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Atlantis: Das sagenhafte Abenteuer
Atlantis: The Lost Tales
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Bisher 5 Stimmen bei einer Gesamtwertung von 7.40

Entwickler: Cryo Interactive   Publisher: Cryo Interactive   Genre: Adventure, 2D, Fantasy, Rätsel   
Ausgabe Test/Vorschau (3) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
Mega Fun 5/98
Testbericht
63%
78%
69%
Sega Saturn
2 CDs
78Rene Schneider
PC Player 8/97
Testbericht
--3/5
PC CD-ROM
4 CDs
306Roland Austinat
Video Games 5/98
Testbericht
71%
34%
40%
Sega Saturn
2 CDs
153Wolfgang Schaedle
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Kategorie: PC, Spiel
Kategorie: PC, Spiel
User-Kommentare: (8)Seiten: [1] 
21.10.2021, 12:07 Waka (207 
Meine Bewertung bezieht sich auf die PlayStation-Version:

In "Atlantis" übernimmt man die Rolle von Eno (oder Seth, Spiel, Anleitung und Klappentext sind sich hier nicht ganz einig), welcher als Gefährte der Königin Rhea auf die titelgebende Insel Atlantis kommt. "Gefährten" sind soetwas wie die Leibgarde der Königin. Die Gefährten sowie die Königin selbst verehren die Mondgöttin Ammu. Doch es entwickelt sich ein neuer Kult um den Sonnengott Sa'at, dem der Prinzgemahl so wie dessen Soldaten anhängen. Prinzgemahl Kreon lässt Rhea entführen, um von ihr das Geheimnis um das "Vergessene Wissen" zu erpressen. Eno/Seth macht sich auf den Weg, die Königin zu retten.

Bei diesem Spiel handelt es sich um den ersten und erfolgreichsten Teil einer ganzen Spielreihe. Cryo entwickelte 3 Teile, 2 weitere folgten 2004 und 2006 durch Atlantis Interactive Entertainment.
Teil 1 erschien bereits 1997 für den PC und 1998 für die PS1. Um das Spiel bewerten zu können, muss man diese Jahreszahl immer im Hinterkopf behalten, denn man merkt dem Spiel sein Alter durchaus an. Die Grafik ist gerade auf der PlayStation sehr verwaschen, Animationen der Figuren gibt es kaum. Und doch muss man feststellen, dass die Hintergründe und einzelnen Schauplätze mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet wurden. Die Spielwelt wirkt dadurch sehr realistisch.

Größtes Manko sind die Ladezeiten. Jeder gesprochene Satz einer Figur muss von der CD geladen werden, jeder noch so kleine Standortwechsel zieht eine kurze Ladepause nach sich. Und da es in diesem Spiel sehr viel Dialoge und sehr viele Standortwechsel gibt (man läuft mit Eno quasi von Standbild zu Standbild), hört man das Ladegeräusch der PlayStation entsprechend oft.

Die Tonqualität der Sprachausgabe ist unteres Mittelmaß. Man hört deutlich, dass man hier gespart hat, dafür passt das Spiel dann aber auch auf 3 CDs (die PC-Version hat 4). Die Qualität der Synchronsprecher ist ebenfalls nur mittelmaß. Es ist nichts, was einen vom Hocker reißt, aber auch nichts, was allzu negativ auffällt.

Die Steuerung mit der Maus ist etwas besser, wenn auch schwammiger. Mit dem Controller ist es manchmal etwas mühselig, den richtigen Punkt zu finden, an dem der Cursor auf die gewünschte Aktion umspringt, oder sich auch einfach nur schnell genug zu drehen, um wegzulaufen.
Auch ist etwas seltsam, dass man mit einer Person nur dann reden kann, wenn man direkt vor ihr steht, nicht etwa seitlich von ihr.

Die Tode sind in diesem Spiel zahlreich. Einmal eine falsche Entscheidung getroffen, so kann man ein Rätsel nicht mehr lösen, oder man wird direkt abgemurkst. Kommentiert wird das von einer Erzählerin, die mit einer sehr sanften Stimme säuselt, dass Eno leider das Zeitliche gesegnet hat, oder dass er und die Königin nie wieder aufgetaucht sind... unfreiwillig komisch ist es nicht gerade, aber doch etwas unpassend.

Von mir gibt es 7 Sterne.
31.08.2018, 14:38 Pat (5465 
Ja, das stimmt natürlich: Die Grafik ist ja "nur" vorberechnet und wiederholt viele Assets ständig. Da wirkt die Grafik von Riven im Vergleich schon sehr organischer und nicht so Plastik-Render wie bei Atlantis.

Aber sie ist trotzdem sehr gut gelungen und wirkt auch im Rahmen des Spieles sehr atmosphärisch.
31.08.2018, 13:35 Nr.1 (3649 
Anna L. schrieb am 28.02.2016, 14:05:
Gerade ins Longplay geguckt. Die Grafik ist beachtlich! Und das 1997!


