Ich habe soooon Hals! :flame: Da gucke ich mir heute abend auf Premiere den Film "Wie überleben wir Weihnachten?" an. Nette Komödie, so schien es nach der TV-Zeitschrift. Ben Affleck spielt Ben Affleck - will sagen, dass er in seiner einzigen Rolle wie immer den wohlhabenden Yuppie spielt. Er wird von seiner zickigen und ebenso wohlhabenden Freundin zu Weihnachten allein gelassen und engagiert sich eine amerikanische Mittelstandsfamilie als "Ersatzfamilie" für 250.000 $. Für den Plot also keine schlechte Idee. Es entwickelt sich eine recht nette Komödie über 60 Minuten. Ich habe mehrmals gelacht.
Aber dann kam Hollywood zum Zuge: :flame: :flame: :flame: Wie immer geht der nette Plan letztendlich schief, alles bricht auseinander. Und dann kommen die unvermeidlichen Streicher... :cry: :cry: :cry: Ben sitzt einsam und alleine zu Hause und sieht rundherum nur heile, Weihnachten ideal verbringende Familien. Streicher. Streicher. Streicher. Und natürlich gehen die restlichen 20 Minuten dann wieder nur darum, dass durch einen glücklichen Umstand nach und nach sämtliche Beziehungen gekittet werden und Ben schließlich anstelle der zickigen Tussi mit dem Cartier-Armband die wunderschöne und überaus kluge und vernünftige Tochter (Christina Applegate) seiner Gastfamilie kriegt. Hatte ich schon die Streicher erwähnt? Streicher. Streicher. Streicher. Zum Ende liegt sich das Paar in den Armen, die Familie ist beieinander und eine zweitklassige Opernsängerin singt eine Variation von "Merry Christmas". Streicher. Streicher. Streicher. Ende. :wall: :wall: :wall:
Einziger Lichtblick in dem Film - neben einer recht ordentlich agierenden Christina A.: Catherine O'Hara als "Mutti". B)
Bittebittebitte, Hollywood: Gönnt uns doch einmal, ein einziges Mal eine Weihnachtskomödie, die wirklich Komödie bleibt und zuckert nicht alles, aber wirklich alles mit der Botschaft zu: Weihnachten muss die Familie glücklich vereint sein und sich beschenken und alles wird gut... Einmal nur... :help: :help: :help:
Beste Weihnachtskommödie aller Zeiten -> BAD SANTA
Da geht nix mehr drüber.
So richtig was fürs Herz. :D
Die ist bei mir an 2. Unerreicht bleibt Chevy Chase mit den Griswolds. Einfach deswegen herrlich, weil er die ganze Zeit versucht, besagtes Zucker-Weihnachten herzustellen und über weite Strecken kläglich dabei scheitert. Wenn ich mich recht entsinne (bin nicht sicher...), hat auch Bad Santa das Happy-End.
Endlich einer der den kennt! Absoluter Hammer! Der wirklich beste und zugleich anarchistischste Weihnachtsfilm, den ich kenne!
Zitat:
"Ich fühl mich seltsam, habe endlich mal was Richtig gemacht" Der Zwerg "Was denn?" "Ich habe ein Kind verprügelt!"
"Soll ich Dir ein Brot schmieren, Weihnachtsmann?"
"Frau Weihnachtsmann hat mich auf ihrer Schwester erwischt, deshalb zieh ich jetzt zu Dir!"
Geil der ist wirklich spitze! Habe ich Weihnachten beim Fondue mit der Holden gesehen! Wird mir grade wieder warm ums Herz! :D
Chevy Chase und die Griswolds habe ich auch immer gemocht! Schön ist die Szene, wo sie DEN Baum finden! Bad santa ist aber da schon ne Spur erwachsener und abgefahrener!
Ja, jetzt kommt die Erinnerung wieder. Herrlicher Film (wie gesagt an 2)! Der hat aber leider auch wieder das Zuckerende. :cry:
Aber was für`n Happy End.Mit nem Tritt in die Weichteile und nem Shirt auf dem "Shit happens when you party naked"steht.
Aktuelle Comedy Tip:Adams Äpfel
Aus Dänemark von dem der das Drehbuch zu "In China essen sie Hunde" geschrieben hat.
Über nen Skinhead der zur resozialisierung in ne kleine Kirchengemeinde auf dem Land geschickt wird und sich da um nen Apfelbaum kümmern soll.
So ne fiese Kommödie hab ich seit Bad Santa nicht mehr gesehen.
Sollte in ein zwei Monaten auf Video rauskommen.
Wegen Chevy Chase.
Den Klassiker sehe ich auch immer wieder gerne.
Ist aber auch der beste der Griswold-Filme.
