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Power Play 1/93




Scan von Hugo


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User-Kommentare: (66)Seiten: [1] 2 3 4 5   »
12.01.2015, 10:57 90sgamer (597 
Nachdem ich kürzlich im 2. Teil der Kyrandia-Reihe erneut Hof halten durfte, kam nun - zum allerersten Mal - der Vorgänger dran. Ich weiß nicht genau, warum ich Book One bisher gemieden habe, wahrscheinlich erschien mir das Ganze als "King's Quest"-Abklatsch, was es dann überraschenderweise aber doch nicht war.

Brandons Abenteuer sind durchweg auch heute noch sehens- und hörenswert: Wald und Flur sind märchenhaft gepixelt, so wie es eigentlich nur in der Periode 91-94 der Fall war, die Musik umschmeichelt die Ohren und auch den kleinen Animationen, seien es nun die Weide oder die Zwischensequenzen mit Malcolm, hat die Zeit nichts von ihrem Charme rauben können.
Das vorausgeschickt, muss ich mich der hier bereits geäußerten Kritik leider anschließen. Zwar empfand ich das Feuerbeeren-Labyrinth nicht als nervig, sondern eher als integralen Spieleteil, aber spätestens bei Zanthia hätte eine Abkürzungsfunktion, wenigstens für bereits besuchte Orte, Not getan. Da Zanthias Verschwinden einen ziemlich allein und ohne weitere Lösungsvorschläge zurücklässt (grrr!), läuft man sich für die Zutaten des Zauberkessels (in dem Zanthias Wäsche brodelt - *würg*) sprichwörtlich die Hacken wund. Klickt der genervte Spieler dann noch unvorsichtigerweise auf Brandon, verspielt dieser gewonnene Sympathien durch weibisches Meckern über schmerzende Füße, Hunger und "Keiner-braucht-mich"-Gejammere schnell wieder. Mann, willst Du jetzt Deinen Großvater retten oder nicht?!
Ein weiterer Kritikpunkt ist das äußerst schmale Inventar, das im krassen Gegensatz zu den zahlreichen und oft überflüssigen Gegenständen steht. Nichts gegen rote Heringe, aber wenn man den Regenbogenstein am Wasserfall benutzt und sich die Silberstatue im weiteren Verlauf als nett anzusehen, aber total unnütz herausstellt, ist das einfach blöd. Vor allem hier merkt man, dass man als Spieler dazu verdammt ist, herumzuprobieren, auf welcher Lichtung denn nun welcher Trank wohl seine Wirkung entfaltet. Und dann fragt die Programmroutine nicht mal ab, ob man die wichtigsten Gegenstände für den letzten Teil auf der dunklen Insel dabei hat! Dabei wäre es ein leichtes, Brandon zumindest "Ich glaube, mir fehlt noch etwas Wichtiges!" sagen zu lassen.
Die meisten dieser Kritikpunkte hat man geschickterweise im Nachfolger vermieden, so dass ich "Hand of Fate" insgesamt für das bessere Spiel halte. Brandons Abenteuer hat dennoch seinen Reiz, sei es wg. der bereits oben gelobten Vorzüge oder der durchweg gelungenen Sprachausgabe (Malcolm - herrlich fies!). Ich werde es sicher zu gegebener Zeit gern wieder hervorkramen.
Kommentar wurde am 12.01.2015, 10:59 von 90sgamer editiert.
07.12.2014, 16:31 nudge (474 
Ein Pixelwunderland war mein erster Gedanke als ich durch den Wald spaziert bin Ich spiele es gerade dank GOG zum ersten mal dank in SCUMMVM und bin von der Grafik dermaßen begeistert. Schon Last Ninja 1 auf dem C64 hatte so eine tolle gepixelte Naturgrafik. Diese hier zieht schon mal fast gleich glaube ich. Die Musikuntermalung ist für Adlib auch nicht schlecht. Nur die Links Klick Bedienung ist dann doch etwas gewöhnungsbedürftig. Ich will immer erst was ansehen bevor ich was mache oder jemanden anspreche und drücke instinktiv immer zuerst die rechte Maustaste
11.10.2013, 10:37 Flat Eric (340 
drym schrieb am 16.08.2011, 23:24:
Dennoch war es ein Irrweg, damit Spiele zu vertonen, meine ich.
Ein fixierter Soundtrack "as it is" wie im C64 oder Amiga finde ich geiler. Oder eben seit CD-Audio und später mp3 / anderen Kompressionsformaten. Bear McGreary hat die Entwicklung der Game-Soundtracks mal sehr ansprechend zusammengefasst.


Ein netter Artikel, den du da verlinkst!

