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Colonel's Bequest, The: A Laura Bow Mystery
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Bisher 9 Stimmen bei einer Gesamtwertung von 7.78

Entwickler: Sierra   Publisher: Sierra   Genre: Adventure, 2D, Rätsel   
Ausgabe Test/Vorschau (5) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
Amiga Joker 10/90
Testbericht
76%
73%
71%
Amiga
5 Disketten
72Max Magenauer
Werner Hiersekorn
Amiga Joker SH 4/93
Testbericht
69%
69%
65%
68%
67%
67%
PC
Amiga
5 Disketten
5 Disketten
29Monika Stoschek
ASM 3/90
Testbericht
10/12
-10/12
PC
5 Disketten
468Torsten Blum
ASM 2/91
Testbericht
10/12
-9/12
Atari ST
4 Disketten
34Torsten Blum
Power Play 4/90
Testbericht
77%
49%
68%
PC
5 Disketten
1016Heinrich Lenhardt
Partnerseiten:
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Serie: Colonel's Bequest, The: A Laura Bow Mystery, Dagger of Amon Ra, The: A Laura Bow Mystery

Auszeichnungen:


Videos: 2 zufällige von 5 (alle anzeigen)
Kategorie: Intro, PC, Musik
Kategorie: Atari ST, Intro
User-Kommentare: (25)Seiten: [1] 2   »
23.07.2018, 05:14 invincible warrior (488 
Wegen der Stay Forever Folge habe ich mir auch erstmals Laura Bow 1 angeschaut - bisher hatte ich mich vor gedrückt, da es ja mit Parser und in Englisch ist.
Ich hatte mir eindeutig mehr versprochen! Denn grade beim allerersten durchspielen merkt man, dass man hier am laufenden Band alles wichtige verpasst. Dann findet man durch Zufall irgendwann mal einen Geheimgang, weil man wild herumspielt mit allem möglichen und man versteht so langsam, was man hätte machen sollen. Dann sind aber alle Gespräche schon durch, da eh die Hälfte der Leute tot ist. Da bleibt eigentlich nur der Neustart. Bis man dann das olle Monokel findet, ist das Spiel auch nur so lala, ist ja nicht so, als ob nur Monokel als Vergrößerung dienen könnten. Und das am Ende eh nur noch 2 Leute neben Laura übrig bleiben, macht das Spiel auch nicht grade sehr interessant, neu zu spielen.

Gute Prämisse, aber schlechte (bzw inzwischen total veraltete) Umsetzung. Für einen Erstspieler fehlt einfach zu viel um es gut zu finden.
11.07.2018, 13:05 Tomcat85 (96 
Von der Krimi-Atmosphäre her klar gelungen, hab es auch schon oft angespielt, aber leider nie durchgespielt. Kommt vielleicht noch. Den zweiten Teil hab ich sogar noch nie gespielt, aber alles in allem wundert es mich, dass es nur zwei Teile der Laura Bow-Reihe gab.
Kommentar wurde am 11.07.2018, 13:05 von Tomcat85 editiert.
10.07.2018, 11:16 polka (82 
Das hat auch damit zu tun, dass man (wie in allen späten SCI-Titeln), Gegenstände auch per rechtem Mausklick anschauen kann. 95% der "look"-Befehle werden somit überflüssig.


Wusste ich gar nicht, danke für den Tipp. Was ich aber wusste ist dass es bestimmte Abkürzungen für Befehle gegeben hat, wie z.B. "l" for "look".
10.07.2018, 07:49 Pat (3586 
Der Stay Forever Podcast war wieder wirklich gut! Schön auch, dass auch in "Streitgesprächen" beide immer auch sehr offen für die andere Seite sind.

Ich liebe das Spiel ja. Motiviert durch den Podcast, habe ich es auch gleich mal wieder ausgepackt und durchgespielt.
Ich finde es heutzutage sogar noch ein bisschen besser als früher.

Naja, ich habe ja schon weiter unten (mehrmals) gelobhudelt, werde jetzt also nicht nochmals loslegen.

Ich empfehle ja, das Spiel per ScummVM zu spielen. Das beseitig einige übriggebliebene Bugs (wie zum Beispiel die fliegende Statue, die im Podcast erwähnt wird, unter ScummVM kommt da das richtige Flugzeug vorbei).
Außerdem kann man die Grafik "undithern", wenn man möchte. Das tauscht schraffierte Flächen durch den passenden Farbzwischenwert aus.
Das sieht, je nach Geschmack, entweder nochmals eine ganze Ecke besser aus oder macht die Grafiken kaputt.

Der Parser, über den die PowerPlay meckert, ist eigentlich ganz okay. Ich weiss auch nicht, was die noch wollten aber es gibt eigentlich keine Stelle, wo man mit dem Parser hadern würde.

Das hat auch damit zu tun, dass man (wie in allen späten SCI-Titeln), Gegenstände auch per rechtem Mausklick anschauen kann. 95% der "look"-Befehle werden somit überflüssig.

