Film News und Gerüchte

Begonnen von Retro-Nerd, 07.09.2010, 22:26

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Anna L.

Zitat von: cassidy in 09.12.2025, 18:18Ich will mal wieder nen Film. Normale Länge, der einen von den Socken haut und einfach gut ist.

Ganz genau. Ein guter Film ist mir am liebsten. Und der ist nach wie vor wunderbar möglich, wenn man will, darf und kann. 
Für Herrn Planetfall bin ich eine Halbgöttin in Weiß.

Herr Planetfall

Sicherlich gibt es zur Zeit einen duften neuen Wihnatchfilm (sic!) im Kino?!
Anna L. ist jetzt unsere Frau Doktor! :)

Anna L.

Natürlich, jetzt läuft der ultradufte und ultraneue "Avatar 3".
Ist aber mehr Blau als Weiß, also kein ultradirekter Wihnatchfilm:lol:  :lol:  :lol:  :lol: .


Man sieht darin Figuren, die sich immer noch bewegen wie Plastik aus dem Computer, während dümmliche Stimmen erklingen.


Ich will aber nicht dagegen sein! Aber auch nicht immer der sein, der immer nur Lobe verteilt, weil die Lobe sonst inflationär an Wert verlören.
Für Herrn Planetfall bin ich eine Halbgöttin in Weiß.

cassidy

Ich fand den ersten Avatar schon wahnsinnig scheiße und zusammengeklaut.  Der Zweite war noch beschissener und den Dritten schau ich mir mit Sicherheit nicht an.
"Der Antichrist kommt als Frau, im Körper eines Mannes mit sieben Schwänzen und sieben Köpfen..."

Retro-Nerd

Mit Cameron und seinen aktuellen Filmen habe ich schon lange abgeschlossen. Da kommt nichts brauchbares mehr. Eigentlich seit 30 Jahren nichts mehr, was man gesehen haben müsste.
Rollenspiel Experte Cassidy meint: "Ich stehe sogar nachts auf und zocke Dragon Age Origins im Kettenhemd am PC."
Rektum hat keinen Arsch in der Hose!
Herr Planetfall ist ein moderner Kaspar Hauser.
Greg weiß nix!

Anna L.

#1415
James Cameron gab kund, der Zuschauer soll gar nicht mitkriegen, wieviel Arbeit in seinem neuen Meisterwerk steckt, er soll sich nur von seinen Gefühlen leiten lassen. Ich finde an Avatar alles "meh". Die Gesichter, das Geschwätz, die oftmals künstlich wirkenden CGI-Animationen.


Für Herrn Planetfall bin ich eine Halbgöttin in Weiß.

mark208

Ich wollte den 2. Teil eigentlich über die Feiertage per Disney+angehen, aber als ich dann gesehen habe, dass der über 3 Stunden geht, fehlt mir bisher der Wille, mir das reinzuziehen.

Hatte mich dann für den letzten Teil von Indiana Jones entschieden um dann festzustellen, dass der gestern eh im TV gelaufen wäre.

Kurze Kritik, irgendwo schon kurzweilig weil viel Action aber dafür eigentlich keine Story Ohne Hut Peitsche Harrison Ford und Musik hätte das auch jeder andere Abenteurer sein können, weswegen sie ja dann auch krampfhaft irgendwelche Verbindungen zu den früheren filmen versuchten herzustellen. Außer zum 4. Teil, weil der auch schon nicht den Zauber einfangen konnte, deshalb musste dann sein Sohn sterben. Zumal man wohl auch nichts mehr mit Shia LaBeouf anfangen konnte, dessen Karriere ist ja auf irgendelchen Abwegen.

Retrofrank

Etwas Fantasy gab es bei Indy ja schon immer, aber die Zeitreise ins alte Griechenland, im letzten Teil, war mir dann irgendwie echt zuviel des Guten.

Anna L.

#1418
Ich wurde mit Indiana Jones nie so recht warm, habe keinen Film wirklich und am Stück gesehen. Was ich aber oft sah, war der "Klon" mit Richard Chamberlaine. Wie hieß der Film nochmal?
Für Herrn Planetfall bin ich eine Halbgöttin in Weiß.

