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Power Play SH 4/92




Scan von Atlan


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19.08.2014, 00:58 nudge (361 
Ich habe auch eine CD von Amberstar für den PC. Zusammen mit Siege. Aber halt aus einem Magazin. Ich meine aus der PC Games. Für das Problem gibt es hier einen Patch.
18.08.2014, 21:12 Retro-Nerd (7364 
Nur weil die späte Amiga/PC Umsetzung technisch veraltet war waren es keine schlechteren Spiele. Die angeblich "miese" Maussteuerung gerade bei der Amiga Fassung kann ich nicht bestätigen, deutlich komfortabler als die Joysticksteuerung am C64. Das die 8bit Versionen die Hardware technisch besser ausgereizt hat stimmt natürlich.

Zu den Ringen in Amberstar: Keine Ahnung, welche sollen das denn gewesen sein? Die CD Fassung kenne ich nicht. So kleine Spiele auf CD gepresst waren eh Unsinn.
Kommentar wurde am 18.08.2014, 21:15 von Retro-Nerd editiert.
18.08.2014, 21:00 Sir_Brennus (57 
Retro-Nerd schrieb am 18.08.2014, 20:25:
Quatsch. Bard's Tale III auf dem Amiga ist keine Gurke. Genauso wie die PC Version von Amberstar nicht so stark verbuggt ist, wie du meinst.


Die Amiga und PC Versionen von BT3 haben nicht nur deutlich weniger Grafik-Tiles (z. B. unterscheiden sich das zerstörte Skara Brae und die blühende Arboria Hauptstadt Ciera Brannia grafisch überhaupt nicht), schwächer gezeichnete Charakter- und Gegnerportraits, eine echt miese Maussteuerung, sondern auch deutlich weniger "Harmonic Gems". Damit lässt sich das Spiel mit Magiern erheblich schlechter spielen als z. B. die C64 Fassung.

In Amberstar auf dem PC waren die Bugs, wie die Sache mit den nicht funktionierenden Ringen, schon störend. Ich rede hier noch nicht einmal von der CD Fassung mit fehlenden Treppen und defekter Außenwelt.
Kommentar wurde am 18.08.2014, 21:04 von Sir_Brennus editiert.
18.08.2014, 20:25 Retro-Nerd (7364 
Quatsch. Bard's Tale III auf dem Amiga ist keine Gurke. Genauso wie die PC Version von Amberstar nicht so stark verbuggt ist, wie du meinst.
Kommentar wurde am 18.08.2014, 20:25 von Retro-Nerd editiert.
18.08.2014, 19:21 Sir_Brennus (57 
Es sollte jedoch nicht unerwähnt bleiben, dass die PC Version von Amberstar programmiertechnisch ein ziemliches Desaster ist - das Spiel strotzt nur so vor Bugs. Die heute kursierende, nicht lösbare Version ist allerdings nicht Thalions Fehler, sondern Computecs fehlerhafter CD-Rom Pressung zu "verdanken".

Die Präsentation des Spiels war auf dem Atari ST (Entwicklungssystem) akzeptabel - 1993 auf dem PC definitiv nicht! Wer das bestreitet verkennt die Tatsachen.

Der Menüführung ist zwar nicht katastrophal, aber so weit weg von intuitiv, dass die Designer bereits bei Albion das Amberstar/-moon System aufgaben.

