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Das Interview wurde am 12.05.2011 veröffentlicht.

Steckbrief
Name: Manfred Duy
Jahrgang: 1961
Kurzbeschreibung:
Von Beruf bin ich eigentlich Diplom - Verwaltungswissenschaflter (Uni Konstanz) und habe vor der Joker-Zeit u.A. das Kreisbüro der Grünen in Konstanz geleitet. Als Erfolg beim Joker Verlag kann ich vielleicht verbuchen, dass es Michael und Brigitta wirklich bedauerten, als ich den Dienst beim Joker quittierte. (Leicht fiel es mir selber auch nicht).


?: Erst mal vielen Dank Manfred für das angebotene Du und für die Bereitschaft, Dich für Kultboy.com interviewen zu lassen.
Wo wir auch schon beim Thema wären: Ist es das erste Mal, dass Du in dieser Form Frage und Antwort stehst oder gab es schon vergleichbare Gespräche mit Dir?
md: Nein, es gab noch kein vergleichbares Gespräch mit mir.
?: Beschreibe doch mal kurz Deine Zeit im Joker-Verlag. Welches ist Deine schönste und unangenehmste Erinnerung, wenn Du Dich an Deine Redaktionstätigkeit dort erinnerst?
md: Schauplatz: Ein typischer Morgen in den weitläufigen Joker-Redaktionsräumen. Alle Türen stehen wie immer offen. Manfred versucht, sich auf einen Artikel zu konzentrieren.
Handelnde Personen: Michael Labiner und Dieter Marchsreiter.
Michael L. sitzt finster brütend in seinem Zimmer an seinem Rechner. Dieter stürmt herein:
Dieter: "Michael, ich brauch sofort noch eine Zusatzseite für ein Interview mit Richard Garriott."
Michael: "Nein geht nicht, das Heft ist schon im Druck. Stör mich ausserdem nicht, ich hab hier zu tun."
Dieter: "Das wär aber eine tolle Geschichte."
Michael: "Ich hab gesagt Nein! Es geht nicht, weil das Heft bereits gedruckt wird!"
Dieter: "Dann ruf doch die Druckerei an, dass sie noch ein Weilchen warten."
Michael (Stimme etwas erhoben): "Spinnst Du? Was meinst Du, was das kostet? Ausserdem hab ich schon drei Mal -Nein- gesagt!"
Dieter (etwas quengelig): "Stimmt gar nicht, erst zwei Mal. Ausserdem..."
Michael (Nun deutlich lauter): "Nerv mich jetzt nicht damit, ich hab zu tun!"
Dieter (Nun deutlich quengeliger): "Du hast es aber wirklich erst zwei Mal gesagt. Krieg ich jetzt die Zusatzseite oder nicht?"
Michael (sehr laut) "Nein heisst Nein und jetzt hau endlich ab. Du nervst total. So kann ich nich arbeiten."
(Michael stürmt aus seinem Zimmer, sehr dicht gefolgt von Dieter, der ihm in´s Ohr quäkt)
Dieter (sehr quengelig): "Was heisst hier ich nerve? Wieso nerve ich?"
Michael (brüllend und den Schritt beschleunigend): "Dieter DU NEEEEERVST"
Dieter (äusserst quengelig, auch schneller werdend): "Aber wen nerv ich denn? Wen denn? Sag mir doch nur einmal, wen ich bitte schön nerve! Das will ich jetzt wissen!"
Michael (Orkanlautstärke): "Alle nervst Du, AAAAALLLLEEEE! Menschen, Tiere, Pflanzen, AAAALLLLEEEE!"
(Beide rauschen laut krakeelend um die Ecke, ihre Stimmen verhallen in den weitläufigen Fluren. Manfred versucht immer noch, sich auf seinen Artikel zu konzentrieren)
Ob dies nun zu den schönen oder unangenehmen Erinnerungen an den Joker Verlag gehört, darf jeder selbst entscheiden.
?: *lach* Da muss ich prompt an die amüsanten Joker-Comics denken, bei denen ja auch häufig die Fetzen flogen. Bezüglich des Herrn Labiner: War er denn - so wie es häufig in den Heften amüsant formuliert/charikiert wurde - ein solch strenger Chef?
md: Er war schon ein egomanischer Choleriker, aber immerhin ein meistens gut gelaunter - und die mit weitem Abstand meisten Wutanfälle bekam er nicht wegen uns (der Redaktion), sondern beim Telefonieren, etwa mit unserem Anzeigenmann Carsten Borgmeier. Zum Glück für Letzteren war Carsten aber mit eisernen Nerven ausgestattet und liess sich von Nichts und Niemandem aus der Ruhe bringen. Riskant wurde es als Redakteur meistens nur dann, wenn Michael das Spiel kannte, das man gerade testen sollte. Ein solch heisses Eisen wollte in aller Regel niemand anfassen. Denn natürlich hatte er dann eine ganz konkrete und unerschütterliche Meinung zu dem besagten Spiel - die man aber leider nicht kannte. Und wehe, die Testermeinung wich von seinen Ansichten auch nur minimal ab, dann konnte es schon zu lautstarken Debatten kommen...
?: Im Amiga Joker konnte man immer wieder lesen, dass ihr als Redakteure hart schufften musstet und euch dabei mit wenig Geld, kaum Urlaub und langen Arbeitszeiten das Verlagsleben schwer gemacht wurde. Komm schon Manfred, wie war´s denn nun wirklich?
md: Die Bezahlung war schon okay, da wir ja alle Berufsanfänger waren und er uns eine Chance gegeben hatte, die wir bei einem anderen Verlag sicherlich nicht so einfach bekommen hätten. Inzwischen ist da ja die "Generation Trainee" am Start, sprich man schuftet exakt genau so viel wie ein "normaler" Redakteur, bekommt aber nur den Bruchteil seines Gehalts. Ausserdem gab´s quasi als Bonus auch noch jede Menge Gratisspiele sowie unzähligen Marketingplunder von den Softwarefirmen wir T-Shirts, Reisetaschen, Uhren, Jacken, PC-Hardware etc., von dem ich bis zum heutigen Tag zehre. Da ja ausserdem so ein Beruf tierisch viel Spaß macht, und wir mit Freude bei der "Arbeit" waren, nahm man das mit den Arbeitszeiten natürlich auch nicht so genau. Nur Michael nicht. Der dachte nämlich, dass wir viel zu wenig Zeit im Verlag verbringen und brachte eine Stechuhr an, um die von ihm vermuteten "Minusstunden" dann vom Urlaub abzuziehen. Das Resultat davon war allerdings das Gegenteil. Ruckzuck hatte jeder einen riesigen Berg Überstunden angehäuft und er durfte dafür zusätzlich blechen - hihi.
