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Colonel's Bequest, The: A Laura Bow Mystery
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Bisher 7 Stimmen bei einer Gesamtwertung von 7.28

Entwickler: Sierra   Publisher: Sierra   Genre: Adventure, 2D, Rätsel   
Ausgabe Test/Vorschau (2) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
ASM 3/90
Testbericht
10/12
-10/12
PC
5 Disketten
407Torsten Blum
Power Play 4/90
Testbericht
77%
49%
68%
PC
5 Disketten
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Serie: Colonel's Bequest, The: A Laura Bow Mystery, Dagger of Amon Ra, The: A Laura Bow Mystery

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Kategorie: Atari ST, Intro
Kategorie: Intro, PC
User-Kommentare: (19)Seiten: [1] 2   »
10.06.2017, 13:19 mark208 (257 
Ich halte das mit dem mehrmaligen Durchspielen schlicht unmöglich. ständig Parser an talk about x würde mich an den Rand des Wahnsinns bringen. Ich finde generell, dass viele Spiele zu dialoglastig sind. Spiele grad den zweite den Teil, da läuft das ja dann über das Notizbuch, aber ständig jedem Idioten 30 Fragen zu stellen, das raubt mir durchaus die Motivation.
21.04.2017, 23:22 Pat (3123 
Ich meine mich zu erinnern, dass Gloria, Ethel, Wilbur und Clarence jeweils an zwei verschiedenen Orten sein konnten. Ist aber auch schon wieder eine Weile her.
21.04.2017, 15:35 mark208 (257 
MIr fällt bei dem Screenhot in der Power Play auf, dass dort Gloria im Brunnen liegt. Bei mir im Spiel lag sie im Gartenpavillon. Gab es da doch ne Variante?
19.04.2017, 15:45 Pat (3123 
Na, 7 Punkte sind ja nicht schlecht. Schön, dass du dir die Zeit genommen hast.

Dass man das Spiel nicht wie ein normales Adventure spielt, macht eben auch den Großteil des Reizes aus. Deshalb war ja auch in der originalen Schachtel eine ganzes Notizbuch dabei.
Die Anleitung und dann auch der Beginn des Spieles machen es schon recht klar, dass man sich hier Notizen machen muss.

Wenn man die Zeit hat, sollte man möglichst ohne Walkthrough spielen und sich auf ein mehrmaliges Durchspielen einstellen. Macht am meisten Spaß.
Dazu gehört ebenfalls die Tatsache, dass es eben einen Parser gibt: So kann man die Leute über Dinge befragen, die man in einem anderen Spiel erfahren hat. Das ist zwar unrealistisch aber zum Teil ungemein interessant (das Spiel schaut schon, dass es nicht ausufert).

Wie man durch meine Kommentare sehen, dass ich ein recht großer Fan des Spiels bin. Das heisst nicht, dass ich es als perfekt einstufen würde. Vermutlich würde ich auch so um die 7 bis 8 Punkte geben, wenn ich Punkte geben würde.
19.04.2017, 11:50 mark208 (257 
Und vielleicht noch eine Ergänzung, die Bewertung gründet sich auch, dass ich 5 Euro bei Gog gezahlt habe, hätte ich seinerzeit die angegebenen 135 DM gezahlt, hätte ich Zeter und Mordio gechrieen
19.04.2017, 11:37 mark208 (257 
So habe mal die Osterfeiertage genutzt um mich diesem Spiel zu widmen. Ich habe 7 Punkte gegeben, weil das spiel mich durchaus fasziniert hat. Aber Englisch und Textparser sind einfach nichts für mich, oft scheiterte ich vor allem an der richten Vokabel.

Auch empfand ich den Umstand, dass die Story bei bestimmten Begegnungen weitergeht, ob man nun Sachen herausgefunden hat oder nicht, als etwas stressig. Woher soll man wissen, dass eigentlich alles egal ist und man am ende entweder Rudy anschiesst oder den Colonel oder gar nicths tut und das Spiel ist zu Ende.

Letztlich kann ein Replay nur dann mehr bringen, wenn man sich genau merkt, welche Aktionen die Zeit voranbringen und diese dann vermeidet um sich alles andere anzuschauen.

Komfortabel ist dann so eine Dialogorgie mit Textparser auch nicht. Überhaupt zeigen sich hier die typischen Sierra-schwächen. Wenn ich einmal den heweiligen Gang entdeckt habe, könnte man die Tür ruhig dann zukünftig automatisch öffnen, aber nein, jedesmal push armoire oder wahlweise Mirror oder Clock, sowas ätzt irgendwann schon.

