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Power Play SH 4/92




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User-Kommentare: (209)Seiten: [1] 2 3 4 5   »
16.02.2016, 20:05 SarahKreuz (7043 
Haben wir hier mittlerweile alle Testberichte aus der deutschen Presselandschaft durch - oder gibt's da noch irgendwas, was man in der Wunschzettel-Rubrik erbitten könnte?

Edit: mal eben nachgeschaut. Die Amiga Games war zu spät dran. Dort wird's kein Review geben.
Kommentar wurde am 16.02.2016, 20:08 von SarahKreuz editiert.
08.01.2016, 17:47 SarahKreuz (7043 
Pat schrieb am 07.01.2016, 21:34:
Ausserdem wird je nach Dungeon die Farbpalette leicht angepasst, so dass verschiedene Dungeons eine leicht andere Farbe haben, selbst wenn sie das gleiche Tileset verwenden. Macht das Ganze abwechslungsreicher.


Stimmt, ist mir auch positiv aufgefallen. Mit den kleinsten Mitteln kommt man auch zum Ziel.
07.01.2016, 21:34 Pat (2135 
Letzten August habe ich damit angefangen und gerade eben die wirklich nett gemachte Endsequenz bewundert.

Ich habe insgesamt - um auch mal dryms Frage zu beantworten - etwa 20 Stunden gebraucht.
Ich denke, mit Lösung würde man es in 12 Stunden schaffen. Ich wusste ziemlich oft nicht so recht, wohin ich jetzt gehen soll und habe dann einfach zusätzliche Orte, die auf der mitgelieferten Karte verzeichnet sind, abgeklappert, bis ich wieder wusste, wo ich denn weitermachen könnte.

Eigentlich gefällt mir das Spiel wirklich gut. Obwohl die Qualität schon arg schwankt. Manche Passagen sind echt liebevoll designet, während andere Passagen sich wie Lückenfüller anfühlen.
Das ist schade, denn das Spiel ist doch lang genug, ohne noch mit leeren Labyrinthen gefüllt werden zu müssen.

Die Grafik schwankt ebenfalls. Klar, sie ist arg simpel aber teilweise wirklich ganz nett. Vor allem ist sie fast nur während des Kampfes ein bisschen animiert (da aber wirklich sehr nett, wenn auch kurz).
In den Zwischenbildchen zeigt sie schon so ein bisschen die Qualität, die man später von Thalion gewohnt ist.

Die Musik ist stellenweise auch wirklich gut gelungen, einige Themen sind allerdings eher durchschnittlich.

Das größte Problem ist die Bedienung. Dazu gehört zunächst einmal das viel zu kleine Inventar und die mühsamen Klickorgien, um Gegenstände zu verteilen.
Ganz schlimm empfand ich die Klickorgien im Kampfbildschirm. Kämpfe werden so viel mühsamer, als sie es eigentlich wären.
Das hat wohl Thalion auch gedacht und praktisch alle meine Kritikpunkte in Ambermoon ausgemerzt.

Apropos Kämpfe: Da hat es meiner Meinung nach zu viele. Gerade gegen Ende sind es meist sehr nervige Kämpfe, die sich viel zu lange hinziehen.
Ich könnte mir vorstellen, dass ich gut ein Drittel der Spielzeit im Kampfbildschirm verbracht habe.

Aber genug gemotzt. Insgesamt überwiegen die positiven Aspekte des Spieles bei weitem. Auch wenn das Spiel zum Teil in Arbeit ausartet, so hat es doch eine gewisse Atmosphäre, die einem einfach in seinen Bann zieht. Es ist größtenteils liebevoll gemacht und nett erzählt.
Ich finde, es wurde zum Teil etwas überbewertet. Aber es ist mit Sicherheit im hohen 70er-Bereich anzusiedeln.

Ich habe die Amiga-Version gespielt, die meiner Meinung nach die beste Musik hat. Ausserdem wird je nach Dungeon die Farbpalette leicht angepasst, so dass verschiedene Dungeons eine leicht andere Farbe haben, selbst wenn sie das gleiche Tileset verwenden. Macht das Ganze abwechslungsreicher.
02.09.2015, 10:30 drym (3276 
Dann sollte er das doch einfach mal machen...?
02.09.2015, 09:31 Jochen (197 
drym schrieb am 01.09.2015, 23:15:
Was passiert eigentlich, wenn sich nicht klären lässt, wo irgendwelche Rechte versandet sind und niemand darauf Anspruch erhebt?


