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Ottifants, The
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Sega Master System
Sega Game Gear
Entwickler: Graftgold   Publisher: Sega   Genre: Action, 2D, Jump 'n' Run, Comics   
Ausgabe Test/Vorschau (2) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
Video Games 11/93
Testbericht
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Sega Mega Drive
8 MBit Modul
275Hartmut Ulrich
Video Games 2/94
Testbericht
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Sega Master System
Sega Game Gear
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Kategorie: Master System, Longplay
Kategorie: Mega Drive, Longplay
User-Kommentare: (21)Seiten: [1] 2   »
20.04.2020, 20:38 DaBBa (1954 
Na gut, da gibt es solches und solches. Man muss Computeranimation natürlich mögen. Zudem entscheiden bei Computeranimationen zwei Faktoren über die Qualität: a) Budget und b) Alter.

Das Budget-Problem hat man bei Zeichentrickfilmen im Prinzip auch: Die Fred Feuerstein- oder eben die Biene Maja-Zeichentrickserie erreichen auch nicht gerade Disney-Kinofilm-Niveau, einfach weil für letztere viel mehr Kohle in die Hand genommen wurde. Für eine TV-Produktion bekommt man nicht die dicke Knete zusammen.
Aber die Alterserscheinungen sind auch nicht zu übersehen: Toy Story 1 hatte damals relativ viel Budget und sieht heute trotzdem nicht mehr zeitgemäß aus, weil es 24 Jahre alt ist.
20.04.2020, 19:46 Riemann80 (712 
Pat schrieb am 19.04.2020, 14:14:
Na gut, Herr Riemann, wann hast du aber das letzte Mal die Originale gesehen? Bis auf den charmanten (und heutzutage recht billigen) 2D-Sparanimations-Stil und den teilweise einfach kultigen Sprechern sind sie den Neuauflagen doch wirklich in Sachen Drehbücher, Dialogregie und Plots unterlegen.
Man kann schon, wenn man mal die Nichten besucht, maulend vor dem Fernseher sitzen und alles heraussuchen, was einem nicht gefällt. Aber hier hat man echt liebevoll das Ganze in die Neuzeit gebracht.
Die Sehgewohnheiten haben sich verändert.

Und, hey, auch die neuen Wickie und Biene Maja Serien sind massivst besser, als so manch anderer Schund, den Nickelodeon & Co. den Kindern hinrotzen.

Und ich habe nicht gesagt, dass mir persönlich die Neuauflagen besser gefallen als die Alten. Nur, dass diese richtig gut geworden sind und es da nicht viel zu reklamieren gibt.


Meine Nichten haben nicht gemault und ich habe auch zeitnah die beiden alten Serien gesehen. Meine Nichten haben übrigens die alte Maja-Serie komplett auf DVD.

Wenn die Neuauflagen von Wickie und Maja schon positiv hervorstechen, will ich die schlechten Serien gar nicht erst sehen. Das detailarme, sterile 3D mit den ungelenken Animation reicht, das ich gesehen habe, hat mir gereicht.
Kommentar wurde am 20.04.2020, 19:50 von Riemann80 editiert.
19.04.2020, 14:49 DaBBa (1954 
Riemann80 schrieb am 19.04.2020, 13:30:
Zur Frage, warum man ein Spiel zur Ottifantenserie gemacht hat:
vielleicht ging das Projekt ja von den Machern der Serie aus. Vielleicht wollte man die "Marke" halt auch auf alle Bereiche ausdehnen, wie es zum die Macher der Turtles geschafft hatten.
Damals hatten die Ottifanten einen kleinen Boom. Die Zeichentrick-Serie war 1992 erstmals im Fernsehen gelaufen, im Nachmittagsprogramm. Ähnlich wie die Simpsons heute, an denen sich die Macher der Serie wohl grob orientierten.

Die Zeichentrick-Serie schaffte aber nur auf eine Staffel zu 13 Episoden, offenbar fand man kein Interesse für weitere Folgen. Als RTL dann 1995 dann Otto - Die Serie zeigte (Produktionskosten lt. Wikipedia über 10 Mio. DM), flankierte man deren Erstausstrahlung im Hauptprogramm mit einer Wiederholung der Ottifanten. Das passte, denn beide Serien hatten jeweils 13 Episoden. Otto - Die Serie konnte zwar den hohen finanziellen Einsatz nicht rechtfertigen und endete ebenfalls nach der ersten Staffel. Dennoch erzielten die Zeichentrick-Ottifanten so noch einmal hohe Einschaltquoten.

