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Cruise for a Corpse
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Bisher 20 Stimmen bei einer Gesamtwertung von 7.26

Entwickler: Delphine Software   Publisher: U.S. Gold      
Ausgabe Test/Vorschau (4) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
Amiga Joker 10/91
Testbericht
86%
80%
90%
Amiga
5 Disketten
1391Joachim Nettelbeck
ASM 11/91
Testbericht
10/12
0/12
9/12
Amiga
5 Disketten
1116Michael Anton
Power Play 11/91
Testbericht
72%
55%
63%
Amiga
5 Disketten
1207Heinrich Lenhardt
Power Play 9/92
Testbericht
72%
49%
64%
PC
5 Disketten
105Knut Gollert
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Kategorie: Intro, PC
Kategorie: Atari ST, Intro
User-Kommentare: (35)Seiten: [1] 2 3   »
04.11.2016, 21:49 Gunnar (1514 
Hahaha, da haben ja sowohl ASM als auch der Joker beide den Schenkelklopf-trächtigen Gag vom Gärtner als Mörder in ihren Testberichten verbraten - samt der rasiermesserscharfen Schlussfolgerung, ein solcher könne es in diesem Adventure nicht gewesen sein, schließlich sei ja keiner an Bord gewesen. Fragt sich nur, ob Michael Anton (ASM 11/91) diesen schon a priori höchst abgegriffenen Gag direkt bei Joe Nettelbeck (AJ 10/91) abgeschrieben hat, oder ob das eine konvergente Entwicklung war.

Ach ja, und hieß der Inspektor mit Nachname eigentlich "Dusentier", wie das alle Testberichte schreiben, oder "Dussentier", wie die Werbung angibt?
Kommentar wurde am 05.11.2016, 13:56 von Gunnar editiert.
20.09.2014, 13:45 Bren McGuire (4805 
Obwohl ich die Bewertung der Power Play nach wie vor nicht so recht nachvollziehen kann, muss ich dem Magazin zugutehalten, dass der Test in Bezug auf Umfang sowie Informationsgehalt seinem Gegenstück in der ASM weit überlegen ist. Hier bekommt man nämlich fast schon den Eindruck, dass es sich lediglich um ein Preview handeln würde; insbesondere das dort abgebildete Bildschirmfoto unterstreicht diese Vermutung, geriet der gute Inspektor in der finalen Verkaufsfassung optisch doch nicht gar so eindrucksvoll. Witzigerweise ist "Cruise for a Corpse" auch nicht im Inhaltsverzeichnis dieser Ausgabe mit aufgeführt. Allem Anschein nach, scheint das Spiel erst kurz vor Redaktionsschluss in der ASM eingetrudelt zu sein und wurde "noch eben schnell mit 'reingenommen." Michael Anton geht zu keinem Zeitpunkt näher auf das Programm an sich ein, was bei einem Test, welcher gerade mal eine halbe Seite umfasst, nicht wirklich verwundert...

Die Wertung wiederum geht im Großen und Ganzen in Ordnung: Während die Power Play einmal mehr ein tolles Spiel mit einem "Geht so" abspeist, ist die Bewertung des Amiga Jokers meiner Meinung nach etwas zu großzügig ausgefallen. Die meisten Lokalitäten des Schiffs hat man bereits nach einer recht kurzen Spieldauer gesehen, was zur Folge hat, dass das Krimi-Adventure so einige Längen aufweist. Einen nicht unerheblichen Teil des Spiels verbringt man damit, ständig alle Räume nochmals abzuklappern, immer auf der Suche nach dem (klitzekleinen) Gegenstand/Hinweis, der einem bis dato entgangen ist. So gesehen kann ich mit dem von der ASM vergebenen "Prima" ganz gut leben. Im Hinblick auf die (damals) wirklich hervorragende Präsentation hätte ein "Hitstern" aber ruhig drin sein können - ist aber wohl Ansichtssache...
08.08.2012, 15:53 Pat (3121 
Dass ich das Interface gelungen fand, habe ich ja schon erwähnt, dass ich die Handlung und den Fall toll fand ebenfalls.