Retrofrank

#1419
"Quatermain". Da gab es zwei Teile von. Habe ich als Kind auch sehr gemocht. Eine junge Sharon Stone spielte da auch mit.
Im Prinzip ist übrigens eher Indy ein Quatermain Klon. Quatermain basiert nämlich auf den Büchern von Henry Rider Haggard, die vor fast 150 Jahren erschienen. Selbst die Verfilmungen gab es schon vor Indy, z.B. mit Stewart Granger, aus dem Jahr 1950.

mark208

ist das wirklich schlimmer als das Öffnen der Bundeslage, was dann jeden tötet, es sei denn er hat einfach die Augen geschlossen? Oder das Öffnen des Brustkorbes durch reine Gedankenkraft um dann das Herz entnehmen zu können? oder ein Holzbecher, der nicht ein Siegel überschreiben kann und beim Versuch schwere Erdbeben ausläst, aber zu Glück ist ja ein 1000-jähriger Kreuzritter da, der dann die Verwüstung wieder aufräumt und auf den nächsten Entdecker wartet. Die Zeitreise hat jetzt meine Grenze noch nicht überschritten, man muss halt das Genre akzeptieren.

Da finde ich andere Fehler schlimmer. so wie in Teil 1, dass er sich am Periskop eines tauchenden U-Boots kilometerlang festhalten möchte. Oder wie jetzt bei der ´Schlacht von Syrakus, dass die mit Ihren Speerschleudermaschinen einen Treffen nach dem anderen an dem Flugzeug landen, man fragt sich dann wie mit modernen Waffen wie Maschinengewehren die Bomber im WW II eigentlich weiter als 10 Meter in Feindesland fliegen konnten.

Retrofrank

War vielleicht einfach ein persönliches Gefühl.

mark208

Klar, ich denke generell man hat sich einfach nicht heimisch gefühlt, der Film lebt nur von der Action und ohne die Titelmelodie Hut und Peitsche würde man gar nicht auf die Idee kommen, einen Indiana Jones Film zu sehen. Sehr wahrscheinlich hat dir dann der Zeitsprung einfach den Rest gegeben.

mark208

Ich habe mir grade noch mal den Spaß gemacht, den Anfang vom Jäger des verlorenen Schatzes zu schauen. Kein Vergleich, erst die Action Einlage in Südamerika, dann aber eine längere ruhige Passage die Figuren eingeführt werden und man erklärt kriegt worum es geht. Diese längeren ruhigen Passagen mit Beitrag für den Plot fehlen völlig und wenn sie da sind, haben sie keine Sinn oder Wert.

Er hält ne Vorlesung, kriegt eine Ausstandsparty und wenn dann seine Patentochter auftaucht, geht es sofort schlag auf schlag mit Action weiter ohne das man eigentlich mitgeteilt kriegt, worum es jetzt eigentlich geht.

Retro1971

#1424
Wenn ihr einen wirklich unterhaltsamen echten "Klon" von Indy sehen wollt, gebt mal Dakota Harris eine Chance.  ;)

DAKOTA HARRIS



Indiana... ähhh... Dakota Harris, seines Zeichens Pilot und generell Abenteurer, gerät in eine Art "Zeit und Raumstrudel".
Er erblickt unter anderem die Osterinseln und die USS Eldridge, kriegt einen Funkspruch der gerade untergehenden Titanic,
und stürzt mit seiner Frachtmaschine unter seltsamen Umständen im Bermuda-Dreieck ab.
Schuld daran scheint die Fracht seines Flugzeuges gewesen sein, ein mystisches Artefakt mit geheimnisvollen Kräften-
hinter dem jetzt einige Leute her sind...

Hat da irgendjemand "Indiana Jones" gesagt?
Das Cover ist schon eindeutig vom großen Vorbild inspiriert, auch der Schriftzug- und erst recht der Name.
Ebenso allerdings die Handlung, und die Musik sowieso.
Beim Soundtrack hat's nur für ein einziges, immer wiederkehrendes, deutlich am Indy-Soundtrack angelehntes Stück gereicht.
Die Darsteller sind in Ordnung, Actionszenen gibt es ausreichend (einige kennt man aber schon fast 1:1 von einem gewissen Archäologen),
die Tricks schwanken zwischen ordentlich und liebevoll Dilettantisch-
der Film nimmt sich nicht ernst, bietet ein paar nette Sprüche, und langweilt zu keiner Minute.
Anders gesagt: Das Ding macht Spaß! Doch, ehrlich!
Und das trotz dem mehr als offensichtlich übernommenen Vorbild. Irgendwas haben die Macher also richtig gemacht.
Was man allerdings bemängeln muss, sind einige auffällig hektische Sprünge in der Handlung-
ich vermute, dass der Film vor Release in der Handlung gekürzt wurde, denn einige Szenen erscheinen leider etwas unzusammenhängend.

7/10