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Medal of Honor: Allied Assault
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Bisher 11 Stimmen bei einer Gesamtwertung von 8.55

Publisher: Electronic Arts   Genre: Action, 3D, Kriegsspiel, Shooter   
Ausgabe Test/Vorschau (1) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
PC Games 2/2002
Testbericht
82%
94%
Solo: 86%
Multi: 90%
PC CD-ROM
2 CDs
95Rüdiger Steidle
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Serie: Medal of Honor, Medal of Honor: Underground, Medal of Honor: Frontline, Medal of Honor: Allied Assault, Medal of Honor: Allied Assault - Spearhead, Medal of Honor: Allied Assault - Breakthrough, Medal of Honor: Pacific Assault

Auszeichnungen:


Videos: 2 zufällige von 1
Kategorie: PC, Spiel
User-Kommentare: (19)Seiten: [1] 2   »
12.02.2022, 11:53 DaBBa (2822 
So, habs jetzt auch mal wieder ausgepackt.

Meine Güte, ist das alt geworden. Nicht nur von der Grafik, sondern auch und vor allem vom Gameplay. :O Gegner tauchen völlig anders auf, als man es von modernen Singleplayer-Shootern gewohnt ist und die Hit-Scan-Waffen der Gegner schießen sehr genau. Wo man es bei modernen Shootern unbewusst gewohnt ist, dass die Computergegner erst mal höflich daneben schießen, wird hier sofort getroffen. Die Sniper halten aus der hintersten Deckung drauf, egal wie schwierig sie zu sehen sind.

Wirklich erstaunlich, wie sehr man sich unbewusst an diese Spielhilfen und Gnädigkeiten gewöhnt hat. :o
10.02.2022, 08:12 metal (222 
DaBBa schrieb am 09.02.2022, 22:06:
Na gut, "Fort Schmerzen" gab es ebenfalls nicht wirklich. Auch viele andere Kriegs-Schauplätze in den MoHs und CoDs sind entweder erfunden oder historisch nicht korrekt wiedergegeben. Bei Spearhead hilft man bspw. aus irgendeinem Grund als amerikanischer Soldat bei den Sowjets während der Schlacht um Berlin aus.


klar, möglicherweise wollte man aber die gefechte realistisch halten. da machen denn nie eingesetzte waffen wenig sinn.
10.02.2022, 07:28 Groove Champion (271 
MOH:AA war eines der Spiele, die damals jeder haben musste. Zumindest in meinem Freundeskreis hatte es nahezu jeder Computerspielinteressierte, was wirklich eine Ausnahme war, da es normalerweise keine so großen Überscheidungen gab.

Im Gegensatz zu vielen anderen Shootern wurde bei MOH mehr auf Authentizität und historische Korrektheit geachtet, zumindest was man damals darunter Verstand. Deswegen hinkt m.E. der häufige Vergleich mit RTCW. Beides sind Ego-Shooter die im zweiten Weltkrieg handeln, ansonsten ist die Ausrichtung doch sehr unterschiedlich. Das ist ähnlich, als würde man Platoon mit Rambo II vergleichen.

Was man bisher so herausliest, ist, dass Omaha Beach eine der prägensten Erinnerungen an das Spiel ist. Dabei kann ich mich nur anschließen. Das war beeidruckend und verstörend zugleich, den Angriff aus der Ego-Perspektive zu sehen. Da konnte man die Aussichtslosigkeit dieses dennoch geglückten Angriffs förmlich spüren.