Ich habe das Spiels damals zuerst auf dem Amiga gespielt und - zugegeben, ich hatte zu jener Zeit bereits ein Zweitlaufwerk - ich fand die Laderei nun nicht sooo schlimm.
Aber, ja, ich habe das Spiel umso mehr genossen, als ich es später auf dem PC von Festplatte gespielt habe.

Das "Pixel-Hunting" habe ich nie als schlimm empfunden. Ich fand, das die Gegenstände immer recht klar gekennzeichnet waren. So zum Beispiel ganz am Anfang das erwähnte Papier neben dem Aschenbecher. Ein Stück weit gehört für mich bei einem Detektiv-Adventure dazu, dass man auch Kleinigkeiten untersucht (Was ist das Weisse da?), darum passt es für mich. Ausserdem empfand ich die Hintergründe nicht als zu verspielt, so dass meiner Meinung nach auch kleine Details nicht im Hintergrundbild verschwanden.

Das wieder und wieder Gespräche führen mit anderen Personen, wann immer die Zeit voran ging (und die ging nur voran, wenn man alles erledigt hatte - man kann also nichts verpassen), ist durchaus sinnvoll, wenn man bedenkt, dass man ja oft sowieso neue Anhaltspunkte gefunden hat, über die man mit entsprecheneden Personen reden konnte.

Zuguterletzt will ich noch sagen, dass das Spiel einen gewissen FLair hat, der schwer zu beschreiben ist aber, wenn man sich drauf einlässt, wirklich viel Spass macht. Agatha Christie hätte ihre Freude mit dem Spiel.
08.08.2012, 10:15 TheMessenger (1647 
@Sarah:
Sorry, aber da muss ich doch noch mal dagegen halten, denn Du schreibst zum einen, dass "Cruise for a Corpse" speziell wäre, was suggeriert, dass es nur für eine bestimmte Zielgruppe interessant sein dürfte. Da stimme ich durchaus zu! Dann sprichst Du aber von einem durchschnittlichen Programm "dieser Machart" und ziehst den Vergleich zu den massenhaften Krimi-Adventures, von denen viele wirklich unterirdisch schlecht waren und sich meist nur auf einen großen Namen verlassen haben.

Mal ganz davon abgesehen, dass ich subjektiv mit dem Durchschnittsprädikat nicht konform gehen kann, hakt es doch da ein bisschen in Deiner Argumentation. Wenn es ein Nischenprodukt ist, dann mag es sein, dass es Dich nicht interessiert und Dir daher auch nicht gefällt. Wie die Wertungen hier aber belegen, sind relativ viele der Ansicht, dass Delphine die Nische sehr gut hinbekommen haben, was natürlich auch voraussetzt, dass ihnen das Thema an sich zusagt.

Die PP-Argumentation geht aber aus meiner Sicht an objektiven Gesichtspunkten vorbei, indem sie Sachen beschreibt, die entweder nicht so wirklich ins Gewicht fielen (Absuche nach Kleinitems war weitaus weniger schlimm als noch zuvor) oder fast notwendig für die technisch überzeugende Umsetzung des Spiels waren (Diskettenwechsel). Das ist aus meiner Sicht eine Art Alibi-Argumentation, weil einem eben sonst nichts einfällt...
03.08.2012, 22:48 SarahKreuz (7984 
Durchschnittliche Adventures dieser Machart finden heutzutage ihre Renaissance in den ganzen "Sherlock Holmes" und "Agatha Christie"-Adventures auf dem PC. Die verkaufen sich mehr schlecht als Recht und landen meistens schon nach eineinhalb Jahren auf irgendeiner Cover-DVD eines der Computermagazine. Für Krimi-Fans mit Hang zur Detailarbeit ist das sicher super. Alle anderen müssen da zwischendurch auch mal kräftig einen Gähner ablassen (besonders dann, wenn man weiß, dass man`s auch spannender, lustiger oder besser erzählt haben kann)

Ich spiele mal eiserne Prophetin: auch in zehn Jahren wird die Gesamtwertung hier auf dieser Seite nur durchwachsen sein. Cruise for a Corpse ist dann doch...sehr speziell. Die PP-Wertung da ogben würde ich jedenfalls so unterstreichen (aus voller subjektiver Sicht `türlich )
03.08.2012, 11:30 docster (3226 
Was mir übrigens jetzt erst aufgefallen ist, ist der dämliche, weil völlig falsche Untertitel links unten im PP Test.