?: Oha! Hätte es nicht für möglich gehalten, dass der gute Michi Labiner seine Leute mit sehr strenger Hand führte.
md: Naja, streng ist ein etwas falscher Begriff, denn er hatte auch eine sehr witzige und charmante Seite und pendelte stets zwischen diesen beiden Extremen hin und her. Er war halt ein bisschen wie Dr. Jekyll und Mr Hyde - zum Glück war meistens nur der gute Doc anwesend. Und wie das obige Beispiel mit Dieter zeigte, konnte auch Mr Hyde (ungewollt) durchaus zum Unterhaltungswert beitragen.
?: Verweilen wir doch noch kurz bei Deiner Tätigkeit als Spieleredakteur. Im Amiga Joker 3/94 hast Du das Spiel "Der Schatz im Silbersee" von Software 2000 rezensiert, welches ja später nie für die "Freundin" erscheinen sollte. Man munkelt, dass es nur eine Vorabversion ohne Sound gab. Kannst Du Dich noch näher an besagten Spieletest und Umfang dieser Presseversion erinnern?
md: Nur sehr dunkel. Es war nach meiner Erinnerung so, dass laut Aussage von Software 2000 eine mit der PC-Version optisch, akustisch und inhaltlich absolut identische Amiga-Version erscheinen sollte. Ich hatte jedenfalls einen dicken Ordner Vorabmaterial von der Amigaversion vorliegen, die ich dann für den Artikel hernahm. Aber an den Sound kann ich mich leider überhaupt nicht mehr erinnern.
?: Des Weiteren sind mir ganz besonders zwei Deiner Tests zu Joker-Zeiten aufgefallen. Zum einen wäre das der Ego-Shooter "Doom" (PC Joker 2/94) und zum anderen das Werbespiel "Die Goldene Mähne des Samson", welches Du im PC Joker 8/94 unter die Test-Fittiche genommen hast.
IDs Vorzeigeshooter wurde mit -meiner Meinung nach- bescheidenen 79% Gesamtwertung bedacht. In anderen Zeitschriften ging es überall in Richtung 90% und die Hits & Trophäen sprudelten nur so! War man nach den "Mortal Kombat 2"-Eskapaden vorsichtiger geworden oder hatte die Bewertung einen anderen (Labiner-technischen) Hintergrund?
Bei der samsonschen Mähne hast Du in allen 4 Wertungsteilbereichen mit 76% gewertet. Nimm mir bitte die Frage nicht übel Manfred, aber da war doch was faul, oder?
md: Zuerst mal zu Doom: Zu der Zeit standen wir unter verschärfter Aufsicht des Bundeskriminalamtes und hatten sogar eine Hausdurchsuchung mit Beschlagnahme einer kompletten Monatsausgabe zu durchleiden. Denn nach dem damals so ausgelegten Recht durften wir zwar redaktionell über "gewaltverherrlichende" Spiele (zu denen Doom auch zählte) schreiben, diese dabei aber keinesfalls "bewerben". In diesem Falle wäre der PC Joker endgültig und komplett indiziert worden. Was bedeutet hätte, dass man ihn nur noch unter der Ladentheke hätte kaufen dürfen. Wir haben diesen Doom-Artikel daher vor dem Druck sogar zu unserem damaligen Rechtsanwalt v. Gravenreuth geschickt. Ich hatte dann mit ihm länger darüber diskutiert, welches Wörtchen nun von der Staatsanwaltschaft eventuell als "Bewerben" ausgelegt werden könnte. Insofern war die Doom-Wertung ein echter Eiertanz!
Unfairerweise war es übrigens auch noch so, dass die Konkurrenzmagazine schreiben konnten, was sie wollten - während bei uns mit Argusaugen darauf geachtet wurde, was wir schrieben. Als die Durchsuchung stattfand, habe ich den Kripo-Typen wütend die Konkurrenzmagazine vor die Nase gehalten, in denen wahre Jubelarien über Mortal Kombat standen. Das hat die aber überhaupt nicht interessiert, da ja keine Anzeige gegen die anderen Mags vorlag. Die Kripo-Typen hatten übrigens extra einen "hochqualifizierten" und überaus arroganten Computerexperten aus dem Münchner Hauptkriminalamt mitgebracht, der auch alle unsere Rechner nach anstößigem Material durchsuchen sollte. Zu der Zeit gab es noch keine bedienerfreundlichen Win-Oberflächen, statt dessen dominierte das spartanische MS-DOS, bei dem man Befehlszeilen eintippen musste. Der Superspezialist setzt sich also an meinen Rechner und tippt "nc" ein - nichts passiert ausser der Antwort: "unknown command". Also nochmal: "nc" - wieder dasselbe. Also wuselt er an den Rechner von Joe und tippt eben dort ein: "nc". Wieder passiert nichts. Mit immer roter werdender Rübe rennt er jetzt zu allen Redaktionsrechnern und tippt überall "nc" ein - jeweils quittiert mit "unknown command". Dann brach er einfach ab und sagte seinen Kollegen (die von all dem nichts mitbekommen hatten), dass die Rechner nicht beschlagnahmt werden müssten, da sie allesamt frei von anstößigem Material seien. Nun des Rätsels Lösung (echte Nerds wissen es natürlich schon): Dieser überbezahlte Oberprofi hatte offensichtlich bislang nur mit dem Norton Commander - einem Windows-ähnlichen Festplattenverwaltungstool - Rechner begutachtet. Der liess sich eben mit "nc" starten. Da jedoch keiner von uns den Norton Commander auf der Festplatte hatte, war er dann eben auch sofort am Ende seiner Weisheit angelangt.

