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Amiga Magazin 6/95


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User-Kommentare: (15)Seiten: [1] 
19.06.2018, 12:43 JerryMouse (304 
Hier ein paar zeitgenössische Berichte zum Amiga-Kauf durch Escom:
Escom buys Commodore, Amiga rights (Reuters 24.04.1995)
Neues Leben für den Commodore (DIE ZEIT, 20/1995)
Frühlingserwachen - Amiga-Produktion vor dem Neustart (c't 12.05.1995)
Amiga-related projects announced by Escom announced between 1995 and 1996

Offensichtlich beabsichtigte Escom ursprünglich einen AGA-Amiga als PCI-Steckkarte für PC/Mac zu veröffentlichen, um Amiga-Programme laufen zu lassen (Hardware-Emulator). Das Ganze hieß "Encapsulated Amiga Environments" (EAE) und sollte die Zeit zwischen der Wiederveröffentlichung der Classic-Amiga A600, A1200 und A4000(T) und dem noch zu entwickelnden neuen Power-Amiga überbrücken. Es gab sogar ein Bild davon in einer Amiga-Zeitschrift. Sie war mit dem AGA-Chipsatz und einem 68020-Prozessor bestückt, im Prinzip ein A1200-on-a-card.

Die Idee von eines Amiga auf einer PC-Steckkarte griff später Access Innovation Ltd. wieder auf und entwickelte die "InsideOut", diesmal auf dem Niveau eines A4000 (68040- oder 68060-Prozessor) und mit einem FPGA-Chip, der den AGA-Chipsatz emulieren und teilweise verbessern sollte (AGA feature compatible but with performance enhancements). Sie hätte analog zu den Commodore-PC-Brückenkarten für den Amiga funktioniert: Festplatten- und Diskettenlaufwerke konnten an die Karte angeschlossen werden, andererseits konnte auch auf die PCI-Karten des Host-Computers (PC) zugegriffen werden.
HiQ plante unter dem Namen "Alpha Project" auf der Basis der InsideOut-Karte ein Next-Generation-Videotoaster-System auf Basis des DEC Alpha-Prozessors.
InsideOut (Big Book of Amiga Hardware - InsideOut)
HiQ "Alpha Project" White Paper (08.01.1998 )

Die Karte wurde dann doch nicht veröffentlicht, aber der FPGA-Chip für die AGA-Chip-Emulation wurde von Access Innovation Ltd. auch für ihre Amiga-Clone-Systeme Access und BoXer verwendet.
Die Access war ein A1200-Clone (68EC020- oder 68EC030-Prozessor), der inklusive einer 3.5"-Floppy in einem 5.25"-Laufwerksgehäuse Platz hatte.
Die BoXer war ein A4000-Clone (68040- oder 68060-Prozessor, ZorroIII/ISA-Steckplätze (später: PCI-Steckplätze), Videoslot, optional PowerPC-Prozessorkarte) in Form eines ATX-Motherboards.
Ein paar Prototypen sollen den Weg in die freie Wildbahn geschafft haben.
Big Book of Amiga Hardware - Access
Big Book of Amiga Hardware - BoXer
Amiga History Guide - BoXer
Amiga History Guide - BoXer 2
Access - Corporate Multimedia Delivery Platform
BoXer - The first all-new high performance Amiga based motherboard

Es war eine Weiterentwicklung der AGA-Chip-Emulation über den FPGA-Chip unter dem Namen AA+ (nicht zu verwechseln mit Commodores AA+-Chipsatz!) mit verbesserten Funktionen angedacht
AA+ Chip Set (25.06.1998 )
Commodore AA+ Chipset
Kommentar wurde am 19.06.2018, 12:46 von JerryMouse editiert.
20.01.2015, 12:20 JerryMouse (304 
Hier die Sicht von Dave Haynie zu der Amiga-Entwicklung nach dem Kauf durch ESCOM:

"Hazydave Mar 23, 2011

The original Commodore assets were sold to ESCOM in Germany. At the time (1995), they were the second largest PC vendor in Germany, and pretty big all over Europe. The launched a division called Amiga Technologies, they didn't rename the whole company. And in fact, Andy Finkel and I consulted with Amiga Technologies in late 1995/early 1996, with the intent on launching a new A500-class Amiga, based on the PowerPC chips. We were in talks with both Motorola and IBM on the best performance we could get for a ~$500 computer. Andy's team was looking to build a portable version of AmigaOS, with a HAL (Hardware Abstraction Layer) and other modern goodness... the old 68K stuff being supported via emulation. We even had some somewhat interesting graphics as a possibility, using some stuff Motorola was developing. I had actually designed a totally custom architecture (not the whole chipset, but the overall architecture), but we were up against deadlines, and the fact that neither IBM nor Motorola had PPCs as core designs just yet (they did, later on). Sadly, ESCOM basically screwed themselves, and it really wasn't anything to do with the Amiga acquisition, which was pretty small potatoes for them. They had bought chains of retail stores, and had guessed wrong about PC product demands for the 1995 Christmas season. This left them in bad enough shape that they were called into bankruptcy in the Spring or Summer of 1996... they started dismantling Amiga Technologies long before then. They did put the A1200 and A4000T back into production. The Walker was a really a stop-gap system, something they started before Andy and I came on to the project. At the ESCOM bankruptcy, Gateway 2000 did buy the Amiga assets, including patents and AmigaOS, the Commodore name and other stuff went off in a different direction, landing ultimately at the new Commodore, the guys who have managed to put a whole PC inside a classic C64 case (I think it's kind of cool... give the guys credit for doing what they can). Gateway really just wanted the patents. They launched a brief project to develop their own Amiga, using Linux and/or QNX (I tried very hard to move them away from Linux, which, in 1996 was no platform for a multimedia system, but suggested QNX would be a good fit -- I had no official involvement in any of those projects), but dropped it. Sometime later, the Bill McEwan Amiga company licensed AmigaOS from Gateway, and hired Hyperion Entertainment (a video game company) to port it to the PowerPC. A move I also strongly tried to convince them was a bad idea... after Apple stopped MacOS licensing, it was clear to me the PowerPC was doomed as a desktop CPU. I'm not sure the situation between Gateway, Amiga, and Hyperion was ever made all that clear in public. Given that there's virtually no hardware available to run the PowerPC version, and certainly nothing even remotely competitive (I did suggest a PS3 port was their best bet, at least back when PS3s could easily load an alternate OS)."