Naja, es ist eher Rechenzeit dabei drauf gegangen. Der größte Aufwand war, die Laufwege virtuell festzulegen. Den Rest hat dann der Renderpark gemacht.

Aber hübsch ist das Ergebnis, das stimmt natürlich!

So etwas wäre bei dem im gleichen Jahr erschienenen MystRiven zwar auch machbar gewesen, aber die viel detailliertere Rendergrafik hätte damals noch extrem lange Zeiten nötig gemacht, um die Laufwege vorzurendern.
28.02.2016, 14:05 Anna L. (2028 
Gerade ins Longplay geguckt. Die Grafik ist beachtlich! Und das 1997!
28.02.2016, 13:20 v3to (1686 
Das Spiel hatte ich damals für den Sega Saturn, welches im Vergleich zur PC-Fassung zwar immer noch hübsch flüssig ausschaut, farblich aber deutlich hat Federn lassen müssen. Ja, genau. Da ist man auch beim eigentlichen Punkt. Der eigentliche Star ist die Grafik und auch das Jules-Verne-meets-Antike-Grafikdesign ganz allgemein. Die Atmosphäre von dem Spiel ist ähnlich dicht, wie beim Klassiker Myst und kommt zudem mit einer durchaus interessanten Handlung daher.

Die Rätsel empfand ich als Durchschnitt, nur ärgerlicherweise gibt es in dem Spiel auch Quicktime-Sequenzen mit einer ordentlichen Portion Try-and-Error.

Die Wertung der Video Games kann ich zwar ein Stück weit nachvollziehen, mich hatten die Ladezeiten allerdings nicht so sehr gestört. Wer andere Adventures auf dem Saturn gespielt hat, weiß, dass dort Wartezeiten an der Tagesordnung sind (hust... Discworld 2... hust).
16.07.2013, 14:05 Commodus (5469 
Pat schrieb am 16.07.2013, 10:30:
Atlantis macht tatsächlich Spass, wenn man weiss, worauf man sich einlässt. Die Welt ist atmosphärisch und interessant.


Endlich habe ich dieses Atlantis, sowie Atlantis II, sowie einige andere in meiner Sammlung noch fehlende Cryoadventures wie Artus - Ritter der Tafelrunde, Jerusalem und New Adventures of Time Machine in OVP für laue 10 Euro bekommen! Was für´n Deal.....

Ich sehe diese Spiele eher als Edutainment, weil Cryo einen immensen Aufwand für die Hintergrundrecherchen betrieben hat. Obwohl die Cryo-Games immer langweiliger wurden, hat diese Firma bei mir durch DUNE einen Top-Status. Allein wie das Cryo-Logo angezeigt wurde und dazu die überdimensional gute Dune-Mucke losging.... GRANDIOS!
16.07.2013, 10:30 Pat (5465 
Wenn ich an Cryos Atlantis denke, denke ich auch an ein Wort: Omni!!

Cryo hatte damals alle ihre Technologien mit Omni benannt. Omni-3D war für die 360°-Rundumsicht verantwortlich und ihr vielgerühmtes Omni-Sync dafür, dass sich die Lippen der Figuren automatisch passend zur Sprachausgabe bewegten.

Das sieht dann auch ziemlich lustig aus, funktioniert aber tatsächlich ziemlich gut. Schade nur, dass die Figuren mit ihren starren Blicken und hölzernen 2-Sekunden-Endlos-Loop-Animationen insgesamt eher unfreiwillig komisch aussehen.

Die Rundumsicht war ebenfalls gelungen (wenn auch etwas unscharf), machte die Steuerung aber etwas unpräzise, weil ein Fadenkreuz fehlte. Ausserdem waren zum Teil einfach zu viele sinnlose Knotenpunkte, bei denen der Held stehen blieb, man ganz leicht die Sicht korrigieren musste und dann wieder klicken - ohne dass es dem Spiel etwas gebracht hätte.
Das hat den Spielfluss ziemlich gestört, wurde aber bei späteren Spielen viel besser gemacht.

Die Rätsel des Spieles sind leider Grösstenteils entweder zu leicht oder schlichtweg unlogisch.
Das klingt jetzt alles negativer als es wirklich ist. Atlantis macht tatsächlich Spass, wenn man weiss, worauf man sich einlässt. Die Welt ist atmosphärisch und interessant.

Wer dem Französischen nicht mächtig ist (kann ich leider auch nicht), dem empfehle ich jedoch eher die Englische Version statt der Deutschen. Die Englische fand ich leicht besser.

Trotz allem ist Atlantis (und eigentlich die ganze Serie) durchaus einen Blick wert.
24.02.2012, 21:15 Flori_der_Fux (140 
Cryo hat viel Mist verbockt, aber Altantis gehört meiner Meinung nach nicht dazu. Atlantis 1 und 2 habe ich sehr gerne gespielt,
Atlantis 3 hab ich noch auf meinem Retro-PC und werde ich irgendwann auch noch spielen. Ich fand die Welt von Atlantis sehr stimmig,
sehr schön, die Story und den Spielfluss angenehm leichtgängig.
Seiten: [1] 


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