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Carmageddon: Fahr zur Hölle
Carmageddon: High Octane
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Bisher 8 Stimmen bei einer Gesamtwertung von 9.37
PC CD-ROM
Entwickler: Stainless Software   Publisher: Sales Curve Interactive   Genre: Action, Rennspiel, 3D   
Ausgabe Test/Vorschau (1) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
PC Player 9/97
Testbericht
--4/5
PC CD-ROM
1 CD
154Volker Schütz
Partnerseiten:
 

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Serie: Carmageddon: Fahr zur Hölle, Carmageddon Splat Pack

Videos: 2 zufällige von 2
Kategorie: PC, Spiel
Kategorie: PC, Spiel
User-Kommentare: (6)Seiten: [1] 
09.12.2017, 11:57 Gunnar (1523 
So, da ich das Spielchen mittlerweile komplett durchfahren habe, muss ich nochmals sagen: Hut ab! "Carmageddon" ist nämlich auch ein schönes Beispiel für ein "skalierendes" Spiel, das trotz gleicher oder ähnlicher Abläufe auf höheren Spielstufen immer noch Spaß macht. Das liegt an den Upgrades, die das eigene Fahrzeug wesentlich spritziger und standfester machen, was somit eine faire Chance angesichts knapperer Zeitlimits und anspruchsvollerer Strecken ("Dachdeckers Albtraum"...), vor allem aber auch gegenüber den immer härteren Gegnern (wie lange man sich jeweils immer mit Heinz Faust herumschlägt, bis dessen ikonisches Panzerketten-Mercedes-Coupé endlich schlapp macht...) und der absolut dramatischen Polizeipräsenz (gleichzeitige Attacken von drei und mehr Fahrzeugen sind eher die Regel als die Ausnahme) bedeutet. So geht's!

Nicht verhehlen möchtte ich allerdings, dass ich am Ende etwas "geschummelt" habe. Konkret habe ich mit diesem "iwanttofiddle"-Code die Fahrzeug-Dateien dekodieren lassen und alle Fahrzeuge "stealworthy" gemacht, sodass ich mich am Ende auch mal hinters Steuer der abgefahreneren Gerätschaften klemmen durfte. Da merkt man dann übrigens erst, wieviel Potenzial in diesen Fahrzeugen wirklich steckt. Das Polizei-Auto (das übrigens wie ein Vorläufer der heutigen SUV-Coupés vom Schlage eines BMW X6 wirkt) beispielsweise liegt fahrerisch und härtetechnisch durchaus auf dem Niveau der besten Fahrzeuge im Feld. Andererseits macht dieser Modus aber auch Schwächen deutlich. So ist die angesprochene Faust-Karre doch eher schwierig auf Kurs zu halten, das Mobil von Stella Stunna mit ihrem praktischen Cyborg-Elektrozapper hat zu wenig Bodenfreiheit für jeden Bordstein (!) und Ed Hunters Granit-Kombi den Wendekreis eines 30-Tonners. So absurd das manchmal ist: Hiermit ist das Fahrerfeld wirklich, wirklich, wirklich ausgewogen und abwechslungsreich. Dafür noch mal ein besonderes Kompliment.
04.12.2017, 10:47 Gunnar (1523 
So, unlängst ist es passiert und ich habe das Original-"Carmageddon" nochmals aus dem Regal gezogen UND mit gar nicht mal soviel Aufwand auf einem modernen System zum Laufen bekommen (Detail: Verzwickt war eigentlich nur die Installation, weil das Setup-Programm der Windows-Fassung unter 64-Bit-Betriebssystemen offenbar nicht mehr funktioniert. Stattdessen habe ich dann per DOSBox die DOS-Fassung installiert, die EXE-Datei sowie ein paar DLLs der Windows-Version einfach in den entsprechenden Ordner geschoben und das Programm hinterher über eine Batch-Datei gestartet - fertig!). Und ich bin wiederum begeistert!

