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Kult-Läden

In dieser Rubrik kann man sich einen Überblick über die Spielehändler von damals verschaffen, die man aus Anzeigen und durch den Versand kannte und in deren Geschäften man sich damals herumtreiben konnte.

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User-Kommentare: (63)Seiten: [1] 2 3 4 5   »
29.01.2021, 10:45 mark208 (731 
SarahKreuz, ich bin Freiberufler, aber das ist egal. Weil du mit deinem Posting zeigst, dass meine These, dass viele nichts von Selbständigkeit und Wirtschaft verstehen, auf dich halt zutrifft.

Wenn du mal zusammenrechnest was allein ein Betrieb kostet und dann dem Chef auch noch ein angemessenes Gehalt zubilligst, würdest du schon erstaunt sein, wieveil Umsatz ein Laden machen muss, dass der Inhaber prima zurecht kommt. Schon um die Gewinnschwelle zu erreichen kommt da einiges zusammen und dann hat der Inhaber noch nicht seine Steuern, seine Krankenversicherung und Rentenrücklagen dabei, seine Wohnungsmiete und und und.

Und natürlich sind Privatverkäufer oft etwas billiger, die müssen ja auch keine Steuern und Betriebskosten davon zahlen.

Das sollte auch kein böser Vorwurf sein, es ist halt nur schade, wenn solche Fehlvorstellungen vorherrschen denn sie beeinflussen ja auch die Umstände, wie man jetzt in der Coronazeit ganz extrem merkt.
29.01.2021, 05:46 Twinworld (2434 
Das ist so die übliche Meinung vieler,alle Selbstständigen wären Reich und würden nur heulen.
Ich schicke die dann immer ins Rathaus,denn da gibt es Gewerbeanmeldungen für kleines Geld.
Dann können sie sich auch gleich den Benz bestellen ist ja so einfach.
28.01.2021, 18:15 SarahKreuz (9887 
Bist du Selbstständiger, Mark? Oder warum bist du so getriggert?

Die "mehrere hundert Prozent" Gewinnmarge gilt ja nicht alleine bei 10 Euro-Spielen. Da "Bruno" auch noch Smartphones, TVs, Konsolen und vieles weiteres für kleines Geld ankauft, wird er schon prima über die Runden kommen. Abnehmer gibt es für Technik doch immer. Verzweifelte Verkäufer, die dringend etwas Geld gegen Monatsende benötigen, und dann für 10 bis 15 Euro ihren Flatscreen dort lassen müssen, wird es auch immer geben.

Ich gehe übrigens meine Schnäppchen auch in zwei privaten An- und Verkaufsläden holen. Die existierten hier schon viele Jahre, bevor ich vor zehn Jahren durch Zufall in deren Nähe gezogen bin. Also scheint's doch immer noch einen Markt dafür zu geben. Die Privaten wollen dann tatsächlich auch keine verdammten 30 Euro für ein Mario-Spiel haben, wie die GameStop-Handelskette. Eben jene geben im Ankauf aber auch mehr dafür. Alles furchtbar kompliziert.

Aber ich bin in der Hinsicht auch sehr oldschoolig. Viele nutzen Ebay(-Kleinanzeigen), Amazon und Co. Ich gehe lieber raus, stöbern, und komme mit was in der Tasche Zuhause an, um es sofort auszuprobieren.
Kommentar wurde am 28.01.2021, 18:16 von SarahKreuz editiert.
28.01.2021, 16:58 TrickMcKracken (522 
viddi schrieb am 27.01.2021, 23:36:
Welches Problem gibt es mit der GEMA?


Die ganze Art von denen. Das soll jetzt keine Diskussion darüber werden, wie Künstler*innen zu entlohnen sind, etc., (wofür sich dieser Verein ja angeblich einsetzt)...

btw.

Ich weiß noch, am Tag, bevor ich meinen Laden eröffnete. Da war ich natürlich vor Ort, all den Kram machen. Da klopft es: "Guten Tag, die Gema...ich sehe, sie haben da einen CD-Player stehen.... - hier ist die Rechnung." - Was 3stelliges, jeden Monat.

Weiss der Teufel, woher die Info hatten, dass ich da etwas eröffne...nicht, dass ich die Zeche prellen wollte...kommst ja eh nicht drumherum. Aber.. Nun ja.

Die andere Seite ist eben, sie daher zu kennen, wenn Du mal selbst kleine Konzerte, z.b. im örtlichen Juz veranstaltet hast, oder Musiker*innen kennst, die Dir Geschichten erzählen... - Is übrigens auch ein Mythos, wenn Du Tonträger veröffentlichst, da angemeldet sein zu müssen...

Nun ja. - Hab mich, hier in Berlin, mal vor deren Hauptgebäude gestellt, nachdem ich diese Bilanzgeschichten gelesen hatte, in denen es darum ging, dass da Geld "einfach fehlt", und dachte:"Vereinsvorsitzender müsstest Du sein, das wäre ein Leben..."

Egal, is etwas her, und gehört eher zu der Facette "kleiner Selbstständiger". Dieser Moment, wenn abends Bekannte da sind, und Du hast schon abgeschlossen. Dann machste so die Abrechnung, steckst das Geld ein, um es Einzuzahlen, und die, die es sehen, sagen: "Wow, so viel will ich auch verdienen", und Du weisst, dass es jetzt wenig Sinn macht, die ganzen Rechnungen zu zeigen, und aufzuzeigen, wieviel davon letztendlich hängen bleibt...