Ich will Amberstar nicht abwerten - es ist eine große Leistung Karsten Köppers auf dem ST, aber eine Enttäuschung auf dem PC. Wenn man die Situation vergleichen möchte, dann biete ich den Vergleich der 8-Bit und 16-Bit Versionen von Bards Tale III (http://www.kultboy.com/testbericht-uebersicht/759/) an. Auf Apple II und C64 super - auf Amiga und PC eine Gurke.
18.08.2014, 11:05 TheMessenger (1417 
Zu Bren's Ausführungen - und vor allem zu seiner absolut zutreffenden "Abrechnung" mit dem PCP-Test von "Amberstar" - möchte ich noch was hinzufügen:

Hier einen Grafikvergleich mit "Ultima 2" anzustrengen, ist schon äußerst vermessen. Was hatten denn die PCP-Leute gegen die löblichen und bemerkenswerten Anstrengungen eines kleinen, deutschen Programmierteams, endlich ein gutes deutsches RPG-Spiel auf die Beine zu stellen?
Schon grotesk, was der Herr Werner da vor sich hin fabuliert hat!
18.08.2014, 05:37 lopez72 (3 
Hallo liebe Fan-Gemeinde. Ich habe dieses Spiel genauso wie Ambermoon schon zig mal durchgespielt und bin jedesmal begeistert, also wenn jemand nicht weiterkommt kann er ruhig mich fragen Ich habe gerade einen sehr genialen Link für alle Amberstar-Fans gefunden: http://www.mightandmagicworld.de/phpbb/ftopic24905.html
31.07.2014, 22:35 Bren McGuire (3443 
Auch wieder so ein Titel, den ich im Nachhinein gerne als Original im Regal stehen hätte. Für einen Spieler, der zuerst in den Genuss von "Ambermoon" gekommen ist, sieht "Amberstar" auf den allerersten Blick natürlich gräulich aus. Aber gerade diese Tatsache beweist auf sehr eindrucksvolle Weise, wie viel Herzblut und Elan Thalion seinerzeit in den Nachfolger steckte, denn verglichen mit dem Erstling ist "Ambermoon" der reinste Quantensprung! Kaum zu glauben, dass gerade einmal eineinhalb Jahre Entwicklungszeit zwischen Teil 1 und der Fortsetzung liegen! Ach ja, und "zwischendurch" haben die Jungs aus Gütersloh noch mal eben so den Action-Knaller "Lionheart" aufs Parkett gestellt – vor solch einer Leistung muss man echt den Hut ziehen! Beschäftigt man sich hingegen zum allerersten Mal mit "Amberstar", so mutet es – natürlich rein präsentationstechnisch – ziemlich ernüchternd an und legt zum Teil sogar PD-mäßige Züge an den Tag... man beachte beispielsweise die wirklich erbärmlichen Charakterportraits! Kein Vergleich zu den geradezu elegant wirkenden "Charakterköpfen" aus "Ambermoon". Und trotzdem spielt sich "Amberstar" fast so schön wie der zweite Teil, da die Benutzerführung ja quasi dieselbe ist und für den "Bernsteinmond" lediglich im Detail verbessert wurde (obwohl es mir schwerfällt zu glauben, dass man im Vorgänger keine Inventargegenstände in Truhen, Schränken etc. deponieren kann und stattdessen gezwungen ist, diese wegzuwerfen, oder irre ich mich da vielleicht?). Selbst die "ordinären" "Schritt-für-Schritt"-3D-Passagen bergen – rein steuerungstechnisch – einen kleinen Vorteil in sich, wie ich meine, denn im Gegensatz zu den prachtvollen Echtzeit-Arealen in "Ambermoon", bleibt man hier nirgendwo hängen. Das passierte (jedenfalls mir) in Teil 2 des Öfteren, insbesondere wenn man sich durch Türen oder enge Durchgänge zwängen bzw. an "Zick-Zack-Wänden" entlang schlendern wollte – allerdings ist dies "Erbsenzählerei" auf sehr hohem Niveau und ich könnte mir vorstellen, dass selbst ein "Ultima Underworld" mit derlei Problemchen zu kämpfen hatte. Somit kann ich die Kritik an der Bedienung des Games seitens der ASM auch nicht nachvollziehen, denn fast jedes Icon erklärte sich eigentlich ganz von selbst – und was die restlichen Symbole betrifft; wozu gibt es schließlich eine Anleitung (sagte der Raubkopierer)? Und wer sich, wie Herr Thomas (PC Player) seinerzeit, über den stetig wachsenden Wortschatz des Dialogfensters aufregt, sollte mal ein Kapitel aus der "Baphomets Fluch"-Serie gespielt haben: "Was können Sie mir über diesen Gegenstand sagen?"