Trotzdem war MIDI eigentlich kein Irrweg. Heutzutage ist es sogar eine Möglichkeit, den Sound in einer neuen Dimension zu erleben, ich habe das mal hier zusammengefasst und die Ergebnisse sind schon sehr erstaunlich.

Sicherlich sind CD-Audio oder MP3 "besser", aber man sollte die damalige Zeit bedenken: MIDI-Sound hat hervorragend auf Disketten gepaßt (die Files sind wenige KB klein), CD-ROM hatte vor 1994 nicht unbedingt jeder und für MP3 gab es zu wenig Power, zumal sich das Format eigentlich erst ab 1995/1996 durchsetzen konnte.

Und: Auch für den Amiga gab es ja z.B. erweiterten MIDI-Support via Roland MT-32, von dem her ist das MIDI-Format an sich immer eine Interpretation der vorhandenen Hardware.

Das Problem beim PC war eher die schiere Unübersichtlichkeit der vorhandenen Soundkarten. Selbst hatte ich ab 1994 eine AWE-32 und das war in vielerlei Hinsicht eine tolle Erfahrung, gerade was MIDI-Games angeht. Aber richtig ausgenutzt konnte ich den Sound eh nicht, weil ab der Zeit dann CD-Sound kam. Aber der MIDI-Sound hat bis heute einen unverwechselbaren Charme, der durch entsprechende Soundfonts neu erlebt werden kann.

Zurück zum Thema: Kyrandia 1-3 für 8,90€ @ GOG... Das klingt schon sehr toll, die Frage ist nur: Wie sind die Spiele gealtert? Technisch habe ich kein Problem, aber wie sehen die Rätsel aus? Habe schon viel hier gelesen und die Meinungen gehen schon ein wenig auseinander, zumal der dritte Teil nicht so sehr der Hit sein soll.

Unspielbar wäre es für mich, wenn ich mich immer an eine Komplettlösung halten müsste, weil Designschnitzer das Durchspielen verhindern... :(
Kommentar wurde am 11.10.2013, 11:06 von Flat Eric editiert.
13.09.2013, 18:55 kultboy [Admin] (9990 
Gibt es ab jetzt bei GOG...
13.09.2013, 17:12 TheMessenger (1590 
Ab sofort auch ûber GOG beziehbar! Damit sind wir zwar dem Nachfolger nicht näher gekommen, aber wir können Kyrandia wieder problemlos bereisen...
17.06.2013, 20:43 kultboy [Admin] (9990 
In der PP 11/92 sind nur kurze Anmerkungen enthalten wie es an den kniffligen Stellen weiter geht und in der 12/92 dürfte es aber dann eine richtige Lösung geben.
17.06.2013, 08:37 bluntman3000 (24 
Wisst ihr zufällig, in welcher Ausgabe der Power-Play die Komplettlösung zu finden war?
13.12.2012, 16:13 Pat (1461 
Ah, okay. Scheint so, als hätte es doch einige Sackgassen. Ist mir so nicht aufgefallen.

Immerhin "respawnen" die Edelsteine und so für diese Zufallspuzzles immer wieder.
Aber beim Apfel bin ich mir eigentlich sicher, dass der auch wieder auftaucht.
11.12.2012, 10:59 jan.hondafn2 [Mod Wunschzettel / Tests] (1870 
Pat schrieb am 11.12.2012, 10:19:
[...]
Sackgassen gibt es trotzdem keine, denn die Gegestände, die man verloren hat, tauchen immer wieder auf - was leider wiederum stundenlange Spaziergänge durch den Wald bedeutet.
[..]


Sackgassen gibt es definitiv!!
Beim Apfel z.B. hab ich alle Locations des Spiels nochmals abgesucht. Vergebens! Auch bei der Blume gibt es de facto keinen Rückweg, denn ein Reisen von der dunklen Insel ist nicht möglich.

jan.hondafn2 schrieb am 28.12.2009, 17:43:
[...]Somit bin ich auch schon beim Thema SACKGASSE, welches dem Spiel am meisten schadet.
Schlüssel aus Schlangengrotte nicht mitgenommen...königlichen Pokal nicht vom Kobold zurückgeholt...Blume vor dem Flug zur dunklen Insel vergessen, um nur mal einige Trial & Errors aufzuzählen.
[...]
11.12.2012, 10:19 Pat (1461 
Da ich gerade Teil 2 (den, meiner Meinung nach, besten Teil der Serie) bewertet habe, komme ich doch auch gleich zum ersten Teil.

