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Telengard
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Bisher 3 Stimmen bei einer Gesamtwertung von 5.67
C64/128
Entwickler: Avalon Hill   Publisher: Avalon Hill      
Ausgabe Test/Vorschau (1) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
Happy Computer 1/84
Testbericht
ohne BewertungC64/128
1 Diskette
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Videos: 2 zufällige von 2
Kategorie: Apple, Spiel
Kategorie: Spiel, PC
User-Kommentare: (6)Seiten: [1] 
18.04.2014, 13:59 nudge (1204 
Gerne Ich freue mich immer solche Erfahrungsberichte zu lesen

Was Literatur betrifft habe ich das Buch Dungeons and Desktops nahezu verschlungen. Vor allem die ersten Kapitel über die Frühzeit der CRPGs in das Telengard und seine quasi-Vorgänger ja auch fällt.

Persönlich bin ich aber durch spätere Spiele geprägt wie Starflight und Buck Rogers - Countdown to Doomsday. Habe aber so einige ältere SSI Titel auf meiner Todo Liste, die ich endlich mal spielen möchte.

Manch älteres CRPG hat den Charme einer Tabellenkalkulation im Textmodus. Und manche übertreiben es auch völlig mit den Statistiken und vergessen die Geschichte. Bei manchen aber sollte man sich aauch nicht abschrecken lassen, denn im Prinzip sind ja alle Spiele blos Mathematik und gerade bei den frühen RPGs und Textadventures braucht man halt eine gute Portion Phantasie und Vorstellungskraft
18.04.2014, 13:29 Phileasson (450 
Danke für das Lob und den Tip , kommt für mich allerdings zu spät. Telengard werde ich wohl keine weitere Lebenszeit opfern.

Ich bin tatsächlich relativ schmerzfrei, aber manchmal stosse ich auch an Grenzen. Aus dem Stand erinnere ich mich z.b. an Oubliette oder auch Ali Baba and the Forty Thieves, da geht gar nix
18.04.2014, 12:51 nudge (1204 
Phileasson, Du bist wirklich Hardcore, dass Du solche Rollenspiel Ur-Ahnen wirklich intensiv spielst Ich gebe zu, dass sie mich wirklich sehr interessieren, aber sie andererseits auch abschrecken.

Die C64 Version ist wirklich aus der absoluten Frühzeit der Maschine, wo die Programmierer sie noch gar nicht wirklich beherrschen konnten. Du hättest die PC Version spielen können. Die gab es auf der Homepage des Programmierers der PC Version als seine Homepage noch existierte. Sie ist aber auch bei archive.org archiviert:
18.04.2014, 11:14 Phileasson (450 
Ich hatte mich zuletzt mal ausgiebieger mit Telengard beschäftigt. Das Spiel unterteilt sich in meiner Welt in 3 verschiedene Phasen auf.

PHASE 1

Man startet das Programm, gibt seinem Charakter 'nen Namen und legt los. Man muss dann erstmal seinen Schock über die rudimentäre Grafik und den lähmend langsamen Spielablauf verdauen. Das Bild wird tatsächlich bei jedem Schritt neu aufgebaut was gefühlte 5 Sekunden dauert (ich habe mich mit der C64-Version auseinander gesetzt). Na ja, man läuft kurz herum, begegnet einem Feind und ist sofort tot. Also wieder von vorne. Das passiert ein Dutzend mal. Irgendwann besiegt man glücklicherweise einen Gegner und will schleunigst zurück in die Taverne wo man sein Spiel abspeichern kann. Natürlich latscht man dann auf ein blödes Teleporterfeld das einen willkürlich irgendwo in den Dungeon versetzt, was keine Chance auf Rettung und den baldigen Tod bedeutet

Eine Wertung ist hier nicht möglich, man hat einfach nur das Bedürfniss, beim verantwortlichen Programmierer vorbeizuschauen und ein paar Backpfeifen zu verteilen


PHASE 2

Falls man es tatsächlich schafft eine zeitlang zu überleben wird es interessant. Man hat den einen oder anderen Stufenanstieg überstanden und ist in der Lage sich zumindest in den obersten Dungeonlevels ganz gut zu behaupten. Jetzt kann man bessere Zaubersprüche einsetzen die auch sehr hilfreich sind. Die Ausrüstung wird aufgepeppelt und man nennt -ganz wichtig- ein paar Scrolls of Rescue sein eigen. Mit denen kann man sich von überall zurück in die Taverne versetzen was einen in vielen Situationen den Hintern rettet. So wagt man sich langsam in die unteren Level des Dungeons vor, sammelt fleissig Erfahrungspunkte und levelt seinen Charakter hoch. Die Verteilung der Erfahrungspunkte ist allerdings merkwürdig. Man kloppt sich längere Zeit mit Monstern und kratzt mühselig ein paar tausend Erfahrungspunkte zusammen, stolpert zwischendurch über eine Schatzkiste(was gar nicht mal so selten ist) und bekommt auf einen Schlag 100.000 Goldstücke die 1 zu 1 in Erfahrungspunkte umgewandelt werden. So habe ich letztlich 90 Prozent meiner Erfahrung über das sammeln von Gold erhalten.

Jetzt macht es schon Spass und ich bin durchaus geneigt die Wertungstafel mit der 8 zu ziehen.