Trotzdem habe ich es nur einmal durchgespielt, damals kam einfach sehr viel Gutes raus und man hatte nicht vielt Zeit . Auch war es bisher mein einziges MOH. Lag vorallen daran, dass die Vorgänger sowie viele Nachfolger nur auf Konsolen erschienen sind und zum Teil auch bestenfalls nur durchschnittlich waren.
09.02.2022, 22:06 DaBBa (2822 
Na gut, "Fort Schmerzen" gab es ebenfalls nicht wirklich. Auch viele andere Kriegs-Schauplätze in den MoHs und CoDs sind entweder erfunden oder historisch nicht korrekt wiedergegeben. Bei Spearhead hilft man bspw. aus irgendeinem Grund als amerikanischer Soldat bei den Sowjets während der Schlacht um Berlin aus.
09.02.2022, 21:59 metal (222 
die meisten wundewrwaffen gabs nur auf den papier, der rest wie die maus sind selten nie über den prototypen status hinaus gekommen.
09.02.2022, 21:35 Bearcat (3000 
Ach ja, eines ist schon doof: es gibt keinen echten Endgegner, obwohl die sogenannten Wunderwaffen des sogenannten Dritten Reiches ja jede Menge Auswahl geboten hätten. Die Maus zum Beispiel oder gleich die Ratte bzw. das Monster! Oder eine V2-Stellung oder die Startanlage der Bachem Natter bei Kirchheim unter Teck. Das schnaufende Rumlaufen in dem öden Bunker (Kenner wissen Bescheid) ist doch nicht so pralle. Echt, angesichts des fulminanten Spiels hätte ich gerne einen richtig opulenten Rausschmeisser gehabt.
Kommentar wurde am 10.02.2022, 04:50 von Bearcat editiert.
09.02.2022, 19:40 Gunnar (4365 
Ich kann mich dem allgemeinen Tenor hier nur anschließen - "Medal Of Honor: Allied Assault" war einfach ein prägender Shooter für seine Zeit, gegen den vieles, was danach in diesem Genre kam, wie ein bloßer Abklatsch wirkte. Auch und gerade "Call Of Duty". Zumal hier eben im Leveldesign vor allem die Balance stimmte und es im Verlauf der Singleplayer-Kampagne Abwechslung ohne Ende gab, spielerisch wie grafisch. Mal wurde drauflosgeballert, die archetypischen Jeep- und Panzer-Passagen gab's hier ja sowieso schon, dann wieder gab es Schleich-Einlagen, dann wieder Team-Action und natürlich die Massenschlacht am Omaha Beach. Nicht weniger legendär dürfte in der allgemeinen Erinnerung wohl diese Scharfschützen-Stadt in Frankreich sein - da war ebenfalls jeder falsche Schritt tödlich (komisch übrigens, dass solche potenziell frustrierenden Abschnitte in späteren Genrevertretern kaum noch zu finden waren, tz tz... ).

Die eigentliche Stärke dabei war wiederum der vergleichsweise "realistische" Anstrich, mit dem sich "MOH:AA" nicht nur vom ungefährt zeitgleich erschienenen "Return To Castle Wolfenstein" absetzen konnte, sondern auch von den meisten anderen früheren Shootern à la "No One Lives Forver" oder eben "Half-Life" (von bloßen SciFi- oder Fantasy-Sachen wie "Star Trek: Voyager - Elite Force" oder "Clive Barker's Undying" sowieso). Irgendwie wurde dadurch deutlich, dass damit auch "reale" Szenarien kein rotes Tuch mehr für solche actionreichen Spiele sein sollten - die ganzen "Battlefields" jedenfalls konnte davon ganz gut zehren. Exemplarisch dafür dürften wohl die tatsächlich nach Omaha Beach folgenden Normandie-Missionen stehen - ich fand's ziemlich eindrücklich, wie man da erst dieses eine Landhaus verteidigt hat und danach über Feldwege gestolpert ist, um Panzerabwehrkanonen zu umgehen und von hinten auszuschalten. Auch die diversen (natürlich geskripteten, aber trotzdem...) Luftangriffe und Artillerieschläge haben unglaublich zu dieser Atmosphäre beigetragen.

Ah ja, eine Sache, die das Spiel wohl auch popularisiert haben dürfte, waren die einblendbare Missionsziel-Liste und der jederzeit den Weg weisende Kompass. Kann mich nicht erinnern, sowas vorher schon mal in einem Story-Shooter gesehen zu haben, obwohl stark anzunehmen ist, dass es das wohl schon früher gegeben haben dürfte.

