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| User-Kommentare: (9) | Seiten: [1] |
03.05.2026, 03:06 Grumbler (2323)  | |
"echte ki" hehehe
ki-forschung ist jahrzehnte alt, gibt's mindestens seit den 1950ern.
das was man heute bei dem ganzen hype drunter versteht (also auf machine-learning basierende dinge) ist nur ein teil davon.
viele bereiche waren "ki", nur sagt man das heute nicht mehr dazu, bspw. routenplanung und pathfinding (sog. np-harte probleme, daher nicht mit "naiven" algorithmen loesbar bei hinreichend komplexen wegen).
man sagte zu computergegnern in spielen schon immer auch "ki", auch wenn das meist nur einfache rules engines ("if then") waren.
ab etwa den 1990ern koennte es mehr elemente aus eigentlicher ki-forschung gegeben haben (v.a. angesprochenes pathfinding).
dinge aus dem modernen "ki"-hype werden wohl immer noch kaum verwendet da zu teuer (lokal kostet's zu viel rechenzeit, auf den servern bei zigtausend spielern muesste man dann wohl viel in-game kram verkaufen dass sich das lohnt), hoechstens nur statisch im voraus zur content-generierung. |
11.10.2021, 16:26 SarahKreuz (10000)  | |
Bestimmt schon 3X "durchgespielt" im Lauf der Jahre.
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01.12.2020, 02:56 invincible warrior (2110)  | |
Grade damals war eine echte KI doch absolut nicht möglich zu programmieren. Eine echte KI müsste in 10000 verschiedenen Situationen trainiert werden um das beste Ergebnis zu erzeugen. Dann macht das Spielen aber keinen Spaß mehr, weil man keine Chance auf gewinnen hat. Deswegen ist es weit einfacher einige 1000 Skripte zu schreiben und dann die KI nur diese auswählen zu lassen. Je nach Schwierigkeit wird dann die Geschwindigkeit und mögliche Skripte begrenzt. Wer eine echte KI in Aktion sehen will, kann sich ja mal einen computerunterstützenden Speedrun anschauen. |
30.11.2020, 19:31 Gunnar (5737)  | |
Na, so einige Sachen waren damals geskriptet, obwohl's nach außen hin ganz anders wirkte. Wie ich mal gelesen habe, war z.B. die "dynamische" Kampagne von " Longbow 2" auch bloß eine Sammlung vorgefertigter Situationen, die je nach Leistung des Spielers abgerufen wurden. |
30.11.2020, 19:02 Bearcat (5195)  | |
Himmel, das sollte jetzt gar nicht "anmaßend" klingen, schließlich funktioniert das GEGNERVERHALTEN ja wunderbar und F.E.A.R. ist auch sonst einer der besten Shooter. Ich finde nur die Fallhöhe irgendwie ironisch: da jubeln alle über die Mörder-KI und am Ende sagen die Entwickler "Pustekuchen, wir haben die Halunken vielmehr per Skripte auf viele Schienen gesetzt"! Die Skripte sollen übrigens in die Tausende gegangen sein, eine Heidenarbeit. |
30.11.2020, 18:58 SarahKreuz (10000)  | |
Was genau soll eine KI/AI denn anderes sein, wenn nicht ein programmiertes IF/THEN-Szenario? IF Spieler geht mehr als 5 Sekunden in Deckung THEN er wird von zwei Seiten eingekreist. |
30.11.2020, 18:50 Gunnar (5737)  | |
Bearcat schrieb am 30.11.2020, 16:26: Tja, nix mit KI. Monolith hat später erzählt, einfach unzählige Skripte geschrieben zu haben: "wenn Spieler das tut, tut Bösewicht das". Was ist daran verkehrt? Ersetze doch einfach das Wörtchen "KI" durch "Gegnerverhalten", und es klingt weit weniger anmaßend. |
30.11.2020, 16:26 Bearcat (5195)  | |
Tja, nix mit KI. Monolith hat später erzählt, einfach unzählige Skripte geschrieben zu haben: "wenn Spieler das tut, tut Bösewicht das". Interessant aber: In der Vorschau eben Monoliths F.E.A.R.. Als Vollversion auf der DVD: Monoliths No One Lives Forever, plus Caesar III. Beide Spiele wurden von Sierra vetrieben, jener Firma, die von Vivendi geschluckt wurde. Vivendi aber ist der Publisher von? Genau, F.E.A.R.! Hmmm... |
29.01.2018, 10:58 Darkpunk (2950)  | |
F.E.A.R war super. Bin etliche Male heftig zusammengezuckt. PLUS: Geniale KI und coole Slow Motion-Shootouts! |
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