Auch sonst nimmt das Spiel viel Tipparbeit ab. So kann man zum Beispiel Ctrl-A drücken, wenn man etwas fragen will und das Spiel schreibt selbst "ask about" hin.

Das mit dem Verpassen möchte ich noch ganz kurz relativieren:

Das Spiel geht immer im Viertelstundentakt weiter. Charaktere und Objekte ändern sich aber nur zu jeder vollen Stunde. Wenn man also nicht alle vier "Must do"s triggert, hat man alle Zeit der Welt.

Richtig gutes Spiel!
09.07.2018, 21:29 Jochen (998 
@Kultboy & crazy2001: Danke für die Tests aus ASM und Amiga Joker Sonderheft. Die ergänzen wunderbar den Colonel's Bequest Podcast von Stay Forever, den ich jetzt endlich mal bis zum Ende höre.
Kommentar wurde am 09.07.2018, 21:32 von Jochen editiert.
10.06.2018, 08:14 schrottvogel (290 
Commodus schrieb am 22.09.2010, 23:24:
Häh? Polly will nen Cracker? (...) Da hat wohl Lucasarts von Sierra geklaut!

Und Nirvana von Lucasfilm

Nö, alle haben bei einem Satiremagazin namens Bunkum Flag-Staf and Independent Echo geklaut, dass bereits 1849 erschienen ist (Quelle). Anders gesagt, in den USA ist "Polly will 'nen Cracker" ein geflügeltes Wort.
10.06.2017, 13:19 mark208 (260 
Ich halte das mit dem mehrmaligen Durchspielen schlicht unmöglich. ständig Parser an talk about x würde mich an den Rand des Wahnsinns bringen. Ich finde generell, dass viele Spiele zu dialoglastig sind. Spiele grad den zweite den Teil, da läuft das ja dann über das Notizbuch, aber ständig jedem Idioten 30 Fragen zu stellen, das raubt mir durchaus die Motivation.
21.04.2017, 23:22 Pat (3586 
Ich meine mich zu erinnern, dass Gloria, Ethel, Wilbur und Clarence jeweils an zwei verschiedenen Orten sein konnten. Ist aber auch schon wieder eine Weile her.
21.04.2017, 15:35 mark208 (260 
MIr fällt bei dem Screenhot in der Power Play auf, dass dort Gloria im Brunnen liegt. Bei mir im Spiel lag sie im Gartenpavillon. Gab es da doch ne Variante?
19.04.2017, 15:45 Pat (3586 
Na, 7 Punkte sind ja nicht schlecht. Schön, dass du dir die Zeit genommen hast.

Dass man das Spiel nicht wie ein normales Adventure spielt, macht eben auch den Großteil des Reizes aus. Deshalb war ja auch in der originalen Schachtel eine ganzes Notizbuch dabei.
Die Anleitung und dann auch der Beginn des Spieles machen es schon recht klar, dass man sich hier Notizen machen muss.

Wenn man die Zeit hat, sollte man möglichst ohne Walkthrough spielen und sich auf ein mehrmaliges Durchspielen einstellen. Macht am meisten Spaß.
Dazu gehört ebenfalls die Tatsache, dass es eben einen Parser gibt: So kann man die Leute über Dinge befragen, die man in einem anderen Spiel erfahren hat. Das ist zwar unrealistisch aber zum Teil ungemein interessant (das Spiel schaut schon, dass es nicht ausufert).

Wie man durch meine Kommentare sehen, dass ich ein recht großer Fan des Spiels bin. Das heisst nicht, dass ich es als perfekt einstufen würde. Vermutlich würde ich auch so um die 7 bis 8 Punkte geben, wenn ich Punkte geben würde.
19.04.2017, 11:50 mark208 (260 
Und vielleicht noch eine Ergänzung, die Bewertung gründet sich auch, dass ich 5 Euro bei Gog gezahlt habe, hätte ich seinerzeit die angegebenen 135 DM gezahlt, hätte ich Zeter und Mordio gechrieen
19.04.2017, 11:37 mark208 (260 
So habe mal die Osterfeiertage genutzt um mich diesem Spiel zu widmen. Ich habe 7 Punkte gegeben, weil das spiel mich durchaus fasziniert hat. Aber Englisch und Textparser sind einfach nichts für mich, oft scheiterte ich vor allem an der richten Vokabel.

Auch empfand ich den Umstand, dass die Story bei bestimmten Begegnungen weitergeht, ob man nun Sachen herausgefunden hat oder nicht, als etwas stressig. Woher soll man wissen, dass eigentlich alles egal ist und man am ende entweder Rudy anschiesst oder den Colonel oder gar nicths tut und das Spiel ist zu Ende.

Letztlich kann ein Replay nur dann mehr bringen, wenn man sich genau merkt, welche Aktionen die Zeit voranbringen und diese dann vermeidet um sich alles andere anzuschauen.

