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Autor Thema: Neu im Kino - Besprechungen und Diskussion  (Gelesen 215129 mal)

invincible warrior

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Neu im Kino - Besprechungen und Diskussion
« am: 20.08.2004, 19:10 »

Im Kino laufen viele Filme und nicht jeder ist es wert, gleich einen komplett neuen Thread zu bekommen. Daher möchte ich hier einen Sammelthread erstellen, in dem ihr jeden (neuen) Film, den ihr im Kino gesehen habt kurz mit Story eintragt und dann schreibt, wie er euch gefallen hat. So könnt ihr uns vor wahren Flops warnen oder aber einfach einen Geheimtipp geben.
Ich mache mal den Anfang:

The Butterfly Effect, Thriller (seit Do im Kino)
Evan (Ashton Kutcher) ist auf den ersten Blick ein ganz normales Kind, jedoch plagen ihn immer wieder Blackouts, er kann sich also an einige Momente in seinem Leben überhaupt nicht erinnern. Eines Tages malt er in der Grundschule ein Bild, wo er sich als Massenmörder darstellt, aber er kann sich beim besten Willen nicht daran erinnern, dieses Bild gemalt zu haben. Seine Mutter macht sich sorgen, denn Evans Vater hatte ähnliche Blackouts und landete deswegen in der Irrenanstalt. Der Chef der Psychatrie rät aber Evans Mutter, Evan dazu zu bringen, ein Tagebuch zu führen und deswegen beginnt Evan damit, die zu schreiben. Diese helfen Evan jedoch nicht wirklich, aber nach einem extrem schlimmen Ereigniss, begleitet von einem Blackout, ist Evan frei von diesen.
(ab hier einige storywichtige Spoiler) Einige Jahre später ist Evan ein erfolgreicher Psychologiestudent und fröhnt mit seinem Freund Thumper das Studentenleben. Als er mal wieder ein Mädel auf dem Zimmer hat, beeindruckt er das mit seiner Tagebuchsammlung (dachte immer, wäre Briefmarkensammlung?) und liest daraus vor. Dabei wird ihm ganz komisch zu mute und auf einmal ist er an dem beschriebenen Ort in der Vergangenheit. Schnell merkt er, dass er die Zeit verändern kann, jedoch hat das teils katastrophale Auswirkungen auf ihn und seine Freunde.

Der Film ist geil! Hab den in der Sneak gesehen (nachdem sich der Kinochef für Daniel, der Zauberer entschuldigt hatte ;)) und dachte, der Film wäre nur ganz in Ordnung. Jedoch ist das nicht so, der Film ist echt gut und durch die Veränderungen in der Zeit sehr abwechslungsreich. Auch wenn der Film bei den vorkommenden Morden etwas übertreibt (wers sieht, weiß, was ich meine) ist der wirklich nicht schlecht gemacht. Besonders Ashton Kutcher überrascht, da er ja dank die wilden Siebziger und MTV Produktionen eher als der große Witzbild bekannt ist. Mir persönlich hat auch der Charakter Thumper (ausgesprochen Tampa) sehr gut gefallen, der ist einfach nur genial, aber auch der Böse des Films, Tommy Miller, wird am Ende einfach nur genial! Ich kann euch den Film nur wärmstens empfehlen!
« Letzte Änderung: 06.03.2010, 22:39 von invincible warrior »
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kultboy

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Re: Neu im Kino - Besprechungen und Diskussion
« Antwort #1 am: 20.08.2004, 20:32 »

Nur gut das ich max. 3 mal im Jahr ins Kino gehe, kann also nicht mitreden  :rolleyes:  
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GregBradley

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Re: Neu im Kino - Besprechungen und Diskussion
« Antwort #2 am: 20.08.2004, 21:06 »

Ich habe mir sagen lassen, dass DONNIE DARKO in diesem Genre um einiges empfehlenswerter sein soll. Da ich im Moment aber ohnehin keinen Nerv für verwirrende Psycho-Filme habe (wie gesagt, MULHOLLAND DRIVE nach 15 Minuten aufgegeben  :D ), stellt sich mir die Wahl im Moment ohnehin nicht.