Oha, ehrlich gesagt ist mir das noch nie aufgefallen - und offensichtlich auch sonst Keinem in der Redaktion. Ich weiss die genaue Einzelwertungsvergabe leider nicht mehr, halte es aber auch für ausgeschlossen, dass dieses Spiel in sämtlichen Kategorien exakt die gleichen Werte bekommen haben sollte. Es klingt noch am Ehesten nach einem technischen Fauxpas: Vielleicht ist versehentlich nur die Endwertung in die Druckvorlagenerstellung gegangen und irgend ein aufmerksamer Mitarbeiter hat diese Wertung einfach für alle Kategorien übernommen, da ansonsten diese Einzelwertungen gefehlt hätten.
?: Kommen wir mal zu den zwischenmenschlichen Beziehungen. Zu welchen Ex-Arbeitskollegen hast Du noch Kontakt?
md: Leider habe ich praktisch gar keinen Kontakt mehr zu den Ex-Kollegen, wie aus der nächsten Antwort ersichtlich wird. Wobei ich noch viele Jahre einen sehr guten Kontakt zu Joe Nettelbeck und den Gebrüdern Schnelle hatte.
?: Was waren Deine letzten Stationen nach dem Joker-Verlag und womit verdienst Du heute Deine Brötchen?
md: Ich wurde 1998 nach fünf Jahren Joker-Verlag von der PC Player abgeworben und habe dort bis zu deren Ende 2002 erst als Redakteur und dann als Chefredakteur gearbeitet. Danach war ich zunächst als Online-Redakteur bei der Fachvermittlungsagentur Gulp und danach bei der Post, denn hin und wieder brauch ich mal einen Tapetenwechsel. Aus diesem Grund bin ich auch vor gut fünf Jahren mit meiner Frau nach Ungarn ausgewandert. Wir leben seitdem dort in einem kleinen Dorf mit vielen Tieren als Aussteiger auf unserem Bauernhof.
?: Ich hoffe, dass Du neben Deiner Frau, Deinem Kleinzoo und dem schönen Balaton auch noch ab und an mal Zeit hast dem Spielen am Computer zu frönen? Welche heutigen Genres hauen Dich vom Spiele-Hocker und daddelst Du noch Programme von damals?
md: Zum Leidwesen meiner Frau zocke ich immer noch mit Begeisterung am PC, sobald es meine Zeit erlaubt. Inzwischen bin ich aber wohl zum Retro-Gamer mutiert, denn von den heutigen Spielen und Genres reisst mich kaum eines vom Hocker. Statt mit neuen Spielkonzepten aufzuwarten, setzen diese nämlich vorzugsweise auf brüllige Werbung und "Eye Candy". Einzige löbliche Ausnahme sind da die Rollenspiele, insbesondere natürlich World of Warcraft, für das mir aber leider, leider die Zeit fehlt. Nach einigen - durch hemmungslose Jubelberichte der Gamerpresse verursachten - krassen Fehlkäufen wie Gothic 3, Starcraft 2, Dragon Age 2 oder DSA Drakensang verlasse ich mich da inzwischen lieber auf die Kommentare bei Amazon, bevor ich ein Spiel kaufe. Da mir zudem eine prachtvolle Optik vollkommen egal ist - solange die Spielidee stimmt - überbrücke ich die Wartezeit auf Diablo 3 derzeit mit Uralt-Games wie Panzer General 2 (frisch versorgt mit neuen Szenarien dank panzerliga.de), Battle of Wesnoth (ein Freewarespiel im Stil von Fantasy Wars, nur besser), King´s Bounty, Neverwinter Nights sowie vor Allem dem zeitlos genialen Master of Magic, für das ich immer noch jedes neue "Civilization"-Wunder hemmungslos in die Tonne kloppe.
?: Gerade Deine Ansicht bezüglich Retro-Gaming können wir natürlich uneingeschränkt teilen.
Mir bleibt nun nichts weiter übrig, als Dir lieber Manfred auch im Namen aller Kultboy.com-Mitglieder für das sehr interessante Interview zu danken. Für mich war es das erste Mal, eine Berühmtheit aus vergangenen Tagen auf den Zahn zu fühlen, welches mir große Freude bereitete. Gleichzeitig möchte ich Dich recht herzlich einladen, auf unserer Seite vorbeizuschauen und Dich im Falle einer Anmeldung als Ehrenmitglied begrüßen zu dürfen.
Somit könntest Du hinsichtlich des Interviews rege mit uns diskutieren oder zu Deinen Retro-Lieblingen King's Bounty und Panzer General 2 Deine Impressionen schildern.
Auf jeden Fall wünschen wir Dir alles Gute für Deine weitere Zukunft.