Es mag ja keine Sackgassen geben, weil das Spiel ja immer sein Ende nimmt, aber wenn ich z.B. vergesse, die Leiche von Wilbur zu untersuchen, habe ich nicht das monokel und wenn ich einmal aus dem Bild rausbin ist die Leiche verschwunden und dann geht mir eben auch viel Spielspass verloren.

Aber trotzdem Athmospäre und wissen wie es weitergeht, haben mich zu dieser Wertung veranlasst, auch wenn ich schon immer wieder mal Komplettlösung oder den hier verlinkten Walktrough in Anspruch genommen habe.

Stelle mich das aber seinerzeit schon für den klassischen Adventurerer frustrierend vor, wenn er nicht weiterkommt und nachträglich von einem Kollegen erfährt, dass ohne Verschulden etwas nciht mitgekriegt hat und er dann mit altem Spielstand versucht, das Spiel neu anzugehen.
17.02.2017, 11:09 mark208 (257 
Oh da werde ich wirklich mal zuschlagen.
16.02.2017, 16:18 Pat (3123 
Wer dem Spiel nochmals eine Chance geben will - und ich kann das wirklich nur empfehlen -, der kann es sich ab sofort bei GOG holen.
29.05.2016, 18:33 Pat (3123 
Tja, The Colonel's Bequest - und die Laura Bow Serie im Allgemeinen - kommt hier nicht so gut weg. Und ich verstehe auch, wieso das erste Laura Bow Spiel nicht bei allen großen Anklang findet.

Zunächst ist es halt eben kein typisches Adventure und dementsprechend ist es nicht ganz fair, es wie ein typisches Adventure zu bewerten.
Das Spiel ist wie ein Krimitheaterstück aufgebaut. Es geht nicht darum, die Morde zu verhindern oder den Mörder zu entlarven - außerdem gibt es nicht den EINEN Mörder, hier bringen sich alle gegenseitig um (interessanterweise ist ausgerechnet Lauras Freundin Lillian diejenige, die am meisten Leute auf dem Kerbholz hat).
Für jede Leiche gibt es genügend Hinweise zu finden, wer denn nun für diese verantwortlich war.

Ja, das macht das Spiel ziemlich passiv. Auch, weil es nur eine handvoll echter Puzzles gibt. Der Hauptteil des Spieles ist erforschen und herausfinden - und dabei nicht selbst zu einem der Opfer werden.
Dabei kann man erstaunlich komplexe Gespräcge mit den durchaus sehr gut geschriebenen Charakteren führen, jede Menge Räume und Gegenstände entdecken und untersuchen und versteckt die Leute beobachten.

Apropos "entdecken": Misty Acres, das Anwesen von Colonel Dijon, ist recht groß. Es gibt genügend zu entdecken. Und trotzdem funktioniert das Gefühl der Klaustrophobie: Man ist mit de(m/n) Mörder(n) eingesperrt. Wirklich gut gemacht!

Anders als beim Nachfolger oder dem ähnlich gestrickten Cruise for a Corpse (bei denen die Zeit erst weitergeht, nachdem man alles erledigt hat) gibt es in jedem Zeitabschnitt drei bis fünf Aktionen, welche die Zeit weiterdrehen.
Genügend Zeit also in Ruhe alles anzusehen aber dennoch kann man beim einmaligen Durchspielen nicht alle Situationen sehen. Das macht aber nichts, da man im Grunde nicht "zur falschen Zeit am falschen Ort" sein kann. Sackgassen gibt es nicht und stecken bleiben kann man auch nicht.

Aber es hat schon seinen Grund, weshalb das Spiel mit einem Notizblock und einem Bleistift kam: Bei mir steht zum Beispiel zu jeder Uhrzeit, welche Aktionen die Zeit vorwärts laufen lassen, so dass ich mich gemütlich umsehen kann, ohne den Zeitsprung auszulösen.

Der Wiederspielwert ist enorm. Nicht weil man das Spiel anders lösen könnte, nein, sondern weil man die Chance hat, mit unterschiedlichen Charakteren unterschiedliche Gespräche zu führen, bevor diese das Zeitliche segnen. Oft findet man ganz neue Informationen heraus.

Und das ist es auch, was für mich den meisten Spaß am Spiel ausmacht. Die Geschichte ist spannend und gut geschrieben - es ist halt einfach kein Adventure im herkömmlichen Sinn.


