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Ready Player One


Autor:
Ernest Cline

Verlag:
Blanvalet Taschenbuch Verlag

Kaufen:
Amazon

Erscheinungsdatum:
16.08.2011 (engl.)
20.01.2014 (dt.)

Daten & Preis:
Taschenbuch, 512 Seiten

Inhalt:
Im Jahr 2044 sind die Rohstoffe der Erde beinahe erschöpft und nur noch den Reichen vorbehalten. Städte bestehen beinahe nur noch aus Slums, die sozialen Probleme sind nicht mehr zu bewältigen. Um diesem erdrückenden Alltag zu entfliehen, verbringen die Menschen den Großteil ihres Tages in dem MMOVR (Massively Multiplayer Online Virtual Reality) OASIS.
Als der Schöpfer dieser Welt, James Halliday, stirbt, wird ein Video veröffentlicht, in dem er sein unglaubliches Vermögen demjenigen vererbt, der als erster ein mysteriöses Easter Egg in seinem Spiel findet. Eine Highscore-Liste erscheint auf der Homepage von James Halliday und eine Jagd auf den ersten Hinweis auf das Easter Egg beginnt.
Fünf Jahre lang schafft es niemand, den ersten der nötigen Schlüssel der Schnitzeljagd zu finden und die Highscore-Liste bleibt leer. Die Jagd auf das Easter Egg tritt mehr und mehr in den Hintergrund, nur noch wenige machen sich ernsthaft auf die Suche, bis eines Tages ein Name auf Platz 1 des Highscores erscheint: Parzival.
Das Feuer wird erneut entfacht und Spieler, Firmen und sogar der Konzern hinter OASIS selbst, machen sich auf die Jagd. Nicht nur auf das Easter Egg, sondern auch auf den 18jährigen Wade Watts, den Spieler hinter "Parzival".

Geschrieben von Rockford
  Bild: JPG | Abmessung: 400x612 | Grösse: 81 Kbyte | Hits: 1804
Scan von Rockford
User-Kommentare: (22)Seiten: [1] 2   »
21.07.2018, 15:20 Pat (3440 
Ja klar. Ich will ja auch nicht sagen, dass der Film besser als das Buch ist. Nur anders. Der Fokus ist anders und das mag manch einer vielleicht sogar als besser empfinden als im Buch.

Ich kreide das niemandem an, weil ich den Film durchaus gelungen finde. Mainstream, ja. Aber das muss ja nicht schlecht sein.

Man hat sich im Fil dazu entschieden, beim zweiten Schlüssel das Zork/Blade Runner Thema wegzulassen (vielleicht weil gerade ein Blade Runner Film gemacht wurde?).
Die Shining Szene passt wirklich nicht so richtig zur Rest der Quest, ja, hat diese doch (wie ich schon geschrieben habe) einen eher menschlichen Bezug zu Halliday.

Ich fand das ganz nett, wie die Metapher für Hallidays einziges Date in Shining umgesetzt wurde (auch weil ja Halliday den Film hasste) und wie die Tanzsequenz mit Kira, mit der sie "gerettet" wurde, dafür steht, dass Halliday mit ihr Tanzen hätte gehen sollen.

Wie gesagt, das Film macht ein bisschen mehr aus einigen der Charaktere als das Buch und das finde ich schön.

Schlussendlich stimme ich aber schon zu: Das Buch ist besser. Die Quest ist nachvollziehbarer und ist insgesamt schwieriger.
Dass die Jahre gebraucht haben, bis jemand im Film den ersten Schlüssel entdeckt hat, ist angesichts der Tatsache, wie leicht im Film die Rätsel sind, eher unwahrscheinlich.

Da hat man die Quest eben tatsächlich Mainstream-kompatibel gemacht.
21.07.2018, 14:03 Retro-Nerd (10414 
Ist schon ein typischer Mainstream Film, mit einer fast zu übersehenen Mini-Priese des alten Spielberg Charmes. Letztlich belanglos, wie vieles von ihm in den letzten 20 Jahren. Aber Blockbuster Filme werden heute halt ausschließlich von Produzenten designt, soviel kann ein Spielberg dann auch nicht mehr einbringen.
21.07.2018, 12:14 Jochen (911 
Rockford schrieb am 21.07.2018, 11:42:
Pat schrieb am 30.06.2018, 13:38: "Jochen scheint der Film ja ganz offensichtlich auch gut gefallen zu haben."

"(...) Das ist wiederum Jochens Problem. (...)"

Hey - ich war ja nicht allein in dem Film, die Kids waren noch dabei! Und im Vergleich mit einigen schwer erträglichen "Familienfilmen" (die ich in den letzten Jahren zwangsweise anschauen musste), da war Ready Player One ein sehr unterhaltsamer Film.


Rockford schrieb: "(...) Als eins von vielen Beispielen die Shining-Passage, die null zu irgendwas passt und einem klar macht, wie lieblos zusammengestückelt der Film ist. (...)"

Yep. Das passte wirklich nicht so gut in den Film. Edit: Als "lieblos zusammengestückelt" empfand ich den Film allerdings nicht!
Kommentar wurde am 21.07.2018, 16:36 von Jochen editiert.
21.07.2018, 11:42 Rockford (1707 
Pat schrieb am 30.06.2018, 13:38:
Ach nö, Rockford. Überhaupt nicht. Der Film hat das Herz allerdings an einem leicht anderen Platz als das Buch.

Das haben mir auch schon andere erzählen wollen und ich habe versucht, das zu verstehen. Ja, ich bin ein Buch-Fanboy, aber dieser Film wäre auch ohne Buchvorlage herzloser Mist. Als eins von vielen Beispielen die Shining-Passage, die null zu irgendwas passt und einem klar macht, wie lieblos zusammengestückelt der Film ist.

