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Das Interview wurde am 01.06.2007 veröffentlicht.

Steckbrief
Name: Ole Albers   Alter: 33
Karriere: Meine berufliche Karriere begann eigentlich mit dem Joker. Zuvor habe ich halt Abitur gemacht und verbrachte dann erst einmal die sinnloseste Zeit meines Lebens (gezwungenermaßen) beim Bund. Dann gings wie erwähnt ins ferne München zum Joker.

Nachdem ich dann den Joker verlassen hatte schien es zunächst einmal nicht die dümmste Idee zu sein eine Ausbildung zu machen, also etwas „Sinnvolles“ zu lernen. Hätte ich zehn Jahre beim Joker gearbeitet und wäre dann ohne Ausbildung auf Jobsuche gewesen wäre das vermutlich nicht so prickelnd ausgegangen.

Also wurde ich zum Kommunikationselektroniker. Den Job hielt ich dann inklusive Ausbildung etwa fünf Jahre aus, entschloß mich dann aber, daß Arbeiten gar nicht so toll ist und flüchtete ins Studium.

Auch dies dauerte fünf Jahre; Mit fertigem Abschluß genehmigte ich mir dann noch eine einmonatige Auszeit, um mit dem Rad durch Norwegen zu gondeln.

Da man sich allerdings nicht ewig vor der Arbeit verstecken kann kam was kommen mußte: Ich startete den nächsten Abschnitt als Softwareentwickler, was mich in den ganz hohen Norden brachte. Da bin ich nun immer noch, seit nunmehr zwei Jahren und verdiene mein Geld mit der Programmierung von .NET-Anwendungen.


?: Fangen wir mal von ganz vorne an: Wie hat deine Karriere als Redakteur beim Joker angefangen? Was hast du davor gemacht?
oa: Ich bin damals eigentlich ganz unbedarft zum Joker gekommen. Der Joker war mein Lieblingsmagazin, was also lag da näher als mich einfach dort zu bewerben? Zugegeben: Ein paar Bewerbungen an andere Verlage gabs auch, aber als Michael mich nach München einlud war das für mich fast wie Weihnachten.

Ich hatte einfach eine ganz normale Bewerbung und zwei selbst erstellte Testberichte verschickt. Michael gefiels und ich hatte den Job. So einfach kanns gehen.
Beworben hatte ich mich allerdings zunächst als Volontär mit dem Gedanken irgendwann auch einmal Journalismus zu studieren, doch Michael hat mich dann direkt als Redakteur eingestellt.
?: Wie war das damals wenn man als neuer in eine eingefleischte Redaktion kam?
oa: Erstmal natürlich überwog die „Ehrfurcht“ J Die Joker-Magazine haben ja immer recht viel vom Redaktionsalltag verraten, da meinte ich schon jeden einzelnen zu kennen, vom Redationshund bis zu Dorli. Auf jeden Fall wurde ich gleich sehr freundlich aufgenommen.
Besonders spannend fand ich, daß ich relativ schnell auch die Verantwortung für bessere Titel bekam. Erstmal Kaffeekochen oder Ähnliches gab es beim Joker nicht. Das mit den Lehrjahren und Herrenjahren erfuhr ich erst nach dem Joker...
?: Wie hast du Michael Labiner bzw. die ehemaligen Kollegen in Erinnerung?
oa: Der zeitliche Abstand ist mittlerweile recht groß, also kannst Du mir glauben, das ist ehrlich gemeint und nicht die übliche Lobhudelei: Die Kollegen waren absolute Spitze. Insbesondere mit Joe, Martin und Steffen habe ich mich extrem gut verstanden. Wie das nunmal so ist zwischen Leuten, die alle ihr Hobby zum Beruf gemacht haben. Wenn etwa jemand Geburtstag hatte wurde den ganzen Tag mehr oder weniger gefeiert, da kam oft nicht eine Zeile Text zustande.

