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Drachen von Laas
Lassian Plague, The
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Bisher 2 Stimmen bei einer Gesamtwertung von 8.00

Entwickler: Attic   Publisher: Attic   Genre: Rollenspiel, Adventure, 2D, Fantasy   
Ausgabe Test/Vorschau (3) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
Amiga Joker 5/90
Testbericht
76%
-76%
Amiga
1 Diskette
1681Werner Hiersekorn
ASM 12/88
Testbericht
11/12
-8/12
Atari ST
1 Diskette
409Martina Strack
Power Play 5/91
Testbericht
57%
57%
-66%
66%
PC
Amiga
1 Diskette
1 Diskette
474Volker Weitz
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Videos: 2 zufällige von 1
Kategorie: Atari ST, Spiel
User-Kommentare: (31)Seiten: [1] 2 3   »
02.05.2019, 19:12 Pat (4722 
Ich habe mich also noch vor dem Hören der ersten Folge selbst nach Laas aufgemacht, um die Drachen zu suchen (und bestenfalls zu vernichten).

Wie weiter unten erwähnt, habe ich Drachen von Laas als kompetentes Textadventure, das ich leider nie geschafft habe, in Erinnerung. Kein Infocom oder Magnetic Scrolls oder Legend Qualitäts-Level (und an die Weltenschmiede-Spiele kommt es auch nicht ran) aber gut geschriebenes Fantasy-Adventure mit RPG-Elementen.

Na, wie so oft ist die Erinnerung dann doch etwas rosiger. Die RPG-Elemente sind quasi Nichtexistent. Das ist kein Quest for Glory in Textform. Es gibt keine Charakterwerte oder ähnliches, das man verbessern könnte. Die Hitpoints werden immer höher, ja, aber sonst merkt man eigentlich nichts.
Immerhin gibt es immer wieder Aktionen, die nur von einem der beiden ausgeführt werden können.

Die Texte selbst sind ganz okay geschrieben. Ich hatte sie literarisch hochwertiger in Erinnerung. Oft ganz nett, oft aber zu blumig, so dass sie eher etwas, nun, lächerlich wirken. Erinnert mich an den einen oder anderen DSA-Roman.
Allerdings hat das Lektorat geschlampt: Reine Orthographiefehler sind zwar selten (wenn auch präsent) aber verhältnismäßig häufig schleichen sich Grammatikpatzer ein - und Kommaregeln werden ohnehin keine befolgt. Lustig ist, dass einiges davon aus Versehen mit der neuen Rechtschreibung dann doch wieder korrekt ist. Da waren sie ihrer Zeit voraus.

Stilistisch wird sich oft in Anachronismen geflüchtet. Nicht nur in der Sprache auch im Design selbst herrschen doch so einige Anachronismen.
Macht eigentlich nichts, erinnert mich halt auch hier wieder an DSA-Romane.
Und daran erinnert mich in Laas doch so einiges. Auch die Epoche scheint sich eher in Richtung Renaissance als Mittelalter zu bewegen. Wie in DSA.

Aber das soll keine Kritik sein. Ich finde es für eine Fantasy-Welt durchaus in Ordnung, sich nicht an irdische Regeln zu halten.

Ich habe bisher etwa vier Stunden gespielt und amüsiere mich eigentlich ganz gut. Die Kämpfe nerven allerdings mehr. Da scheint sich nicht besonders viel Gameplay dahinter zu verbergen. Waffe wählen - zugucken - wiederholen. Bis jetzt hat mein Magier nicht mal einen gescheiten Zauber für den Kampf. Bis jetzt habe ich auch nicht das Gefühl, dass die Waffe einen wahnsinnigen Unterschied macht. Mal sehen, was da noch kommt...

Dafür war ich bisher mit den Rätseln unterfordert. Eventuell habe ich von früher noch Erinnerungen, die mir helfen, aber ich fand bisher alles recht offensichtlich.
Aber soweit finde ich die Aufgaben eigentlich ganz sympathisch.

Lediglich beim Tonfall komme ich nicht ganz dahinter, was das Spiel wird. All zu oft wird eine quasi-humoristische Schiene gefahren, die meiner Meinung nach dem Spiel nicht gut tut.

Soweit bis ich aber durchaus wieder angetan. Mal sehen...
28.04.2019, 09:27 Pat (4722 
Hui, bei Stay Forever nehmen sich Gunnar und Christian nun Drachen von Laas vor. Cool! Ein Spiel, das ich schon lange mal durchspielen wollte und ich mich wohl entsprechend den beiden anschließen werde.