Leider bin ich ähnlich wie Kulty ein extrem seltener Kinogänger, daher werde ich Euch eher kaum mit Infos zu aktuellen Filmen dienen können.
Allerdings habe ichdiesen befreundeten Filmkritiker. Wenn Ihr Interesse habt, dann werde ich seine aktuellen Filmbesprechungen hier hineinsetzen. Er hat einen sehr ungewöhnlichen, dafür aber auch umso erfrischenderen Schreibstil.

Als Kostprobe seiner Arbeit hier mal seine Besprechung zu


Fahrenheit 9/11

 

Die Rezeption von Michael Moore hierzulande verläuft wie eine Welle. Nahm man seine frühen Werke wie „Roger & Me“ noch eher als ferne Schaumkronen wahr, brandete erstmals große Begeisterung für die Oscar-gekrönte Dokumentation „Bowling for Columbine“ auf. Doch kurz nach der Bush-kritischen Dankesrede kam der Überschlag und der Schwung zurück: Die Artikel zu Moores Deutschland-Lesetour fielen weitgehend negativ aus. Ein simpler Polemiker sei er, hieß es da, der es mit den Fakten nicht allzu genau nehme, sich eitel in den Vordergrund dränge und die Geister, die er rief, nicht mehr loswerde; so zogen die Lesungen tatsächlich auch allerhand paranoide Verschwörungstheoretiker an, die sich nicht schämten, anlässlich der gestiegenen Zahl gefallener US-Soldaten lauthals zu applaudieren. Durch die Cannes-Prämierung für Moores jüngstes Werk ist die Zustimmungswelle allerdings wieder massiv im Anrollen, und so mancher hofft, dass sie im November gleich die ganze Bush-Präsidentschaft unter sich begräbt. Fahrenheit 9/11 heißt der Film, und der Titel ist natürlich eine Anspielung an Ray Bradburys düstere Zukunftsvision Fahrenheit 451, in der ein totalitäter Staat bei ebendieser Temperatur Bücher verbrennt. So weit ist es in den USA zwar noch nicht gekommen, Moore sieht seine Heimat aber definitiv in schlechten Händen. Um dies zu ändern, hat der Filmemacher bei aller zur Schau gestellten Dickhäutigkeit doch einige Kritikpunkte berücksichtigt; so nimmt er seine eigene Person dieses Mal deutlich zurück und versucht auf seiner Website, jede einzelne Aussage mit einer Vielzahl von Quellen zu belegen  (http://www.michaelmoore.com/warroom/f911notes/). Geblieben ist der zwischen beißendem Sarkasmus und ernster Anklage schwankende, auf jeden Fall streng parteiische Erzählstil. Der darauf basierende Vorwurf mangelnder Objektivität ist allerdings absurd: Jeder Dokumentarfilmer nimmt durch die Selektion, Anordnung und Präsentation seines Material automatisch eine Wertung vor. Da ist es doch letztlich fairer dem Zuschauer gegenüber, seinen eigenen Standpunkt so klar kenntlich zu machen, wie Moore dies tut. Sein rund zweistündiger Film gerät dabei zu einem Wechselbad der Gefühle. Begonnen wird mit einem Verweis auf die nach Moores Einschätzung von Bush zu Unrecht gewonnene Wahl; alles reichlich bekannt, aber für den Zuschauer ein Anlass, darüber zu sinnieren, wie– und ob – alles anderes gekommen wäre, wenn der derzeitige US-Präsident Al Gore hieße. Mit seinem klaren Statement gleich zu Beginn dürfte Moore zwar mutig ins Kino gekommene Bush-Anhänger gleich wieder an die frische Luft treiben, aber die dürften in „Fahrenheit 9/11“ ohnehin so selten anzutreffen sein wie Atheisten in „Die Passion Christi“. Den bereits Überzeugten liefert der Film dagegen in seiner ersten Hälfte reichlich frisches Material, indem die engen Verbindungen der Bush-Sippe zu den Saudis im Allgemeinen und der Familie Bin Ladn im Besonderen aufgezeichnet werden. Dazwischen werden nicht nur der Präsident sondern auch sein Umfeld permanent der Lächerlichkeit preisgegeben – das vorhandene Material ist allerdings auch reichlich. So weint man fast vor Lachen, wenn Moore lakonisch berichtet, wie Richard Ashcroft seinen Senatorensitz bei einer Wahl an einen verstorbenen Gegenkandidaten verloren hat, und der erzreaktionäre Justizminister dazu seinen selbstkomponierten Song "Let the Eagle Soar" anstimmt. Die zweite Hälfte wird thematisch bedingt deutlich ernster; gezeigt wird nicht nur die perfide Strategie, mit der der Irak zum neuen Erzfeind aufgebaut wurde, sondern auch bislang nicht bekannte Entgleisungen der US-Truppen, dazu grausame Szenen voller entstellter Zivilisten und der von einem Mob gelynchten US-Soldaten. Dass der Vorkriegsirak dagegen als ein Ort des Friedens und der Harmonie umrissen wird, stößt allerdings unangenehm auf. Wesentlich wirkungsvoller gerät da  der ausführlich dokumentierte Auftritt einer streng patriotischen Soldatenmutter, der der Tod ihres Sohnes die Augen geöffnet hat. Nur Hartgesottene werden hier keine feuchten Augen kriegen, doch um Fahrenheit nicht dermaßen deprimierend enden zu lassen, kehrt der Filmemacher noch schnell zu seinem bewährten Guerilla-Stil zurück, und versucht Kongressabgeordnete davon zu überzeugen, Ihre Söhne gen Irak zu schicken. Bei aller Aufklärung und Anklage darf bei Moore die Unterhaltung eben nie zu kurz kommen. S. R.