Nicht, dass ich Euch jetzt zu nahe treten will, aber wir geraten ein bisschen OT. Hier hätte ich gerne eher Dinge, die Euch - und mich - an Hollywoodfilmen stören (siehe Titel). So was wie die von mir so geliebten Standard-Zuckerenden bei jeder Komödie... B)
Der Hollywoodtypus "Tragikkommödie"
Zuerst ein paar launige Späßchen machen und am Schluß kippt dann das ganze ins Tränendrüsige und ersäuft in Moral (z.B.Mrs.Doubtfire).Nicht das ich der Meinung wäre Tragik und Comedy würden nicht zusammenpassen.aber das muß von anfang an gut durchmischt sein und nicht nach F+cking Disney Stile.
@pearson:
Klar was Du meinst! Aber bei Bad Santa gerate ich dann immer wieder vor Aufregung aus der Fassung! :D
Adams Äpfel ist trotzdem und tatsächlich ein ziemlich cooler Film! Ist glaube ich mit demselben Schauspieler, der das Triefauge bei Bond gibt!
@ Pearson
Mahl ehrlich.Ne Weihnachtskommödie mit Ben Affleck und Christina Applegate.
Haste da wirklich erwartet,das wird was dolles?
Die TV-Zeitungen schreiben ihre Kritiken meistens doch für ein Wischi-Waschi 0815 Publikum.
Ich kann nur sagen:Schimpft nicht auf Hollywood sondern sucht die guten Filme einfach abseits von Hollywood.
Oder zumindest in der Gosse von Hollywood. :D
Recht hast Du. Aber die Guten findste bei Premiere eh nur unter ferner liefen. 1-4 werden von Holly :puke: wood regiert...
Wenn ich mir das Bild unter deinem Namen ansehe dann denke ich mir das es dir ja wohl
auch in der Seele weh tun muß,was nicht Hollywood sondern die deutsche Filmindustrie dem
armen alten Helden meiner Kindheit Hui-Buh angetan hat. :flame:
Aaaaah, ein Hollywoodhasserfred. :oben:
Mensch Pearson, ich muss sagen, da hast Du aber auch wirklich einen kapitalen Bock geschossen: Hoffnungen in einem Film zu setzen, der mit dem "Prädikat Affleck" auszeichnet ist. Der Name Ben Affleck steht doch wie ein Markenzeichen für nicht vorhandenes Schauspiel und zumeist auch für nicht vorhandene Filmkunst. Insofern kann ich nur sagen: Selbst Schuld!!
Aber Recht hast Du ja, die üblichen Hollywoodstrickmuster sind schon ein Thema für sich. Man könnte damit Bände füllen, wir belassen es bei einem Fred.*
Kritisch zu bemängeln bei Hollywood-Produktionen habe ich eine ganze Menge.
Da wäre zum einen, dass Filme eines jeden Genres nach dem immer selben Schema ablaufen. Der durchschnittliche Hollywoodfilm ist leider unerträglich vorhersehbar.
Da gibt es, wie von Dir beschrieben, die romantischen Komödien, bei denen der wahlweise stocksteife, karrieregeile oder oberflächliche (oder alles zusammen) Yuppie sich von seiner derzeitigen Partnerin trennt und in einer 90-minütigen Bekehrungszermonie zu Streichermusik (gut erfasst) bekehrt wird und mit der Frau reinen Herzens zusammenkommt, die für seinen Wandel verantworlich ist.
Oder es gibt diese Thriller, in denen ein Cop oder ein Ex-Cop oder ein Ex-irgendwas irgendeine Alte vor einem Killer beschützen will, zwischenzeitlich dann selbst verdächtigt wird und zum Schluß ein völlig "unerwarteter" Charakter sich als Killer heraus stellt.
Dann sind da noch die Gerichts- oder Politthriller, in denen ein gutaussehender Einzelkämpfer (meist ein junger, unerfahrener Anwalt) irgendeinem fiesen Syndikat an den Karren pissen will, dabei mächtig in Gefahr gerät und zum Schluss vor den Geschworenen eine dieser flammenden Reden hält.
Müßig, hier noch weiter jedes einzelne Genreklischee abzuarbeiten, jeder dürfte verstehen, worauf ich hinaus will. Hollywood bedient sich nur zu gerne bei seinen eigenen erfolgreichen Mustern und macht dadurch ganz oft seine Filme zu vorhersehbaren, kitschig bis pathetischen Fließbandproduktionen und die Charaktere darin zu fürchterlich eindimensionalen und austauschbaren Figuren.
Nicht, dass einige dieser Filme nicht trotzdem ganz nette Unterhaltung für den einmaligen Genuß bieten würden, trotzdem hat das mit Filmkunst nicht viel zu tun.
Des Weiteren stört mich der völlig unverhohlene Patriotismus vieler Hollywood-Schinken. Das müssen nicht mal die tatsächlich vom Militär finanzierten (kein Witz!!) Werbefilmchen à la "Top Gun" sein. So wurde beispielsweise zur Zeit des kalten Krieges der Russe zu so einer Art Standardbösewicht - so wie der Vampir, der Zombie oder Frankensteins Monster. Überhaupt hat da jedes ehemalige und derzeitige Feindvölkchen seine Rolle weg. Der Deutsche ist ein Nazi, der Russe ein Kommunist, der Araber ein Terrorist und der Vietnamese eine gesichtslose Bedrohung, die unter dem Decknamen "Charly" in einem schwülem Dschungel lauert.