Ich habe das damals recht intensiv gespielt und bin, glaube ich, auch recht weit gekommen.
War ja mein erstes deutsches Textadventure und fand es im Vergleich zu Infocom oder Magnetic Scrolls ein bisschen sperrig.
31.10.2017, 02:05 Jochen (2088 
Bei The CRPG Addict spielt Chester jetzt Die Drachen von Laas. Mit dem Hybrid aus Rollenspiel und Text-Adventure hat sich der Amerikaner einiges vorgenommen, denn er hat schon zu Spielbeginn mit den Übersetzungsergebnissen von Google Translate, der Tastaturbelegung und dem Kartenzeichnen zu kämpfen. Soll heißen, er braucht eigentlich die Hilfe echter Retro-Gamer:

"(...) My major weakness (...) is clear: a lack of understanding of the right verbs and nouns for my own inputs. Despite the examples the manual offers, I'm not hitting upon the right combination of words to search for things and ask for things. I'll be grateful for examples from my German-speaking readers, but honestly, this would be a great occasion for someone else to play the game and write about it, and I just comment on the summary. Any takers? (...)"


Update: Mit Unterstützung aus Deutschland wurde "Die Drachen von Laas" durchgespielt und hier bewertet.

Und ich frage mich: Schlummert evt. noch auf irgendeiner alten Festplatte von Entwickler Guido Henkel die englischsprachige Version "The Laasian Plague" (manchmal auch "The Lassian Plague genannt)? Oder hat sich irgendwann ein ehemaliger Mitarbeiter von Dragonware / Attic irgendwo dazu geäußert, was aus dieser unveröffentlichten US- oder UK-Version geworden ist?
Kommentar wurde am 25.12.2017, 15:45 von Jochen editiert.
20.02.2017, 09:54 Berghutzen (3606 
Coxi schrieb am 20.02.2017, 09:52:
Kickstarter.. wo seid ihr?


Thaumistry wäre dann einen Blick wert.
20.02.2017, 09:52 Coxi (74 
bomfirit schrieb am 27.10.2016, 13:53:
Text Adventures verdienen ein Revival mit einem Parser, der ähnlich wie Siri oder Google Assistant mit dir spricht. Ich fand Text Adventures schon immer toll, weil diese mehr als noch Bücher, die Fantasie anregen.


Sehe ich auch so. Ein ausgefeiltes Text-(oder gar Sprach-)Adventure alter Schule mit den heutigen technischen Möglichkeiten wäre ein Traum. Wie ein gutes Buch geschrieben sollte es sein. Und komplex und fordernd, mit vielen guten Rätseln. Dazu ein moderner Parser mit fortschrittlicher KI mit dem man sich quasi unterhalten kann.
Aber es wird wohl ein Traum bleiben, da der Mainstream-Appeal eines solchen Spiels gleich Null wäre...

Kickstarter.. wo seid ihr?
Kommentar wurde am 20.02.2017, 09:53 von Coxi editiert.
27.10.2016, 14:42 Jochen (2088 
Berghutzen schrieb am 27.10.2016, 14:05:
Noch merkwürdiger "Atari ST: nicht geplant" - wie Takeshi schon feststellte: Die ST-Version gab es doch schon über 2 Jahre...


Ist mir auch aufgefallen. Hier könnte aber auch gemeint sein, dass Attic keine neue ST-Version unter seinem Firmennamen geplant hat. Die ST-Version von 1988 stammt ja noch von Dragonware, dem Vorgänger von Attic.
27.10.2016, 14:05 Berghutzen (3606 
Bren McGuire schrieb am 13.02.2015, 19:35:
Das mit den "Drachen von Laas" ist schon merkwürdig: Die Atari ST-Version wird in dieser ASM getestet, der Joker testet die Amiga-Fassung im Mai '90 und in der Power Play wird das Spiel - für MS-DOS und Amiga - nochmals ein sattes Jahr später besprochen.