/Edit

Nein, dieser "befreundete Filmkritiker" bin ich nicht selbst!!  :D
« Letzte Änderung: 20.08.2004, 22:02 von GregBradley »
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Re: Neu im Kino - Besprechungen und Diskussion
« Antwort #3 am: 20.08.2004, 23:20 »

Also als ich noch mehr Zeit hatte, bin ich jede Woche im Kino gewesen und hab auch Filme mehrmals gesehen.
Da mich die Arbeit aber immer mehr einnimmt, geht es jetzt nur noch circa einmal im Monat, manchmal auch zweimal.

Daher wähle ich die Filme jetzt vorab genau aus.
Dabei hilft mir der MOVIESTAR. Die einzige Kinozeitschrift, die ich lese und sehr verehre. Es gibt nix besseres für mich.

« Letzte Änderung: 20.08.2004, 23:24 von DaveTaylor »
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Re: Neu im Kino - Besprechungen und Diskussion
« Antwort #4 am: 21.08.2004, 17:42 »

Eine Kinozeitschrift, die sich traut, Catwoman aufs Cover zu packen muss einfach nur mies sein! Tut mir leid, aber Catwoman ist nicht umsonst der Flop des Jahres! Immerhin wird der Film von ein paar Leuten verteidigt, zB den notgeilen Redakteur beim Spiegel. Kurzzusammenfassung des Artikels: Der Film ist Müll, aber dank ner halbnackten, in hautengen Leder gekleideten Halle Berry ist der doch top.

Donnie Darko ist wirklich ein genialer Film! Er ist zwar kompliziert, aber im Vergleich zu jedem Lynchfilm noch harmlos! Immerhin wird fast alles am Ende erklärt (bei Lynch? ROFL) und man muss nur richtig überlegen und man rafft alles. (zumindest fast) Kann den auch jedem empfehlen, aber der Film ist nicht so massentauglich wie Butterfly Effect. (da kann man auch mit Freundin reingehen, da der halt (fast) alles bietet) Donnie Darko ist eher was für Leute die gerne nach nem Film noch nachdenken wollen.
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Re: Neu im Kino - Besprechungen und Diskussion
« Antwort #5 am: 21.08.2004, 18:21 »

Die haben den Film auch verrissen. Die Braut gibt doch aber trotzdem ein gutes Cover ab.

