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Autor Thema: Neu im Kino - Besprechungen und Diskussion  (Gelesen 279391 mal)

Unknown

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Re: Neu im Kino - Besprechungen und Diskussion
« Antwort #30 am: 24.09.2004, 22:08 »

Na das hört sich ja gut an.
Kann man also auf weitere Shyamalan Filme hoffen.
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Dragondancer

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Re: Neu im Kino - Besprechungen und Diskussion
« Antwort #31 am: 25.09.2004, 17:34 »

also the village war (für mich) ein ziemlicher schrott film. die story, in der ersten hälfte recht spannend, in der zweiten hälfte fad zum einschlafen, ist sowas von leicht durchschaubar das es leichter nimmer geht. würde ja gerne die einzelnen punkte auflisten die mich nerven aber da würde ich zuviel verraten. ;)

selbst die kamera ist nur an wenigen stellen gut. was mir so aufgefallen ist, ist das night eine gute idee hatte, die aber völlig falsch rübergebracht hatte. die aussage von dem film ist auch zum gähnen (böse menschheit  :wall:  ).

-8 von 10 möglichen punkten.
« Letzte Änderung: 25.09.2004, 17:35 von Dragondancer »
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GregBradley

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Re: Neu im Kino - Besprechungen und Diskussion
« Antwort #32 am: 27.09.2004, 03:35 »

Auch wenn man auf die öffentliche Meinung geschissen ist, werde ich an dieser Stelle mal die Wertungen der imdb.com-Mitglieder zu Rate ziehen.

Die sehen bei Shyamalans Filmen THE SIXTH SENSE bei 8.2/10.0 Punkten (und einem guten 97. Platz in der ewigen "Top 250") klar vorne. Es folgen SIGNS und UNBREAKABLE mit jeweils 7.1 Punkten. THE VILLAGE ist mit bislang lediglich 6.5 Punkten im Durchschnitt klar abgeschlagen.
« Letzte Änderung: 27.09.2004, 03:35 von GregBradley »
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Re: Neu im Kino - Besprechungen und Diskussion
« Antwort #33 am: 27.09.2004, 21:04 »

Um ehrlich zu sein, gebe ich nicht viel auf die IMDB Ratings!
Bei denen ist der Pate (kein schlechter Film, aber auch nicht der beste, meiner schon gar nicht) auf Platz 1, gefolgt von "Die Verurteilten", auch ein super Film, aber noch lange nicht SO gut. Für die Top 25 hätte ich sowieso die Mindestratingszahl auf 50000 oder höher gemacht, TOP Filme erreichen die Bereiche ja locker. Bekomm allein beim Gedanken, dass das totlangweilige "City of God" auf Platz 23 ist.

Schlimmer finde ich es aber, dass "Daniel, der Zauberer" langsam, aber anscheinend sicher Platz 1 der Bottom 100 verlässt, weil die ganzen Faniels den mit 10 bewerten.
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GregBradley

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Re: Neu im Kino - Besprechungen und Diskussion
« Antwort #34 am: 27.09.2004, 22:08 »

Ich finde vor allem die Genreeinteilungen schwachsinnig.

Was ist denn an "Fenster zum Hof", "Die üblichen Verdächtigen", "Sieben" oder "L.A. Confidential" bitteschön Mystery?
Oder was suchen "Spartacus", "Henry V" oder "Last Samurai" im Kriegsfilmgenre? Und warum ist "Psycho" Horror und Thriller zugleich?
Und warum zur Hölle sind fast alle Titel der jeweiligen Sparten auch gleichzeitig unter Independent Film zu finden? Oder warum die Veräppelung "Shaun Of The Dead" unter Horror führen? Oder oder oder...
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Re: Neu im Kino - Besprechungen und Diskussion
« Antwort #35 am: 27.09.2004, 23:09 »

Independent Filme sind immer die Filme, die nicht von den großen Filmstudios gemacht wurden. Da viele Filme von kleineren Studios gemacht werden, sind die halt alle Independent Filme.
Da auch viele Filme ein Mix aus mehreren Genres sind, sind die nunmal auch in mehreren Kategorien vertreten.
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GregBradley

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Re: Neu im Kino - Besprechungen und Diskussion
« Antwort #36 am: 27.09.2004, 23:55 »

Dass die Academy of Motion Picture Arts and Sciences auf ihren Oscar-Verleihungen jährlich dem Hollywood Kino in unerträglicher Weise huldigt ist ja noch in Ordnung.

Dass auf imdb.com ähnlich verfahren wird (wie zum Beispiel Filme kleinerer Studios aus der üblichen Katergorisierung auszuklammern) macht das ganze Projekt gleich unsympathisch.