Komfortabel ist dann so eine Dialogorgie mit Textparser auch nicht. Überhaupt zeigen sich hier die typischen Sierra-schwächen. Wenn ich einmal den heweiligen Gang entdeckt habe, könnte man die Tür ruhig dann zukünftig automatisch öffnen, aber nein, jedesmal push armoire oder wahlweise Mirror oder Clock, sowas ätzt irgendwann schon.

Es mag ja keine Sackgassen geben, weil das Spiel ja immer sein Ende nimmt, aber wenn ich z.B. vergesse, die Leiche von Wilbur zu untersuchen, habe ich nicht das monokel und wenn ich einmal aus dem Bild rausbin ist die Leiche verschwunden und dann geht mir eben auch viel Spielspass verloren.

Aber trotzdem Athmospäre und wissen wie es weitergeht, haben mich zu dieser Wertung veranlasst, auch wenn ich schon immer wieder mal Komplettlösung oder den hier verlinkten Walktrough in Anspruch genommen habe.

Stelle mich das aber seinerzeit schon für den klassischen Adventurerer frustrierend vor, wenn er nicht weiterkommt und nachträglich von einem Kollegen erfährt, dass ohne Verschulden etwas nciht mitgekriegt hat und er dann mit altem Spielstand versucht, das Spiel neu anzugehen.
17.02.2017, 11:09 mark208 (260 
Oh da werde ich wirklich mal zuschlagen.
16.02.2017, 16:18 Pat (3586 
Wer dem Spiel nochmals eine Chance geben will - und ich kann das wirklich nur empfehlen -, der kann es sich ab sofort bei GOG holen.
29.05.2016, 18:33 Pat (3586 
Tja, The Colonel's Bequest - und die Laura Bow Serie im Allgemeinen - kommt hier nicht so gut weg. Und ich verstehe auch, wieso das erste Laura Bow Spiel nicht bei allen großen Anklang findet.

Zunächst ist es halt eben kein typisches Adventure und dementsprechend ist es nicht ganz fair, es wie ein typisches Adventure zu bewerten.
Das Spiel ist wie ein Krimitheaterstück aufgebaut. Es geht nicht darum, die Morde zu verhindern oder den Mörder zu entlarven - außerdem gibt es nicht den EINEN Mörder, hier bringen sich alle gegenseitig um (interessanterweise ist ausgerechnet Lauras Freundin Lillian diejenige, die am meisten Leute auf dem Kerbholz hat).
Für jede Leiche gibt es genügend Hinweise zu finden, wer denn nun für diese verantwortlich war.

Ja, das macht das Spiel ziemlich passiv. Auch, weil es nur eine handvoll echter Puzzles gibt. Der Hauptteil des Spieles ist erforschen und herausfinden - und dabei nicht selbst zu einem der Opfer werden.
Dabei kann man erstaunlich komplexe Gespräcge mit den durchaus sehr gut geschriebenen Charakteren führen, jede Menge Räume und Gegenstände entdecken und untersuchen und versteckt die Leute beobachten.

Apropos "entdecken": Misty Acres, das Anwesen von Colonel Dijon, ist recht groß. Es gibt genügend zu entdecken. Und trotzdem funktioniert das Gefühl der Klaustrophobie: Man ist mit de(m/n) Mörder(n) eingesperrt. Wirklich gut gemacht!

Anders als beim Nachfolger oder dem ähnlich gestrickten Cruise for a Corpse (bei denen die Zeit erst weitergeht, nachdem man alles erledigt hat) gibt es in jedem Zeitabschnitt drei bis fünf Aktionen, welche die Zeit weiterdrehen.
Genügend Zeit also in Ruhe alles anzusehen aber dennoch kann man beim einmaligen Durchspielen nicht alle Situationen sehen. Das macht aber nichts, da man im Grunde nicht "zur falschen Zeit am falschen Ort" sein kann. Sackgassen gibt es nicht und stecken bleiben kann man auch nicht.

Aber es hat schon seinen Grund, weshalb das Spiel mit einem Notizblock und einem Bleistift kam: Bei mir steht zum Beispiel zu jeder Uhrzeit, welche Aktionen die Zeit vorwärts laufen lassen, so dass ich mich gemütlich umsehen kann, ohne den Zeitsprung auszulösen.

Der Wiederspielwert ist enorm. Nicht weil man das Spiel anders lösen könnte, nein, sondern weil man die Chance hat, mit unterschiedlichen Charakteren unterschiedliche Gespräche zu führen, bevor diese das Zeitliche segnen. Oft findet man ganz neue Informationen heraus.

Und das ist es auch, was für mich den meisten Spaß am Spiel ausmacht. Die Geschichte ist spannend und gut geschrieben - es ist halt einfach kein Adventure im herkömmlichen Sinn.


Der zweite Teil, Dagger of Amon Ra, spielt sich dann viel mehr wie ein traditionelles Adventure - und im Gegensatz zu dem was kultboy 2005 meinte, finde ich den zweiten Teil wirklich sehr gelungen.
Kommentar wurde am 29.05.2016, 18:35 von Pat editiert.
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