Hintergrund: Irgendwann um 2000 herum habe ich mal über dubiose Kanäle den zweiten Teil bekommen und seitdem den ersten gar nicht mehr gespielt. Vor kurzem hatte ich mich aber daran erinnert, dass der erste Teil ein bisschen atmosphärischer war, was ich daraufhin mal ausprobieren wollte. Tja, der zweite Teil: Ist klar, dass der auf den ersten Blick mehr Eindruck macht. 3D-beschleunigte Grafik in hohen Auflösungen, besseres Schadensmodell, etwas feineres Fahrgefühl, aktivierbare Extras, kaputtfahrbare Scheiben und Holzwände, nicht bloß per Zufall erwerbliche, sondern direkt kaufbare Gegnerfahrzeuge zur Erweiterung des Fuhrparks und natürlich Polygon-Fußgä... äh, Zombies.

Was hat dagegen der erste Teil, was "Carpocalypse Now" nicht hat? Überraschenderweise doch einiges. Die 256-Farben-Grafik mit ungefilterten Texturen und kurzer Sichtweite verströmt einfach ein schmutziges und unübertroffenes Endzeit-Gefühl, wohingegen die neuere Version mit ihrer blassen Filtergrafik klinisch und künstlich aussieht. Das Leiter- bzw. Platzierungs-System im Einzelspieler-Modus ist übersichtlich und geradlinig, wohingege der Spieler im zweiten Teil alle naselang knappe Entscheidungs-"Rennen" absolvieren muss, an denen man sich frustrierenderweise festbeißt, nur um die nächste Stufe der "Liga" zu erreichen. Außerdem gibt es hier auch die nervige, aber zur Atmosphäre beitragende Polizei, die mit ihren super-standfesten Fahrzeugen immer wieder dazwischen funkt - die in Teil 2 offenbar lediglich zu einem weiteren Mitfahrer degradiert wurde. Zuletzt passten auch die Gegner besser, denn die jeweiligen Fahrzeuge und ihre Eigenschaften entwickelten sowas wie Charakter. Da wechselten sich harte Brocken wie Ed Hunter, Ivan Bastard und Heinz Faust, die man minutenlang in epischen Duellen bearbeiten musste, ab mit leichteren, agileren Fahrern wie Auto Scum, Scarlett oder Val Hella ab, die schon nach wenigen Remplern ausschieden.

Kurzum: Im 1. Teil war alles ein bisschen handfester und das Ambiente stimmiger, und es spielte sich geradliniger. Da hat sich bei den Geh- bzw. Fahrversuchen am Wochenende öfters so ein "Nur noch ein Rennen..."-Gefühl eingestellt, das ich bei Teil 2 so nicht hatte.

Ah ja, und noch was zur deutschen Version: Die Roboter fand ich nicht so schlimm, aber das liegt wohl daran, dass ich Blut, Schreie und fliegende Gliedmaßen eher mit dem zweiten Teil assoziiere - das macht in Bitmap-Grafik einfach nicht so viel her. Blöd fand ich dagegen die teils tölpelhafte Übersetzung des Gesamtprodukts. Da wurden etwa im Handbuch die Fahrer mit (doof) übersetzten Namen ("Gebrüder Grimmig", "Donald Drängel", "Anti-Schumi", und bei Ed Hunter wurde aus dem "Survivalist" ein "Überlebenskünstler - ) vorgestellt, aber im Spiel tauchten die Originalnamen auf. Schwachfug! Das Spiel als solches beeinträchtigt das aber kaum.
30.05.2016, 10:17 Gunnar (1523 
Na, na, Volker Schütz: "Der Wagen reagiert einfach viel zu stark auf den Tastendruck und neigt dazu, schnell auszubrechen." Das ist kein Bug, sondern einfach ein Heckantrieb, schon mal davon gehört?
26.05.2016, 19:15 Konkalit (199 
Carmageddon habe ich damals auch gesuchtet, aber Hand-aufs-Herz, im Grunde reizte nur die Anarchie im Spiel und die Brutalität, unschuldige Passanten zu überfahren Aber was das Gameplay angeht...die Autos ließen sich wirklich sehr mies steuern und einfach geradeaus auf der Strecke zu bleiben und die Karren auszufahren war einfach nicht drin. Kaum eine Taste angetippt und die Karre machte kaum zu kontrollierende Manöver die meist in einer Häuserfassade endeten und Passanten zu plätten war somit meist auch eher Glückssache, vom Nahkampf mit den Gegnern ganz zu schweigen. Nichtsdestotrotz ein Klassiker der seinerzeit sehr die Gemüter erregt hat

