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It came from the Desert
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Bisher 81 Stimmen bei einer Gesamtwertung von 8.65
Amiga
Entwickler: Cinemaware   Publisher: Mirrorsoft   Genre: Action, Simulation, Strategie, 2D, Film / TV, Shooter   
Ausgabe Test/Vorschau (6) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
Amiga Joker 1/90
Testbericht
95%
94%
94%
Amiga
3 Disketten
4965Carsten Borgmeier
ASM 2/91
Testbericht
3/12
3/12
2/12
PC
4 Disketten
4737Klaus Segel
ASM 2/90
Testbericht
10/12
11/12
9/12
Amiga
3 Disketten
2389Klaus Segel
PC Player 1/95
Testbericht
ohne BewertungPC
4 Disketten
156Jörg Langer
Power Play 2/90
Testbericht
79%
79%
73%
Amiga
3 Disketten
5181Anatol Locker
Power Play SH 2/90
Testbericht
--73%
Amiga
3 Disketten
499Anatol Locker
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Serie: It came from the Desert, Antheads: It Came from the Desert II Data Disk

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Kategorie: PC, Intro, Spiel
Kategorie: Intro, Amiga
User-Kommentare: (339)Seiten: [1] 2 3 4 5   »
22.01.2020, 09:06 Pat (4724 
It Came From the Desert hat es geschafft, trotz dessen Schwächen auch 30 Jahre später noch zu meinen Lieblings-Amiga-Spielen zu gehören!

Was macht dieses Spiel in meinem (sehr subjektiven) Blick so gut? Um es kurz zu sagen: Es ist mehr als die Summe seiner Teile.
Klingt komisch, ist aber so. Für sich gesehen ist keine der Spielmechaniken die hier wild zusammengewürfelt wurden, wirklich überragend.
Das Hauptspiel ist eine Mischung aus Visual Novel und Choose-Your-Own-Adventure-mäßigen Multiple-Choice-Passagen. Dabei hat man aber die Freiheit, diverse Locations nach eigenem Gutdünken zu besuchen. Und muss da auch immer ein bisschen abwägen, was man an einem Tag nun machen will oder auch nicht.
Die Zeit ist also in ICFTD die wichtigste Ressource. Fehlschlag bei den Minispielen bedeutet meist ein Krankenhausaufenthalt, der eben diese kostet (mit der Option, dass man auch in einem weiteren Minispiel aus dem Krankenhaus fliehen kann).

Obwohl Entscheidungen auch Konsequenzen haben, sind diese jetzt nicht so massiv, als dass man völlig unterschiedliche Spiele erleben könnte.
Aber zusammen mit der (am Amiga) wirklich tollen Präsentation und der daraus entstehenden Atmosphäre, funktioniert das Spiel in sich einfach wirklich, wirklich gut.

Dass der Plot schlussendlich nur eine Art Tribut auf die B-Horror-Filme aus dem Golden Age von Hollywood ist, spielt keine Rolle - im Gegenteil: Es macht das ganze Spiel noch sympathischer.
12.08.2019, 13:42 Ede444 (1144 
Hab mir Detroid auch bei PSPlus geholt letzte Woche und bin auch grad noch dabei, mal gucken. Two Souls fand ich sehr unterhaltsam, hatte es damals allerdings innerhalb von 1 oder 2 Nächten am Stück durchgespielt Heavy Rain war wohl erzählerisch das Schwächste, da geb ich dir Recht. Fahrenheit dagegen war klasse, obwohl Vorläufer (ok das heisst nix...). The Nomad Soul habe ich nie gespielt, allerdings wäre es mir auch wohl eine Spur zu abgefahren gewesen denke ich...
Die Auswirkungen der Entscheidungen erscheinen mir bei Quantic Dream gravierender als bei Telltale Spielen.
Kommentar wurde am 12.08.2019, 13:44 von Ede444 editiert.
12.08.2019, 13:36 Petersilientroll (378 
Nr.1 schrieb am 12.08.2019, 13:28:
Aber mal ehrlich, wozu spielt man dann? Ich sehe es ja ähnlich, aber ich gehe erst gar nicht so weit, solche Sachen selber zu bedienen. Wenn ich nur die Geschichte will, schaue ich mir einen Film an oder schaue mir ein Video im Netz an, wo ein armer Tropf den spielerischen Mist für mich zockt.