Was die Sparteneinteilung angeht, so macht eine solche überhaupt keinen Sinn mehr, wenn sich die Filme ohnehin nur schlecht oder gar nicht zuordnen lassen.
Die einzige Möglichkeit, da Ordnung ins Chaos zu bringen, wäre, sich das Genre herauszusuchen, dass in einem Film klar überwiegt.
So würde ich bei "Shaun Of The Dead" mal behaupten, dass das Schocken des Zuschauers ganz klar nicht im Vordergrund steht - ganz im Gegensatz zu der Absicht, das Horrorgenre auf's Korn zu nehmen. Klar dass man Elemente aus dem Horrorkino braucht, um es zu persiflieren. Eine Zuordnung zum Horrorfilm ist demnach nicht angebracht.
Ähnlich verhält es sich mit zahlreichen anderen Beispielen (die ich hoffentlich nicht alle hier durchkauen muss, bis klar wird, worauf ich hinaus will).
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Re: Neu im Kino - Besprechungen und Diskussion
« Antwort #37 am: 29.09.2004, 19:35 »

Nur so nebenbei: "Shaun of the dead" heißt in Deutschland "Ein Zombie kommt selten allein". Wenn das mal kein sinniger Titel für einen Horrorfilm mit humoristischen Einlagen ist! Der Film wird dank des Titels sicher wirklich nur Genreliebhaber ins Kino locken. Hat übrigens eine FSK 16 Einstufung bekommen und beehrt uns ab den 9.12 im Kino.
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GregBradley

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Re: Neu im Kino - Besprechungen und Diskussion
« Antwort #38 am: 29.09.2004, 20:47 »

Klar, man geht davon aus, dass die meisten Deutschen das Wortspiel nicht verstehen würden (womit sie vermutlich auch recht haben).

Womit wir mal wieder bei einem meiner Lieblings(film)themen wären: Die Deutschen und ihre Verwirrungen mit übersetzten Filmtiteln.

Bis in die frühen 80er Jahre hinein war man in Deutschland anscheinend besonders kreativ im Erfinden teilweise sehr theatralisch klingender Titel. Sprich, eswurde gar nicht versucht, den Filmtitel adäquat zu übersetzen, sondern es wurden völlig neue neue kreiert, deren jeweilge englische Vorlage nicht selten um einiges unspektakulärer klang, wie folgende Beispiele verdeutlichen.
"Spiel mir das Lied vom Tod" (Once upon a time in the west); "Das Wiegenlied vom Todschlag" (Soldier Blue); "Wenn die Gondeln Trauer tragen" (Don't look now); "Ein Mann sieht rot" (Death Wish); "Der weisse Hai" (Jaws); "Sie nannten ihn Knochenbrecher" (Drunken Master); "Die durch die Hölle gehen" (Deer Hunter); "Rambo" (First Blood).

Da diese Titel aber zum Teil regelrecht in den deutschen Sprachgebrauch eingegangen sind, kann man sie so ja noch stehen lassen. Viel schlimmer aber finde ich das Übersetzen von englischen Titeln mit noch viel schwachsinnigeren englischen Titeln. Bestes Beispiel hier "Timebomb" (1990). Aus diesem Film wurde hierzulande "Nameless - Total Terminator" gemacht. Ok, der Untertitel "Total Terminator erklärt sich dadurch, dass Hauptdarsteller Michael Biehn für seine Rolle in "Terminator" sehrpopulär war, und man so wohl noch ein paar Besucher mehr ins Kino locken wollte. Aber wieso "Nameless"? Das versteht doch kein Deutscher, der schon "Timebomb" nicht übersetzen konnte.

Besonders lustig wird es aber, wenn im Zuge einer bestimmten Welle von Filmen wild die Titel umbenannt wurden, um so noch das schnelle Geld abzukassieren. Vergleichsweise harmlos ist da noch, dass man aus Schwarzeneggers "Raw Deal" den "City Hai" machte, weil der in Konkurrenz zu Stallones "City Cobra" lief.
Eher grotesk ist dagegen schon das Kreieren einer völlig neuen Filmreihe wie "Karate Tiger", die es im Original nie gegeben hat, nur weil kurz zuvor "Karate Kid" so populär geworden war. So hat die "Karate Tiger"-Serie mittlerweile bereits ein knappes Dutzend Folgen, ohne dass diese in der Originalversion auch nur das geringste miteinander zu tun hätten.

