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Power Play 11/90



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von Bren McGuire

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User-Kommentare: (15)Seiten: [1] 
29.09.2010, 17:18 Atari7800 (2332 
Irgendwann stand ich auch vor der Entscheidung neuen PC kaufen, denn für den Amiga kam nicht mehr wirklich was gutes, ich marschierte durch die Läden schaute mich um und fand alles viel zu teuer nur um in 6 Monaten wieder was nachrüsten zu müssen, und blieb dann bei den Konsolen hängen, villeicht nicht immer top aktuelle Grafik aber Spiel kaufen und sich keine Gedanken machen müssen ob es läuft waren dann der Grund sich einen Sega Saturn zu kaufen.
29.09.2010, 12:41 Retro-Nerd (10332 
Naja, vereinzelt ein paar Titel. Aber sich einen extrem teueren 386er für Wing Commander zu kaufen war sicher etwas übertrieben. Habe das wettrüsten nie mitgemacht, hätte mich am Ende auch über diese Geldverschwendung geärgert.
29.09.2010, 12:33 Nimmermehr (385 
Retro-Nerd schrieb am 29.09.2010, 11:51:
Solche Artikel habe ich zum Glück immer überlesen. Zu diesem Zeitpunkt, und auch noch ein Jahr später, gab es nicht wirklich einen Grund einen PC zu kaufen, es sei denn zum Arbeiten. Gerade 11/90 waren alle Genres noch fest in Amiga und Konsolen Hand.


Der Grund hörte auf den Namen Wing Commander. Da wurde in den Tests regelrecht dazu aufgerufen, sich einen 386er zu kaufen. Mir geht es nicht um "Schuldzuweisungen", für seinen Geldbeutel ist schließlich jeder selbst verantwortlich, aber damals wurden die Weichen gestellt.
29.09.2010, 11:51 Retro-Nerd (10332 
Solche Artikel habe ich zum Glück immer überlesen. Zu diesem Zeitpunkt, und auch noch ein Jahr später, gab es nicht wirklich einen Grund einen PC zu kaufen, es sei denn zum Arbeiten. Gerade 11/90 waren alle Genres noch fest in Amiga und Konsolen Hand.
Kommentar wurde am 29.09.2010, 11:52 von Retro-Nerd editiert.
29.09.2010, 10:13 Adept (1051 
Sagt man nicht nur bei Euch so...
29.09.2010, 10:07 Teddy9569 (1548 
Wie sagt man bei uns in der Pfalz: "Hätte der Hund nicht geschissen, hätte er den Hasen gekriegt!"
Kommentar wurde am 29.09.2010, 10:07 von Teddy9569 editiert.
29.09.2010, 10:02 Adept (1051 
Lass es mich mal so formulieren...wenn Commodore den A1200 schon 91 und mit nem anständigen 030er-Prozessor auffen Markt geschmissen hätte...so wie eigentlich ursprünglich geplant...hätten die Hetzer von der PP schreiben können soviel sie wollten...
29.09.2010, 09:53 Teddy9569 (1548 
Ich behaupte nicht, dass die PowerPlay schuld am Untergang der Heimcomputer ist, aber derart journalistische Scheisse übertrifft die Pseudo-User-Club-Tests des AJ um Längen.


Vielleicht nicht Schuld, aber es dürfte den einen oder anderen schon in seiner Entscheidung beeinflusst haben, sich statt einer Amiga-Turbokarte einen PC für Wing Commander zu kaufen!
29.09.2010, 09:24 Adept (1051 
Oh verdammte PowerPlay. Mit den gleichen Scheiss-Begründungen hätten sie eigentlich den Archimedes nen Verbalblowjob verpassen müssen. Der Artikel zeugt zwar ein wenig von Weitsicht, ist aber PC-Propaganda, wie es übler nicht ging.
Ich behaupte nicht, dass die PowerPlay schuld am Untergang der Heimcomputer ist, aber derart journalistische Scheisse übertrifft die Pseudo-User-Club-Tests des AJ um Längen.
29.09.2010, 08:58 Nimmermehr (385 
Teddy9569 schrieb am 28.09.2010, 14:34:
Aber so etwas - vielleicht schaumgebremst und langsamer - fehlte aber bei Amiga und Atari ST!