Der PC-Player-Test ist aber sowieso ziemlich daneben: Vor allem das damals immerhin fast schon drei Jahre alte "Dragonflight" als Vergleich heranzuziehen, ganz augenscheinlich nur um ein Spiel zu haben, das ebenfalls vom gleichen Hersteller stammt und noch schlechter als "Amberstar" abschneidet, ist einfach nur armselig! Klar bot insbesondere der PC-Markt anno 1993 eine qualitativ äußerst hochwertige Auswahl an Rollenspielen, jedoch beziehen die im Testbericht aufgelisteten Mitbewerber ihre größte Stärke aus der Präsentation/Technik – Story und Umfang scheinen hier wohl nur die zweite Geige zu spielen. Das Thalion-Erstlingswerk in Sachen RPGs dann aber auch noch als "flau" und so gar nicht erfolgreich hinzustellen, grenzt fast schon an Diskriminierung jener deutschen Firma. Tatsächlich dürfte eher das Gegenteil der Fall gewesen sein, heimste "Dragonflight" im Jahr 1990 doch zahlreiche Trophäen seitens der (zumindest deutschsprachigen) Fachpresse ein, und selbst wenn die kritische Power Play diesem Titel das Prädikat vorenthielt, nahm sie es doch immerhin ins Sonderheft "Die 100 Besten Spiele 1990" mit auf. Außerdem tickten die Uhren anno ‘90 noch ein wenig anders, und so war es eigentlich der "Drachenflug", der der damaligen Konkurrenz davonschwamm - oder in Anbetracht des Titels, eher davonflog... auch rein präsentationstechnisch betrachtet! Sicherlich, was die Optik anbelangte war seinerzeit "Dungeon Master/Chaos Strikes Back" immer noch das Maß aller (Rollenspiel-)Dinge, allerdings hatte man es hier "lediglich" mit einem reinen "Dungeon-Crawler" zu tun. "Dragonflight" hingegen ging ja vielmehr in Richtung "Ultima", und im direkten Vergleich dazu, schnitt es von der Optik her einfach besser ab – selbst vom Umfang her übertraf es seinen texanischen RPG-Konkurrenten... rein flächentechnisch gesehen. Doch just als "Dragonflight" im Sommer 1990 erschien, veröffentlichte Lord British ebenfalls Teil 6 seines vielgerühmten Epos und "The False Prophet" wies den fliegenden Drachen in so ziemlich jeder Beziehung in seine Schranken. Zwar geriet die grafische wie technische Steigerung gegenüber "Ultima V" nicht gar so fulminant wie es der Fall bei "Ambermoon/Amberstar" war, nichtsdestotrotz dürfte es sich damals wohl um das beeindruckendste (Computer-)Rollenspiel seiner Zeit gehandelt haben. Allerdings sei bemerkt, dass "Ultima VI" nunmehr nur noch 2D-Grafiken bot, während "Dragonflight" neben seiner ausladenden Oberwelt aus der Vogelperspektive zusätzlich 3D-Dungeons sowie einen separaten Kampf-Screen bot. Jene beiden "Features" suchte man in "The False Prophet" vergebens, was zur Folge hatte, dass die Höhlen/Verliese nicht mehr ganz so atmosphärisch auf den Spieler vor dem Monitor wirkten und Auseinandersetzungen direkt an Ort und Stelle ausgetragen wurden (worunter auch der taktische Aspekt der Kämpfe ein wenig auf der Strecke blieb, wie ich finde). Ob man dies nun als Nachteil oder sogar eher als Vorteil sieht, liegt wohl im Auge des Betrachters...