Die Telltale-Spiele waren immer ganz geschickt darin, dem Spieler vorzugaukeln, daß er völlige Entscheidungsfreiheit hat. Ich war nach dem Spielen mittelmäßig entsetzt, wenn ich danach aus einem Walkthrough erfahren mußte, wie wenig man selbst die Geschichte beeinflussen kann.
12.08.2019, 13:30 Petersilientroll (378 
Ede444 schrieb am 12.08.2019, 13:23:
Quantic Dream (...wenn man die Enden jeweils weg lässt )

Gerade Heavy Rain fand ich erzählerisch äußerst schwach. Beyond: Two Souls gefiel mir schon besser. Dort hatte ich aber das Gefühl, daß die Story irgendwie von Willem Dafoe und Ellen Page einigermaßen gerettet wurde. Detroit: Become Human hab' ich erst seit letzter Woche; das muß aber noch warten. Momentan bin ich mit der Final-Fantasy-XIII-Trilogie beschäftigt. Übrigens: Quantum Break erinnert mich teilweise frappierend an die Quantic-Dream-Spiele. Das gefiel mir allerdings auch nicht.
12.08.2019, 13:28 Nr.1 (3514 
Petersilientroll schrieb am 12.08.2019, 13:17:
... Ist natürlich die Frage, welche Prioritäten man bei Videospielen setzt. Für mich ist das Erzählerische am wichtigsten; das Technische oder Spielerische kommt bei mir erst danach.


Aber mal ehrlich, wozu spielt man dann? Ich sehe es ja ähnlich, aber ich gehe erst gar nicht so weit, solche Sachen selber zu bedienen. Wenn ich nur die Geschichte will, schaue ich mir einen Film an oder schaue mir ein Video im Netz an, wo ein armer Tropf den spielerischen Mist für mich zockt.
12.08.2019, 13:23 Ede444 (1144 
Petersilientroll schrieb am 12.08.2019, 13:17:
gracjanski schrieb am 13.07.2019, 19:47:
genau, und weswegen ich die Telltale Spiele verachte. Pseudospiele eben.

Meine erster Berührungspunkt mit Telltale war die erste Staffel von the Walking Dead vor sieben Jahren. Technisch eine Katastrophe; spielerisch der letzte Rotz - aber bislang eine der besten Spielerfahrungen, die ich in diesem Jahrzehnt gemacht habe. Ist natürlich die Frage, welche Prioritäten man bei Videospielen setzt. Für mich ist das Erzählerische am wichtigsten; das Technische oder Spielerische kommt bei mir erst danach.


Quantic Dream (...wenn man die Enden jeweils weg lässt )

TLOU war jetzt auch nicht der Erfinder des Zombie-Shooters, aber hatte eine der besten Stories EVER in einem Videospiel.

Und wie kann man Spiele "Verachten"?
Wenn mir ein Spiel nicht gefällt, spiele ich es nicht. Fertig...
Kommentar wurde am 12.08.2019, 13:28 von Ede444 editiert.
12.08.2019, 13:17 Petersilientroll (378 
gracjanski schrieb am 13.07.2019, 19:47:
genau, und weswegen ich die Telltale Spiele verachte. Pseudospiele eben.

Meine erster Berührungspunkt mit Telltale war die erste Staffel von the Walking Dead vor sieben Jahren. Technisch eine Katastrophe; spielerisch der letzte Rotz - aber bislang eine der besten Spielerfahrungen, die ich in diesem Jahrzehnt gemacht habe. Ist natürlich die Frage, welche Prioritäten man bei Videospielen setzt. Für mich ist das Erzählerische am wichtigsten; das Technische oder Spielerische kommt bei mir erst danach.
12.08.2019, 12:39 Nr.1 (3514 
gracjanski schrieb am 13.07.2019, 19:47:
genau, und weswegen ich die Telltale Spiele verachte. Pseudospiele eben.


Das sehe ich auch so. Damals wie heute habe ich mir solche Spiele als Zuschauer gerne angetan und saß dann bei IT CAME FROM THE DESERT daneben und genoß die schöne Präsentation. Die Telltale-Spiele kenne ich meistens auch nur als Zuschauer, wenn auch heutzutage eher über YouTube. Ich habe lediglich das sterbensdröge und zudem auch noch lauwarm präsentierte BACK TO RHE FUTURE selber durchgespielt und es war oft eine einzige Qual. Ich bin ein riesiger Fan der Filme (ALLER drei Filme, die für mich sogar gleichwertig sind), aber dieser Mist von Telltale wurde damals viel zu hoch bewertet.
13.07.2019, 19:47 gracjanski (222 
genau, und weswegen ich die Telltale Spiele verachte. Pseudospiele eben.
13.07.2019, 17:38 Pat (4724 
Ich persönlich empfinde ICFTD immer noch als Cinemawares glanzleistung. Und das meine ich absolut ernst!

Die Grafik - zumindest am Amiga - sieht immer noch richtig gut aus, die als Persiflage auf die alten amerikanischen Horrorfilme gemeinte Story gefällt mir auch sehr gut. Vor allem in Sachen Atmosphäre funktioniert das Spiel einfach immer noch.

Und, ja, die dazugehörigen Minigames funktionieren einfach wirklich gut auf ihre Art.
Lizard Breath (also der Ort) ist echt so ein typisches Kaff in der Mojave Wüste, die es dort einige gibt: Die entstehen meistens nach (bzw. wegen) einer Militärbasis oder einer Universität oder gerne in den 50ern und 60ern einem Atomreaktor, um dort für die Soldaten oder Studenten oder Arbeiter eine Infrastruktur zu liefern und damit ordentlich Kohle zu scheffeln. Meistens haben die auch kaum Wohnhäuser, weil die einzigen Bewohner die sind, die über ihren Geschäften hausen.