Interviewer war jan.hondafn2. Das Copyright des Interviews unterliegt jan.hondafn2 sowie Manfred Duy,
eine Kopie hiervon darf nur mit Genehmigung gemacht werden!
User-Kommentare: (14)Seiten: [1] 
31.08.2017, 15:04 Filtertüte (641 
Aber irgendwie muß da zeitlich was durcheinander gekommen sein, sowohl bei der Frage als auch bei der Antwort. Der Doom-Test war ja Anfang 1994, während die Durchsuchung/Beschlagnahmungen infolge des Mortal Kombat 2-Tests erst im Laufe des Jahres 1995 stattfanden.
03.12.2013, 00:29 Filtertüte (641 
Und dank des Interviews mit Markus Ziegler wissen wir jetzt auch, wer dieser ominöse Dieter Marchsreiter ist, mit dem sich Michael gestritten hat.
16.05.2011, 19:42 StephanK (1623 
Sehr schönes und unterhaltsames Interview, macht Spaß es zu lesen und ein wenig Einblicke in das Geschehen, gerade beim Joker, zu bekommen. Danke dafür
16.05.2011, 11:02 Tobi-Wahn Inobi (473 
Ein wirklich sehr schönes Interview mit einem sehr sympathischen Menschen. Vielen Dank auch von mir an jan.hondafn2 und Herrn Duy.
Hätte ich auch noch ewig weiterlesen können...
14.05.2011, 14:02 dee dee (96 
Sanftmütige Hofhunde (denen man so herrlich hinter den Ohren kraueln kann), liebe Lämmer und ein lesenswertes Interview - hier passt alles zusammen.