Wir sind auch relativ oft zusammen losgezogen. Nie werde ich den Abend vergessen, wo wir alle fast aus dem Simplicissimus (Gaststätte in München) geflogen sind weil wir uns etwas zu gut amüsiert haben.
?: War Michael ein strenger Chef oder war alles mehr familär?
oa: Michael war vor allem in der Hinsicht der Chef, daß er sich ungern in die Heftgestaltung reinreden ließ. Lediglich Joe war da der Katalysator, der sich mit ihm hin und wieder zusammengesetzt hat um die Meinung der Redakteure zu vermitteln. Ansonsten war er äußerst netter Chef. Das klassische Chef – Angestelltengefühl kam beim Joker nie so richtig auf. Allerdings hat mich in der Hinsicht der Joker ein wenig „versaut“. Der erste Job und gleich so ein gutes Klima: Da konnten spätere Jobs nur enttäuschend sein.

Familiär war eigentlich alles beim Joker. Das fing ja schon mit Daisy an, die immer quer durchs Gebäude gerannt ist und von allen Seiten mit Süssigkeiten vollgestopft wurde. Oft haben wir mehr gelacht als geredet, aber die ganzen Geschichten vom „Schmelzer“ und ähnliches kennt man ja alle aus dem Joker.
?: Du hast das ende vom Amiga Joker miterlebt, wie ist das damals abgelaufen? Wusste man schon einige Ausgaben früher das es bald aus sein wird? Wie war die Stimmung davor und danach?
oa: Das war auf jeden Fall kein plötzlicher Bruch, sondern mehr ein Abschied in Etappen. Natürlich hat uns das alle recht gewurmt. Insbesondere Steffen. Er war der einzige, der bis zum Ende geglaubt hat, der Amiga würde noch einmal eine Renaissance erleben.
?: Warum ging deiner Meinung nach der Amiga damals unter?
oa: Ich halte nicht viel von dem immer wieder gern genommen Argument: Die Raubkopierer haben den Amiga getötet. Sicher wurde beim Amiga viel kopiert, aber das ist heute doch auch nicht viel anders. Die Kopierschutzmethoden werden zwar immer ausgeklügelter, aber wer heute einen Internetanschluß hat, kommt eigentlich immer an eine lauffähige, kopierte Version ran und hat dann oftmals eine stabilere Version als die ehrlichen Käufer, die sich dann ihr System mit StarForce und Co. zerschießen.

Zudem mußte zu Amiga- Zeiten noch selbst Phantasie und Arbeit investiert werden. Ich denke ein Kopierschutz wie bei LucasFilm Games oder Sierra mit Drehscheiben und Handbuchabfragen wäre auch heute noch effektiver als die Kopierschutztrojaner, die derzeit verbreitet werden. Ich bin ohnehin der Meinung, der beste Kopierschutz ist ein vernünftiges Handbuch und gutes Zusatzmaterial. Da hat die Industrie sich in den letzten Jahren völlig grundlos selbst den Boden unter den Füßen weggegraben.

Warum also starb der Amiga aus? Ich will da gerne mal meine Kristallkugel bemühen. Doch die wohl schlüssigste Lösung ist es die Darwin-Theorie in den Techniksektor zu übernehmen: Irgendwann hat jede Technologie ihren Zenith überschritten. Der letzte Amiga Joker erschien fast 10 Jahre nach dem Verkauf des ersten Amiga 500. Das sind in technologischer Hinsicht unendliche Zeiträume! Beim PC überlegt man schon nach zwei Jahren, ob es sich überhaupt noch lohnt die lahme Krücke bei eBay reinzustellen.