Das Spiel ist gewissermaßen ein Spiel zum Ottifanten-Zeichentrick. Dass das Spiel außerhalb des deutschsprachigen Raums wirklich häufig gekauft wurde, glaube ich nicht. Otto und die Ottifanten sind eine deutsche Sache.
Die Zeichentrickserie lässt ebenfalls durchblicken, dass sie sich an ein deutschsprachiges Publikum richtet. Zumindest kann ich mir nicht vorstellen, dass sich in Frankreich oder England jemand über den Schriftzug "Ottomat" auf einem Automaten, über Kritik an der Modernisierung der Reeperbahn und über Seitenhiebe auf übervolle Autobahnrasthöfe freut. D. h. einfach die Serie zu synchronisieren, würde sie nicht auslandkompatibel machen.

Ins NTSC-Land haben es die "Ottifants" folgerichtig nicht geschafft; das Spiel gibts nur für PAL-Konsolen. Aber außerhalb Europas haben es auch belgisch-französische Figuren häufig schwer, weil sie in USA und Japan keine Präsenz haben. Asterix bspw. ist in Amerika nur wenig bekannt und die Schlümpfe wurden dort erst durch den US-Cartoon und die US-Filme berühmt.
Kommentar wurde am 19.04.2020, 14:56 von DaBBa editiert.
19.04.2020, 14:14 Pat (4781 
Na gut, Herr Riemann, wann hast du aber das letzte Mal die Originale gesehen? Bis auf den charmanten (und heutzutage recht billigen) 2D-Sparanimations-Stil und den teilweise einfach kultigen Sprechern sind sie den Neuauflagen doch wirklich in Sachen Drehbücher, Dialogregie und Plots unterlegen.
Man kann schon, wenn man mal die Nichten besucht, maulend vor dem Fernseher sitzen und alles heraussuchen, was einem nicht gefällt. Aber hier hat man echt liebevoll das Ganze in die Neuzeit gebracht.
Die Sehgewohnheiten haben sich verändert.

Und, hey, auch die neuen Wickie und Biene Maja Serien sind massivst besser, als so manch anderer Schund, den Nickelodeon & Co. den Kindern hinrotzen.

Und ich habe nicht gesagt, dass mir persönlich die Neuauflagen besser gefallen als die Alten. Nur, dass diese richtig gut geworden sind und es da nicht viel zu reklamieren gibt.


Zu den Ottifanten: Bevor ich da was per eBay kaufe, habe ich mir die Master System und die Mega Drive Version mal angesehen.
Es ist erstaunlich, was da aus dem Master System noch herausgeholt wurde. Relativ zum System gesehen, würde ich sagen, dass die Master System Version besser gelungen ist, als die Mega Drive Version.
Absolut gesehen, würde ich dennoch sagen, dass die Mega Drive Version dann doch das bessere Spiel ist.

Allerdings hatte ich soweit ich angespielt habe, nicht das Gefühl, da was verpasst zu haben. Ich denke, ich werde wohl keine eBay Suche nach einem Cartridge machen.
19.04.2020, 13:30 Riemann80 (712 
Pat schrieb am 18.04.2020, 15:47:
Bren McGuire schrieb am 02.05.2016, 22:15:
..., wo doch selbst einstige Kult-Kinderserien wie "Biene Maja" oder "Wickie zu schäbig anzusehenden Render-Figuren im besten Schlabber-Look mutiert sind und jeglichen Charme vermissen lassen...

Na na na, hast du die (nicht mehr) neuen Biene Maja und Wickie Serien denn geschaut? Ich nehme nicht an, denn dann würdest du wissen, dass sie sehr liebevoll auf die Neuzeit angepasst wurden. Biene Maja profitiert dabei von CGI enorm, die Welt wirkt lebendiger, plastische, bunter. Die (gleichen) Geschichten wurden neu und moderner getextet.
Auch wenn sich bei Wickie dann auch mehr Anachronismen verirren und ab und an ganze Szenen nur zu Gunsten eines (meist gelungenen) Gags eingebaut werden.
Da hat man sich echt Mühe gegeben und die Sache echt gut gemacht.