Als in den späten 70ern, Anfang der 80er die Zombiewelle durch "Dawn of the dead" (lief damals in Deutschland unter "Zombie") und Konsorten so richtig ins Rollen kam, begann man allen möglichen älteren Horrorfilmen, die man auf VHS veröffentlichte, das Wort "Zombie" in den Titel zu schmuggeln - und das, obwohl diese Filme mit Zombies teilweise nursehr wenig oder sogar gar nichts zu tun hatten!!

Ganz wirr geht es auch bei den unzähligen Jackie Chan Fimen zu. Hier hat jeder Film neben seinem Hong Kong-Originaltitel jeweils noch mindestens zwei, drei alternative englische und ein halbes Dutzend deutscher Alternativtitel, die auch nicht selten anderen erfolgreichen Jackie Chan-Titeln ähneln, um noch schnell auf den Zug mit aufzuspringen.
Ich würde ja gerne ein paar Beispiele geben, aber das würde mich selber zu sehr verwirren.  :D

Mittlerweile hat man das ganz gut im Griff. Immer seltener werden die Titel gar nicht übersetzt und wenn, dann nur, wenn sie sich wörtlich übersetzen lassen.
Nur die teilweise völlig sinnlosen Untertitel (speziell bei Videoveröffentlichungen) könnte man sich noch schenken.
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Re: Neu im Kino - Besprechungen und Diskussion
« Antwort #39 am: 29.09.2004, 21:59 »

Kleiner Einschub an dieser Stelle, auch um mal wieder auf das ursprüngliche Thema zurückzukommen. Ich habe soeben die Besprechung zu "Man On Fire" von meinem Bekannten dem Filmkritiker erhalten.



Ein Mann sieht roter

 

Mann unter Feuer. Regie: Tony Scott. USA 2004. 145 Minuten.

 

„Dieser Film ist Mexico City gewidmet, einer ganz besonderen Stadt“, eröffnet ein Schriftzug den Abspann von „Mann unter Feuer“. Das würde gut zu einem Film passen, der sich als, gerne auch gebrochene, Liebeserklärung an die 20 Millionen-Menschen-Metropole versteht. Aber bei einem Streifen, der die Stadt über qualvolle 145 Minuten als einen dreckigen Abgrund  aus Gewalt, Armut und Korruption verunglimpft, wirkt die nachgeschobene Widmung mehr als lächerlich. Nun finden sich in  Mexico City natürlich sehr wohl Abstufungen zwischen elenden Armensiedlungen und Palästen der Reichen, deren Bewohner sich nur mit Bodyguard an die Öffentlichkeit wagen. Daran ändert auch das anmaßende Streben des Films nach Realitätsbezug wenig: Dass in Mexiko alle 90 Minuten eine Entführung stattfindet -  so die Einblendung im Vorspann - mag seine Richtigkeit haben. Die Hauptfigur Creasy wurde aber aus diffusen Vorbildern zusammengestückelt: „Man on Fire“ ist das Remake eines unbekannten gleichnamigen Films von 1987, der wiederum lose auf einem Fall im Italien der Siebziger Jahre basiert. Im Gegensatz zu den Quellen ist das Ergebnis äußerst simpel: Der Ex-Marine (Denzel Washington) wird von einer reichen Familie angeheuert, um ihre kleine Tochter (Dakota Fanning) zu beschützen. Allmählich freunden sich die beiden an. Als das Mädchen aber entführt wird und bei einer gescheiterten Lösegeldübergabe anscheinend ums Leben kommt, sieht Creasy noch roter als weiland Charles Bronson und startet seinen Rachefeldzug. Der kümmert sich kaum um die üppigen „Kollateralschäden“, pflegt dafür aber umso hingebungsvoller einen widerwärtigen Sadismus, der auf unterste Instinkte zielt. Regisseur Tony Scotts („Top Gun“) Versuch einer Rechtfertigung macht das Geschehen noch unerträglicher: In schwülstigen Bildern stilisiert er Creasy zu einem biblischen Racheengel auf der Suche nach Erlösung. Nun sind religiös verbrämte Kreuzzüge ohne Rücksicht auf Verluste in den Vereinigten Staaten derzeit keine ganz unbekannte Erscheinung, und die Film-DVD verkaufte sich dort dann auch gleich am ersten Tag eineinhalb millionenfach. Doch an der höchst zweifelhaften Aussage des Films ändern auch die auf Dauer eher nervigen technischen Mätzchen und Verfremdungen nichts, ebenso die permanent eingeblendeten Comicblasenähnlichen Untertitel. Ja nicht einmal Denzel Washington, der schon so manches müde Machwerk aufgewertet hat, sorgt für Linderung. Denn um ihm die Aura eines tragischen Helden zu verleihen, hätte es schon mehr bedurft, als ihm in der ersten Filmhälfte immer wieder mal eine Whiskeyflasche in die Hand zu drücken. Das Geld für die Kinokarte investiert man besser in ein „Geo Spezial- oder Merian-Heft „Mexiko“: Das ist erbaulicher und dennoch näher an der Realität.

