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Power Play 11/90



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von Bren McGuire

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User-Kommentare: (22)Seiten: [1] 2   »
07.08.2018, 14:22 DaBBa (1374 
Gunnar schrieb am 07.08.2018, 12:44:
Es ist also nur konsequent, dass in so einer technik-getriebenen Branche wie der Spieleentwicklung immer das System bevorzugt wird, das die fortschrittlichste Technik bietet - und nichts anderes haben dann vor allem US-Entwickler wie Origin oder MicroProse dann auch getan. Diesen Schuh muss sich also Commodore selber anziehen, der Arm der Power Play reicht da bei weitem nicht so weit.
Im Prinzip ja, aber...

...die Publisher interessieren sich auch und vor allem für das System, welches kommerziell attraktiv ist. Nicht umsonst hat mittlerweile die PlayStation den PC als Spielemaschine Nr. 1 verdrängt, obwohl ein moderner Spiele-PC leistungsfähiger ist als die PS4.
Bei der kommerziellen Attraktivität hatte der Amiga schlechte Karten. In den USA haben Heimcomputer schon deutlich früher an Boden verloren.

Eigentlich konnte man in den 90ern, wenn überhaupt, nur noch in Europa mit Amiga-Titeln Geld verdienen - und selbst dort v. a. mit Amiga-500-kompatiblen Titeln, denn Amiga 1200 und 4000 hat (relativ ) kaum eine Sau gekauft.
Kommentar wurde am 07.08.2018, 14:24 von DaBBa editiert.
07.08.2018, 13:10 forenuser (2886 
Gunnar schrieb am 07.08.2018, 12:44:
(...)

Es ist also nur konsequent, dass in so einer technik-getriebenen Branche wie der Spieleentwicklung immer das System bevorzugt wird, das die fortschrittlichste Technik bietet - und nichts anderes haben dann vor allem US-Entwickler wie Origin oder MicroProse dann auch getan. Diesen Schuh muss sich also Commodore selber anziehen, der Arm der Power Play reicht da bei weitem nicht so weit.


Des weiteren waren just die 90'er eine Zeit zügiger Weiterentwicklungen. Auch wenn "alle 2 Monate" hemmungslos überspitzt ist, wurden aber doch in Sachen CPU und, vor allem, 3D-Grafik in vglw. kurzer Zeit einige Fortschritte gemacht. Und natürlich ist ein modulares System hier im Vorteil bzw. kann dies auch beschleunigen.

BTW:
Commodore selber hätte es sehr gerne gesehen, wenn die Kunden öfters mal neue Computer gekauft hätten. Die Ahnenreihe dort war ja auch recht beachtlich: VIC20, VC64, C264'er, C128'er und der Amiga in verschiedensten Varianten wie 1000/500/600/1200.



Edit:
"Fortteil"... Ich habe wirklich Fortteil geschrieben..?
Kommentar wurde am 07.08.2018, 16:18 von forenuser editiert.
07.08.2018, 12:44 Gunnar (2418 
Ach, es ist eigentlich eine einfache Sache: Der PC als modular zusammengesetztes System entwickelte sich einfach stetiger als die Amiga-Familie (und auch andere Heimcomputer-Systeme wie CPC, ST und so). Bei letzteren gab's alle Jubeljahre ein neues System, während die Hersteller von "Kompatiblen" praktisch jeden Monat Kombinationen der neuesten Hardware zusammenstellen konnten. Ich denke mal, dass die Spieleentwicklung für solche Systeme das widerspiegelt: 1985 waren A500/A1000 brandneu und jedem PC überlegen. In den Jahren darauf konnte die vorhandene Hardware noch weiter ausgereizt werden, aber 1990 war auf der nun schon angejahrten Technik kaum noch Luft nach oben (und der Nachfolger ließ auf sich warten). Wer nun auf absolutem High-Tech entwickeln wollte, der musste also warten - oder eben den mittlerweile im 386er/486er-Zeitalter mit VGA-Grafik angekommenen PC nehmen.

Es ist also nur konsequent, dass in so einer technik-getriebenen Branche wie der Spieleentwicklung immer das System bevorzugt wird, das die fortschrittlichste Technik bietet - und nichts anderes haben dann vor allem US-Entwickler wie Origin oder MicroProse dann auch getan. Diesen Schuh muss sich also Commodore selber anziehen, der Arm der Power Play reicht da bei weitem nicht so weit.
07.08.2018, 10:46 mive (151 
Xenon 2 spielt man am besten gar nicht
Indy 3 hätte ich lieber auf dem pc gespielt, einzig weil dort das speichern auf Festplatte soviel bequemer war. Ich glaube auch eine Amiga Indy 3 Speicherdiskette ging mir mal kaputt bzw. war nicht mehr lesbar

(Ich hatte früher nur einen Standard "500'er" mit ram erweiterung und Monkey Island 2 mit seinen 11 oder 13 Disketten war dann schon heftig. Daher war ich dann später schon froh als mein vater später irgendwann mal einen 386 besorgte. Trotz längerem warten beim hochfahren, teils gefrickel mit config.sys autoexec und startdisketten, bis das spiel endlich lief hab ich einige Spiel eindeutig lieber dort gespielt, selbst ohne sound [soundkarte kam erst einige zeit später], einfach weil das speichern viel bequemer war und das Disketten wechseln wegfiel [ja ich weiß festplatten hätte es auch für den amiga gegeben, hatte ich aber nicht, im pc war halt einfach außer vll. am anfang der dos zeit, standardmäßig eine drin])
07.08.2018, 09:30 Pat (3692 
Naja, es hörte ja nicht jeder auf die PowerPlay.