Doch um (endlich mal) wieder auf "Amberstar" zurückzukommen: Es mag keine derartige Präsentationswucht wie "Ambermoon" besitzen, dennoch ist es selbst heute noch eines der besten (deutschen) Rollenspiele überhaupt (und gehört ebenfalls in die "Hall of Fame")...
Kommentar wurde am 31.07.2014, 22:48 von Bren McGuire editiert.
24.02.2013, 11:04 Retro-Nerd (7364 
Mit mies meinte ich natürlich total pixelig. Am TV gibt es RGB Scanlines, oder eben vergleichbare Monitore. Da wirkt das Bild natürlich immer schöner, wenn nur jede zweite Zeile dargestellt wird.

Ich hatte halt einen PC Multisync 15" am Amiga und die Vergleiche von PC Spielen auf ähnlichen Monitoren waren damals nicht so toll. Vielleicht lag es auch wirklich an den PC Grafikkarten, wie die das Bild ausgegeben hatten.

Grauselig fand ich immer Amiga am Fernseher.


Wenn man nur per Composite oder gar Antenne angeschlossen hatte, ja. Per RGB sieht das richtig gut aus. Sofern die Glotze nicht zu billig war.
Kommentar wurde am 24.02.2013, 11:05 von Retro-Nerd editiert.
24.02.2013, 10:58 LordRudi (644 
Retro-Nerd schrieb am 24.02.2013, 10:26:
Auf einem 19" sehen ALLE Loresspiele mies aus. Damals waren aber halt 14/15" Monitore aktuell. Und darauf sahen die Amigaspiele immer besser aus als PC Spiele in gleicher Auflösung.


Ich sage nicht, daß die Amiga-Spiele mies aussehen, sondern pixelig.
Natürlich gehört Amiga native natürlich einem RGB-Monitor.

Grauselig fand ich immer Amiga am Fernseher.
24.02.2013, 10:26 Retro-Nerd (7364 
Auf einem 19" sehen ALLE Loresspiele mies aus. Damals waren aber halt 14/15" Monitore aktuell. Und darauf sahen die Amigaspiele immer besser aus als PC Spiele in gleicher Auflösung.
Kommentar wurde am 24.02.2013, 10:27 von Retro-Nerd editiert.
24.02.2013, 09:22 LordRudi (644 
Also ich denke mal grundsätzlich, daß ein Spiel immer nur so gut aussieht, wie es das optische Wiedergabegerät rüberbrinngt!

Meine Spielkonsolen betreibe ich an einem Röhren-TV oder C=1084S.

Mein A4000 läuft an meinem guten alten iiyama-VisionMaster450 19-Zoll Röhren-Monitor. Da wirken die alten Amiga-Games auch sehr pixelig, aber ich habe mich im Laufe der Jahre dran gewöhnt.
24.02.2013, 00:26 SarahKreuz (4392 
Retro-Nerd schrieb am 23.02.2013, 22:22:
Dann bleibe ich einfach dabei. Die Amiga Grafik sah besser als, egal warum.


Ja, das empfand ich ohnehin bei fast allen Spielen der alten DOS-Ära (von Monkey Island bis hin zu "die Siedler"). Hätte ich zu jener Zeit nicht am Fernseher gespielt, hätte ich sicher anders gedacht.
23.02.2013, 22:22 Retro-Nerd (7364 
Dann bleibe ich einfach dabei. Die Amiga Grafik sah besser als, egal warum.
23.02.2013, 22:20 Pat (1183 
Ich denke, das wäre eher umgekehrt: Wenn die Lochmaske feiner ist, benötigt es mehr "Löcher", um einen Pixel zu füllen und dementsprechend sieht der Pixel voller aus als wenn es weniger Löcher braucht und der Pixel deshalb zwar nicht so scharf aber dafür runder wirkt.

Na, fest steht, dass die Grafiken genau gleich pixelig waren wie am PC und ich lediglich versucht habe, dir bei der Antwort auf deine Frage zu helfen.
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