Wenn niemand darauf Anspruch erhebt, müssen die Amberworld-Macher auch keine Angst vor dem Knast haben.

Mal ernsthaft: Erst wenn jemand Amberstar und Ambermoon als Marken beim DPMA eintragen lässt, weiß man mehr. Bei der Eintragung gibt es eine Frist, innerhalb der kann Einspruch gegen die Eintragung eingelegt werden. Wenn sich keiner meldet, dann könnte Erik Simon ein Kickstarter-Projekt für Teil 3 starten...
Kommentar wurde am 02.09.2015, 09:33 von Jochen editiert.
02.09.2015, 09:17 Jochen (197 
Sir_Brennus schrieb am 01.09.2015, 21:24:
Ich bin mit dem Geschäftsführer von Schmidt Automaten in EMail-Kontakt. Er persönlich hat durch Fragen bisher nichts in Erfahrung bringen können, hat mir allerdings versichert, dass er noch tiefer bohren wird.


Ich habe Dir per PN mal die Daten zugesendet, die ich zu Schmidt/Thalion noch hatte.
01.09.2015, 23:15 drym (3276 
Und: sehr cool, dass Du Deine Connections hier auszunutzen versuchst. Wirklich gute Sache...wer weiß, ob da sonst überhaupt noch mal was passiert wäre.

Was passiert eigentlich, wenn sich nicht klären lässt, wo irgendwelche Rechte versandet sind und niemand darauf Anspruch erhebt?
01.09.2015, 23:13 drym (3276 
Das sind für sich alles gute Gründe, zusammengenommen eines der größten Rätsel der deutschen Computerspiel-Historie. Das muss geklärt und in Ordnung gebracht werden
01.09.2015, 21:24 Sir_Brennus (170 
Hier mal eine Wasserstandsmeldung:

Ich bin mit dem Geschäftsführer von Schmidt Automaten in EMail-Kontakt. Er persönlich hat durch Fragen bisher nichts in Erfahrung bringen können, hat mir allerdings versichert, dass er noch tiefer bohren wird.

Er wollte wissen, wozu ich diese Info brauche. Ich habe ihm Folgendes geantwortet:

1. Historische Gründe
2. Die unsicherere Rechtsposition von non-commercial Inititativen wie z. B. dem Amberworlds MMORPG
3. Ein Ansporn für eine Lizensierung der Rechte zwecks Fortsetzung, z. B. durch Erik Simon über Kickstarter
4. die Möglichkeit digitaler Zugänglichmachung durch ein Portal wie GOG.

Hättet ihr noch einen Grund?
01.09.2015, 15:23 Jochen (197 
Macht jemand beim Amberworld-Fanprojekt mit und hat sich dort angemeldet? Unter einem MMORPG im Amberstyle, dessen Inhalt über einen Webeditor von den Spielern selber erstellt wird, kann ich mir nur schwer etwas vorstellen.

Wie ist dieses Amberworld denn so? Schon spielbar, oder noch in der Beta?
26.08.2015, 22:25 Mithran (134 
Danke für den PlayTime-Test
26.08.2015, 22:19 Pat (2135 
Ha ha! Na, so schlimm ist es nicht, Sarah!

Die von dir beschriebenen Probleme habe ich zum Glück nicht. Ist meine ganz persönliche Superkraft: Ich kann verschiedene Spiele immer auseinander halten, weiß immer, wo ich bin und wer vorkommt. Ich kann dir auch meist alle Namen beinahe jeder Nebenfigur aufzählen.

Schön wäre das, wenn ich diese Superkraft auf's echte Leben übertragen könnte. Aber da habe ich extrem Mühe, Menschen auseinander zu halten oder mir ihre Namen zu merken. Auf ein "Kennst du mich noch?" muss ich leider meist mit einer Lüge antworten, da mir das peinlich ist.