Und es wird stets die großartige US-Verfassung gelobt, das Amt des Präsidenten ist, wie eine heilige Kuh, das eines unantastbaren Würdenträgers und er selbst immer eine Lichtgestalt.
Natürlich gibt es auch zahlreiche Beispiele für Filme, in denen zur Abwechslung mal kritische Töne an der US-Politik laut werden, aber das sind dann immer die großen Ausnahmewerke, die gleich einen Oscar dafür bekommen, dass sie sich trauen, vom Einheitsbrei des "mainstream" abzuweichen.
A propos Oscar übrigens, das ist ja auch so ein Ding. Eine unerträgliche Lobhudelei sondergleichen, bei der sich die US-Filmindustrie (also Hollywood) selbst feiert. Alleine schon die Tatsache, dass nur US-Produktionen zugelassen sind und der ausländische Film völlig auf diesen lächerlichen Neben-Oscar "beste fremdsprachige Produktion" reduziert wird, zeigt doch schon die Arroganz, mit welcher sich die amerikanische Filmindustrie über alle anderen stellt.
Ausländische Filme nimmt man so wenig ernst, dass man selbst deren erfolgreichste und ausgezeichnetste Glanzstücke für das eigene Publikum neu verfilmt, weil die einen Film mit spanischen oder skandinavischen Schauspielern niemals anschauen würden. Nein, da müssen diese Filme in Hollywood neu abgedreht werden (wohlgemerkt: die Geschichte bleibt die tupfengleiche) und Tom Cruise und Konsorten müssen die Hauptrollen übernhemen.
Überhaupt finde ich den höchst aufdringlichen Personenkult, der dafür sorgt, dass nicht Schauspieler für Filme gesucht werden, sondern umgekehrt, sehr störend. Die wie Halbgötter verehrte (und noch viel besser bezahlte) Stars sind so wichtig als Zugpferde an der Kinokasse geworden, dass sie sich alles erlauben und alles fordern können. Ich sah vor einiger zeit mal eine sehr interessante BBC-Dokumentation, in welcher Drehbuchautoren zu Wort kamen, die sich darüber ärgerten, wie sie einigen der Schaupsielgrößen ihre Rollen regelrecht auf den Leib schreiben und dafür ihre Drehbücher völlig über den Haufen werfen müssen. "Schreib meine Rolle mit großen Muskeln und möglichst vielen Nacktszenen, schreib mich unbesiegbar, schreib mich mit einem riesigen Schwanz" - das sind anscheinend tatsächlich Forderungen, die von den Stars an die Autoren gestellt werden. Und die Produktionsfirmen sorgen natürlich dafür, dass diese auch durchgesetzt werden.
Ach, ich könnte hier stundenlang weiter lästern, aber ich muss mir ja noch etwas Munition für spätere Beiträge aufheben. :D
*das neudeutsche denglische Wort "thread" wurde hier bei kultboy.com offiziell ganz eingedeutscht. :cucumber:
Hach Greg, ein herrlicher Beitrag! Wie schön, dass es "drüben" auch noch Leute wie Michael Moore gibt. Holly :puke: wood ist zu 95 % für'n :popo:
Die ÜberWeihnachtskomödie ist auf jedenfall die mit Chevy Chase :lol2::oben: da kommt nix ran.
Zum Thema Hollywood:
jup, Hollywood produziert viel mist, nur sollte nicht vergessen werden das in Deutschland zum Teil noch viel größerer Mist produziert wird... Stichwort 7 Zwerge oder Daniel der Zauberer :D :puke: :ks: :wall: Ich schaue generell deutsche Filme ungefähr so gern wie 08/15 Hollywood Schinken -_- Ausnahmen sind da "Das Boot" " und "Der Untergang" ...und "Beim jodeln juckt die Lederhose" :)
Zitat von: Retrofrank in 15.01.2007, 23:18
Wenn ich mir das Bild unter deinem Namen ansehe dann denke ich mir das es dir ja wohl
auch in der Seele weh tun muß,was nicht Hollywood sondern die deutsche Filmindustrie dem
armen alten Helden meiner Kindheit Hui-Buh angetan hat. :flame:
Jepp, da liegste richtig. Es gibt nur einen echten Hui Buh. Den mit Hans Paetsch als Erzähler und Hans Clarin als Hui Buh-Stimme. Alles andere ist für'n :popo:
Zitat von: Holon in 16.01.2007, 14:23
jup, Hollywood produziert viel mist, nur sollte nicht vergessen werden das in Deutschland zum Teil noch viel größerer Mist produziert wird... Stichwort 7 Zwerge oder Daniel der Zauberer :D :puke: :ks: :wall: Ich schaue generell deutsche Filme ungefähr so gern wie 08/15 Hollywood Schinken -_- Ausnahmen sind da "Das Boot" " und "Der Untergang" ...und "Beim jodeln juckt die Lederhose" :)
Ja, das ist richtig. In Deutschland wird genauso viel Mist produziert, wie in den USA. Und sicherlich sieht es in anderen Ländern auch nicht besser aus.