Oder beurteilst Du ein Computerspiel nach dem Bild auf der Verpackung?
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invincible warrior

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Re: Neu im Kino - Besprechungen und Diskussion
« Antwort #6 am: 22.08.2004, 16:12 »

Durch das Cover denken aber vielleicht einige Leute, der wäre cool, weil wer packt schon nen totalen Flop auf sein Cover? Hätten wenigstens fett draufschreiben müssen, dass Catwoman totaler Müll ist. zB Catwoman, der Schwachsinn hat eine neue Dimension oder Catwoman oder wie man einen Flop fabriziert in 10 Schritten.
Aber nein, da steht: Parade der Top Filme: The Village (anscheinend kein schlechter Film, aber top?), Hell Boy (reinrassige Actioncomicverfilmung, so sollte es sein, aber auch nicht top), King Arthur *hüstel*, Catwoman *Hustenanfall*

Da fällt mir was ein, Hellboy vs Catwoman - wie man eine Comicverfilmung richtig macht und wie FALSCH! (schreit doch förmlich nach nem Vergleich)

PS: Haben die eigentlich auch mehr über Star Wars Episode 3 zu berichten als den Titel?
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Unknown

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Re: Neu im Kino - Besprechungen und Diskussion
« Antwort #7 am: 22.08.2004, 16:36 »

Stimmt. Das Cover widerspricht dem Inhalt des Filmberichts. Da steht z.B. "der große Verlierer dieses Kinosommers", "filmisches Kitekat, dass im ersten Drittel langatmig ist, im zweiten immer lachhafter wird und im letzten Trash-Qualität erreicht".

Auf jeden Fall beinhaltet die Zeitschrift fast ausschließlich Berichte zu phantastischen Filmen, auch Horror und Science Fiction. Andere Sparten werden nicht bedient.

Die Rezensionen enthalten so viele Hintergründe und Querverweise, wie ich vorher nie erlebt hab. Sehr intelligent geschrieben. Und Bilder von einer Größe und Qualität, dass man beim Umblättern immer wieder ins Staunen gerät.

Zu STAR WARS gibt es ein zweiseitiges Preview, wo unter anderem über die Suche nach einem Titel philosophiert wird.
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invincible warrior

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Re: Neu im Kino - Besprechungen und Diskussion
« Antwort #8 am: 18.09.2004, 19:31 »

Hellboy, Comicverfilmung (seit Do im Kino)

Ich war gestern in Hellboy! Hellboy hat seine Anfänge als Comic, der aber hauptsächlich in den USA bekannt ist. (mir vorher nur als Randnotiz bekannt)
Der Film beginnt naja, ähm... den Anfang hab ich nicht ganz gesehen, da ich zu spät ankam. (wollte mit Freunden erst den Untergang anschaun, waren aber leider alle Karten schon ausverkauft, deswegen mussten wir das Kino wechseln) Aber im Grunde gehts darum: Irgendwann ums Jahr 1945 (Thematik scheint bestehen zu bleiben :D) wollen die Nazis (bekanntermaßen offen für alles Übersinnliche) die Hölle zur Hilfe holen. (Doom 2 - The Movie ???) Dazu haben sie sich mit DEM Rasputin verbündet, der seine 1000 Tode anscheinend immer noch überlebt hat, und seinem Gefolge. (ein Darth Vader meets Samurai Verschnitt (einfachheithalber Darthie) und einer Oberarierin) Dieser öffnet an einem unheiligen Ort das Tor zur Hölle, doch da kommen schon die gloreichen Amies und machen alles putt. Am Ende ist Rasputin in der Hölle schmorrend, Darthie aufgespießt und die Arierin ist schon weg. Die Amies untersuchen auf anraten von ihrem Berater Dr Bruttenholm die Gegend und finden ein kleines, rotes affenartiges Baby mit nem steinerndem Arm, Hellboy. (nebenbei wird festgestellt, dass Darthie auf und davon ist) Dieser wird gefangen.
60 Jahre Später irgendwo in der Ex-Sowjetunion. 3 Leute klettern zu einen "heiligen" Ort. Der erste gibt sich als deren Führer zu erkennen, aber wird fix von Darthie erstochen und die andere Person ist die noch immer junge Arierin. Das Blut fließt durch die Gegend, wie beabsichtigt und lässt den Rasputin wiedererwecken.
Jetzt kommt endlich das Filmintro, was sehr schön gemacht ist und auch die Comics in den Film einbaut. Danach sieht man, wie der junge FBI Agent Meyers an den geheimen Aufenthalt der Organisation von Dr Bruttenholm ankommt. Nach seiner Einführung in den Laden gehts dann ab zur Action. Denn Rasputin will die Hölle noch immer auf der Erde ausbrechen lassen.