Alledings: Die beste Chance den Amiga für die Zukunft fit zu machen hatte natürlich Commodore. Die Fangemeinde war mehr als groß genug und ist es ja teilweise auch heute noch. Doch Commodore hat schlicht gepennt. Hätte man den Amiga konsquent weiterentwickelt (Geld genug verdient haben sie mit der „Freundin“ durchaus), dann gäbe es heute noch einen Amiga-Nachfolger von Commodore. Den Amiga hat schlicht die klassische Marketing-/Managementfehler-Spirale aufgefressen.
?: Wieviel verdiente man als Redakteur?
oa: Es war gut und ausreichend. Aber nicht extrem viel. Für eine Yacht hat es nicht gereicht...
?: Hattest du noch andere Aufgaben außer Spiele-Testen?
oa: Ja. Natürlich habe ich mich auch um den Kontakt mit den Publishern gesorgt. Das war meistens recht interessant. Manchmal – bei schlechten Bewertungen – gedoch auch recht anstrengend. Zudem war ich zwischendurch mit Mick zusammen die Briefkasten- und Besserwissertante. Bei meiner Vorstellung hieß es „Ein Genie, wenn es um Hardware oder Multimedia geht“. Nun das mit dem Genie halte ich doch immer noch für leicht übertrieben, aber Hardware und „ernsthaftere“ Software war auch mein Themengebiet. Das waren so Klassiker wie „Was ist Compuserve?“. Hach. Man kommt ins Schwärmen...
?: Wie darf man sich einen Arbeitstag vorstellen? Wie lief das so ab?
oa: Eigentlich war es wie einen ganz normaler Arbeitstag bei einer ganz normalen Firma, so richtig klassich mit Stempelkarte. Wir haben also acht Stunden am Tag gearbeitet, jedoch waren die Arbeitszeiten recht fließend. Es kam auch schon mal vor, daß wir erst Nachmittags aufschlugen. Entsprechend später gings dann halt nach Hause.

Als erstes habe ich dann meist das Spiel reingeschmissen, welches getestet werden mußte bzw. durfte (je nachdem wie gut ich mich bei der Verteilung um die Spieleperlen geschlagen hatte). Der größere Teil der Arbeit war allerdings das Schreiben von Berichten. Das machte in der Summe aber höchsten die drei viertel des Arbeitstages aus. Dazu kam dann noch das Fotografieren von Screenshots und so weiter.
Zwischen der ganzen Arbeit wurde beim Joker allerdings wohl deutlich mehr gefachsimpelt und Unfug angestellt, wie in anderen Firmen. Und natürlich haben wir fast jeden Tag erfolglos debattiert, welches Spiel denn nun warum das beste aller Zeiten ist.
?: Warum hast du den Joker verlassen? Wie hast du dir später deine Brötchen verdient?
oa: Wie heißt es so schön: Die letzten werden die Ersten sein. Michael versuchte das Ruder noch einmal herum zu reißen und Geld einzusparen. Der Amiga Joker war nicht mehr und somit gab es schlicht zu viele Redakteure für zu wenig verkaufte Zeitschriften. Das Jahr beim Joker war auf jeden Fall eine extrem wichtige und gute Erfahrung in meinem Leben, die ich nicht mehr missen möchte.
?: Was ist mit den getesteten Spielen passiert die du bekommen hast? Konntest du diese behalten?
oa: Nein. Wir hatten einen Versender, von dem wir die Titel leihweise bekamen. Auf Messen und Vorstellungen gab es neben Werbegeschenken (ich habe während der Zeit beim Joker wohl nicht einmal ein T-Shirt gekauft) dann auch Testexemplare. Die landeten dann allerdings hinterher im Archiv. Natürlich haben wir dann und wann gerne auch einmal das eine oder andere Spiel übers Wochenende mit nach Hause genommen.
?: Wieviel Prozent hast du von deiner Arbeitszeit gespielt und wieviel hast du geschrieben?
oa: Ich würde sagen 25% war spielen, 50% schreiben und 25% alles weitere.
?: Wie lange wurde ein Spiel normalerweise getestet (insbesondere Rollenspiele!)? Benutzte man da auch öfters Cheats um schneller fertig zu werden?
oa: Das hing immer so ein bißchen von der Qualität, Aktualität und natürlich auch dem persönlichen Interesse ab. Einige Spiele kamen da auch durchaus mal ein paar Wochen mit nach Hause. Nicht ganz unwichtig war natürlich auch der Redaktionsschluß. Wenn dann ein Toptitel kurz vorher noch reinkam, dann mußte der auch mal an ein paar Tagen durchgekämpft werden. Cheats haben wir hin und wieder auch mal verwendet, wenn man einfach auch mal Screenshots späterer Level machen wollte. Aber meistens haben wir darauf verzichtet. Der Schwierigkeitsgrad ist ja auch nicht ganz unwichtig bei der Bewertung. Aber gerade bei Rollenspielen gabs bei uns genug Fans, die sich das Spiel dann auch länger mal geschnappt haben.
?: Habt ihr auch die Konkurrenzmagazine gelesen und deren Testberichte mit euren verglichen?
oa: Selbstverständlich. Jeder von uns wollte eigentlich bei „seinen“ Berichten sehen, was denn die Konkurrenz dazu meint. Insbesondere wenn die Bewertungen extrem auseinandergingen wurde das auch mal heiß diskutiert.
?: Hast Du noch Kontakt zu alten Redaktions-Kollegen?
oa: Leider nein. Ich bin ja nun geografisch so weit weg von München, wie es innerhalb Deutschlands geht. Auch ist mittlerweile ja einiges an Jahren ins Land gezogen. Ich habe mir zwar immer vorgenommen die ganze Bande mal wieder zu treffen, aber da ist leider nichts daraus geworden.
?: An welche/n Test/s kannst du dich noch gut erinnern, und welches Spiel hat dich damals am meisten aufgeregt? Dein Favorit?
oa: Nie vergessen werde ich den Test von Battle Isle 3. Das war mein erster großer Titel, den ich getestet hatte und meine Wertung war doch relativ kritisch. Gar nicht so sehr die Prozentwerte, doch vor allem der Text. Ich war ein Fan von den ersten beiden Teilen und war doch ziemlich enttäuscht von der dritten Kampfinsel.
Nun haben die Publisher meist Vorabberichte von unseren Tests bekommen (um etwa mit den Prozenten vorab auf der Spieleverpackung zu werben) und es dauerte nicht lange, da hatte ich Presseleute von Blue Byte am Telefon. Mit im Gepäck: Die wüstesten Beschimpfungen aller Art. Was sich da bei mir eingeprägt hat, war das sowohl Joe, als auch Michael sofort uneingeschränkt zu mir gehalten haben. Der Bericht wurde nicht um ein Wort verändert. Das war sozusagen meine Feuertaufe.
Am Schönsten waren ansonsten immer so richtig schlechte Spiele. In Verrissen konnte man sich einfach schöner austoben.
?: Welches System war damals dein Liebling, und welche besitzt du heute noch? Benutzt du diese noch, und wenn ja, wie oft?
oa: Wirklich im Einsatz habe ich eigentlich nur noch den PC, sowie die PS2. Vieles andere staubt in Würden in Schränken vor sich hin.