Im Unterschied zum Rest der Welt versteht sich Hollywood aber als die absolute Krönung der Filmindustrie. Mehr noch, sie verstehen sich selbst als die Filmindustrie an sich und nehmen andere Produktionen eigentlich kaum wahr, geschweige denn ernst.
Das macht Hollywood so besonders lästig.
Außerdem muss man sich teilweise wirklich fragen, wofür sie diese ausufernden Budgets verpulvern. Wenn in Deutschland Schrott ins Kino kommt, dann hat der halt soviel gekostet, dass man in Hollywood von dem Geld gerade mal ein dreiminütiges Musikvideo finanzieren könnte.
Du sagst es schon richtig, FilmINDUSTRIE! Industrie bedeutet eine Menge Überschuß, Müll und Dreck!
Und welche Alternativen gibt es? BOLLYWOOD :cry:
Ich hasse einfach die billigen Nachmacher Produkte.
Beispiel Scream: Endlich wieder Schlitzer Horror, hat zig Duplikate hervrgebracht.
Schlimmer sind in meinen Augen nur Mystery Filme. Ich liebe dieses Genre, aber es gibt heutzutage soviele schlechte Mystery Filme wie mein Hass Film " Die Vergessenen", Top Film - Horror Ende.
Zitat von: Deathrider in 16.01.2007, 21:40
Und welche Alternativen gibt es? BOLLYWOOD :cry:
Das restliche Asien (Vor allem China, Korea und Japan) bringt doch oft genug gute Filme hervor, auch wenn die meisten Richtung Horror gehen.
Was mich an Hollywood eher am meisten derzeit stört, ist dieser Remakewahn.
Remakes können nett sein (z.b. Für eine Handvoll Dollar) sind aber zumeist überflüssig und vor allem heutzutage frage ich mich, was das soll. Das Remake vom Omen war quasi 1:1 nachgedreht, man hat nichts verändert, nicht selbstständiges eingefügt und lediglich miese Schauspieler vor die Kamera gezerrt. Das gleiche bei Texas Chainsaw Massacre, Dawn of the Dead und vor ein paar Jahren mit Getaway, Psycho und Das Fenster zum Hof.
Ich "freue" mich schon richtig, auf das jetzt anstehende Remake zu den Vögeln :ks:
Dawn of the Dead war aber meiner Meinung nach echt eins der besseren Remakes,und das sage ich als Fan des Originals.
Bei Asien-Filmen fährt man gut,wenn man nicht immer alles hinterfragt sondern den Film als Gesamtkunstwerk auf sich wirken lässt.
Ich kann immer wieder nur dazu raten auch bei Hollywood nach Filmen ausschau zu halten,die nur als kleine Randnotizen erscheinen und nicht mit großem Tam-Tam angekündigt werden.
DON´T BELIVE THE HYPE!
Zitat von: Rocket Queen in 17.01.2007, 14:52
Zitat von: Deathrider in 16.01.2007, 21:40
Und welche Alternativen gibt es? BOLLYWOOD :cry:
Das restliche Asien (Vor allem China, Korea und Japan) bringt doch oft genug gute Filme hervor, auch wenn die meisten Richtung Horror gehen.
Was mich an Hollywood eher am meisten derzeit stört, ist dieser Remakewahn.
Remakes können nett sein (z.b. Für eine Handvoll Dollar) sind aber zumeist überflüssig und vor allem heutzutage frage ich mich, was das soll. Das Remake vom Omen war quasi 1:1 nachgedreht, man hat nichts verändert, nicht selbstständiges eingefügt und lediglich miese Schauspieler vor die Kamera gezerrt. Das gleiche bei Texas Chainsaw Massacre, Dawn of the Dead und vor ein paar Jahren mit Getaway, Psycho und Das Fenster zum Hof.
Ich "freue" mich schon richtig, auf das jetzt anstehende Remake zu den Vögeln :ks:
Muss das nicht heißen zu
dem Vögeln??? :lol: :lol: :lol:
Hey.So viele Frauen haben wir hier nu auch nicht im Forum.
