieht ihr wirklich Recht.  :cen:

Die Musik fand ich aber toll - jedenfalls war die allererste Songeinlage echt fetzig. Und ich mag Björk sowieso (ihr Debutalbum zumindest, mit dem Titel "Debut"). Obwohl furchtbar schlecht gesungen wird - Catherine Deneuve sieht umwerfend aus, aber singen kann sie überhaupt nicht. Von den Darstellern fand ich David Morse mit Abstand am besten.

Übrigens war das mit der Fehlsichtigkeit hint und vorn ein Schmarren. Entweder man sieht mit der Brille was, oder man ist blind. Und Blinde sind auch nicht gar so hilflos wie Björk in dem Film. Eine dümmere Darstellung eines Kurzsichtigen hab ich nur in "Die Mumie" mit Brendan Fraser gesehen. Ich mag viele Werke von Lars von Trier, aber dieser Film war sehr undurchdacht.



"Man ist so lange nicht betrunken, wie man auf dem Fußboden liegen kann, ohne sich festzuhalten." - Dean Martin

mark208

Na ja, ich hab jetzt nur den Wiki Artikel dazu gelesen, aber ist das nicht ein typisches Thema "grenzenlose Mutterliebe" wie im Film Madame X wo die Mutter verstoßen wurde und dann eine Mann Tötet, der ihren ehemaligen Gatten und ihren Sohn erpressen und ruinieren möchte. Die dann von ihrem eigenen Sohn pflichtvertiediigt wird, der sie aber nicht erkennt und eher das Todesurteil auf sich nimmt, als ihren Sohn eine Bürde zu sein.

Und mal ehrlich, ich bin fest überzeugt, dass es das gibt Eltern, vor allem Mütter würden sich selbst aufgeben für ihre Kinder

Anna L.

Vorgestern kam mal wieder der Queen-Film im TV. Ich ertrage das hibbelige Tingeltangel nicht. "Und nun lasst euch volllaufen bis oben hin", soll Freddie bei einer Party gerufen haben. Damit sollte wohl seine Gönnerhaftigkeit zum Ausdruck gebracht werden. Ich glaube, das ist alles total misslungen. Und die übertriebenen Zähne. Der Schauspieler ist doch einfach nur ein Dubel.

Da hat sich wohl einer das "Lover of life, singer of songs" zu sehr in den eigenen Arsch geschoben. Nur so kommen solche Filme heraus.

2 / 10 Queensongs
Für Herrn Planetfall bin ich eine Halbgöttin in Weiß.

Oh Dae-su

Zitat von: mark208 in 03.05.2026, 10:19Und mal ehrlich, ich bin fest überzeugt, dass es das gibt Eltern, vor allem Mütter würden sich selbst aufgeben für ihre Kinder
Mag sein, dass es solche Mütter gibt. Andererseits denke ich dann an "Sophies Entscheidung..."  ;)

In "Dancer in the Dark" wäre der Ausgang halt locker vermeidbar gewesen. Die Mutter wurde im Drehbuch "dumm gemacht," damit's halt tragisch wird.
Jedenfalls fand ich sie sogar blöder als Laurie Strode im ersten "Halloween," den ich auch kürzlich nach langer Zeit wieder geguckt hab, wo sie sich nicht nur einmal, sondern gleich zweimal von Michael Myers' Sich-Tot-Stellen verarschen lässt.  :ks:
Den Film mag ich aber - zumindest bis zur Nacht des Grauens.
"Man ist so lange nicht betrunken, wie man auf dem Fußboden liegen kann, ohne sich festzuhalten." - Dean Martin