Mühe habe ich manchmal, wenn es sich um eine einzelne Spieleserie handelt, die die gleichen Charaktere und die gleiche Welt hat. Da kann ich dann durchaus mal die Chronologie durcheinander bringen (zum Beispiel sprach ich vor ein paar Tagen mit einem Freund über verschiedene Hitman-Missionen, da bringe ich durchaus durcheinander, in welchem Spiel nun welche Mission war).

Außerdem springe ich ja nicht im Minutentakt hin und her. Meist spiele ich ein paar Tage ein Spiel, dann ein paar Tage ein anderes. Ich mag nun einmal Abwechslung.
Und ich bin nicht jemand, der stundenlang am gleichen Problem rumknobelt. Ich wechsle dann für den Moment das Spiel und versuche es dann später wieder.

Plus, ich mache mir für den Notfall ja auch immer Notizen.


Und drym: Das mit der "stummen" Party hat mich bei Amberstar auch nur darum gestört, weil sie eben eigentlich ganz nett immer eingeführt werden. Wäre halt nett gewesen.

Und das mit dem nicht wissen, wohin man soll, hat Ambermoon dann ganz nett gelöst. Dort kriegt man meist irgendwelche Nebenquests, die einem an einen neuen Ort führen, wo man dann fast automatisch wieder einen Hinweis findet, wie es weitergehen soll.

Bei Amberstar muss man hin und wieder wirklich einfach auf's Geratewohl einfach eine neuen Ort besuchen.
26.08.2015, 21:37 SarahKreuz (7043 
Pat schrieb am 26.08.2015, 09:20:
Lustigerweise bin ich mitten bei einem Durchspielvorgang, den ich vor ein paar Monaten gestartet habe. Sobald ich wieder einmal durch wäre, hätte ich dann auch hier was geschrieben.

Ich spiele die Amiga-Version und habe mittlerweile 9 Bernsteinstücke.

Ich mag das Spiel sehr. Die Grafik ist eigentlich ganz hübsch, wenn auch arg simpel. Ich kann die schlechten Bewertungen insofern aber schon verstehen, da 1992 halt jede Menge anderer Rollenspiele erschienen, die technisch halt einfach beeindruckender waren.
3D Dungeons machten Clouds of Xeen oder Schicksalsklinge einfach besser (und Ultima Underworld war entweder auch schon da oder zumindest in der finalen Phase vor Release).
2D-Vogelperspektive machten Challenge of teh Five Realms, Prophecy of the Shadow (aber das kennt niemand) und natürlich Ultima VI ebenfalls viel besser - und, ich glaube, Ultima VII war auch bereits in der finalen Phase.

Nichtsdestotrotz macht das Spiel (mit zumindest) viel Spaß. Auch wenn man oft nicht so recht weiß, was man als nächstes tun soll. Oder die Partymitglieder außer beim Kampf und gelegentlich weil sie eine andere Sprache können, nachdem sie sich angeschlossen haben, praktisch nichts mehr tun.


Da ist der Pat AUCH DAS hier am zocken. Wie kannst du da überhaupt noch den Überblick bewahren? (Jonathan, Amberstar, Ultima XYZ, irgendein Goldbox-Game, dass du vor kurzem beendet hast - und das sind nur diejenigen, die ich mitbekommen habe ... vielleicht haste noch 10 andere Spiele synchron am Laufen )

Ich hab's irgendwann im Lauf der letzten Jahre aufgegeben, mehrere Strategie/RPGs/Adventure-Brocken gleichzeitig zu spielen und bin zu "one game at a time" gewechselt. Hat mich nämlich ähnlich verwirrt wie dich, wenn ich täglich zwischen zwei JRPGs wechselte (und quasi nebenher noch mal Bard's Tale anging). "Wo war ich? Welche Rätsel/Kämpfe habe ich noch mal hinter mich gelassen? Wie verläuft hier die Story, wo muss ich als nächstes hin? Moment, dieses Item war doch...ach nee, das war das andere Spiel..." usw
Aber nicht nur das: es kostete IMO auch massiv Atmosphäre, sich nicht auf ein Spiel alleine einzulassen. Kein Raum zur Entfaltung für etwaige Stimmung. Man schenkt der gebotenen virtuellen Welt halt nie die volle Aufmerksamkeit, sondern teilt die eh geringe Freizeit dann auch noch mit den unterschiedlichsten Epen. Am Ende hab ich oftmals eine voll unbefriedigende Spielerfahrung gehabt. Obwohl das Spiel vielleicht gar nix dafür kann. Gerade bei Rollenspielen hab ich mir somit einige RPGs auf dem DS versaut, die ich aber noch mal nachholen möchte.