Das zeugt ja schon geradezu von Desinteresse, mindestens aber Lieblosigkeit seitens der Power Play.

Im Rahmen eines Retro - Abends spielte ich kürzlich noch einmal "Cruise for a Corpse", bewehrt mit einer Festplatte.

Das Spielerlebnis stellt um ein vielfaches besser dar, damals trübte sich der Spaß trotz mehrerer Laufwerke enorm ein.

In der Kabine zwei Schritte getan - Disketten wechseln - Kabine verlassen - Dieketten wechseln - an der Reling entlanggehen - Disketten wechseln - nächste Kabinentür öffnen - Disketten wechseln...

Nichtsdestoweniger hast Du vollkommen recht, obwohl für mich seinerzeit eine Harddisk unerschwinglich blieb, war die Kritik an wachsenden Diskettenzahlen kaum nachvollziehbar.

Mitunter war es doch eher erstaunlich, welch hochklassige Titel man auf ein begrenztes Medium wie der Diskette unterbringen konnte ( läßt sich gleichermaßen von der Kassette behaupten ).

Wenn schon Karten Erwähnung finden: die beigelegte Schiffskarte gefiel mir als Goodie wirklich gut.
Kommentar wurde am 24.01.2015, 03:19 von docster editiert.
03.08.2012, 10:21 TheMessenger (1647 
docster schrieb am 02.08.2012, 23:37:
Hingegen kann man erwähnte Diskettenwechselei in der Tat als größten Störfaktor ausmachen, ohne verfügbare Festplatte führt der zähe Spielfluß geradezu in regelrechte Unspielbarkeit.


Das mag sein, aber ehrlich gesagt war das nunmal in der damaligen Zeit die Vorboten des Übergangs von Disketten auf CD. Die Spieler wollten immer mehr Inhalt und schönere Grafik, haben sich dann aber beschwert, wenn sie zum Disc-Jockey mutierten, was sich zwangsläufig einstellen musste. Klar störte das oftmals den Spielfluß, war aber mit den herkömmlichen Disketten kaum anders zu bewerkstelligen, schon gar nicht auf dem Amiga, der ja erst sehr spät - oder auch zu spät - seine bezahlbare Festplatte bekam.

Was mir übrigens jetzt erst aufgefallen ist, ist der dämliche, weil völlig falsche Untertitel links unten im PP Test. Das ist sicherlich keine Karte, wie man auch an der Texteinblendung erkennen sollte.
Kommentar wurde am 03.08.2012, 10:46 von TheMessenger editiert.
02.08.2012, 23:37 docster (3226 
Da stimme ich dir zu, meinem Ärger über das Urteil der Power Play mußte ja auch bereits Luft gemacht werden.

Es bieten sich sehr viele Erkundungsmöglichkeiten, was wäre denn damals bei einer größeren Auswahl von Verben die Folge gewesen: "Das geht nicht", "Das verstehe ich nicht" und ähnliches hätte man zu lesen bekommen, was unweigerlich ebenfalls der Kritik zum Opfer hätte fallen müssen.

Bemängelung "krümeligen Absuchens" ist bei "Future Wars" durchaus statthaft, "Cruise for a Corpse" läßt dieses Manko nach meinem Dafürhalten keinesfalls ausarten.

Benutzerführung und Spieldesign sind dem Gros der Sierra Adventures meilenweit voraus, in Hinblick auf die Performance erübrigt sich jedweder Kommentar.

Hingegen kann man erwähnte Diskettenwechselei in der Tat als größten Störfaktor ausmachen, ohne verfügbare Festplatte führt der zähe Spielfluß geradezu in regelrechte Unspielbarkeit.
02.08.2012, 14:09 TheMessenger (1647 
Die PP-Wertung veranlasst mich wieder, meinen Kopf heftig zu schütteln. "Cruise for a Corpse" hat mir allein dadurch gefallen, dass es eine klassische Mordgeschichte im Stile der alten Krimis war. Und die Umsetzung ist den Delphine-Jungs einfach hervorragend gelungen. Auch das Schiff als einziger Schauplatz wurde überzeugend und schön in Szene gesetzt und fiel angenehm umfangreich aus.