Nachtrag: Stimmt, der Carmageddon Soundtrack der war auch richtig Bombe! Habe damals zum ersten Mal etwas von Iron Maiden gehört und hat meine Liebe zum Metal manifestiert
Kommentar wurde am 26.05.2016, 19:44 von Konkalit editiert.
14.05.2014, 17:35 Lord Loeffel (89 
Jajaja!
Wie toll konnte man sich da abreagieren!
Mit Splat Pack + Glide auch optisch akzeptabel. Obwohls egal war und ist, das hätte noch hässlicher sein können
Die Scheibe landete auch gern mal im CD-Spieler. Einstimmig mit des Undertakers Manager
Kommentar wurde am 14.05.2014, 17:36 von Lord Loeffel editiert.
19.08.2012, 10:09 PaulBearer (879 
Was für ein fantastisches Spiel!

Klar hat mich die Brutalität und der damit verbundene Status als "Skandalspiel" damals nicht gerade gestört, um's mal so auszudrücken. Aber Blut macht noch kein gutes Spiel. Der schwarze Humor (der aber auch mal platt und kindisch werden kann) und die unheimliche Freiheit hatten es mir angetan, und tun es noch heute.

Da sind schon mal drei verschiedene Arten, ein Rennen zu gewinnen - alle Runden abschließen, alle Gegner kaputtmachen oder alle Fußgänger bzw. Zombies (UK) oder Roboter (D) plattmachen. Mit einem kleinen Zeitpolster konnte man dann aber im Rahmen der großen Levels überall rumfahren, auf Berge, durch Gewässer, einen Weg auf die Dächer der Hochhäuser suchen, dann runterfahren und mit 3 Schrauben mitten in der Tankstelle landen, wo alles in die Luft fliegt - ein herrlicher Spielplatz!

Dazu gab es unzählige Extras, von praktisch über fies bis wahnsinnig. Schnellere Gegner, härtere Federn, blinde Fußgänger, veränderte Erdanziehungskraft, riesige Fußgänger usw. usw.

Gravierende Nachteile gab es auch - die KI hat dauernd geschummelt und sich durch die Gegend "gebeamt", sobald man die Gegner nicht mehr sah, weil sie sprichwörtlich zu blöd war, 50 Meter geradeaus zu fahren. Konsequenterweise hat man die Runden der Gegner auch nie gezählt, sodaß keiner je das Rennen so gewinnen konnte. Daß nie ein Gegner, den man grade nicht sieht, einen Fußgänger erwischt hat, hat der Glaubwürdigkeit schon sehr geschadet. Besonders flott lief das Spiel auch nie, die Kamera (dreht sich beim Rückwärtsfahren langsam mit) hätte auch in manchen Situationen besser sein können. Die Steuerung war auch alles andere als einfach zu beherrschen.

Nicht vergessen darf man den Soundtrack - Instrumental-Versionen von einigen Songs aus dem Fear Factory-Album "Demanufacture", besser geht's eigentlich nicht mehr.

Die deutsche Roboter-Version war natürlich gräßlich - nicht nur, weil mich diese Zensurwut und Bevormundung grundsätzlich nervt, die Geräuschkulisse (zerdrückte Getränkedosen) war einfach schrecklich.

Ja, jetzt hab ich viel mehr geschrieben, als ich eigentlich wollte, aber bei Carmageddon komme ich immer ins Schwärmen - für mich das Spiel der 90er. Gut, daß gerade (dank Kickstarter) an einem Remake gebastelt wird.

12/10 Punkten von mir.
Kommentar wurde am 19.08.2012, 10:11 von PaulBearer editiert.
Seiten: [1] 


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