Meine Lieblinge sind leider alle ausgestorben. Alle Systeme, denen ich eine glorreiche Zukunft prophezeit habe (NeoGeo, Saturn) sind leider sang- und Klanglos untergegangen.
?: Was hältst du von Emulation? Spielst du sogar ab und zu mit einem Emulator?
oa: Aber sicher. Allerdings bin ich da eher bei den absoluten Basics. Ich habe mir sogar eine eigene MAME-Kiste gebastelt. War viel Arbeit aber das Feeling ist einfach deutlich besser als am PC. Es gibt nichts besseres als während einer Party ein wenig rumzudaddeln. Von der Kiste gibt es sogar Fotos (siehe unten). Momentan spar ich auf einen Addams Family Flipper, der kommt dann als nächstes ins Wohnzimmer.
?: Wie beurteilst du den derzeitigen Zeitschriften- und Spielemarkt?
oa: Ich bin ehrlich gesagt kein sehr aktiver Leser mehr. Nur hin und wieder hol ich mir noch eine Zeitschrift, wenn das warten auf den nächsten C&C-Teil dann doch zu lange dauert oder ähnliches. Ich habe mir auch den „neuen Joker“ bewußt gekauft, als er herauskam. Primär hatte ich die Hoffnung vielleicht etwas von den alten Kollegen zu lesen. Nicht nur diese Hoffnung wurde enttäuscht. Ehrlich gesagt kann man mit einer kräftigen Rolle Charmin mehr anfangen, als mit diesem Machtwerk.
?: Was müsste geschehen, damit die heutigen Spiele auch wieder "kultig" werden können?
oa: Kultige Spiele wird es immer wieder mal geben. Solange Spieledesigner wie Peter Molyneux sich immer noch neue Sachen ausdenken wird es auch immer wieder mal eine neue Perle geben. Das Geheimnis liegt im Kleinen. Leider ist der Markt allerdings recht lukrativ. Große Kraken, wie etwa EA gehen da natürlich nicht das Risiko einer innovativen Idee ein, sondern produzieren lieber erfolgreiche Nachfolger am Fließband.
?: Wie denkt du über den Unterschied zwischen den Computerzeiten damals und heute? Bist du retro?
oa: Alles entwickelt sich weiter. Ich spiele gerne uralte Klassiker, bin aber auch gegen die Grafikpracht eines Gran Tourismo HD nicht immun. Es wird zwar viel seelenloser Müll produziert, Technik ersetzt leider viel zu oft eine gute Spielidee. Und so kommt dann der 200ste Shooter des Jahres auf den Markt, von dem mich nicht einmal mehr der Titel interessiert.