PHASE 3

Das ändert sich leider bald wieder, ab Level 8 oder 9 wird es wirklich zäh. Die wenigen interessanten Sachen sind erkundet (Thron, Brunnen, Altar etc.)und die Dungeons erweisen sich als zunehmend eintönig. Es sind haufenweise Erfahrungspunkte nötig um Stufenanstiege zu erreichen, man muss tief in die Levels vordringen um lohnenswerten Feinden zu begegnen. Nur der Weg von der Taverne bis in ein unteres Level dauert locker mal 15 Minuten und gestaltet sich zunehmend langweilig. Ab Level 12 hatte ich zwar endlich Zugriff auf den Teleport-Zauberspruch, dessen funktionsweise hat sich mir jedoch nie erschlossen. Und wenn man Stunden gebraucht hat um das nächste Level zu erreichen, dann aber im nächsten Kampf gegen einen Spectre den wieder gestohlen bekommt, geht die Motivation komplett flöten. Ich habe dann irgendwann abgebrochen.

Mehr als 5 Punkte sind hier nicht mehr drin



Im Vergleich mit z.b. Temple of Apshai oder Sword of Fargoal schneidet Telengard etwas schwächer ab da die Technik zu veraltet ist und die Abwesenheit jeglicher Storyelemente (zumindest mich) doch stört.

Insgesamt bekommt Telengard von mir faire 6 Punkte.
Kommentar wurde am 18.04.2014, 15:50 von Phileasson editiert.
01.08.2013, 10:13 docster (3318 
Eines meiner allerersten 64er Games überhaupt, weshalb sich mir das Spiel in seiner Tiefe nicht erschloß.

Zum Ende meiner Brotkastenphase flimmerte es dann abermals über den Bildschirm, wobei es einen durchaus akzeptablen Eindruck machte.

Einige Elemente hoben es auch inhaltlich etwas ab, wie Schrottvogel ja in seinem ausgiebigen Kommentar bereits darzulegen wußte.

Einen direkten Vergleich zu Referenztiteln oder bekannten Rollenspielen ähnlicher Jahrgänge vermag ich nur bedingt zu ziehen - wie ordnen andere "Telengard" im Genre ein?
07.10.2012, 21:43 schrottvogel (297 
Zeit für einen Kommentar hier, würd ich sagen. Ich hab das Spiel zwar nie viel gespielt, aber trotzdem genug, um die Kultboy-Gemeinde mit unnützem Wissen zu beglücken

Telengard ist ein direkter Nachkomme eines der allerersten Computerrollenspiele, nämlich Daniel Lawrence's DND. DND lief Mitte der 1970er auf den Rechnern des für die Spielegeschichte wichtigen PLATO-Systems, das damals schon über hochauflösende Grafik und Netzwerk verfügte. Telengard ist nun die vereinfache Heimcomputerfassung, ebenfalls von Dan Lawrence entwickelt.

Spielen kann man es heutzutage eigentlich nicht mehr. In Top-Down-Ansicht läuft man durch ein Dungeon, plättet Monster, sammelt haufenweise Schätze und Items und wird allmählich immer stärker. Oder auch nicht -- bei meinen Versuchen sterbe ich immer schnell, meist nach wenigen Sekunden . (Balancing gab es damals wohl noch nicht...) Dazu kommt dieses "Timed Delay"-Gameplay -- das Spiel ist rundenbasiert, aber man hat für jede Aktion nur ein paar Sekunden Zeit, danach passt man (gab's bei einigen alten Rollenspielen, u.a. Ultima). Eine Pausefunktion habe ich leider nicht finden können, wodurch das Spiel irgendwie total stressig und konfus werden lässt. Schließlich ist das Ganze auch recht eintönig -- man rennt halt rum, kloppt sich, und stirbt dann. Irgendwelche Strategien, die ähnliche Spiele wie z.B. Rogue so interessant und fordernd machen, konnte ich hier nicht ausmachen.

Echter Spielspaß kommt da bei mir leider nicht auf. Schade eigentlich, denn technisch ist das Spiel ordentlich gemacht (zumindest die PC-Version), und es scheint auch eine große Vielfalt von Monstern und Gegenständen zu geben. Und so kann ich das Spiel nur denjenigen empfehlen, die mal ein wenig in die Prähistorie der Computerspiele reinschnuppern wollen -- und diesen würde ich dann definitiv empfehlen, sich bei http://www.cyber1.org/ anzumelden, denn dort läuft eine Emulation des PLATO-Systems, bei dem man DND und viele andere PLATO-Spieleklassiker daddeln kann.

EDIT: Hmmm, nachdem ich noch einmal ein paar Runde gedaddelt habe und sogar mal lang genüg überlebt habe, um ein Level aufzusteigen, muss ich sagen: Ganz so primitiv ist es dann doch nicht. Es gibt einige rätselhafte Dinge zu entdecken -- Altare, bei denen man beten und Gold spenden kann (manchmal gibt's dafür dann Unsichtbarkeit oder Levitation), Throne mit Runen, Kästchen mit blinkenden Knöpfen (irgendwie muss es in allen alten Rollenspielen immer ein bisschen Sci-fi geben, scheint mir... Wieso eigentlich?!). Also schon etwas komplexer als anfangs gedacht. Aber so richtig Spaß macht mir das alles irgendwie nicht, vor allem weil die Effekte der Aktionen meist sehr zufällig scheinen.

Lustig ist natürlich, dass einige Monster "meinen Körper mögen", wie das Spiel nett sagt, und mich dann einfach mal heilen -- meistens Elfen. Ein Drache mochte mich auch und hat mir ein magisches Schwert geschenkt... Endlich mal ein Spiel, bei dem hohes Charisma tatsächlich was bringt
Kommentar wurde am 08.10.2012, 17:36 von schrottvogel editiert.
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