"Medal Of Honor: Allied Assault" war also in wirklich jeder Hinsicht stilprägend, insofern kann ich nicht anders, als hierfür verdiente 9/10 Punkten zu zücken. Ah ja: Die beiden Missions-Disks habe ich natürlich auch durchgespielt. Das etwas hektischere, actionreichere "Spearhead" fand ich dabei weniger gelungen - trotz riesiger Abwechslung bein den Szenarien. "Breakthrough" mit seinen fortlaufenden Szenarien von Nordafrika über Sizilien bis Italien war dagegen sehr konzentriert und stimmig. Müsste ich auch mal wieder auflegen...
09.02.2022, 13:35 metal (222 
im cookie von gog bei "gog_lc" den wert einfach nach "AT_EUR_de-DE" ändern, dann gehts auch ohne vpn.
Kommentar wurde am 09.02.2022, 13:38 von metal editiert.
09.02.2022, 12:07 DaBBa (2822 
polka schrieb am 09.02.2022, 11:17:
Die Warchest-Edition gibts auf GOG.com leider - wegen großer, böser Zeichen - nicht mit deutscher IP.
Das war aber scheinbar nicht immer so, bei mir ist das Spiel mit in der Bibliothek.
Die Originalfassung von MoH:AA ist wohl tatsächlich nie indiziert worden; sie wurde nie der Prüfstelle vorgelegt. Insofern dürfte man sie theoretisch kaufen und verkaufen.
09.02.2022, 11:27 Bearcat (3000 
Naja, bei mir beißt das Geolock auch, GOG bietet mir nur Medal of Honor: Pacific Assault an. Aber das Möchtegern-VPN von Opera reicht schon...
Kommentar wurde am 09.02.2022, 11:28 von Bearcat editiert.
09.02.2022, 11:17 polka (257 
Die Warchest-Edition gibts auf GOG.com leider - wegen großer, böser Zeichen - nicht mit deutscher IP.


Das war aber scheinbar nicht immer so, bei mir ist das Spiel mit in der Bibliothek.
09.02.2022, 09:37 Commodus (5672 
Nach meiner Amigazeit liebte ich an meinen neuen PC fast alle Vertreter des Egoshooter-Genres. Quake, Unreal, Halflife und die ganzen im Fahrwasser schwimmenden Games. Während Halflife mit seiner storybasierten Präsentation was ganz Neues war, war Medal of Honor etwas ganz Neues! ...ein spielbarer Kinofilm a la James Ryan. Jede Mission abwechslungsreicher als die andere. Von harten Stellungskämpfen bis Panzerfahrten. Von Escortmissionen bis Stealth-Einlagen. Das ganze unterlegt mit kinoreifer Musik und echt grauenhaft schönen Kriegs-SFX. Wenn Raketen, Bomben, Granaten und MG-Sperrfeuer heulen, kam man sich wie in einem echtem Krieg vor. Okay das leicht mulmige GGefühlauf eigene Landsleute zu schießen war da, aber es ist ja bloß ein Spiel. ...für mich damals aber ein sehr reales. Weitaus realer als z. Bsp. RTCW mit gleichem Setting (welches aber auch toll war). MOHAA war der erster große Vertreter der Militär-Shooter.

Ich musste leider damals die Details auf Mittel stellen. Mein P450 mit der Matrox G200 hat das auf höchster Einstellung nicht gepackt.

Natürlich war der Höhepunkt Omaha Beach. Ich glaube so etwas hatte man am Computer noch nicht gesehen. Das es hier auch Levelbegrenzungen gab, habe ich damals beim Spielen vergessen. Für mich war das ein reales D-Day, wo 1000e Soldaten gekämpft haben. Grandios. Vorher hatte ich nie so viel Streß bei Shootern gespürt. Das Ende war allerdings zu abrupt und wenig glorreich!

Ich habe MOHAA die Tage wieder durchgespielt und hatte immer noch Spaß dabei, auch wenn von der Optik mittlerweile der Glanz etwas ab ist. Das Spiel ist auf höchster Stufe echt noch eine Herausforderung, da jede Kugel tödlich ist und die Scharfschützen sehr präzise zielen.

Nach den ganzen MOHAA-Addons kam dann ja Call of Duty und damit die ersten Ermüdungserscheinungen von den ganzen Militärshootern.

