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Amiga Joker 12/94



von Bren McGuire

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User-Kommentare: (4)Seiten: [1] 
09.05.2013, 07:02 Twinworld (1974 
Gebe euch ja recht das sich Qualität durchsetzt aber wer kennt sie nicht eine teuere Konsole und vieleicht zwei Spiel dafür(Original).
Heute finde ich sogar das,das kopieren sich nicht rechnet.
Auf der X360 bekommt man gebrauchte Spiele günstiger zu kaufen als das man sie kopieren könnte.
Habe aber mal gelesen das pro verkaufter Konsole nur 6 Spiele verkauft werden(Statistisch).
Was natürlich den schluss zulässt das die kopiererei munter weitergeht.
08.05.2013, 23:01 [PaffDaddy] (830 
die gd roms waren wochen später schon zu kopieren, musik und videos wurden komprimiert (oder ganz rausgenommen = rip)und der rest des inhaltes auf eine (oder mehrere) einfche cd(s) kopiert. mit hilfe einer bootdisk (utopia) war das abspielen damit dann kein problem mehr. im falle des dreamcast lag der untergang schlicht und einfach am (falschen)marketing (wie oben schon erwähnt).
"raubkopien"? daran liegt es wohl eher nie (kenne zumindest keine fälle in denen studios nachweislich schliessen mussten wg. der "raubkopien", eher wegen scheiß games und schlechter qualität selbiger)...

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Roter-Alarm-fuer-Porno-Trolle-1859349.html
08.05.2013, 10:15 Bren McGuire (4805 
Dass eine Plattform wie beispielsweise die PlayStation letztlich so erfolgreich war, mag sicherlich zu einem nicht unerheblichen Teil auch den illegalen Mod-Chips bzw. den damit verbundenen Raubkopien geschuldet sein. Auf der anderen Seite gab es da ja aber auch noch die alten "Modulschlucker", wie etwa das Sega Mega Drive oder vor allem Nintendos SNES, welche ebenfalls wie geschnitten Brot über die Ladentheke gingen und wohl zu den erfolgreichsten Plattformen der 16-Bit-Generation gezählt werden können. Sicherlich gab es damals auch schon die Möglichkeit sich eine Kopie des entsprechenden Cartdrigdes anzufertigen, aber insbesondere im Bereich der Module dürfte ein solches Vorhaben mit einem ungleich höheren Aufwand verbunden gewesen sein als es in den Folgejahren bei einer CD/DVD der Fall gewesen ist...

Ich vertrete immer noch die Meinung, dass es größtenteils vom allgemeinen Softwareangebot - und damit verbunden natürlich auch dessen Qualität - abhängt, ob einer Plattform nun der große Erfolg beschieden ist oder eben auch nicht! Klar gibt es auch Ausnahmen, die diese These widerlegen, wie beispielsweise Segas völlig zu Unrecht niedergegangenes Dreamcast oder SNKs "Snob-Konsole" Neo Geo (obgleich hier wohl eher der horrende Preis der Module der Grund für die sehr geringe Verbreitung des schwarzen Edelgeräts war). Die Ursache für den Untergang des Dreamcast liegt aber wohl mehr darin begründet, dass Hersteller Sega in seiner Werbung die potentielle Kundschaft mehr auf die Online-Spiel-Fähigkeit aufmerksam machte - und das zu einem Zeitpunkt, in der dieses Merkmal hauptsächlich noch bei den PC-Titeln zu finden war! Hätte man das Publikum stattdessen auf die Grafikfähigkeiten dieser allerersten 128-Bit-Plattform aufmerksam gemacht und die eigentlichen Spiele besser beworben, hätte sich das Ding vielleicht auch weitaus besser verkauft als es der Fall war. Dass das Scheitern der Konsole letztlich auf die nicht kopierbaren GD-ROMs zurückzuführen ist, halte ich für ziemlich unwahrscheinlich - zumal jener "Kopierschutz" ja später auch geknackt wurde, soviel ich weiß...

Meiner Meinung nach steht und fällt ein System also mit der Software. Im Falle des Amigas sahen viele Entwickler in diesem Gerät (sowie dessen Nachfolger A1200/4000) einfach nicht mehr genug technisches Potential, um ihre "Visionen" auch für diesen Rechner noch gebührend zu realisieren. Und sind wir mal ehrlich: Insbesondere die Amerikaner - neben den Japanern wohl das Spieleindustriemekka schlechthin - haben sich bereits in den Achtzigern einen Dreck um Commodores Großem geschert! Sicherlich gab es auch Ausnahmen - allen voran Cinemaware - die das Potential dieser Kiste erkannten und entsprechend eindrucksvoll nutzten. Das Gros der amerikanischen Entwickler hatte sich aber schon zu dieser Zeit voll und ganz dem PC verschrieben und zog diese (Büro)Plattform selbst in ihrer vorsintflutlichen CGA/EGA-Blütezeit Rechnern wie dem Amiga, dem Atari ST oder dem verkannten Archimedes vor...
08.05.2013, 06:13 Twinworld (1974 
Raubkopien das zu jeder Zeit immer aktuelle Thema!

Wobei die Frage erlaubt sein muss,wie hätte sich der Absatz der ein oder anderen Hartware wohl OHNE Raubkopien entwickelt?
Seiten: [1] 


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