Durch meine Nichten bedingt kenne ich die Neuauflagen von Wickie und Biene Maja, ich schließe mich Bren McGuire an. Ich finde beide furchtbar.

Zur Frage, warum man ein Spiel zur Ottifantenserie gemacht hat:
vielleicht ging das Projekt ja von den Machern der Serie aus. Vielleicht wollte man die "Marke" halt auch auf alle Bereiche ausdehnen, wie es zum die Macher der Turtles geschafft hatten.
Kommentar wurde am 19.04.2020, 13:43 von Riemann80 editiert.
19.04.2020, 13:04 Fürstbischof von Gurk (871 
Nun ja, die Briten waren doch schon immer sehr aufgeschlossen für deutsche Software. Für eigentlich alles aus deutscher Produktion. Dorthin wurde das Spiel sicherlich auch verkauft.
Kommentar wurde am 19.04.2020, 13:06 von Fürstbischof von Gurk editiert.
19.04.2020, 12:58 Gunnar (3745 
Beim Wunschzettel hatte ich mich gestern gefragt, "warum auch immer" dieses Spiel eben als "The Ottifants" verkauft wurde (Hintergedanke: ...wo doch Otto Waalkes außerhalb des deutschen Sprachraums kaum relevant sein dürfte). Darüber kann ich hier wohl mal spekulieren. Und zwar liegt's letztlich wahrscheinlich daran, dass hier eben die Ottifanten im Mittelpunkt stehen, die sich als Comicfiguren zu der Zeit wohl doch ein ganzes Stück weit von ihrem Schöpfer und damit dem sonstigen Otto-Kosmos entfernt hatten. Und da sich knuddelige Comic-Figuren ohnehin gut international ohne einen näheren sprachlich-kulturellen Kontext vermarkten lassen (siehe auch: "Lupo Alberto" & Co.), dürfte hier auch bei den Ottifanten die Wahl einfach gefallen sein. Zumal ja auch sonst die Protagonisten von den meisten anderen Plattformern (spontane Einfälle: "Bubsy", "Marko's Magic Football") letztlich immer im Stile von Comicfiguren gehalten waren. So könnt's doch gewesen sein, oder?
18.04.2020, 21:41 gamersince1984 (342 
Es gab ja auch noch eine Zeichentrickserie.

https://www.youtube.com/watch?v=e2Q7kzIj_bU
Kommentar wurde am 18.04.2020, 21:54 von gamersince1984 editiert.
18.04.2020, 21:07 Edgar Allens Po (1116 
Krass, wie "in" Otto mal war.
Und in "Otto - Der Film" hatte er sogar seinen persönlichen Neger.
18.04.2020, 20:38 Grumbler (819 
> Das klingt so, als hätte Otto bei bei der Gestaltung seiner Ottifanten-Spiele selbst Hand angelegt.

das ist cool, das ist mir neu.
much respect to otti.
18.04.2020, 15:47 Pat (4781 
Bren McGuire schrieb am 02.05.2016, 22:15:
..., wo doch selbst einstige Kult-Kinderserien wie "Biene Maja" oder "Wickie zu schäbig anzusehenden Render-Figuren im besten Schlabber-Look mutiert sind und jeglichen Charme vermissen lassen...

Na na na, hast du die (nicht mehr) neuen Biene Maja und Wickie Serien denn geschaut? Ich nehme nicht an, denn dann würdest du wissen, dass sie sehr liebevoll auf die Neuzeit angepasst wurden. Biene Maja profitiert dabei von CGI enorm, die Welt wirkt lebendiger, plastische, bunter. Die (gleichen) Geschichten wurden neu und moderner getextet.
Auch wenn sich bei Wickie dann auch mehr Anachronismen verirren und ab und an ganze Szenen nur zu Gunsten eines (meist gelungenen) Gags eingebaut werden.
Da hat man sich echt Mühe gegeben und die Sache echt gut gemacht.