Nach dem recht langen Intro kommt der Film richtig in Fahrt. Bietet einiges an Action und lustigen Einlagen. Außerdem wird auch der Comic immer wieder in den Film eingebracht, was ich doch sehr gut finde. Meiner Meinung nach eine sehr gute Comicumsetzung (besonders in Anbretracht des Budgets, 65 Millionen US$) im Gegensatz zu Asterix & Obelix und erst letztens Catwoman.  
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GregBradley

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Re: Neu im Kino - Besprechungen und Diskussion
« Antwort #9 am: 18.09.2004, 19:58 »

Komischerweise konnten mich Comicverfilmungen noch nie wirklich ins Kino locken. Ausser dem ersten BATMAN und X-MEN hat mir bisher keine wirklich Spaß gemacht.

Na ja, die Story zu HELLBOY klingt ja äusserst krude, aber so stellen sich die Amis die Welt jenseits vom großen Teich wohl vor.

Ach ja, was haben die denn eigentlich mit Rasputin?  :rolleyes:  :lol:  :lol:  
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Re: Neu im Kino - Besprechungen und Diskussion
« Antwort #10 am: 18.09.2004, 20:24 »

Schade das es schon ausverkauft war iw, hätte gerne deine Meinung vom Untergang gehört, in der heutigen Zeitung hat der Film 5 von 5 Sternen bekommen (Hellboy nur 2 von 5), einziger Kritikpunkt war das der Film zu lang sei....
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GregBradley

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Re: Neu im Kino - Besprechungen und Diskussion
« Antwort #11 am: 18.09.2004, 21:40 »

So toll DER UNTERGANG mit Sicherheit gemacht und gespielt ist, so sehr nervt es, dass der deutsche Film nur zu Höchstleistungen aufläuft, wenn es um Vergangenheitsbewältigung geht.

Ganz Deutschland jubiliert jetzt, weil man ja endlich das Trauma überwunden habe, Hitler nicht als Person darstellen zu können, sondern ihn immer als eine Art Monster mystifizieren zu müssen.
Natürlich muss man froh sein, dass es den Deutschen mittlerweile anscheinend gelingt, sich einzugestehen, dass es ein menschlicher Demagoge war, dem man da aufgessen ist und dass man nicht vom Leibhaftigen höchstpersönlich verführt wurde.
Andererseits, kann der deutsche Film nicht auch einfach mal nur eine ganz triviale und völlig nichtssagende Geschichte von Terminatoren oder Aliens erzählen? Muss es denn immer die eigene Geschichte sein, die da verarbeitet wird? Es gab ja bereits durchaus den ein oder anderen Versuch, die Hollywood-Reisser zu imitieren, was aber zu oft in unendlich aufgesetzter und peinlicher Manier geschah.
Ich würde es lieber sehen, wenn sich der deutsche Film endlich mal eine ganz eigene Identität, abseits von "Die Brücke" und "das Boot" (so genial diese Filme auch sein mögen!!), schaffen würde.

Den Film "Der Untergang" werde ich mir aber dennoch mal ansehen. Wenn nicht jetzt im  Kino, dann später auf DVD.
« Letzte Änderung: 18.09.2004, 21:41 von GregBradley »
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Re: Neu im Kino - Besprechungen und Diskussion
« Antwort #12 am: 18.09.2004, 22:26 »

Interessant ist bei "Der Untergang", dass es in der Schweiz eine sehr grosse Diskussion wegen Bruno Ganz als Hitler gibt....

Aber ich denke, dass ich "Der Untergang" nicht verkraften kann. Soll ja ein krasser Film sein, oder?
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kultboy

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Re: Neu im Kino - Besprechungen und Diskussion
« Antwort #13 am: 19.09.2004, 07:58 »

@Elvis
Was verkraftest du an den Film nicht?!  :rolleyes:  
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Re: Neu im Kino - Besprechungen und Diskussion
« Antwort #14 am: 19.09.2004, 09:10 »

@kultboy

Keine Ahnung. Irgendwie die ganze Stimmung, die da aufgebaut wird. Ich bin zwar total gespannt auf die Performance von Bruno Ganz, da er ein Weltlkasseschauspieler (und Schweizer) ist. Aber eben.... halt eine Untergangsstimmung.
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