Noch merkwürdiger "Atari ST: nicht geplant" - wie Takeshi schon feststellte: Die ST-Version gab es doch schon über 2 Jahre...
27.10.2016, 13:53 bomfirit (544 
Text Adventures verdienen ein Revival mit einem Parser, der ähnlich wie Siri oder Google Assistant mit dir spricht. Ich fand Text Adventures schon immer toll, weil diese mehr als noch Bücher, die Fantasie anregen.

p.s: Das Titelbild ist schon nett.
Kommentar wurde am 27.10.2016, 13:55 von bomfirit editiert.
27.10.2016, 02:13 Jochen (2088 
Das Spiel wurde von Anatol Locker in der Power Play als das Beste aller deutschen Textadventures bezeichnet. Kann ich nur zustimmen. Was mich damals trotzdem an der Kritik geärget hat: Weil Locker das Genre für überholt hielt, hat er das Spiel ausdrücklich abgewertet. Dann hat Guido Henkel vor drei Jahren bei den Spieleveteranen geschrieben:

"(...) das Spiel war lange Zeit, sehr unglücklich im Publisher Limbo verschollen — und als wir endlich in der Lage waren, es zu veröffentlichen war das Text Adventure Genre an sich schon ausgestorben."

Da hatte Anatol Locker die Lage wohl doch richtig eingeschätzt.
Kommentar wurde am 27.10.2016, 02:16 von Jochen editiert.
13.02.2015, 19:35 Bren McGuire (4805 
Das mit den "Drachen von Laas" ist schon merkwürdig: Die Atari ST-Version wird in dieser ASM getestet, der Joker testet die Amiga-Fassung im Mai '90 und in der Power Play wird das Spiel - für MS-DOS und Amiga - nochmals ein sattes Jahr später besprochen. Erinnert ein wenig an den "Werdegang" von "Jonathan"...
12.05.2013, 22:01 Splatter (645 
Stimmt, das Cover sieht aus wie eine Mischung aus Jeff Easley und Boris Vallejo, ist aber von Larry Elmore, der ist tatsächlich einer der Haus- und Hofkünstler in Sachen AD&D.

Retro-Nerd schrieb am 12.05.2013, 13:49:
Natürlich Martina Strack, steht doch auch unter dem Test. Kleiner Fehler halt.


Schon klar, war ja auch nur für die Statistik.
Kommentar wurde am 12.05.2013, 22:07 von Splatter editiert.
12.05.2013, 14:55 Bren McGuire (4805 
In der ASM 7/92 gab es mal einen zweiseitigen Artikel über Attic. Dort war zu "Die Drachen von Laas" folgendes geschrieben:

"[...]Es folgte Ooze, ein weiteres deutsches Adventure und Die Drachen von Laas, das zwar fix und fertig war, aber durch Probleme mit der Vertriebsfirma damals leider nicht auf den Markt kam.[...]"

Übrigens, das Cover zum Spiel wurde doch bestimmt von einem "AD&D"-Künstler entworfen, oder?
Kommentar wurde am 12.05.2013, 14:59 von Bren McGuire editiert.
12.05.2013, 13:49 Retro-Nerd (11908 
Natürlich Martina Strack, steht doch auch unter dem Test. Kleiner Fehler halt.
12.05.2013, 13:46 Splatter (645 
Deutsche Textadventures waren (und sind) bekanntermaßen eine echte Rarität, besonders die Guten. Die Kathedrale, Hexuma und eben das hier, dann hörts aber auch schon auf.
Grafisch bot es schon wirklich gute Pixelkunst, eigentlich nur vergleichbar mit Magnetic-Scrolls-Games. Und auch der Parser war ganz ordentlich, wenn auch nicht so gut wie bei der "Weltenschmiede"-Konkurrenz. Aber hey, wer war damals nicht froh, mal so ein Spiel in seiner Muttersprache zu bekommen (mein bester Kumpel hieß nicht umsonst "Dr. Langenscheidt").
Der Rollenspielpart, der mich letzten Endes auch zum Kauf des Spiels animierte, wirkte für mich in wenig aufgesetzt. RPG und Textadventure passen halt doch nicht wirklich zusammen.
Letztlich würde ich mich mal, schon aufgrund seiner Ausnahmestellung im deutschsprachigen Raum, ebenfalls für 8/10 feuerspeiende Flugechsen entscheiden, denn Spaß gemacht hats (mir) allemal...

@Kultboy:
Mir wäre neu, das Monika Stoschek jemals für die ASM geschrieben hat. Wars am Ende nicht vielleicht doch Martina Strack ?
Und mal ehrlich, das Ding ist doch nun wirklich kein RPG, sondern eher ein (Text)adventure.
Kommentar wurde am 12.05.2013, 13:48 von Splatter editiert.
12.05.2013, 13:42 Retro-Nerd (11908 
Das Spiel wurde auf jeden Fall zweimal in Deutschland veröffentlicht. Erst von attic und später nochmal von Dragonware. Starkes Grafik-/Textadventure mit einem guten Parser.
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