Laß uns die mal nicht mit so plumpen Machowitzen verschrecken. :nein:
hmm..... vielleicht liegt es wirklich an diesen sprüchen, dass keine frauen hier sind. :ndenk:
Ja genau! Seid mal etwas freundlicher, netter, fangt an Euch zu waschen und sitzt nicht ständig in diesen schmierigen Hemden vorm Rechner! Haltet Euch gerade und macht mehr Sport! Ellenbogen vom Tisch verdammt und wer hat Euch erlaubt, wieder mit diesen Jungs zu spielen? Und wenn es dann geht würde ich auch sehr gerne mal hier einen Thread aufmachen, in dem man über interessantere Dinge als Filme, Politik, Sport oder diese dämlichen (Kinder-) Games reden kann! Ich vermisse einen Pferde- oder Modethread! Warum ist hier niemand mit dem man mal anständig über Styling reden kann! Jeder hier hat zu Allem seine Gottverdammte Meinung, aber wenn ich mal wissen will, was ich machen muß um mir mal ne echt geile Frisur zu zaubern hilft mir hier keiner! Ach, jetzt reg ich mich wieder auf, und ihr hört mir doch nicht zu, Ihr seid so Ignorant, solche Egoisten, wie konnte ich nur was mit Euch anfangen! :ks:
Im Übrigen, mit den Asienfilmen habe ich es überhaupt nicht, die machen mich immer etwas verrückt! Liegt wohl auch daran, daß mir die Kultur und die transportierte Philosophie oftmals einfach fremd ist, ich damit nicht zurechtkomme!
Das Remake zu Dawn of the Dead (ich liebe das Original) hat mir übrigen auch ganz gut gefallen! Finde zwar, man hätte sich die Babynummer sparen können, ansonsten war er doch tatsächlich recht gelungen! Konnte zwar nicht das apokalyptische, kalte siebziger Jahre Feeling aufkommen lassen! Auch die beklemmende Einsamkeit die der alte Film transportierte musste etwas Thrash weichen, doch alles in Allem habe ich mehr bekommen als ich erwartet habe!
Möchte an dieser Stelle noch einmal in aller Bescheidenheit erwähnen, daß ich vor Kurzem das Vergnügen hatte gemeinsam mit Herrn Deathrider (der Ein oder Andere wird ihn kennen) die beiden Hauptdarsteller des Originals zu treffen und ihnen auf Knien die Hände schütteln durfte!
Es war Eindrucksvoll, ein besonderer und seltener Moment in meinem traurigen, armseligen und einsamen Leben! :rolleyes:
Zitat von: cassidy in 17.01.2007, 18:58
Ja genau! Seid mal etwas freundlicher, netter, fangt an Euch zu waschen und sitzt nicht ständig in diesen schmierigen Hemden vorm Rechner!
Möchte an dieser Stelle noch einmal in aller Bescheidenheit erwähnen, daß ich vor Kurzem das Vergnügen hatte gemeinsam mit Herrn Deathrider (der Ein oder Andere wird ihn kennen) die beiden Hauptdarsteller des Originals zu treffen und ihnen auf Knien die Hände schütteln durfte!
Es war Eindrucksvoll, ein besonderer und seltener Moment in meinem traurigen, armseligen und einsamen Leben! :rolleyes:
Apropos waschen: Mein Hand ist immer noch seit Forees Begegnung ungewaschen. Die wird bald bei Ebay verkauft. :D
Zitat von: Retrofrank in 17.01.2007, 17:39
Hey.So viele Frauen haben wir hier nu auch nicht im Forum.
Laß uns die mal nicht mit so plumpen Machowitzen verschrecken. :nein:
Also, mit deeeemm Avatar sitzt man im Glashaus... B)
Zitat von: Pearson in 17.01.2007, 23:25
Zitat von: Retrofrank in 17.01.2007, 17:39
Hey.So viele Frauen haben wir hier nu auch nicht im Forum.
Laß uns die mal nicht mit so plumpen Machowitzen verschrecken. :nein:
Also, mit deeeemm Avatar sitzt man im Glashaus... B)
Beauty is only skindeep.
But real ugliness goes straight to the Bone. :D
Dem brauche ich dann ja nichts mehr hinzuzufügen...
Zitat von: Dragondancer in 17.01.2007, 17:50
hmm..... vielleicht liegt es wirklich an diesen sprüchen, dass keine frauen hier sind. :ndenk:
Glaube ich nicht, genau solche pubertären Sprüche erwartet man doch, wenn man sich in so einem nerdigen Forum anmeldet :lol:
Zitatcassidy: Ich vermisse einen Pferde- oder Modethread!
Gibts doch schon! (http://www.kultboy.com/smforum/index.php?topic=1117.0)
:lol:
Zitat von: Rocket Queen in 17.01.2007, 14:52
Was mich an Hollywood eher am meisten derzeit stört, ist dieser Remakewahn.
Remakes können nett sein (z.b. Für eine Handvoll Dollar) sind aber zumeist überflüssig und vor allem heutzutage frage ich mich, was das soll. Das Remake vom Omen war quasi 1:1 nachgedreht, man hat nichts verändert, nicht selbstständiges eingefügt und lediglich miese Schauspieler vor die Kamera gezerrt. Das gleiche bei Texas Chainsaw Massacre, Dawn of the Dead und vor ein paar Jahren mit Getaway, Psycho und Das Fenster zum Hof.