"Operation Stealth" bleibt zwar mein Delphine-Favorit, aber "Cruise" kommt gleich danach!
24.02.2012, 16:13 Pat (3121 
Also ich fand, dass Cruise for a Corpse das vermutlich beste Interface alles Point&Click-Adventures hatte.

Die Handlung und der Fall an sich waren ebenfalls toll. meiner Meinung nach wirklich ein Hit!
03.10.2011, 17:54 LordRudi (722 
Schade um das versaubeutelte Spiel!
Schade um die wirklich schicke Grafik und tolle Story, die leider für ein mittelmäßiges Adventure verschenkt wurde.
24.03.2010, 14:17 jan.hondafn2 [Mod Wunschzettel / Tests] (1989 
@docster:
Das ist einer von vielen versaubeutelten Amiga Testberichten seitens der PP. Einfach nicht darüber aufregen, bringt nur graue Haare.
Schau Dir mal lieber die Super Cars-Reviews an. Das treibt Dir sicherlich erst so richtig die Tränen in die Augen!
24.03.2010, 13:25 docster (3226 
Tja, wieder einmal die Power Play - wenn einem ein Spiel schon nicht gefällt, muß man es dann auf Krampf noch schlechter machen?

Der Sound ist schon unterbewertet, aber 72% für die Grafik kann man ja wohl nur als üblen Scherz interpretieren...
Kommentar wurde am 20.10.2011, 13:31 von docster editiert.
30.01.2010, 22:27 phlowmaster (561 
Ich finde dieses sogenannte"krümelige absuchen"nicht schlimm.Wäre schlecht wenn man jeden Gegenstand auf den ersten Blick entdecken würde.Das würde es schnell zu simpel werden lassen.
Wie mein Vorredner schon sagte,war und ist das zum teil nach wie vor in Adventures gang und gebe,und das ist auch gut so.Wenn man den bildschirm bereich mit dem Kursor sistematisch von links nach rechts,abwärts absucht wird man schnell fündig.

Mir hat Cruise for a Corpse sehr gut gefallen.Leider hatte ich nur eine englische Version,was zu einigen Unklarheiten geführt hatte.
An einer deutschen Version würde ich mich irgendwann nochmal versuchen.

Ich mag derartige "Ermittler-Adventures" sehr gern,und hab auf dem C-64 schon reichlich Murder on the Missisippi"gezockt.

Ein weiteres sehr gutes Click & Ponit Adventure in dieser Art ist "the Abbey"
Wo ich leider nach wie vor festhänge.
30.01.2010, 15:54 Bren McGuire (4805 
IEngineer schrieb am 29.01.2010, 09:21:
"Extrem krümeliges Absuchen nach Grafikdetails mit dem Cursor" Besser kann man das Hauptproblem dieses Spiels nicht beschreiben. Die Aufgabe in diesem Spiel lautet: Wo auf dem Schiff ist der 2x2Pixel-Block der sich vom 320x200-Hintergrund optisch kaum unterscheidet und das nächste Indiz enthält.

Naja, mit diesem Problem hatte aber auch so manch anders Point and Click-Adventure zu kämpfen, welches zu dieser Zeit erschienen ist - Delphine Softwares hauseigenes 'Future Wars - Time Travellers' wäre hierfür wohl ein sehr gutes Beispiel! Vor allem konnte man hier, sollte man einen wichtigen, Stecknadel-großen Gegenstand übersehen haben, in frustrierende Sackgassen geraten! Da 'Cruise for a Corpse' durch das 'Zeitfeature' ja quasi in verschiedene Kapitel aufgeteilt war - also sozusagen modular - blieben solch ärgerliche Momente hier aus...

Und selbst solche Perlen wie Lucas Arts' 'Indiana Jones and the Fate of Atlantis' hatten hier und da Probleme bzgl. der Größe der zu findenden Items - nach den winzigen Pfeilspitzen aus der 'Shawnut'-Sammlung (richtig geschrieben?) habe ich jedenfalls eine halbe Ewigkeit gesucht...
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