So unrealistisch ist das Setting also nicht - bis auf die mutierten Riesenameisen natürlich.
Die Krater stammen übrigens, wenn ich mich richtig erinnere von einem Meteoreinschlag und dessen Nebenkratern nicht von einem Vulkan.

Neben den minispielen ist das Gameplay übrigens auch nicht minimaler als bei den modernen Telltale Spielen.
13.07.2019, 15:41 SarahKreuz (8991 
Gameplay mies und dann 7/10. Ein guter Tag für das Ding aus der Wüste!

Ich hab hier immer von einer Bewertung abgesehen, da ich es nie weit gespielt hatte. In Sachen "Mini-Spielchen" muss ich Splatter vollkomnen zustimmen. Egal, ob man sich nun "Defender Of The Crown" oder so kuriose Sachen wie "The Three Stooges" anguckt. Diese Mini-Games waren immer ein tragendes Element in den Cinemaware-Spielen. Und sie waren meistens auch ziemlich gut. Ähnlich gut hat's doch nur der faule Jones hinbekommen.
13.07.2019, 15:40 Jochen (2101 
Splatter schrieb am 13.07.2019, 15:17: "Ich glaube, die Einzigen, die es hinbekommen haben, Minigames zu einem ordentlichen Ganzen zu verbinden und daraus gute Spiele zu machen, waren Cinemaware. Nicht immer, aber in diesem Fall ganz bestimmt. (...)


Stimme dir zu. Bei Defender of The Crown bin ich bspw. mit den Minispielen gut zurecht gekommen, bei Lords of the Rising Sun hatte ich dagegen echte Probleme. Wie es bei It came from the Desert gewesen ist, weiß ich gar nicht mehr. Müsste mal ausprobieren, wie ich heute damit zurecht komme...

Ach ja - für mich gehört Pirates auch zu den Spielen, bei denen die Entwickler es mit den Minigames hinbekommen haben. Die Kämpfe mit den anderen Schiffen waren ja auch Minigames. Und dann die Duelle - das erinnerte mich immer an Cinemaware bzw. Defender of The Crown.

Splatter schrieb: (...) "Atmosphäre, Trashfilm-Flair, Grafik, Sound, für die damalige Zeit alles top." (...)


Ja, die Atmosphäre eines B-Movies wurde hier von Cinemaware wirklich wunderbar eingefangen.
13.07.2019, 15:17 Splatter (645 
Ich glaube, die Einzigen, die es hinbekommen haben, Minigames zu einem ordentlichen Ganzen zu verbinden und daraus gute Spiele zu machen, waren Cinemaware. Nicht immer, aber in diesem Fall ganz bestimmt. Atmosphäre, Trashfilm-Flair, Grafik, Sound, für die damalige Zeit alles top. Der Spruch mit der Summe und den Einzelteilen ist sicher abgedroschen, aber hier trifft er zu.

Und daß 25 Jahre alte Grafik heutzutage nicht mehr ganz dem Standart entspricht, nunja, ist mal ne ganz neue Erkenntnis. ^^

gracjanski schrieb am 13.07.2019, 14:40:
...Ah Steuerung furchtbar, bei mir geht nur Tastatur, dabei wäre Maus doch notwendig...


Funktionsfähige Version besorgen, dann sollte es klappen.

P.S.: Militärbasen liegen gerne mal "fernab vom Schuß" und auch Universitäten finden sich ab und an in Kleinstädten.
13.07.2019, 15:05 anthony_xue (104 
gracjanski schrieb am 13.07.2019, 14:40:
Ah ja, hier wurde mal irgendwo etwas über die Ungereimtheiten im Spiel berichtet. Da kann ich nachlegen. Also ein kleines Dorf in der Wüste hat ein Unigebäude, ein Vulkano und eine Militärbasis xD.


In dem Spiel geht es um astrophysisch titanisierte Ameisen, aber du störst dich an der Infrastruktur? Erinnert mich etwas an eine Diskussion auf dem Blog des Magic-Chefdesigners...

Frage: "Warum gibt es in diesem Set so viele weibliche Piraten? Das ist doch total unrealistisch, Piraten waren fast alle Männer, weil Frauen überhaupt nicht die Voraussetzungen mitbringen!"

Antwort: "Nun ja. In dem Set gibt es auch Vampir-Legionen und Dinosaurier-Schamanen (was dich übrigens nicht zu stören scheint). Möglicherweise war "Realismus" nicht unsere erste Priorität."
13.07.2019, 14:53 Fürstbischof von Gurk (868 
Ich zückte 'ne 8. Ich fands damals einfach unglaublich atmosphärisch. Und alleine von dieser 50er-Jahre-B-Movie-Atmosphäre wird beinahe das ganze Spiel getragen.
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