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Knights of Honor
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Bisher 3 Stimmen bei einer Gesamtwertung von 8.33

Publisher: Sunflowers   Genre: Simulation, Strategie, 2D, Mittelalter, Wirtschaft   
Ausgabe Test/Vorschau (1) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
PC Games 11/2004
Testbericht
72%
71%
Solo: 79%
Multi: 76%
PC DVD-ROM
1 DVD
72Benjamin Bezold
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Videos: 2 zufällige von 1
Kategorie: PC, Spiel
User-Kommentare: (5)Seiten: [1] 
20.10.2021, 19:54 Bearcat (2873 
Schnarchzapfenmittelalter! Aber zum Glück sind Geschmäcker ja verschieden und somit zählt Kultboy.com mit einer aus einem Paralleluniversum stammenden Entität namens "Gunnar" den vermutlich letzten "KoH"-Spieler zu seinen Mitgliedern. Nee, stimmt gar nicht, sonst würde es das Rittergezänk ja auf Moddb nicht auf derzeit immerhin 74 Einträge schaffen (u.a. auch eine "Ultimate Edition" mit HD und allem pipapo). Wohl ein echtes Reinfuchsspiel, die Pervertierungen von "KoH" heißen dann "Crusader Kings", "Victoria" und natürlich Europa Universalis. Bei letzterem ist natürlich auch wieder Gunnar zugange. Wie war das mit dem Apfel und dem Stamm?
20.10.2021, 19:25 Gunnar (4307 
Gestern mal wieder für 'ne Stunde losgespielt mit Marokko, und es war wirklich erstaunlich, wie ich diesen Anfang so verinnerlicht habe: Es gibt nämlich noch ein paar mehr Kniffe, die ich immer automatisch praktisch anwende. Und zwar befindet man sich zu Spielbeginn immer zufällig mit irgendeinem Staat der näheren Umgebung im Kriegszustand - und das kann man wunderbar als Starthilfe nutzen, indem man den einen anfänglichen Marschall einfach alleine zum Plündern hinschickt. Das gibt Geld und Erfahrung (die man dann in die Fähigkeit "Erzwinger" investieren sollte, um - was sonst? - noch schneller und ertragreicher plündern zu können), beschäftigt den Gegner und verschafft ggfs. sogar Respekt bei anderen KI-Mächten. Man sollte halt nur aufpassen, dass dieser Marschall dann das Weite sucht, wenn der Gegner doch mal anrücken sollte. Flüchten kann man ohne den Ballast von Infanterie am Fuß ja recht einfach. Auf jeden Fall lässt sich so schnell ein schöner Grundstock zusammentragen, mit dem dann auch (anfangs) teure Gebäude wie der Markt oder die Silbermine leicht zu stemmen sind, ebenso wie die schon erwähnten Investitionen in die königliche Machtposition. Und seinen Marschall pampert man gleich mit. Erweitern lässt sich diese Strategie dann auch noch problemlos, indem jemand aus der anfänglichen Königsfamilie eine ähnliche Karriere einschlägt... na ja, und so hat Marokko jedenfalls in kürzester Zeit Kastilien in die Schranken gewiesen und dann auch noch Algerien geplättet - ab hier kann dann eigentlich nix mehr schiefgehen.
18.10.2021, 19:06 Gunnar (4307 
Wie schon ein paar Mal angemerkt: Das ist auch so ein Dauerbrenner bei mir (biografische Notiz: Vielleicht wäre mir das Spiel egaler gewesen, wenn ich zur Zeit der Veröffentlichung nicht so begeistert vom frisch belegten Geschichts-LK gewese wäre ), und wie bei all diesen Spielen habe ich all das wichtige darin längst verinnerlicht, sodass mir "Knights Of Honor" gar nicht so kompliziert und schwierig vorkommt, wie es hier im PCG-Testbericht dargestellt wird... man muss halt nur entsprechend fokussiert spielen und vor allem am Anfang alsbald die richtigen Schritte tun: Da geht es erstmal wirklich nur ums Geld, um die Provinzen dahingehend auszubauen, dass noch mehr davon in die Kassen kommt. Sobald diese Quelle erst mal sprudelt, baut man (mit Geld natürlich...) die königliche Machtposition aus, um noch mehr Geld zu erhalten - und natürlich innere wie äußere Stabilität. Dann hat man auch die Ruhe, sich in selbiger um die Außenpolitik zu kümmern - also um Aufrüstung und Diplomatie.

Im Mid-Game geht es dann so gesehen darum, die Nachbarn einen nach dem anderen auszuschalten und sich einzuverleiben - aber auch darum, eine ebenso stabile Dynastie aufzubauen. Denn auf lange Sicht kann man bei den Marschällen eben nur Herren aus dem eigenen Hause vertrauen - später ist geschätzt jeder zweite Rekrut ein feindlicher Spion, der nur darauf wartet, eine Armee-Revolte anzuzetteln (die dann zum sofortigen und schmerzlichen Verlust aller nicht aktuell zum Königshaus gehörigen Marschälle führt). Auch für Spionage- und Handelstätigkeiten sowie für Kleriker ist Blut die sicherste Verbindung, insofern spielt dieser "Crusader Kings"-Light-Aspekt von "Knights Of Honor" auch keine unwesentliche Rolle. Ebenfalls hier kann man dann anfangen, mit Klerikern den unterworfenen Provinzen die Nostalgie aus- und dafür die richtige Religion einzutreiben (im Falle eines Ablebens des Königs ohne Erben würden sich sonst alle nicht entsprechend bearbeiteten Gebiete wieder selbstständig machen). Im Endspiel geht's dann "nur" noch darum, den Rest von Europa und Nordafrika zu plätten (oder allen anderen Herrschern die entsprechenden Menge des nun reichlich vorhandenen Geldes in den Pöter zu pumpen, um bei der nächsten Herrscher-von-Europa-Wahl gut dazustehen).

