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Grim Fandango
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Bisher 41 Stimmen bei einer Gesamtwertung von 8.52
PC CD-ROM
Entwickler: LucasArts   Publisher: Funsoft   Genre: Adventure, 3D, Rätsel, Humor   
Ausgabe Test/Vorschau (4) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
PC Games 1/99
Testbericht
88%
96%
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PC CD-ROM
2 CDs
36Peter Kusenberg
PC Joker 1/99
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PC Player 1/99
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Kategorie: PC, Werbung
Kategorie: PC, Spiel
User-Kommentare: (84)Seiten: [1] 2 3 4 5   »
22.09.2019, 22:00 Frank ciezki [Mod Videos] (3092 
Es war auf jeden Fall verdammt mutig von LucasArts ein so ungewöhnliches Setting auszusuchen. Damals gab es ja noch kein Steam, wo auch Nischenthemen ein Publikum finden.
22.09.2019, 17:05 Tomcat85 (184 
Wo kommt die Kritik her? Es ist doch ein absoluter Klassiker. Und selten hab ich Leute daran irgendwas stark auszusetzen hören. Ich denke, wer hier schimpft, der kritisiert auf hohem Niveau.
Kommentar wurde am 22.09.2019, 17:07 von Tomcat85 editiert.
21.09.2019, 13:50 Pat (4223 
Ich muss zugeben, dass ich Adventures immer lieber alleine gelöst habe. Vielleicht bin ich einfach zu stolz, als dass ich einen Freund oder Verwandten zugezogen hätte, damit diese(r) das Rätsel löst.

Wenn ich mal stecken blieb, rief ich lieber eine Hintline an, als jemand anderem die Chance zu geben.
21.09.2019, 12:36 mark208 (313 
Das mit dem gemeinsamen Zocken sehe ich auch so, man hat Sackgassen grad bei Spielen wie MI wesentlich anders wahr genommen. Denn wenn man an der Maus fest hing, hatte irgendeiner eine Idee nahm einen die Maus weg und man schaute dann erst mal zu und kriegte beim Zusehen wieder eigene neue Ideen. Wenn ich heute alleine in eine Sackgasse komme, muss ich mich immer wieder zwingen doch noch wieder selbst was zu versuchen, aber erliege doch immer wieder zu schnell der Verführung eine Komplettlösung zu Rate zu ziehen.

Vielleicht ist mir Grim auch deswegen zu gut in Erinnerung geblieben, weil ich das parallel mit einem Kumpel spielte und wir uns ständig über unsere Fortschritte austauschten, ich weiß es nicht.

Ich fand jedenfalls die Steuerung nicht so schlimm und der Aufbau war ja ähnlich wie MI 2, einen Vorakt zum warmspielen dann der große 2. Akt und dann noch 2 Nachakte, die sich auch was zogen. Und im 2. Akt bei MI hat es dann auch schon gedauert, bis man alles beisammen hatte und die Spucke am weitesten flog.
20.09.2019, 22:02 Trondyard (256 
@ v3to:

Absolut richtig, dass es durch das gemeinsame Zocken viel lustiger rüberkommt. Wer weiß, wie ich über das vierte Threepwood-Abenteuer denken würde, hätte ich es alleine in Angriff genommen!? Wird man nie erfahren, so aber steht es in meiner Gunst weit vor GRIM FANDANGO.
20.09.2019, 20:12 v3to (1187 
Trondyard schrieb am 20.09.2019, 14:21:
Im Vergleich dazu fand ich sogar den vierten Teil von MONKEY ISLAND wesentlich amüsanter. Den habe ich allerdings auch damals in der PS2-Version zusammen mit einem Freund an den zwei Weihnachtsfeiertagen im Jahr 2005 durchgespielt, was wirklich viel Spaß gemacht hat.

Das ist mMn auch mit ein Grund, warum Adventures mit der Zeit immer mehr an Popularität verloren haben und weshalb es auch ein großer Unterschied ist, wie man die einzelnen Spiele wahrnimmt, ob man sie alleine oder zu zweit spielt. Adventures sind in meinem Augen verkappte Multiplayer-Games. Das Hängenbleiben an bestimmten Rätseln war früher bei mir dann ein soziales Ereignis, nahm den Frust in dem Moment und auch unlogische Stellen waren nicht mehr so relevant (Ping Discworld 1). Heute spiele ich fast immer alleine.

