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Spellbound
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Bisher 3 Stimmen bei einer Gesamtwertung von 8.67

Entwickler: Mastertronic      
Ausgabe Test/Vorschau (1) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
Happy Computer 2/86
Testbericht
ohne BewertungSinclair ZX Spectrum
1 Kassette
219Heinrich Lenhardt
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Videos: 2 zufällige von 1
Kategorie: Spectrum, Spiel
User-Kommentare: (8)Seiten: [1] 
09.06.2020, 18:07 Grumbler (984 
der Hubbard-Soundtrack auf'm C64 klingt ähnlich wie seiner zu den Dragon's Lair-Teilen so vong Vibes her.

Scheint der hat sich extra ein Soundset für so Mittelalter-Fantasy-Szenarien zusammengestellt mal.
09.06.2020, 17:49 Lisa Duck (1429 
Das Spiel ist wie hier bereits korrekterweise erwähnt der Nachfolger des erfolgreichen „Finders Keepers“, welche beide hauptsächlich von David Jones (ursprünglich für den ZX Spectrum) entwickelt und von Mastertronic vertrieben wurden.

Es gibt auch noch zwei Nachfolge-Spiele – wie v3to bereits richtig angemerkt hat - so dass folgende Spiele eigentlich in dieser chronologischen Reihenfolge zu einer Serie verknüpft werden könnten:
o Finders Keepers
o Spellbound
o Knight Tyme
o Stormbringer (leider noch nicht auf kultboy.com)

„Spellbound“ erschien 1985 in Großbritannien zum Preis von £2.99 als Budget-Spiel. Gemäß dem hier auf der Seite zu findenden Testbericht der „Happy Computer 2/86“ wurde es zum Preis von rund 15 Euro in Deutschland verkauft. Es ist für mich schwierig es in eine bestimmte Kategorie zu fassen, am ehesten ist es wohl eine Mischung aus Plattformer mit Adventure-Elementen. Man muss Dinge in der Spielwelt finden und diese an richtiger Stelle zum richtigen Zeitpunkt einsetzen.

Die Spielwelt ist allerdings mit lediglich 50 Bildschirmen (gilt für die Version des ZX Spectrum 48k) nicht riesig. Dadurch bleibt es aber bei einem noch halbwegs annehmbaren Schwierigkeitsgrad, da die Gegenstände auf einem überschaubaren Areal gefunden und eingesetzt werden müssen. Allerdings leidet darunter auch etwas die Abwechslung, da man nach kurzer Zeit bereits viel vom Spielareal gesehen hat und jetzt die diversen Locations „nur noch“ wiederholt zum Holen oder zum Gebrauch von Gegenständen besucht. Die Räume sind auf insgesamt sieben Etagen eines Gebäudes verteilt, wobei man zwischen den einzelnen Etagen mit einem Aufzug pendeln kann. In der Version für den ZX Spectrum 128k gibt es einige Bildschirme (da sind es 57) mehr zu erkunden.

Wichtiges Spielelement sind die Fenster, welche jeweils eine Liste der momentan zur Verfügung stehender Spieloptionen zur Auswahl anbieten. Hierüber kann man Tätigkeiten ausführen oder auch mit anderen nicht spielbaren Charakteren im Spiel kommunizieren. Von diesen kann man auf diesem Wege auch Hilfestellungen oder Informationen erhalten. Dieses für ein Action-Adventure ungewöhnliche Spielprinzip mit den Fenstern ist anfangs ungewohnt und erforderte etwas Umstellung zu gewohnten Mechaniken und dadurch Einarbeitungszeit in die Spielmechanik. Ich persönlich habe es nicht so gemocht, das es nicht zum sonstigen grafischen Stil des Werks für mich passt und den Bildausschnitt oft unübersichtlich verdeckte. Ebenfalls finde ich die übertriebene Bewegungsanimation unseres Helden unschön - das trübt das Spielgefühl. Positive Ausnahme zu sonst vielen anderen Plattformspielen war dass es weniger Gegner oder Gefahren auf dem Weg zum Ziel gibt. So kann man in Ruhe und halbwegs ungestört die Gegend erkunden und Dinge beziehungsweise Handlungen ausprobieren.

"Spellbound“ ist in der britischen Spiele-Presse für den ZX Spectrum mit überragenden Bewertungen aufgenommen worden. Die „Crash“ wertete mit 95%, „Computer & Video Games“ gab 10 von zehn Punkten, „Sinclair User“ bewertete 5 von fünf Sternen. Nur die „Your Sinclair“ war mit 8 von möglichen zehn Punkten etwas zurückhaltender. Das finde ich insgesamt deutlich übertrieben, aber wohl auch den dortigen Gegebenheiten geschuldet das man unkritischer mit Spielen als die deutsche Presse war. Ich würde hier eher zu einer guten 7 Punkte-Wertung tendieren.
Kommentar wurde am 09.06.2020, 17:53 von Lisa Duck editiert.
06.08.2018, 09:40 v3to (1635 
@Lutz: Da war was mit dem Ritter und Mastertronic. Ich habe mal etwas gestöbert.
Das war eine kleine Serie mit den "Magic Knight", bzw 4 Spiele insgesamt. Neben den genannten Titeln gab es noch Knight Tyme und Stormbringer, welche sich spielerisch an Spellbound orientieren.
06.08.2018, 03:28 Lutz (74 
Mir ist gerade aufgefallen, dass das Ritter-Sprite schon starke Ähnlichkeit mit Finders Keeper hat. Nur ist hier die Figur etwas in die Länge gestreckt.
05.08.2018, 21:50 Splatter (659 
So, nach 30 Jahren endlich mal durchgespielt. Gut Ding will Weile haben.
Hab dafür extra nochmal meinen alten 800XE entstaubt. Daß es auf dem Atari nahezu komplett stumm ist, wird durch ein paar knifflige Rätselchen und diverse netter Gags wieder ausgeglichen. Ich hab jetzt schwer Bock drauf, mir auch die anderen "Magic Knights"-Teile vorzunehmen (auch wenn die leider nie für Ataris Lütten erschienen sind).
Eventuelle Erfolgsmeldungen verkünde ich dann in... 30 Jahren.^^
09.12.2013, 21:40 DonDon (15 
Ja das war ein herrliches Spiel
15.04.2012, 22:42 Doc Sockenschuss (1305 
Wobei Spellbound aber auf einigen Systemen schon eine wirklich hörenswerte Rob Hubbard-Komposition aufweisen konnte, die entsprechend auf den Pokey umgesetzt sicher einer XL-Version gut gestanden hätte.
15.04.2012, 22:33 ichwillmeinenAtariwiederh (33 
eines der coolsten, witzigsten und buntesten Action-Adventures damals auf Atari 8-Bit. Ein Knaller und zu Unrecht vergessen. Konnte stundenlang fesseln und man lernte was über englischen Humor und Redearten ("red herrings are not always fish").
Keine Musik und fast keine Soundeffekte, aber wer braucht die schon?
Seiten: [1] 


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