Den militärischen Aspekt habe ich übrigens fast immer vernachlässigt, i.e. die Marschälle im Automatikmodus ihre Arbeit machen lassen. Wichtig sind in jeder Schlacht eigentlich nur Erfahrung oder zahlenmäßige Überlegenheit, sodass es sich hier vor allem anfangs empfohlen hat, einfach zwei Marschälle nebeneinander her marschieren zu lassen, damit nun wirklich jeder Gegner, jede Stadt und jeder Rebellenhaufen keine größeren Probleme darstellt. Bei den danach sprudelnden XP hat sich dann wiederum etabliert, erst "Stratege" zu leveln (damit das Marschtempo steigt und die Herrschaften auf ihrem Weg quer durch Europa nicht so trödeln), dann "Heiler" (um Verluste zu regenerieren), vielleicht noch "Führungsstärke" oder "Furcht" (für taktische Vorteile) und anschließend irgendeine Spezialisierung auf Bogenschützen, Kavallerie oder Schwertkämpfer, um diesen Truppen dann schnelleres Gewinnen von Erfahrungen zu ermöglichen. Der Rest - "Ingenieur", "Admiral", "Fanatiker", "Eiserne Faust" und was es da noch so alles gab - war eher nur eine Verschwendung von Skill-Slots. Voll ausgebildete Marschälle waren dann jedenfalls wandelnde Bollwerke - und besonders ausschließliche Kavallerie-Armeen (bevorzugt mit Lehensrittern, Kataphrakten, Pronoias oder Steppen-Kavallerie) waren eine sehr schnell über weite Strecken zu verschickende Polizeitruppe.

Insofern spielt sich "Knights Of Honor" für mich heutzutage tatsächlich recht casual. Entsprechende Mods wie z.B. das sehr beliebte "Hard Invasion" sind trotz gesteigerter Schwierigkeit ebenfalls zu knacken (Hauptunterschied ist eigentlich nur, dass einen die KI mit ganzen Horden von frisch ausgehobenen Armeen bombardiert, sodass es eigentlich keine Atempausen mehr gibt - aber mit Blick auf zahlenmäßige Überlegenheit ist auch das zu schaffen). Anzumerken wäre ansonsten noch die ganz nette Stimmung, die der 2D-Grafikstil durch sämtliche Menüs des Interfaces hindurch vermittelt - und der Umstand, dass Religionen keine so großen Unterschiede ausmachen (spaßeshalber hatte ich auch schon mal als Schweiz Europa erobert, dann Nahost und Nordafrika - die europäischen Besitzungen dann verschenkt, zum Islam konvertiert und dann in Gegenrichtung nochmals aufgeräumt...), einzig als Heide hat man es signifikant schwerer, da man mangels Klerikern und Büchern keinerlei Nostalgie bekämpfen kann.

Ah ja, und zum "Total War"-Vergleich: Hier ist die Diplomatie insofern viel angenehmer zu handhaben, dass man eigentlich immer - die entsprechenden Gaben vorausgesetzt - zum gewünschten Ergebnis kommen kann. Staat X mag dich hassen, aber gegen einen fünfstelligen Geldbetrag (der sich aufgrund der nun fehlenden Inflation schnell wieder regenerieren wird) oder eine unbedeutende Provinz sieht die Sache schon gaaaaanz anders aus. Kein Vergleich also zu den Betonköpfen aus "Total War", die selbst dann keinen Frieden aushandeln wollten, wenn das jeweilige Reich auf eine allerletzte Provinz zusammengeschrumpft war.
18.10.2021, 10:50 invincible warrior (1437 
Black Sea Games sind ja inzwischen zu Creative Assembly Sofia umfirmiert und dürfen Zuarbeit zu Total War machen. Das Troja Spiel kam zB voll von Ihnen, war aber auch nur ein "kleines" Total War. Als nächstes dürfen sie aber Knights of Honor 2 bauen.
16.10.2021, 14:05 bambam576 (1009 
Danke mal wieder für die Einstellung des Tests!
Das Spiel ähnelt ja ein wenig der zu dem Zeitpunkt schon recht erfolgreichen Total War-Serie.
Persönlich finde ich die 2D-Grafik tatsächlich hübscher als die 3D-Grafiken des Konkurrenten.
Allerdings ist die Steuerung komplizierter, insgesamt ist die Führung des Reichs umfangreicher. Dazu die Limitierung der Gefolgsleute.
Ich fand auch den Schwierigkeitsgrad entsprechend höher als bei TW.
Auf jeden Fall hat es genug eigenständige Ideen und es hat mir lange sehr viel Spaß gemacht.
Wer es als Stratege noch nicht gespielt hat, sollte einen Blick darauf werfen.
Leider gibt es bei Steam nur die englische Version. Meine Box-Version habe ich zuletzt nicht geschafft, auf dem aktuellen System zum Laufen zu bringen.
Seiten: [1] 


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