-S. R.
« Letzte Änderung: 29.09.2004, 21:59 von GregBradley »
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Re: Neu im Kino - Besprechungen und Diskussion
« Antwort #40 am: 30.09.2004, 23:55 »

Das mit den sinnigen Übersetzungen der Titel stimmt schon, aber solange der Titel noch filmbezogen bleibt, seh ich da kein Problem drin. Mit Beißer/Kiefer/Schlund hätte man in Deutschland nicht viel anfangen können, der weiße Hai ist da doch noch ein guter filmbezogener Titel. "Spiel mir das Lied vom Tod" ist auch noch ganz sinnig, wollten wohl nicht "Es war einmal..." nehmen, weil man so vielleicht Kinder irrtümlich ins Kino locken würde. (früher war ja alles noch strenger)
Die Jackie Chan Filme sind wirklich bescheiden vom Titel übersetzt, dieses Schicksal ereilt aber so gut wie jeden Film aus Asien. Besonders krass ist das bei den ganzen Bruce Lee Filmen, bzw eher dessen Imitatoren. Da werden Filme mit "Bruce Lees xxx" oder so beworben und dann spielt da nur einer der zig 1000 Imitatoren von dem da mit, oftmals sogar ausdrücklich als Bruce Lee auf dem Cover beworben. Sowas ist echt dreist.
Aus jüngster Zeit kenn ich noch den Film, der sinnigerweise einen neuen englischen Titel bekam. "Cradle 2 the Grave" (Wiege ins Grab) kam in Deutschland als "Born to die" raus. Der Sinn des Titels stimmt zwar im Grunde, aber ist doch behämmert, den Titel einfach zu ändern. Wollten wohl, dass selbst alle PISA Versager das noch verstehen.

Zu Rambo: Der Film heißt offiziell einfach nur First Blood, komplett heißt er aber Rambo: First Blood, daher passt der Titel schon.

Im Grunde ist es aber nicht so schlimm, solange nur der Titel sinnentstellt wird. Die Froschfresser benennen zB auch gerne Namen in den Filmen um, hab grad zwar keine Beispiele zu, aber bei Star Wars haben sie zB fast alle Namen geändert. R2D2 und C3PO haben zB ganz andere Kürzel.

Bei Mann on Fire wundert mich eigentlich nur die Alterseinstufung. Anscheinend wurde der Film mal wieder von den oberst liberalen Leuten bei der FSK geschaut, die schon HdR und paar andere Filme bewerteten. Der Film bekam FSK 16, da aber in dem Film sehr viel Selbstjustiz ausgeübt wird, hätte der Film eigentlich (allein wegen der Definition KJ) die Einstufung KJ bekommen müssen. Komisch, komisch.
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GregBradley

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Re: Neu im Kino - Besprechungen und Diskussion
« Antwort #41 am: 01.10.2004, 09:36 »

Diese frühen Titelkreationen deutscher Übersetzer stören mich ja gar nicht, das ist vielleicht etwas falsch rübergekommen. Die von mir genannten Titel sind allesamt Beispiele für grossartige Filme mit grossartigen deutschen Titeln deren Namen sich regelrecht im deutschen Sprachgebrauch festgesetzt haben. Ich finde es nur bemerkenswert wie blumig die Titel teilweise ausfielen, verglichen mit den oft doch eher drögen englischen Originaltiteln.

"Rambo: First Blood" ist übrigens nur ein Alternativtitel. "First Blood" ist die offizielle Variante - kannst Du gerne bei imdb.com überprüfen.
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Re: Neu im Kino - Besprechungen und Diskussion
« Antwort #42 am: 04.10.2004, 20:04 »

Hab mir heute endlich "Der Untergang" angesehen.

Ich muss sagen, nicht schlecht! Nur etwas zu lang, mir hat schon der Arsch wehgetan ;)
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Re: Neu im Kino - Besprechungen und Diskussion
« Antwort #43 am: 05.10.2004, 12:29 »

Vielleicht hättest Du ihn nicht im Schwulenkino anschauen sollen?  :lol:  
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Re: Neu im Kino - Besprechungen und Diskussion
« Antwort #44 am: 05.10.2004, 18:44 »

Vielleicht ist er ja nur ne Treppe runtergefallen?! :lol: (wer Keine Halben Sachen 2 gesehen hat, wird wissen, was ich mein ;))
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