Ich "freue" mich schon richtig, auf das jetzt anstehende Remake zu den Vögeln :ks:
Das fehlte noch, ja. Aber a propos Daphne Du Maurier, jetzt wagen es diese Oberbanausen doch tatsächlich, WENN DIE GONDELN TRAUER TRAGEN, den erwiesenermaßen besten Horrorfilm aller Zeiten, neu aufzulegen. Hab' schon ein wenig darüber gelesen, absolut lachhaft. Die Schauspieler stehen noch nicht fest, auf imdb.com wird schon heftigst spekuliert.*, **
Ich hatte es ja schon an anderer Stelle mehrfach geschrieben, gerade was den Horrorfilm angeht, scheint das Hollywoodkino absolut bankrott. Ein Remake jagt das andere und vor allem ist eins beschissener als das nächste.
Und das DAWN OF THE DEAD Remake... na joooo, das war nette, seichte Unterhaltung und ich fand ihn wohl auch deshalb nicht schlecht, weil ich ganz einfach einen unendlichen Scheiß erwartet hatte und meine Erwartungen so kaum unterboten werden konnten. Großes Kino wurde da jedenfalls nicht geschaffen. Wär's nie gedreht worden - mich würd's nicht weiter jucken. Das sieht beim Original schon ganz anders aus.
Zitat von: Rocket Queen in 17.01.2007, 23:59
Glaube ich nicht, genau solche pubertären Sprüche erwartet man doch, wenn man sich in so einem nerdigen Forum anmeldet :lol:
Diese Nerd-Nummer ist nur Tarnung. Wir führen eigentlich ganz andere Dinge im Schilde.
*ähem*
****************************SPOILER-WARNING*******************************************
Bitte nicht weiterlesen, wenn Ihr den Film ("Wenn die Gondeln und so weiter") nicht gesehen habt.
*************************************************************************************
*kaputtgelacht habe ich mich ja über den Kommentar eines Nutzers, der Tom Cruise für die Rolle des Zwergs vorschlug. :lol:
**Hier (http://www.horrorexpress.com/news.php?newsid=665) mal ein Link zu einem sehr guten Artikel über die geplante Neuauflage. Englischkenntnisse vorausgesetzt.
@Greg
Ich finde das DOTD Remake hat aber interessanterweise auch die selben kleinen Schwächen wie das Original.Der Horror und die beklemmende Stimmung der ersten und der letzten viertel Stunde wird im restlichen Teil der beiden Filme nicht erreicht.
Genial beim Remake -> Das Intro mit den unscharfen Nachrichtenbildern zur Musik von Jonny Cash
Genial beim Original -> Die unglaubliche Musik der italienischen Synthieband Goblin.(Die übrigens nur in der europäischen Schnittfassung vorkommt)
So genug davon,bevor das ganze hier zum Zombiethread mutiert. :D
Sollte aber dennoch weiterhin Bedarf bestehen, einen solchen Fred (http://www.kultboy.com/smforum/index.php?topic=783.0) haben wir. ;)
Oh toll,da können wir ja mal über den furchterregendsten alle Untoten diskutieren.
EDMUND STOIBER. :messer:
@retrofrank:
Du holst aber tatsächlich die übelsten Sachen aus dem Keller, was!
Will mal sozusagen nen kleinen Unterthread aufmachen.
Welche von der allgemeinheit positiv bewerteten Filme findet ihr garnicht mal so gut?
Ich geh mal voran mit
Braveheart:Ich könnt Kotzen wenn ich Gibson,die ganze Zeit große Reden schwingen hör.Den hat der doch nur gedreht um sich als Held zu stilisieren und seinen Egotrip auszuleben.
Natural Born Killers:Überkandiddelter Schrott,von vorn herein zu sehr auf Kult getrimmt.
Bei Braveheart geht es mir genauso!
Herr der Ringe hat bei mir auch teilweise richtige Wutgefühle heraufbeschworen! Habe gewünscht, daß Frodo mit seinen süßen Äuglein, nach zwei Minuten brutalst massakriert wird! Tricks waren gut, die ganze Reihe hat mich angekotzt!
Star Wars Episode I-III! Purer Hass!
Gibt noch einige Andere, wie jetzt das "Departed"-Machwerk oder der neue "Bond"!
Departed:Ja,ja.Nicholson ist wie immer klasse.Aber DiCaprio kann man auch mit viel gutem Willen nicht als
Schauspiele bezeichnen.Die Szene mit der Sitzung bei der Psychologin ist unglaublich lachhaft.
MATRIX!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Jawohl, Matrix ist auch son Machwerk! :flame:
Matrix ist leider durch die Sinnlosigkeit kaputt gemacht worden.
Natural Born Killers ist der letzte Mist.
Aber Herr der Ringe und Braveheart(Kult, man darf sie nur nicht zu oft) sind geniale Filme.
Am Wochenende lief Postman. Habe diesen Film vor Urzeiten noch auf Premiere gesehen,und irgendwie kam es dazu, dass ich ihn mir noch einmal antun wollte. Warum bloß? :cry:
Der Film verdient es nicht, als Film abgestempelt zu werden. Nach Waterworld noch mal so ein Ding zu drehen(was zig mal schlechter ist) verdient die Todesstrafe. (Hätte das vielleicht in einen anderen Thread reinsetzen sollen B))
Also ich finde Postman sehr gut.
so können sich die Meinungen scheiden.