Tatsächlich gibt es im Film ausgefeiltere und tiefere Charaktere als im Buch.

Ach nö, Pat.

Jochen scheint der Film ja ganz offensichtlich auch gut gefallen zu haben.

Das ist wiederum Jochens Problem.

Ja, ich weiß, alles Geschmackssache, völlig richtig. Bei manchen Sachen fehlt mir halt einfach das Verständnis.
30.06.2018, 13:38 Pat (3440 
Ach nö, Rockford. Überhaupt nicht. Der Film hat das Herz allerdings an einem leicht anderen Platz als das Buch.

Es ist ein toller, spaßiger Film geworden, der neben der Schnitzeljagd auch eine ganz nette Geschichte erzählt und wirklich gute Charaktere hat. Tatsächlich gibt es im Film ausgefeiltere und tiefere Charaktere als im Buch.
Wie gesagt, der Film ist fast total anders als das Buch und das ist auch gut so. Ich finde, der Film ist liebevoll gemacht und der leicht veränderte Fokus tut der Geschichte als Film gut.

Ich finde auch, dass er sehr liebevoll mit dem Material umgeht und die Prämisse auch wunderbar funktioniert.

Jochen scheint der Film ja ganz offensichtlich auch gut gefallen zu haben.
Kommentar wurde am 30.06.2018, 14:09 von Pat editiert.
29.06.2018, 18:15 Rockford (1707 
bluntman3000 schrieb am 27.06.2018, 12:53:
Jochen schrieb am 26.06.2018, 22:58:
(...) Den Roman hab ich noch nicht gelesen - und befürchte, dass er mit dem Film nicht mithalten kann.

Utopischer Irrtum, das Buch wischt mit dem Film den Boden auf!

Das ist so. Der Film ist letztendlich leider nur Special-Effects-Schrott ohne Herz.
29.06.2018, 13:44 Pat (3440 
Du wirst sicher jede Menge Spass damit haben.

Und ich stimme bluntman3000 zu: Ich finde auch, dass das Buch schlussendlich besser ist als der Film.
Obwohl man das natürlich nicht 1:1 vergleichen kann - und ich das auch nicht mache.
27.06.2018, 20:53 Jochen (911 
@Ede444, Pat und bluntman3000: Danke! Dann hab ich ja meine nächste Urlaubslektüre gefunden.
27.06.2018, 12:53 bluntman3000 (69 
Jochen schrieb am 26.06.2018, 22:58:
(...) Den Roman hab ich noch nicht gelesen - und befürchte, dass er mit dem Film nicht mithalten kann.

Utopischer Irrtum, das Buch wischt mit dem Film den Boden auf!
27.06.2018, 08:31 Pat (3440 
Ich habe das Buch 2012 gelesen und war ganz aus dem Häuschen, als dann heuer der Film kam.

Ich fand den Film klasse.

Und, sehr schön für Jochen: Der Film ist ziemlich anders als das Buch. Es lohnt sich also auf jeden Fall, das Buch auch zu lesen - zumal es wirklich gut geschrieben ist.

Die Schnitzeljagd ist im Buch zum Beispiel komplett anders. Vor allem, weil sich der Film mehr auf den menschlichen Aspekt von Halliday konzentriert und das Buch mehr auf den Geek-Aspekt.
Das macht das Buch für echte Geeks vermutlich besser.

Wenn man den Film gesehen hat, wird man einiges wiedererkennen aber das Buch ist so anders, dass es viel Spaß macht und fast wie eine neue Geschichte gelesen werden kann.
Umgekehrt auch: Wer das Buch kennt, sollte den Film mal ausprobieren.


Ich verstehe nicht ganz, weshalb hier Cline mit Gillies vergliechen werden. Die sind komplett anders. Anderer Stil, andere Prämisse, völlig andere Ausgangssituation und das eine spielt in der Zukunft und andere in der Gegenwart.

Gut, bei beiden geht es ein bisschen um alte Computer(-Spiele) und eine Schnitzeljagd.

Ready Player One ist ein richtig gutes Buch, bei dem ich als Geek fast ständig irgendwie grinsen musste.


Clines "Nachfolger" Armada (die Bücher haben nichts miteinander zu tun) ist ebenfalls wirklich nett. Ist halt "The Last Starfighter" in modern und mit mehr Geek-Referenzen.
Kommentar wurde am 27.06.2018, 08:52 von Pat editiert.
27.06.2018, 00:10 Ede444 (473 
Definitiv. Das Buch ist klasse.
26.06.2018, 22:58 Jochen (911 
Die Verfilmung hab ich vor einiger Zeit im Kino gesehen. Nettes Popcornkino und voller Anspielungen auf die 80er und 90er Jahre, insbesondere auf etliche Computer- und Videospiele. Den Roman hab ich noch nicht gelesen - und befürchte, dass er mit dem Film nicht mithalten kann. Soll man sich den Roman noch holen, wenn man den Film schon kennt? Was meint Ihr dazu?
29.05.2016, 10:41 Rockford (1707 
Ja, wird es. Spielberg ist wohl schon fest mit an Bord.
29.05.2016, 09:44 Atari7800 (2337 
Habe jetzt letztens irgendwo gelesen, das es verfilmt werden soll!?
25.05.2016, 20:48 Rockford (1707 
bluntman3000 schrieb am 25.05.2016, 14:47:
Hat eigentlich irgendwer Clines Folgewerk (Armada) gelesen?

Ich hätte es fast gekauft, hab dann aber doch noch die Rezensionen gelesen. Danach hab ich es gelassen und lieber nochmal RPO gelesen.
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