Ich wünsche mir lieber mal wieder etwas originelles, wie Dungeon Keeper oder Pirates. Zum Glück taucht ab und zu dann doch wieder eine Perle auf. Ich setze vor allem meine Hoffnung in kleine, unabhängige Studios. Erst vor kurzem wurde Sam&Max wieder neu aufgelegt. Kommerziell kein Riesenerfolg, aber das hat Qualität noch nie ausgemacht.
?: Wie denkst du über Retro-Fanatiker wie uns? Ist das cool oder haben wir doch nur alle 'nen Schuss?
oa: Natürlich habt Ihr alle einen Schuß. Was für eine Frage... Mitläufer gibts genug. Andersdenkende machens doch gerade Spannend. Auch ich kann etwa dem blechernen Klang vom Addams Family-Flipper mehr abgewinnen, als Dolby 5.1.-Sound beim neuesten 3D-Game. Ich habe mir ein Auto gekauft, von dem mir alle abgeraten haben, nur weil mich die Technik interessiert. Noch dazu eins ohne Hubraum. Wenn ich im Stau stehe spiele ich Larry Laffer auf dem PDA. Wie also sollte einer mit nem Schuß einem anderen mit nem Schuß verurteilen können?
?: Danke für das Interview Ole, ich wünsche dir noch viel Erfolg in deinen weiteren Leben.


Interviewer war Kultboy. Das Copyright des Interviews unterliegt Kultboy sowie Ole Albers,
eine Kopie hiervon darf nur mit Genehmigung gemacht werden!
User-Kommentare: (17)Seiten: [1] 2   »
10.06.2007, 21:07 hunter3000 (726 
...Anrufe vom Presseheini des Publishers, is ja übel! Von wegen, die Joker Red. waren käuflich, So`n Quätsch.
07.06.2007, 11:15 invincible warrior (483 
Wirklich gut zu lesendes Interview, interessante Einblicke.

zum neuen Joker aus wikipedia:

Nach dem Untergang des PC Jokers vom Joker-Verlag gab es im Frühling des Jahres 2003 ein Revival unter dem Namen "Der neue PC Joker". Dieser stammt aber nicht mehr vom Joker-Verlag sondern vom Media-Verlag, der sich die Rechte am Namen "PC Joker" gesichert hatte. Die erste Ausgabe des "Der neue PC Joker" war die Ausgabe 4/2003 - mit der Ausgabe 3/2004 war das Revival aber recht schnell wieder vorbei. Daraufhin erschien der PC Joker vorerst nur noch einige Monate als "Heftbeilage" des semi-professionellen "Computer Magazin" (ebenfalls vom Media-Verlag).
04.06.2007, 18:49 Greg Bradley (2570 
So, hatte nun endlich auch mal Zeit, dieses Interview zu lesen. Eigentlich hatte ich mir davon ja nicht allzu viel erwartet, denn die Zeit, zu der Albers beim JOKER beschäftigt war, ist diejenige, die ich tendenziell eher zu verdrängen versuche.
Umso überraschter und erfreuter ist man, sehr interessante Erzählungen und kluge Einschätzungen eines wirklich sympathischen Redakteurs zu lesen, der offensichtlich mit viel Überzeugung bei der Sache war. Ich finde es ja immer schön, wenn man auch mal etwas mehr vom Redaktionsalltag erfährt. In dieser Hinsicht ist das Interview eines der Besten!!