Ich finde, der Auftakt zur Serie mit Brandon als Hauptfigur ist eine atmosphärisch wunderbar erzählte Geschichte mit stimmungsvoller Grafik und (zumindest per MT-32) toller Musik.

Allerdings hat das SPiel einige grobe Designpatzer, über die man leider hinwegsehen muss, um an ihm Gefallen zu finden.

Da wäre zunächst einmal die Tatsache, dass die Welt etwas labynrithartig aufgebaut ist - ganz schlimm ist die "Serpent's Grotto", wo es zusätzlich noch dunkel ist - was mühsame Laufwege und Kartenzeichnen nötig macht.

Dann sind da einige Rätsel mit Edelsteinen und anderem Krimskrams, für die man gefühlte Stunden durch dan Wald irren muss, um das Zeug zusammen zu sammeln. Und wenn man das Rätsel falsch löst, sind die Sachen weg.
Sackgassen gibt es trotzdem keine, denn die Gegestände, die man verloren hat, tauchen immer wieder auf - was leider wiederum stundenlange Spaziergänge durch den Wald bedeutet.

Trotzdem, die märchenhafte Atmosphäre stimmt einfach und die Rästel sind insgesamt eigentlich durchaus logisch.
Wer etwas Geduld mitbringt, sollte das Spiel nicht verpassen!
16.08.2011, 23:24 drym (2784 
Ich hatte meinen Rechner damals immer an nem externen General-Midi-Soundmodul angeschlossen, GM klang schon immer ziemlich ok bei mir, denn dieses PC-Gedudel fand ich wirklich auch immer extrem schlecht.

Witzig an GeneralMidi-Files ist, dass sie im Laufe der Jahre immer besser werden, da die Samples immer besser / die verfügbaren Libraries immer größer werden.

Dennoch war es ein Irrweg, damit Spiele zu vertonen, meine ich.
Ein fixierter Soundtrack "as it is" wie im C64 oder Amiga finde ich geiler. Oder eben seit CD-Audio und später mp3 / anderen Kompressionsformaten. Bear McGreary hat die Entwicklung der Game-Soundtracks mal sehr ansprechend zusammengefasst.

Die GM-Sounds in OS X sind übrigens schon ab Werk ganz ok, ich nehme an, dass das daran liegt, das mit GarageBand bereits ein passables Amateur-Musikprogramm im Betriebssystem enthalten ist.

Aber auch für OS X gibt es bessere Soundfonts. Habe auch mal eins installiert, aber vergessen wie es hiess. Falls das wen interessiert kann ich gerne nachschauen, am besten einfach PM.
16.08.2011, 22:13 jan.hondafn2 [Mod Wunschzettel / Tests] (1870 
mad-E schrieb am 16.08.2011, 21:16:
Naja, "das Beste" ist relativ. Ich bevorzuge hier, wie so oft, den Amiga soundtrack. Melancholischer und atmosphärischer als das PC Fiepsen.
...


Stimmt. Auf dem Amiga ist der Soundtrack wirklich gut gelungen.

Ich empfehle euch, unbedingt unter Windows den Timidity Treiber (vergleichbare Sound-Fonts gehen natürlich auch) zu installieren, denn die Midi-Datenbank unter Windows ist bescheiden (einzelne Instrumente klingen nicht gut).

Hier der Vergleich:
LINK
16.08.2011, 21:16 mad-E (79 
Naja, "das Beste" ist relativ. Ich bevorzuge hier, wie so oft, den Amiga soundtrack. Melancholischer und atmosphärischer als das PC Fiepsen. Wer Sprachausgabe braucht nimmt natürlich die CD Version. Die Grafiken nehmen sich erstaunlicherweise nicht viel.

Das Geile an ScummVM ist, dass es auch Amiga Daten interpretieren kann. Ich installier einfach alle Versionen zum Direktvergleich und such mir die aus, die mir am meisten zusagt.
Kommentar wurde am 16.08.2011, 21:26 von mad-E editiert.
16.08.2011, 20:34 SarahKreuz (4937 
Optimal wäre da sicher die PC-Version (mit Sprachausgabe). Am besten über ScummVM. Ist zwar extrem kultig, einfach mal die Amiga-Fassung zu spielen...aber wenn man das Spiel noch so rein gar nicht kennt (Nostalgiefaktor also gleich Null), dann am besten...ja, das Beste.

edit; Post Nummer 1986 -> http://www.kultboy.com/testbericht-uebersicht/291/
Kommentar wurde am 16.08.2011, 20:35 von SarahKreuz editiert.
16.08.2011, 20:00 drym (2784 
Spiele ich die besser in der PC oder der Amiga-Fassung?
Oder ist das je nach Episode unterschiedlich?
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