In aktuellen Adventures hat man öfter mal eine Hilfsfunktion, bzw das ist mEn der Ersatz für Freund oder Partner, mit dem man sich austauschte. Oder die Rätsel werden vereinfacht. Oder Entwickler lassen sie gleich ganz weg, wie bei Walking Sims.
Kommentar wurde am 20.09.2019, 20:14 von v3to editiert.
20.09.2019, 15:06 Lisa Duck (331 
Da sieht man mal wieder wie weit die Geschmäcker im Leben und nicht nur hier bei Kultboy auseinanderliegen können. Die Steuerung ist mehr als suboptimal gelungen, das ist keine Frage. Denke das stand dem kommerziellen Erfolg des Spiels am meisten im Wege. Und die (manchmal wirklich abstrusen) Rätselketten und Rätsel im Allgemeinen sind auch keine absolute Stärke des Spiels. Dennoch hat "Grim Fandango" (zumindest für mich) eine in den Bann ziehende, eigenartige Atmosphäre der Vergänglichkeit und ein unverbrauchtes, frisches Szenario. Dafür schätze ich das Werk. Auch die Lokalisation lässt in meinen Augen nicht zu viele Wünsche offen. Ich fand in vielen Gesprächen überraschend amüsante, sehr gut geschriebene Stellen - so dass ich den Humorfaktor endlich mal als nicht zu brachial, sondern ganz im Gegenteil subtil gelungen empfunden habe. Es gab, was manchmal leider sogar die die Spielhandlung gebremst hat, fast teilweise zu ausufernde oder zu abschweifende Dialoge. Aber gerade im ersten Abschnitt was alles mehr als tippi-toppi inszeniert. "Grim Fandango" ist ein Adventure, welches ein wenig weniger Innovation zum damaligen Veröffentlichungstermin sehr gut getan hätte. Drei Punkte für diese aufwendige Art der Inszenierung finde ich persönlich (auch wenn man nicht mit allen konform gehen kann) zu wenig. Aber wie war es noch: Geschmäcker sind verschieden ;-)
Kommentar wurde am 20.09.2019, 15:07 von Lisa Duck editiert.
20.09.2019, 14:21 Trondyard (256 
@ Pat:

Ich habe das Remake auf der PS4 mit der originalen Tanksteuerung gespielt. Mit dieser Art der Steuerung habe ich auch eigentlich gar keine Probleme, bei RESIDENT EVIL und ähnlichen Spielen mag ich sie sogar sehr gerne. Aber bei GRIM FANDANGO gibt es zu viele fummelige Szenen, bei denen Manny nicht das tut, was ich erwarten würde.
Aber um ehrlich zu sein, war die Steuerung auch beileibe nicht das große Problem. Ich fand die Rätsel tatsächlich zum größten Teil absolut nicht gelungen und in vielen Fällen auch nur schwer bis gar nicht nachvollziehbar. Dazu kam der Humor bei mir nicht an und - wie ich es bereits beschrieb - fühlte ich mich von dem Spiel später nur noch genervt. Ein Wunder, dass ich es durchgezogen habe.
Drei Punkte gibt es demnach für die Stimme von Tommi Piper, der teils guten Musik und dem ein oder anderen netten Witzchen.
Im Vergleich dazu fand ich sogar den vierten Teil von MONKEY ISLAND wesentlich amüsanter. Den habe ich allerdings auch damals in der PS2-Version zusammen mit einem Freund an den zwei Weihnachtsfeiertagen im Jahr 2005 durchgespielt, was wirklich viel Spaß gemacht hat.
20.09.2019, 13:54 cassidy [Mod] (3496 
Gern!
20.09.2019, 11:42 v3to (1187 
@cassidy: Danke
20.09.2019, 10:43 mark208 (313 
Ich habe es erst neulich nochmal gespielt und hatte schon Spaß. Natürlich ist keein MI 1 oder 2, aber in einer Zeit wo es so gut wie keine Adventures gab war es ein Superspiel.