Naja für mich ist die Post ja auch wichtig ;)
Aber im Ernst ich fand Waterworld gut, aber nicht sehr gut und Postman besser als Waterworld...
Zitat von: invincible warrior in 26.01.2007, 17:56
MATRIX!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich hoffe ihr meint damit nur den 2. und 3. Teil die nun wirklich sehr Unkultig sind?! Den 1. habe ich dagegen sehr, sehr lieb :troest: (wollte den Smiley endlich mal verwenden :D)
Nein, ich meine wirklich Teil 1! Den kann ich so ab, wie der Teufel das Weihwasser! Teil 2 fand ich besser als 1, weil es mehr Echtweltaction gab, der Matrixquatsch und erst recht der Rave waren dagegen wirklich nur Quatsch. Teil 3 hatte dann ja nur noch Action und idiotische Storywindungen zu bieten.
Waterworld würd ich bei Filmen als normal einstufen, der Film hat zu wenig aus dem, wirklich interessanten, Plot gemacht. Besonders der ganze Plot um die Kiemenmutation hatte was, aber wurd ja nicht wirklich konsequent weitergeführt.
Postman dagegen fand ich sehr schön und würde den überall weiterempfehlen. Der Film hat aus dem Postapokalyptischen Setting viel mehr rausgeholt als Waterworld und auch nicht die Fehler mit der Charakterentwicklung vom Costwas gemacht. (zB sehr schön die Szene, wo Costwas die ganzen Briefe findet) Das Ende ist zwar kitschig, aber bei nem postapokalyptischen Film braucht man entweder ein extrem kitschiges oder extrem negatives Ende.
Ich fand POSTMAN auch gar nicht so übel und auch WATERWORLD kann man sich anschauen. Klar, das ist schon beides arg langatmiger Costner-Kitsch und kein wirklich großes Kino, schlecht unterhalten wird man aber auch nicht gerade.
Dass MATRIX einen derartigen Kultstatus erreicht hat, liegt meiner Meinung nach an den wegweisenden Actionsequenzen und vor allem dem Design. Diese coolen, schwarzgekleideten Figuren mit Sonnenbrillen, in ihren langen Ledermänteln - wieviele Spinner sehe ich nicht täglich in der Stadt, die versuchen, das zu imitieren.
Die Idee, dass unsere ganze Existenz nur Teil einer Computermatrix ist, finde ich zwar sehr spannend, auch wenn sie nicht ganz so brandneu war, wie sie dem ein oder anderen vielleicht erschien, aber die Umsetzung ließ dann doch stark zu wünschen übrig. Vor allem, was das Erzählerische angeht. Diese unendlich verschwurbelte, religiös-mythologisch angehauchte Geschichte um Auserwählte, Orakel, irgendwelche Merowinger und Architekten und gelobte Länder... nee, das ist echt zu hirnverbrannt. Ich schrieb das alles ja schon einmal (im Fernsehtipps-Fred war das, glaube ich), aber für mich ist Teil 1 ein guter, wenn auch nicht überdurchschnittlicher Science Fiction Film, Teil 2 und 3 bereiten mir aber echte Schmerzen beim Ansehen, die sind einfach nur noch unterirdisch.
Trotzdem sind weder WATERWORLD, noch POSTMAN oder MATRIX 1 für mich Negativbeispiele für wirklich schlechtes Hollywoodkino.
Zitat von: GregBradley in 28.01.2007, 21:43
Die Idee, dass unsere ganze Existenz nur Teil einer Computermatrix ist, finde ich zwar sehr spannend, auch wenn sie nicht ganz so brandneu war, wie sie dem ein oder anderen vielleicht erschien, aber die Umsetzung ließ dann doch stark zu wünschen übrig. Vor allem, was das Erzählerische angeht. Diese unendlich verschwurbelte, religiös-mythologisch angehauchte Geschichte um Auserwählte, Orakel, irgendwelche Merowinger und Architekten und gelobte Länder... nee, das ist echt zu hirnverbrannt. Ich schrieb das alles ja schon einmal (im Fernsehtipps-Fred war das, glaube ich), aber für mich ist Teil 1 ein guter, wenn auch nicht überdurchschnittlicher Science Fiction Film, Teil 2 und 3 bereiten mir aber echte Schmerzen beim Ansehen, die sind einfach nur noch unterirdisch.
Stimmt. Gab's schon in den 70ern, von Kultregisseur Rainer Erler, mit Klaus Löwitsch in der Hauptrolle. Ein super mitreißender Mehrteiler namens "Welt am Draht". Würde ich gerne mal wiedersehen. :lehrer:
Naja, Matrix würd ich auch nicht als schlecht bezeichnen, wenn es mir nicht so auf den Senkel gehen würde, dass nahezu jeder den als Musterbeispiel für einen perfekten Film bringt. Dadurch hasse ich den Film.