Die Ottifanten hingegen sind komplett an mir vorbei gegangen. Fast wie Otto selbst. Ich schätze ihn als hart arbeitenden Entertainer und Multitalent. Mit seiner Blödel-Otto-Persona konnte ich hingegen nie etwas anfangen.

Dass es ausgerechnet die Ottifanten zu einem Mega Drive Spiel schaffen, erstaunt mich. Und es interessiert mich sehr, wie das geworden ist.
Werde ich mal anspielen...
18.07.2016, 10:54 Jochen (2167 
In einem Otto Waalkes Interview sagt der Meister der Ottifanten:

"Ich spiele selbst auch. Natürlich. Aber ich entwickle ja auch selber, für meine eigenen Sachen, die ganzen Animationen, auch die 3D Animationen, die mache ich alle selbst. Und zwar direkt am Computer, ich habe ein Drawingboard und dann wird das alles digital nachbearbeitet. Ich bin da seit Jahren eingearbeitet und mache das schon immer alles selbst. Für meine Musik mache ich das schon seit 20 Jahren selbst, alle Plakate, egal was. Wenig Zeit zum selber spielen, weil ich so viele Projekte habe."


Das klingt so, als hätte Otto bei bei der Gestaltung seiner Ottifanten-Spiele selbst Hand angelegt. Weiß jemand, ob er nur die Boxen oder Werbeung mitgestaltet hat? Oder auch ein Spiel? Der Hinweis auf die "3D Animationen" klingt ja eher nach Spiel.

Leider finde ich zu Otto nichts bei Moby Games in den dort aufgeführten Credits. Hat jemand ein Ottifanten-Spiel daheim und kann mal nachsehen, wer die Grafiken gemacht hat?
Kommentar wurde am 18.07.2016, 11:27 von Jochen editiert.
03.05.2016, 13:42 DaBBa (1954 
2006 kam noch das Mini-Spiel "Werner 100 % Schwarzarbeit" zur Radio-Comedy-Serie.

Den Film "Werner - Eiskalt" hab ich überhaupt nicht verstanden. Wieso produziert man 2011 noch einen Werner-Film? Der letzte Werner-Comic erschien 2004, danach kamen nur noch Neuauflagen von alten Bänden, die sich auch offensichtlich nicht gut verkauft haben, nach Band Nr. 5 wurden die Neuauflagen eingestellt.
Werners Zeit war 2011 abgelaufen.

/e:
Andererseits kann man sich wohl für Brösel freuen, dass er den Film machen durfte. Da konnte er noch einmal die Parallelen zwischen ihm und seiner Comic-Figur darstellen und einen Hauch von Autobiographie auf die Leinwand bringen.
Kommentar wurde am 03.05.2016, 13:44 von DaBBa editiert.
02.05.2016, 22:15 Bren McGuire (4805 
Apropos Werner: Daraus hätte man bestimmt ein ganz gutes Adventure zimmern können. Als Mitte der 1990er der erste 100-prozentige "Werner"-Zeichentrickfilm in den Kinos lief, hatte ich sogar fest mit einem Spiel zum Streifen gerechnet. Ein solches kam aber leider bis heute nicht raus, dafür war vor allem der letzte Leinwandbeitrag in Sachen "Werner" unter aller Kanone. Haben die Produzenten nicht aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt?

Scheinbar nicht, den plötzlich wird die Handlung ein weiteres Mal mit völlig unterirdischen Realfilm-Szenen angereichert. Beim Erstling "Beinhart!" waren wenigstens noch die Zeichentrick-Passagen schwer in Ordnung, bis auf zwei, drei gelungene Gags stimmte bei "Eiskalt" hingegen überhaupt nichts mehr! Aber eigentlich war ich sowieso erstaunt darüber, dass sie nicht gleich ein weiteres CGI-Movie 'draus gemacht haben, wo doch selbst einstige Kult-Kinderserien wie "Biene Maja" oder "Wickie zu schäbig anzusehenden Render-Figuren im besten Schlabber-Look mutiert sind und jeglichen Charme vermissen lassen...
02.05.2016, 19:45 DaBBa (1954 
Aber bemerkenswert, dass es tatsächlich mal eine deutsche Comic-Figur in ein Konsolen-Spiel geschafft hat.

Ja, es gibt noch Werner-Spiele - aber das waren alles Heimcomputer-Produktionen.
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