In einem Podcast von Auf ein Bier wurde mal die Uncharted Reihe besprochen und es war schon auffällig, wie sich die Bewertungen unterschieden je nach dem ob man seinerzeit die Reihe nach Release gespielt hatte oder wie Jochen Gebauer die Reihe dann extra für den Podcast in einem durch spielte. Da ich das ähnlich gemacht hatte, waren mir seine Wertungen näher als die der anderen.

Und deswegen bleibe ich bei meiner 10, welcher Klassiker altert denn so schön, dass man nach Jahren nicht doch Abstriche machen würde.
20.09.2019, 10:12 cassidy [Mod] (3496 
@v3to: kannst die Bewertung ändern.
20.09.2019, 09:41 v3to (1187 
Pat schrieb am 20.09.2019, 08:17:
Ich bin einer der wenigen, die wohl das Spiel besser spielbar mit dem Gamepad empfindet. Aber ich bin ja auch ein Tank-Control-Fan - da kriegen die meisten schon das Grausen.

Ich mag normal keine Tank-Steuerung, ziehe sie bei Grim Fandango wegen dem häufigen Perspektivwechsel innerhalb der Szenen der Maussteuerung vor.

Sonst kann ich die kritische Sicht von advfreak und Trondyard nur teilweise nachvollziehen, bzw ich hatte beim Spielen eine ganz andere Empfindung - bis auf die Rätsel. Mit denen hatte ich hauptsächlich dann ein Problem, wenn sie nicht über die Handlung nachvollziehbar waren und von der Sorte gibt es Einige, besonders zum Ende hin. Wobei ich diese über die meiste Zeit trotzdem als Ausreißer empfand. Die langen Rätselketten selbst fand ich dagegen nicht störend, eher im Gegenteil. Bzw das betrifft an sich gerade die Rätsel, welche eng mit der Handlung verwoben sind und genau sowas mag ich in Adventures.

Für mich bleibt Grim Fandango das LucasArts-Adventure mit dem interessantesten World-Building. Story und die Charaktere finde ich bis heute toll und mag auch das Artdesign. Ich sehe es nur inzwischen nicht mehr so überschwänglich, wie noch vor einigen Jahren und würde statt meiner 10 Punkte hier inzwischen auf eine 8 heruntergehen.
Kommentar wurde am 20.09.2019, 09:42 von v3to editiert.
20.09.2019, 08:17 Pat (4223 
Trondyard schrieb am 19.09.2019, 21:40:
Tja, jetzt habe ich's auch mal beendet... öh, was soll ich sagen... mit Abstand das mieseste Adventure aus dem Hause Lucasfilm Games/LucasArts, das ich kenne.

Darf ich fragen: Hast du das Remake mit Maussteuerung oder das Original mit der Gamepad- oder Tastatursteuerung gespielt?

Ich bin einer der wenigen, die wohl das Spiel besser spielbar mit dem Gamepad empfindet. Aber ich bin ja auch ein Tank-Control-Fan - da kriegen die meisten schon das Grausen.

Ich finde Grim Fandango vor allem im ersten und zweiten Kapitel echt gut und insgesamt finde ich das Szenario und die Handlung richtig gelungen.

Über die Grafik kann ich nicht meckern. Die Polygonfiguren sehen durch den gewählten Stil cool aus und es stört nicht, dass sie nicht besonders Detailliert sind. Die Hintergründe finde ich (zumindest bis zum steinernen Wald) richtig schick und stilistisch ebenfalls recht gelungen.

Rätseltechnisch stimme ich zu, dass einige Rätselketten unnötig lang geworden sind und später im Spiel auch etwas zerfallen.
Das war auch ein bisschen der Zeit geschuldet, als Adventures versucht haben, mehr Spielzeit und möglichst originelle Rätsel zu erfinden.

Grim Fandango führt ja oft Bestenlisten an und, ja, auch ich finde das Spiel überbewertet. Auch mir gefallen fast alle anderen Adventures aus dem Hause LucasArts besser.
19.09.2019, 23:08 advfreak (749 
Schlimmer war nur Monkey Island 4, aber das hier mein persönlicher LucasArts-Flop-Hit Platz 2, gefolgt von The Dig.
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