Welt am Draht wurde ja auch geremaked als The thirteens Floor, der ist aber eher untergegangen damals gegen Matrix. Immerhin das Titellied von HIM, "Join me" ist immer noch in jedermans Ohr.
Dann hasst du aber doch eher den Hype als den Film.Oder?
Ich bin Massenphänomenen gegenüber auch Skeptisch.
Aber es wäre Schade einen guten Film zu boykottieren nur weil es einen nervt,daß jeder ihn gut findet.
Auch die Lemminge,die über jede Trendklippe diven können zufällig mal richtig liegen. ;)
Im Grunde ja, aber der Hass ist halt so groß, dass ich dem Film nix abgewinnen kann und glaub mir, ich hab den oft genug gesehen, um behaupten zu können, dass ich den nicht mag.
Zitat von: invincible warrior in 28.01.2007, 22:05
Im Grunde ja, aber der Hass ist halt so groß, dass ich dem Film nix abgewinnen kann und glaub mir, ich hab den oft genug gesehen, um behaupten zu können, dass ich den nicht mag.
Vielleicht ein paar mal zu oft?
Aber ich lauf auch vor Hypes davon. Ich mag eher Undergroundfilme,wie Donnie Darko. Leider kennt den jetzt auch schon jeder. :(
Schöner Film.Hat mir auch gut gefallen.Mal wieder was für Leute mit Hirn.
Aber wirklich Underground ist der nicht.Mit den bekannten Schauspielern.
Underground sind für mich eher so was wie die ersten Filme von David Lynch:Eraserhead und The Grandmother.
Ich liebe bizarre unverständliche Filme. :glubsch:
Zitat von: Retrofrank in 28.01.2007, 22:23
Schöner Film.Hat mir auch gut gefallen.Mal wieder was für Leute mit Hirn.
Aber wirklich Underground ist der nicht.Mit den bekannten Schauspielern.
Underground sind für mich eher so was wie die ersten Filme von David Lynch:Eraserhead und The Grandmother.
Ich liebe bizarre unverständliche Filme. :glubsch:
Das erinnert mich grad an Mulholland Drive den Ich sehr gut fand obwohl ich nicht so ganz durchgestiegen bin ;)
Ja klasse Film!
Wüsste gern mal was der momentan macht.
David Lynch ist der absolute Filmgott!!
Was er derzeit macht, weiß ich auch nicht, aber geben wir dem Meister Zeit. Zwischen TWIN PEAKS und LOST HIGHWAY lagen ja auch mal locker-flockig über fünf Jahre.
Ich weiß nur, wenn er sich zurück meldet, dann mit einem Paukenschlag!!
Blätter,Blätter.
Such,such.
Aha.Der hat kürzlich erst nen Film gemacht,der bei uns noch nicht rausgekommen ist.
Hört sich mal wieder sehr interessant und sehr irre an. :)
http://de.wikipedia.org/wiki/INLAND_EMPIRE
zur Zeit arbeitet der an der DVD Fassung von Twin Peaks Staffel 2, damit Greg nen Haufen Kohle freudestrahlend überweist.
Zitat von: invincible warrior in 28.01.2007, 23:02
zur Zeit arbeitet der an der DVD Fassung von Twin Peaks Staffel 2, damit Greg nen Haufen Kohle freudestrahlend überweist.
Die Season 1 von Twin Peaks wurde in Deutschland 2002 auf DVD veröffentlicht, aus Lizenrechtlichen Gründen erschien Season 2.1 erst im Januar diesen Jahres. Die letzte Staffel, Season 2.2 wird im April erscheinen. Schweinerei :flame: Habe Twin Peaks damals geliebt, geniale Atmosphäre, eine der wenigen Serien die ich mir gerne angeschaut habe :cry:
Dieser 2.1 und 2.2 Quatsch scheint eine deutsche Variante zu sein, weil Twin Peaks hier ne große Fanbase hat. Soweit ich weiß müssen die sonst überall auf die komplette Season warten. Der Pilotfilm war zB außerhalb von Deutschland auch nicht immer mit bei der 1. Staffel.
Ausnahmen bestätigen - auch heute noch - die Regel, auch in Hollywood. Das will ja niemand abstreiten!! So produktiv wie man dort ist, kann ja nicht alles Mist sein. Schade ist nur, dass die unzähligen talentierten Genies, die es dort ganz zweifelsohne gibt, ganz oft von den großen Filmstudios mit ihren kommerziellen Interessen in ihrer Kreativität eingeschränkt bis komplett ausgebremst werden.
Da kommt mir das neulich erst gelesene Zitat meines absoluten Regiegurus Lynch in den Sinn, der seinen neuesten Film größtenteils in Europa drehte und seine Arbeit dort unlängst mit den Worten kommentierte: "Nur hier (in Europa, Anm.) kann ich die Filme so drehen, wie ich wirklich will". B)
Da möchte ich bei dieser Gelegenheit doch mal in aller Bescheidenheit auf ein großartiges deutsches Werk verweisen: "Wir können auch anders" von Detlev Buck. Herrlich - und in Hollywood so gar nicht möglich. B)