Quelle: http://www.techrepublic.com/pictures/commodore-amiga-2000-teardown/21/
06.12.2013, 02:53 Gast (24 
Neben Escom gab es noch ein Angebot von Dell. Soweit ich mich erinnere stand auch ein Management buyout seitens Commodore UK im Raum, eine Idee die aber wegen fehlender finanzieller Mittel als bald scheiterte.
Kommentar wurde am 06.12.2013, 02:55 von Gast editiert.
28.07.2013, 22:29 docster (3266 
Wo ich die Schlagzeile gerade so lese...

...gab es seinerzeit zum Escom Deal eigentlich noch wirtschaftlich lukrative wie gleichermaßen realistische Alternativen?
09.07.2011, 13:36 Atari7800 (2342 
Gab es eigentlich vom Walker wirklich mehr als dieses häßliche Protogehäuse???
17.01.2010, 15:25 Teddy9569 (1548 
@ bronstein

Immerhin hatten sie versucht, den Amiga weiter zu entwickeln. Das Surferpaket und der Walker waren immerhin Versuche, etwas zu reißen. Dass das ganze etwas dilettantisch geriet, steht auf einem anderen Blatt. Aber damit standen sie immerhin in der Tradition von Commodore. Ich wette, manche ehemalige Commodore-Manager wissen bis heute nicht, dass sie Computer verkauften. Spätere Rechteinhaber hatten außer Kulis, Mousepads und Kaffeetassen mit Amiga-Logos nichts zu bieten.
16.01.2010, 19:05 bronstein (1654 
"Deutschlands große Spielezeitschrift", yep!

Am allerbesten war aber der Tausch, denn so ähnlich stand das doch vorher auf der PowerPlay!
16.01.2010, 18:55 einoeL (765 
Toll fand ich auch immer "Deutschlands große Spielezeitschrift".
Das stand, glaube ich, auf der ASM, nachdem sie die Krone an die PowerPlay abgeben mussten.
16.01.2010, 18:38 asc (2208 
einoeL schrieb am 16.01.2010, 18:12:
Traurig auch der Aufdruck: "Die Nr.1 - das meistgelesene Amiga Magazin".


Aber die Aussage an sich konnte ja noch stimmen

Es fühlen sich sowieso immer alle sehr schnell als einer der Größten, Tollsten, Besten,... zumeist ohne nennenswerte oder nachvollziehbarer Grundlage...
16.01.2010, 18:15 bronstein (1654 
Walter Kräer bringt ein ähnliches Bsp. im Klassiker "So lügt man mit Statistik", nur zitiert er die Werbung des größten Vogelparks im Bezirk Irgendwo.
16.01.2010, 18:12 einoeL (765 
Traurig auch der Aufdruck: "Die Nr.1 - das meistgelesene Amiga Magazin".

Wenn man bedenkt, wie die Auflagen der Amiga Mags zusammenbrachen...
16.01.2010, 18:06 bronstein (1654 
Das stimmt schon, aber zufällig wohnte ich um die Ecke eines Escom-Ladens, und der verhielt sich zur Glitzer-Welt neuer Computer wie ein Zeltfest zur Oscar-Verleihung. Es war also nicht mehr glaubwürdig.
16.01.2010, 18:00 jan.hondafn2 [Mod Wunschzettel / Tests] (2006 
Ist doch logisch, dass sie das so und nicht anders wollten!!!
Wenn Du der Chefredakteur gewesen wärst hättest Du sicherlich auch nicht aufs Titelblatt geschrieben:
"Zwar kauft Escom Amiga, ist aber eh alles fürn Popo, Freundin eh bald tot, Heft braucht ihr somit nicht weiter kaufen!
16.01.2010, 17:16 bronstein (1654 
Die Escom-Aktion wollte man uns damals (auch im Joker) doch tatsächlich als Hoffnungsschimmer einreden...
25.03.2009, 08:45 Wurstdakopp (1294 
Das Bittere vom bitterem Ende!
Seiten: [1] 


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