Aber ich plapper mal wieder zuviel. Und es ist auch nur meine Sicht der (Spiele-)Dinge.
Spiel mal wieder Jonathan und schreib was dazu!

@drym Auf WinUAE - vor etlichen Jahren mal - hab ich vielleicht 20, 25 Stunden dran gesessen. Aber beim allerersten mal noch wesentlich länger. Ist ja immer schwierig zu beantworten, da jeder sein eigenes Spieltempo hat. Meins ist da eher genießerisch-geruhsam. Erst recht bei Rollenspielen. Cappuccino und Zigarette und eine halbe Stunde Banditen farmen müssen immer mit einbezogen werden.
26.08.2015, 09:47 drym (3276 
Pat schrieb am 26.08.2015, 09:20:
Nichtsdestotrotz macht das Spiel (mit zumindest) viel Spaß. Auch wenn man oft nicht so recht weiß, was man als nächstes tun soll.

Das war damals ja leider häufiger der Fall. Ich erinnere mich an Stunden sinnlosen herumirrens in Legend of Faerghail und sogar DSA1 (wobei man da eigentlich genug Hinweise bekommt...). Zu Orientierungszwecken gehört heute bei diesen Spielen die Lösung schon zur Ausrüstung, Bleistift und Papier natürlich sowieso (um sich alles merken zu können, da die Spiele noch kein Questbuch haben). Und wenns kein Automapping gibt muss man auch nicht mehr zwingend das Karopapier heranziehen, wie ich finde...
Oder die Partymitglieder außer beim Kampf und gelegentlich weil sie eine andere Sprache können, nachdem sie sich angeschlossen haben, praktisch nichts mehr tun.

Auch das war damals ja praktisch überall so. Hat aber auch sein gutes, man konzentriert sich eben mehr auf die Skills und Ausrüstung als auf die Eifersüchteleien und persönliche Hintergrundstories der ach so tiefgründigen NPCs in moderneren Spielen.
26.08.2015, 09:20 Pat (2135 
Lustigerweise bin ich mitten bei einem Durchspielvorgang, den ich vor ein paar Monaten gestartet habe. Sobald ich wieder einmal durch wäre, hätte ich dann auch hier was geschrieben.

Ich spiele die Amiga-Version und habe mittlerweile 9 Bernsteinstücke.

Ich mag das Spiel sehr. Die Grafik ist eigentlich ganz hübsch, wenn auch arg simpel. Ich kann die schlechten Bewertungen insofern aber schon verstehen, da 1992 halt jede Menge anderer Rollenspiele erschienen, die technisch halt einfach beeindruckender waren.
3D Dungeons machten Clouds of Xeen oder Schicksalsklinge einfach besser (und Ultima Underworld war entweder auch schon da oder zumindest in der finalen Phase vor Release).
2D-Vogelperspektive machten Challenge of teh Five Realms, Prophecy of the Shadow (aber das kennt niemand) und natürlich Ultima VI ebenfalls viel besser - und, ich glaube, Ultima VII war auch bereits in der finalen Phase.

Nichtsdestotrotz macht das Spiel (mit zumindest) viel Spaß. Auch wenn man oft nicht so recht weiß, was man als nächstes tun soll. Oder die Partymitglieder außer beim Kampf und gelegentlich weil sie eine andere Sprache können, nachdem sie sich angeschlossen haben, praktisch nichts mehr tun.

Die Bedienung ist schon besser als in Dragonflight aber viele von Ambermoons Verbesserung vermisse ich schon sehr. Insgesamt schon ein bisschen mühsam.

Ich finde also wirklich, dass da der Amiga Joker und die PowerPlay insgesamt ein wenig zu hoch bewertet haben. Die PC Player-Wertung ist zwar berechtigt aber meiner Meinung nach trotzdem etwas zu tief.

Mich persönlich stört im Moment am meisten, dass die späteren Dungeons meiner Meinung nach zu groß und zu leer sind. Und, wie gesagt, dass man manchmal nicht so recht weiss, wohin man als nächstes hin soll.
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