So sehe ich das auch. Es wäre wünschenswert gewesen, wenn sich Atari und Commodore auf das konzentriert hätten, womit sie Erfolg hatten, der Durchdringung des privaten Raumes mit Computern. Wären die 16-Bit Baureihen nur um ein, zwei Jahre früher, von einem anständigen Marketing begleitet, fortentwickelt worden, sähe die Computerwelt heute ein Stück anders aus.
Kommentar wurde am 29.09.2010, 10:12 von Nimmermehr editiert.
28.09.2010, 14:34 Teddy9569 (1548 
Der Rüstungswahn am PC ist sicher sehr kritikwürdig. Aber so etwas - vielleicht schaumgebremst und langsamer - fehlte aber bei Amiga und Atari ST! Irgendwann waren diese hoffnungslos veraltet und wurden von den IBM-Clones überrannt!
28.09.2010, 11:24 Nimmermehr (385 
Dieser Artikel säte den Zweifel in mir. Folgten bei mir anfangs noch die typischen Trotzreaktionen, die auf die bessere Grafik und den besseren Sound des Amiga hinwiesen, erstarb der Widerstand im Laufe des nächsten Jahres und der Amiga 500 musste dem PC weichen. Was mir in meinem noch jugendlichen Leichtsinn ganz und gar entging, war die fast schon unverschämte Leichtigkeit mit der Hengst, Lenhardt und Co die Hardware-Spirale antrieben. Diese drehte sich fortan immer schneller und was zwei Ausgaben vorher noch Stand der Technik war, wurde flugs zum Elektroschrott erklärt, der nichts mehr für "ambitionierte Spieler"[tm] wäre. War man als typischer Heimcomputer-Benutzer eher aufrüstunwillig, kam man sich am PC irgendwann wie der sprichwörtliche Esel vor, der versucht, die Karotte zu erhaschen, machte aber trotzdem brav mit.

Schon dieser Artikel von 1990 enthält einige solcher Highlights. Da wären z.B. die Extra-Kosten für Maus (75 DM) und Joystick (90 DM). Als Amiga-Nutzer schüttelte man schon da den Kopf. Der redaktionelle Höhenflug gipfelte schließlich in dem Hinweis auf die Roland-Karten und -Module. So einen Tausender und mehr hat man schon mal schnell zur Hand! Selbst hartgesottene Butterfahrtverkäufer (die mit den Wolldecken) wären bei so etwas vor Scham rot angelaufen.

Durfte es heute noch ein 286er sein, war tags darauf schon ein 386er und zwei Tage später schon ein 486er die erste Wahl. Das schrieben die Herren ohne mit der Wimper zu zucken!

Und ich gestehe, ich machte brav mit beim Wettrüsten - immer schön der Karotte nach!

Zu meiner Ehrenrettung sei gesagt, dass ich 91/92 geradezu sehnsüchtig auf eine neue Heimcomputergeneration wartete. Der Atari Falcon wäre mein Favorit gewesen, aber so richtig abgehoben ist der ja leider auch nie. Der Amiga 1200 kam dann schon zu spät und wusste vom Gesamteindruck her damals nicht zu überzeugen - hätte Commodore doch nur eine serienmäßige Festplatte spendiert!

So schlug ich mich fortan auch programmiertechnisch mit der Krücke namens PC herum, bei der alles irgendwie behelfsmäßig wirkte. Vorbei die Zeiten des eleganten 68k-Assemblers!
Musik und Geräusche entlockte ich dem störrischen Kasten mittels Soundblaster, der auch nicht gerade preiswert war, aber deutlich hinter dem zurück blieb, was Commodore so zu bieten hatte. Dasselbe Spiel bei der Grafik.
In der Praxis sah es doch so aus: Spiel installieren. Läuft nicht. Arbeitsspeicher zusammenkratzen ("640k are enough" :crazy . Spiel läuft, aber ohne Musik und Geräusche. Soundblaster zum Soundblasten überreden. Musik geht, keine Geräusche. Soundblaster davon überzeugen, dass der Drucker kein feindliches Wesen ist. Ohne Erfolg. Drucker abstöpseln. Spiel läuft endlich, bleibt aber akustisch und grafisch hinter dem zurück, was man vom Amiga her gewohnt war.
Dieser Artikel hier ist die Initialzündung für all das.
15.04.2009, 17:26 StephanK (1618 
Zum Zeitpunkt des Berichts würde ich aber auch eher zu der jeweiligen Amiga-Fassung greifen; gab zwar einige only-PC Spiele, aber das hielt sich doch arg in Grenzen.

Und damals sahen die meisten Spiele auf dem Amiga nicht nur besser aus, auch der Sound war besser gelungen. Beim PC dürftest du da erstmal auf das damals noch richtig teure VGA umstellen, und eine vernünftige Soundkarte war da auch noch längst nicht on-board und hat auch noch mal ein nettes Sümmchen verschluckt
15.04.2009, 14:57 108 Sterne (648 
PaulBearer schrieb am 15.04.2009, 13:53:
Spiele auf PCs? Also nein, das hat keine Zukunft...


Dieser Meinung bin ich bis heute.
15.04.2009, 13:53 PaulBearer (883 
Spiele auf PCs? Also nein, das hat keine Zukunft...
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