10 Punkte
09.02.2022, 08:00 DaBBa (2822 
Die Warchest-Edition gibts auf GOG.com leider - wegen großer, böser Zeichen - nicht mit deutscher IP.
09.02.2022, 05:30 Petersilientroll (1080 
Bearcat schrieb am 08.02.2022, 23:07:
( ... ) Wheel of Time( ... )

Das sehe ich gerade bei Amazon Prime! Wußte gar nicht, daß es das auch als Spiel gibt.

Bearcat schrieb am 08.02.2022, 23:07:
Und der bei GOG erhältliche "Warchest"-Edition (mit den beiden Addons) kann man mit diesem Sprachpaket wieder deutsch beibringen.

Ich war des öfteren schon etwas erschüttert, wenn ich bei Steam oder GOG ein altes Wunschspiel für 'nen Appel und 'nen Ei entdeckt hatte, der Titel allerdings nur auf englisch verfügbar war. Mittlerweile habe ich auch entdeckt, daß man die Spiele in so einem Fall mit einem Patch von CompiWare eindeutschen kann. Bislang habe ich das aber nur bei den ersten sechs Tomb Raiders und The Nomad Soul so gemacht.
08.02.2022, 23:07 Bearcat (3000 
Juhu, da ist es! Könnte auch den Untertitel "The Liberation" tragen, denn eine Befreiung war es damals für mich tatsächlich. Man erinnere sich: damals waren Ego-Shooter in erster Linie Labyrinthe. Man sprach von "gelungenem Levedesign", wenn Verirren zum Spielprinzip gehörte. Möglichst verschachtelte Gänge und die eine Tür, hinter der es eigentlich weitergehen würde, war garantiert kaputt oder verschlossen. Also musste man riesige Umwege laufen bzw. an den unmöglichsten Stellen den Schlüssel finden. Nein, ich denke gerade nicht an Half-Life, Wheel of Time oder, wenn auch noch deutlich älter, Redneck Rampage. Neenee. Tja, und dann kam Medal of Honor. Ein echter Ego-Shooter, da er endlich wieder das Schießen in den Vordergrund stellte und Schluss mit dem aufgesetzten "Tausend tote Gänge"-Gewürge machte. Man gewann ja auch nichts dabei, schließlich ist auch das verschlungenste Labyrinth stocklinear. Medal of Honor dagegen pfeift auf nerviges Herumgesuche, sondern platziert lieber die Gegner fies und lässt sie auch noch per Skript plötzlich aus Türen herausstürmen oder in Scharen anmarschieren. Und wo es schon flow246 erwähnt hat: am Omaha-Beach hatte ich Schiss. Richtig Schiss. Klar, man kann es ja von vorneherein analytisch angehen und einfach den Rhythmus der ballernden MG-Nester auswendig lernen, aber ich war dermaßen gepackt von dieser absolut einnehmenden Atmosphäre aus Lärm, Bewegung und Tödlichkeit, dass ich mich aus meiner winzigen Kuhle nicht mehr heraustraute. Klar, "D-Day" ist auch das Glanzstück des Spiels und vorne auf dem Cover, aber ganze generell wirkt in diesem Spiel einfach nichts aufgesetzt. Man hat schlicht das Gefühl, in einem Krieg zu kämpfen, die Immersion ist perfekt. Und dafür gibt es selbstverständlich die Medaillen 10 Punkte und Lieblingsspiel und sowieso habe ich es durchgespielt. Über die wirklich potthässlichen Fressen im Spiel schaue ich einfach hinweg, die ja sowieso durch die, äh, sehr eigensinnig übersetzten Schilder im U-Boot ausgeglichen werden... Die Medal of Honor habe ich übrigens nie bekommen. Im französischen Dorf konnte ich trotz zehntausender Anläufe nie den Bazooka-Trupp und die Panzerbesatzung durchbringen. Und die Medal of Honor gibt´s am Ende des Spiels ja nur, wenn man in jeder Mission restlos alle Ziele erfüllt.

Wer es nochmal spielen will, findet hier diverse Grafikrenovierungen und inhaltliche Mods! Und der bei GOG erhältliche "Warchest"-Edition (mit den beiden Addons) kann man mit diesem Sprachpaket wieder deutsch beibringen.
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