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Half-Life: Counter-Strike
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Bisher 6 Stimmen bei einer Gesamtwertung von 8.33

Entwickler: Valve Corporation   Publisher: Sierra   Genre: Action, 3D, Multiplayer, Online, Shooter, Taktik   
Ausgabe Test/Vorschau (2) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
PC Games 2/2001
Testbericht
--84%
PC CD-ROM
1 CD
158Sascha Gliss
PC Player 1/2001
Testbericht
70%
70%
Solo: 88%
Multi: 80%
PC CD-ROM
1 CD
53Luc Martin
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User-Kommentare: (5)Seiten: [1] 
27.12.2020, 00:06 robotron (2023 
Sollte jeder der Multiplayer mag definitiv mal gespielt haben, der Werdegang von der Mod zum eigenständigen Produkt ist auch äußerst interessant - der Rest wurde hier schon wie zumeist gesagt.
14.02.2020, 09:44 Aydon_ger (721 
Ich finde, Counterstrike war einfach zur richtigen Zeit da. Rund zwei Jahre später und es wäre nur ein weiteres typisches Multiplayergame gewesen.

Aber die Beta(s) kamen genau in der wachsenden Phase der LAN-Partys heraus und befriedigten nicht einfach nur die Nachfrage nach Team-Multiplayergames, sondern sie zeigten auch (mit anderen Games natürlich) vielen jungen Gamern erstmals auf, dass man GEMEINSAM gegen andere zocken konnte.

Das gab es vorher. Aber nie in derart schneller, einfach zu begreifender und befriedigender Form. Oftmals waren Team-DM Games zu sperrig, zu langsam und zu artizifiell. CS dagegen war einfach zu durchschauen: Polizisten vs Terroristen. Bombe legen. Entschärfen. Geiseln bewachen. Befreien.

Und das in einem Setting, das jeder begriff, weil es bekannt war: ein Haus, ein Wüstenlevel, eine Lagerhalle.

Quake / Unreal waren damals mit jeder gegen jeden ganz erfolgreich. Aber dieses Flaggenklauen wurde irgendwie lahm, die Mods alle zu sperrig.

Ich erinnere mich gut an die ersten Runden mit diesem neuen HL-Mod namens Counterstrike. Gespielt in einer Sargtischlerei (fragt nicht) - und wir fandens doof. Weil man da "kaufen" musste. Was kaufen? Wie kaufen? Was soll die Einblendung mit Waffen und Rüstungen? Starten und Ballern! Das hatten wir gelernt. Und jetzt - Geld? Was für ein doofes Game!

Aber hmm, Moment mal. Das Movement war fix. Die Waffen waren überzeugend. Sound und Grafik wie in HL (und damit damals gut). Also irgendwie ganz spannend. Und dann musste man zusammenarbeiten... hui. Das ist ja cool. Wie in so einem Actionmovie - einer deckt die Tür, einer legt die Bombe, einer hat das Ganze im Blick: Geil.

Und zack! Hatte uns die Beta 5.2 eingefangen. Und bis zur 1.5 hab ich das Spiel gemocht. Was man von der sich darum bildenden "Community" (Mundauswasch) nicht sagen kann.
19.11.2018, 17:42 Gunnar (3833 
Danke!

Ansonsten: Durchaus ein großer Fortschritt für das Genre und sein Spieldesign, was hier wohl vor allem an den Waffen lag. Die gehörten zwar zu den gleichen "Kategorien" (Pistolen, Maschinenpistolen, Sturmgewehre etc.), aber irgendwie haben es die Entwickler trotzdem geschafft, jedem Gerät ein anderes Spielgefühl zu verleihen. Vor "Counter-Strike" war in dieser Hinsicht selbst bei vermeintlich um Realitätsnähe bemühten HL-Mods wie "FireArms" oder "Action Half-Life", geschweige denn bei einschlägigen Spielen wie "Soldier Of Fortune", "Rainbow Six" oder "Delta Force" der Unterschied zwischen Sturmgewehr A und Sturmgewehr B völlig unerheblich - bei CS dagegen (und auch vielen Shootern, die danach kamen) wurde die einigermaßen genaue Kenntnis der verwendeten Waffe für den Spieler essenziell (oder gar zu einer Art Spielstil).

Ansonsten dürfte CS natürlich auch die Online-Gaming-Kultur geprägt haben wie kaum ein anderes Spiel. Gut, "Quake" hat damals Terminologie wie "Frag" eingeführt, aber CS dürfte das Repertoire an einschlägigen Slang-Begriffen - im Guten wie im Schlechten übrigens - nochmals drastisch erweitert haben. Aber gut - das ist natürlich nicht auf dem Mist der Entwickler gewachsen, sondern gehört zur Rezeption, genau wie die exponierte Rolle dieses Spiels in der "Killerspiel"-Debatte.

Ansonsten zeichnet sich "Counter-Strike" zwar weniger durch seine Spielmodi aus, die ja schon damals als besseres Team-Deathmatch belächelt wurden, aber das damit einhergehende Leveldesign ist trotzdem hervorragend. Gab ja schließlich auf jeder Map noch ungefähr ein halbes Dutzend Wege zum Ziel (Geiseln/Punkt zum Ablegen der Bombe), sodass das verteidigende Team immer mehrere Punkte zugleich im Blick haben und dann darauf auch noch flexibel reagieren musste - was natürlich neben dem Zusammenwirken der Spieler auch noch genaue Ortskenntnis und Orientierung voraussetzte, sodass dann am Ende meistens eben nicht der schnelle Finger am Abzug entscheidend war (abgesehen davon, dass die Waffen wegen der o.g. Eigenheiten meistens ohnehin nicht trafen, wenn man zu nervös war).

Kurz gesagt: Das Design ist außergewöhnlich fortschrittlich, was "Counter-Strike" auch heute noch zu einer Hausnummer macht.
17.11.2018, 05:21 kultboy [Admin] (11089 
Jetzt sollte es passen.
17.11.2018, 00:46 Gunnar (3833 
Schön, da wäre es... eigentlich. Denn leider heißt es hier derzeit beim Testbericht noch: "Kein Bild gefunden."
Seiten: [1] 


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