Nur eine Frage bleibt mir offen: Der "neue Joker"? Was war das denn? Ich erinnere mich düster, mal etwas in die Richtung gelesen zu haben, ich glaube, es war auf amigajoker.de. Allerdings muss ich das wieder verdrängt haben.
Kann hier jemand Aufklärung schaffen?
03.06.2007, 07:57 Darkpunk (2314 
Schönes Interview. Danke!

"Wenn sich Original von Kopie in der qualität nicht unterscheidet, wo ist da der Kaufanreiz???" lonely-george

Sehe ich genauso. Spiele, ob retro oder aktuell, machen für mich aber nur dann Sinn, wenn ich das Original besitze. Ich gehöre zu den Zockern, die das Original wirklich zu schätzen wissen. Gut, in der C64- und Amiga-Ära war das leider nicht bzw. nur gelegentlich der Fall.
Kommentar wurde am 03.06.2007, 07:58 von Darkpunk editiert.
02.06.2007, 19:29 Adept (1065 
Schließe mich der Meinung vom Herren Olanetfall an, könnte das auch nicht...aber Bock auf so ein Ding hätte ich schon...St. Dragon...Mortal Kombat...1942...Pooyan...R-Type LEO...seufz.
Ole, haste nich Lust, Dich hier anzumelden? Passt hier doch gut rein, finde ich...
02.06.2007, 17:10 Gast
Danke für die Blumen, bzw. Daumen

Um abschließend noch die MAME-Fragen zu beantworten: Ich habe mir das (englische) Buch "Project Arcade" als Anregung genommen. Gibts z.B. bei Amazon. Ansonsten gibt es bei arcadeinfo.de noch viele andere Infizierte, die gerne weiterhelfen.
01.06.2007, 17:10 Herr Planetfall [Mod] (3884 
War ja klar, daß sich jetzt alle auch so nen Automaten bauen wollen. Ich hab für sowas ja mal gar kein Händchen.
Kommentar wurde am 01.06.2007, 17:10 von Herr Planetfall editiert.
01.06.2007, 14:50 cassidy [Mod] (3176 
Jupp, gutes Interview und unglaublich investigativ nachgehakt!

@Ole:
Wie genau hast Du den Automaten gebaut? Magst eine Anleitung Online stellen?
01.06.2007, 13:51 Projectyle (577 
Tolles Interview. Ein richtig komoter Typ. Respekt!
01.06.2007, 13:07 Lari-Fari (1842 
Jawollja, super Interview. Daumen rauf für Ole: Ach komm, direkt zwei:
01.06.2007, 12:33 lonely-george (230 
Das mit dem "dicken Handbuch als bestes Kopierschutzsystem" gefällt mir.
Das sehe ich genauso.
Wenn sich Original von Kopie in der qualität nicht unterscheidet, wo ist da der Kaufanreiz???
01.06.2007, 12:07 Deathrider (1467 
Sehr sympathisch, wirklich. Kann mich an den Battle Isle Test erinnern, fand ihn richtig gut. Hat alles gesagt, was es zu sagen gab.
01.06.2007, 11:52 Adept (1065 
Klasse Inerview. Der MAME-Automat klingt tatsächlich interesant...
01.06.2007, 09:54 Rämboo (37 
Sehr symphatisch! Schönes Interview!
01.06.2007, 08:57 kultboy [Admin] (10814 
Heute zählt nur eines, Gewinnmaximierung, egal zu welchen Preis. Ich denke mal heutzutage in einer Redaktion zu arbeiten ist sicher um einiges schlimmer als früher, da man ja viel mehr unter Druck steht...
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