Allein die Geschichte vom Computerspezi der Kripo versüßt den Tag eines jeden Retro-Fans. Den Dos Navigator (kurz DN) fand ich übrigens besser als den Norton Commander und ein dir/p hätte die antsössigen Dateien auch zum Vorschein gebracht.
13.05.2011, 17:14 Nimmermehr (385 
Vielen Dank an Manfred Duy und besonders an jan.hondafn2 für das überaus lesenswerte Interview.

Die Story von Kommissar DAU ist klasse! Tanja Nolte-Berndel verdiente natürlich wieder doppelt. Erst am Heft, das die Spieler mit ihrem Taschengeld kauften und dann an den Spielern, die keine Spiele kauften. Friede Deiner Asche Günni!
Kommentar wurde am 13.05.2011, 18:15 von Nimmermehr editiert.
13.05.2011, 16:52 Mindshadow (288 
Schönes und unterhaltsame Interview! Und der Herr "Norton Commander", was für ein Trottel...
13.05.2011, 11:36 Commodus (4892 
Tolles Interview! Davon kann es gar nicht genug geben! Schliesslich habe ich immer davon geträumt, für das Spielen bezahlt zu werden!....und dann auch noch mit Stechuhr!

Was soll das bitte für ein Computerspezialist sein, der noch nicht mal die einfachsten Dos-Befehle kennt, um sich die Verzeichnisse anzeigen zu lassen?

Allerdings war der NC schon so etwas wie die Referenz vor WIN95! Ich habe den NC sogar noch bis 1997/98 benutzt.Und auch heute leistet er mir in der Dosbox gute Dienste!


@jan.hondafn2

Weiter so! Ich freu mich schon auf´s nächste Interview.
13.05.2011, 11:07 PaulBearer (886 
Das mit der Indizierung ist aber seltsam... erstens kann man über Spiele schreiben, was man will, solange sie nicht tatsächlich indiziert sind, zweitens gilt ein Magazin soviel ich weiß erst als dauerindiziert, wenn 3 Ausgaben hintereinander indiziert werden. Wenn dann natürlich das Heft am Kiosk liegt und das Spiel einkassiert wird, gibt das Probleme. Aber dann wären die (viiiiiel zu niedrigen) 79% doch auch noch eine positive Kaufempfehlung - sie werden ja nicht geschrieben haben "das Spiel ist gut, aber legt es euch bloß nicht zu, es ist viel zu brutal!"

Naja, wie die Episode mit dem Kripo-Mann zeigt, hatten damals wohl so einige Leute weniger Ahnung, als sie vorgegeben haben. Und dann noch Rechtsbeistand von Herrn von Gravenreuth (R.I.P.), der später selber in den Knast mußte...

Mir ist Manfred nur von der späten PC Player ein Begriff, da hat er sich in Punkto Präsenz im Heft ja eher zurückgehalten.
13.05.2011, 09:37 Wurstdakopp (1294 
Super Interview! Danke an Manfred und Jan!
13.05.2011, 08:33 docster (3269 
Ein sehr sympathisches Interview mit interessanten Einblicken in das Leben eines Joker - Redaktuers und die persönliche Entwicklung Manfred Duys.

Könnte noch seitenweise weiterlesen...
12.05.2011, 21:54 Retro-Nerd (10606 
Herrliche Anekdote mit dem Norton Commander "Spezialisten" von der Kripo.
12.05.2011, 20:48 Adept (1075 
Hahaha, was für ein geiles Interview. Danke Manfred Duy und kulty...meeehr Alltag bitte. Kriege mich nicht mehr ein.
12.05.2011, 20:23 kultboy [Admin] (10844 
Na hoffentlich liest das Interview der Herr Labiner nicht mal.

Danke übrigens Manfred für das Interview! Hast alles richtig gemacht, und erst der Bauernhof. Schön.
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