Der Artikel ist um Grunde ja auch nicht so schlecht. Etwas seltsam, wieso sich der Layouter dazu entschieden hat, ausgerechnet den CGA-Screenshot von Ultima VI am größten darzustellen.

90-91 war die Zeit, als der PC wirklich so langsam am Amiga vorbeizog. Es gab schon einige Spiele, die am PC eigentlich besser waren - die nötige Hardware vorausgesetzt.
Die beiden Sierra Spiele Hero Quest und Space Quest III waren am PC nur besser, wenn man eine Roland-Karte besaß. Naja, okay, sie spielten sich auch ein kleines bisschen flüssiger.

Kurios: Curse of the Azure Bonds, Grand Prix Circuit, Indy III (gab es damals noch nicht in VGA), Sim City (war meines Wissens auch nicht VGA) und Xenon II spielt man alle besser auf dem Amiga.
Bei Wonderland ist es wurscht, da sind alle Versionen genau gleich.
Komische Liste...
07.08.2018, 05:10 forenuser (2886 
Es ist schon spannend zu lesen, dass die PP den weltweiten Aufstieg des PC zum Spielesystem und den damit einhergehenden Untengang des Heimcomputer (aka Amiga) zu verantworten hat...


Auch wenn ich es mir fast schon wünschen würde, aber am Untergang Acorn ist nicht der PC veranwortlich. Da hat Acorn ohne fremde Hilfe ganz alleine geschafft...
Kommentar wurde am 07.08.2018, 05:12 von forenuser editiert.
07.08.2018, 02:31 Swiffer25 (105 
Adept schrieb am 29.09.2010, 10:02:
Lass es mich mal so formulieren...wenn Commodore den A1200 schon 91 und mit nem anständigen 030er-Prozessor auffen Markt geschmissen hätte...so wie eigentlich ursprünglich geplant...hätten die Hetzer von der PP schreiben können soviel sie wollten...


Korrektur "mit nem anständigen 040er-Prozessor auffen Markt geschmissen hätte, und mind. 6Mb RAM + Festspeicher.
29.09.2010, 17:18 Atari7800 (2373 
Irgendwann stand ich auch vor der Entscheidung neuen PC kaufen, denn für den Amiga kam nicht mehr wirklich was gutes, ich marschierte durch die Läden schaute mich um und fand alles viel zu teuer nur um in 6 Monaten wieder was nachrüsten zu müssen, und blieb dann bei den Konsolen hängen, villeicht nicht immer top aktuelle Grafik aber Spiel kaufen und sich keine Gedanken machen müssen ob es läuft waren dann der Grund sich einen Sega Saturn zu kaufen.
29.09.2010, 12:41 Retro-Nerd (10665 
Naja, vereinzelt ein paar Titel. Aber sich einen extrem teueren 386er für Wing Commander zu kaufen war sicher etwas übertrieben. Habe das wettrüsten nie mitgemacht, hätte mich am Ende auch über diese Geldverschwendung geärgert.
29.09.2010, 12:33 Nimmermehr (385 
Retro-Nerd schrieb am 29.09.2010, 11:51:
Solche Artikel habe ich zum Glück immer überlesen. Zu diesem Zeitpunkt, und auch noch ein Jahr später, gab es nicht wirklich einen Grund einen PC zu kaufen, es sei denn zum Arbeiten. Gerade 11/90 waren alle Genres noch fest in Amiga und Konsolen Hand.


Der Grund hörte auf den Namen Wing Commander. Da wurde in den Tests regelrecht dazu aufgerufen, sich einen 386er zu kaufen. Mir geht es nicht um "Schuldzuweisungen", für seinen Geldbeutel ist schließlich jeder selbst verantwortlich, aber damals wurden die Weichen gestellt.
29.09.2010, 11:51 Retro-Nerd (10665 
Solche Artikel habe ich zum Glück immer überlesen. Zu diesem Zeitpunkt, und auch noch ein Jahr später, gab es nicht wirklich einen Grund einen PC zu kaufen, es sei denn zum Arbeiten. Gerade 11/90 waren alle Genres noch fest in Amiga und Konsolen Hand.
Kommentar wurde am 29.09.2010, 11:52 von Retro-Nerd editiert.
29.09.2010, 10:13 Adept (1088 
Sagt man nicht nur bei Euch so...
29.09.2010, 10:07 Teddy9569 (1548 
Wie sagt man bei uns in der Pfalz: "Hätte der Hund nicht geschissen, hätte er den Hasen gekriegt!"
Kommentar wurde am 29.09.2010, 10:07 von Teddy9569 editiert.
29.09.2010, 10:02 Adept (1088 
Lass es mich mal so formulieren...wenn Commodore den A1200 schon 91 und mit nem anständigen 030er-Prozessor auffen Markt geschmissen hätte...so wie eigentlich ursprünglich geplant...hätten die Hetzer von der PP schreiben können soviel sie wollten...
29.09.2010, 09:53 Teddy9569 (1548 
Ich behaupte nicht, dass die PowerPlay schuld am Untergang der Heimcomputer ist, aber derart journalistische Scheisse übertrifft die Pseudo-User-Club-Tests des AJ um Längen.


Vielleicht nicht Schuld, aber es dürfte den einen oder anderen schon in seiner Entscheidung beeinflusst haben, sich statt einer Amiga-Turbokarte einen PC für Wing Commander zu kaufen!
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