Der zweite Teil, Dagger of Amon Ra, spielt sich dann viel mehr wie ein traditionelles Adventure - und im Gegensatz zu dem was kultboy 2005 meinte, finde ich den zweiten Teil wirklich sehr gelungen.
Kommentar wurde am 29.05.2016, 18:35 von Pat editiert.
22.12.2010, 22:56 jan.hondafn2 [Mod Wunschzettel / Tests] (1989 
S-Made schrieb am 14.11.2005, 13:38:
Ich fand es eigentlich ganz gut, leider kann man auch eine Menge verpassen wenn man nicht zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Manche nennen das dann "Wiederspielbarkeit"...


Ich nenne so etwas ätzend und gerade dieses "Verpassen" von wichtigen Spielsituationen hat mich sehr enttäuscht!
Trotz Komplettlösung gingen mir mehrere Informationen aufgrund dieses "tollen Echtzeit-Features" flöten. Woher soll bitteschön der Spieler wissen, dass er zu einem gewissen Zeitpunkt genau an jenem bestimmten Ort sein muss?? Kommt man vorher schon bei einer anderen Situation rein zufällig vorbei, bei der die Uhr weitertickt, so war´s das.
Dadurch sind mir ein paar Leichen "verborgen" geblieben (ich frage mich, wer die auf die Schnelle weggeräumt hat? ) , ganz zu Schweigen von weiteren unentdeckten Örtlichkeiten (Geheimräumen).
Apropos Leichen...Zu Beginn findet die zarte Laura Bow diese auf, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken, sprich sie kommt ins Bild, wo der frische Leichnam liegt...und macht gar nichts: Kein Schrei, keine Regung! Die Atmosphäre hat sich bei mir teilweise gen Null bewegt. Spannung kommt höchstens ein wenig auf, wenn man draußen den Schatten langflitzen sieht.
Laura Bow 2 war deutlich besser und hat mich sehr in die Story eingebunden. Hier hab ich die Atmosphäre leider vergebens gesucht.
Carsten Borgmeier hat es in seinem "Sierra Online" Buch treffend zusammengefasst:
"Alle Beteiligten reagieren grundsätzlich unrealistisch und lassen sich beim Bücherlesen den Hals umdrehen wie die Brathähnchen.
Mitten in diesem Irrenhaus eine hektisch von Leiche zu Leiche stolpernde Miss-Marple-Imitation, die sich so selten dämlich anstellt, daß sie trotz aller Details keinen einzigen Mord verhindern kann,
bis nur ein einziger Verdächtiger übrigbleibt, der dann auch tatsächlich der Mörder ist.


5/10 tote Leichen!
22.09.2010, 23:24 Commodus (4790 
Häh? Polly will nen Cracker? Im Amiga Longplay ab 1:29 kommt die Stelle wo Polly nen Cracker will, damit er Informationen rausrückt!
Woher kennen wir das?

Aber Colonels Bequest war zuerst draussen! Aha! Da hat wohl Lucasarts von Sierra geklaut!

...man lernt doch immer noch dazu!

--> siehe Monkey Island 2 Longplay 2:25:24

Der Papagei ist bestimmt zu LucasArts geflogen, weil man da länger lebt bzw. man dort nicht sterben kann! Selbst dann nicht, wenn man von ne Klippe stürzt! Hallo Gummibaum....
Kommentar wurde am 22.09.2010, 23:39 von Commodus editiert.
03.06.2010, 09:20 jan.hondafn2 [Mod Wunschzettel / Tests] (1989 
Ich hab leider nur den Nachfolger "The Dagger of Amon Ra" gespielt, welcher mich aber ziemlich gut unterhalten hat. Leider gibt es bei der Fortsetzung ebenso viele lange Konversationen, wie es hier beim ersten Teil schon angeführt wurde.
02.06.2010, 20:53 StephanK (1610 
Hm, werde ich mal auf meine "muss ich mal spielen" Liste setzen; hört sich ja recht interessant an, ich mag solche Krimi Stories.
02.06.2010, 19:01 docster (3227 
Grafisch eines der besseren Sierra - Spiele, der Sound steht jedoch zurück

Von sehr einnehmender Atmosphäre, dialoglastig und, leider Gottes, von den üblichen Sierra - Besonderheiten geprägt.

Die Sicherheitsabfrage war ja fast schon unverschämt!
14.11.2005, 18:20 Greg Bradley (2570 
S-Made schrieb am 14.11.2005, 13:38:
Ich fand es eigentlich ganz gut, leider kann man auch eine Menge verpassen wenn man nicht zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Manche nennen das dann "Wiederspielbarkeit".


Das ist genau das, was ich an IT CAME FROM THE DESERT so liebe.
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