Blabla. - Zurück zum Thema.
Kommentar wurde am 28.01.2021, 17:00 von TrickMcKracken editiert.
28.01.2021, 10:52 mark208 (731 
SarahKreuz schrieb am 27.01.2021, 16:51:
Frank ciezki schrieb am 27.01.2021, 07:16:
Nur ist Gamestop kein Kult-Laden sonden ne überteuerte Spiele-Apotheke, die nebenher noch den Leuten ihre alten Spiele für´n Appel und n´Ei abknöpft und für knapp unter Neupreis wieder verscherbelt.


Aber das ist doch bei allen Resellern so. Durch die Bank weg alles kleine Gauner. Ob nun ein professionell geführtes GameStop oder der Einzelhandel "Brunos An- und Verkauf" nebenan. Bruno zahlt dir 2,50,- pro 3DS-Spiel. Egal welches. Und verscherbelt sie für einen Zehner weiter. Ohne Ausnahme strebt jeder von denen eine Gewinnmarge von mehreren hundert Prozent an. Bei Gamestop hat man den Vorteil, dass sie einen Preiskatalog haben. Sprich: je nach Wert des Spiels zahlen sie dir mehr (für ein Mario Kart 7 geben sie dir 7, 8 Euro - da würde man bei Bruno nur ein entsetztes Stirnrunzeln ernten). Und wenn du im Gamestop ein "Metal Gear Solid 4" für 2,99 Euro mitnimmst (kostet bei Bruno einen Zehner), dann kannste mit Sicherheit davon ausgehen, dass der Verkäufer vormals dafür 49 Cent (oder so) bekommen hat. So läuft das Geschäft nunmal. Und hunderttausende nutzen dies, wie ich ja auch, um Schnäppchen zu machen.

Man muss also nur Spiele-affin sein und wissen, was man zum GameStop bringt und was nicht. Für ein 3DS-Spiel (Steel.. Steel...SoUndSo...Steel Diver vielleicht?) - irgendeine Uboot-Minispielsammlung - stand am Ende 19 Cent auf meinem Coupon. Hab's dann doch besser privat einfach verschenkt.


Das ist aber ein Beispiel wieder dafür, dass vielen ein Verständnis für Selbständigkeit fehlt, da wird dann salbungsvoll sich über über eine Gewinnmarge beschwert, die ja mehrere 100 Prozent betrage. Sorry, dass sind, wenn man noch Mehrwertsteuer abzieht etwas über 7 Euro. Wieviele Spiele soll der denn verkaufen um die Miete zu zahlen, seinen Angestellten ein angemessenes Gehalt zu geben und selbst auch was zum Leben zu kriegen?

Schon ganz interessant, wo grad in NRW die Opposition Sturm läuft weil an den Schulen das Fach Wirtschaft eingeführt werden soll.
27.01.2021, 23:36 viddi (703 
Welches Problem gibt es mit der GEMA?
27.01.2021, 21:12 TrickMcKracken (522 
forenuser schrieb am 27.01.2021, 20:20: ..und dann noch so Kleinigkeiten wie Miete und Strom für den Laden und seinen eigenen Lebensunterhalt bestreiten.


Und vor allem: Steuern! - Also die "Rechnungen", fand ich ja, als kleiner selbstständiger, noch "wahnwitziger", als jetzt ne überhöhte Miete zahlen an Unsympathen, oder die Mitgliedsbeiträge zu entrichten, an den "besten deutschen Verein", namentlich GEMA....
27.01.2021, 20:32 bambam576 (868 
Könnte ja mit so einigem leben bei den Resellern.
Zum Kotzen finde ich jedoch, wenn Artikel mit "Sehr gut" beschrieben wären, dann aber nur gerade so im akzeptablen Zustand sind.
Schon mehrfach passiert bei Medimops oder Rebuy!
Und nachdem ich letztens eine Büchertrilogie bestellt hatte (eindeutige Artikelbeschreibung!) kam nur ein einzelnes Buch. Rückfrage wurde mit Rücksendeauftrag beantwortet. Direkt den nächsten Anbieter dieser Komposition angeschrieben, ob es denn bei diesem DREI Bücher sind. Da kam nur die wirklich gehaltvolle Antwort, dass man soviele Artikel hätte und man keine Angabe zu einzelnen Anzeigen beantworten könne...
Geile Nummer!
27.01.2021, 20:20 forenuser (3330 
Ich will ja nicht direkt eine Lanze für die (kleinen) An- und Verkäufer brechen...

Ja sicher kann man direkt vom Besitzer preiswerter abkaufen als wenn da noch ein Zwischenhändler ist. Der muss den Besitzer bezahlen und dann noch so Kleinigkeiten wie Miete und Strom für den Laden und seinen eigenen Lebensunterhalt bestreiten. Das klappt nicht wenn man maximalen Einkaufspreis gibt und minimalen Verkaufspreis nimmt. Und erst recht nicht mit Titel die eh 90% aller Spieler im Regal haben. Für ein CoD, Fifa, Battlefield oder auch TLoU bekommt keiner was. Nicht der Besitzer, nicht der Händler.


Dazu eine kleine Anekdote vom Höker bei uns im Ort.
Da wollte ein Kunde einen vglw. speziellen Titel kaufen, wofür der Höker EUR 10,- wollte. Was der Kunde mit Geschimpfe quitierte. Dann wollten dieser Kunde seinen 0815-Massentitel für EUR 15,- verkaufen, was der Höker ablehnte. Wieder Geschimpfe vom Kunden...
Kommentar wurde am 27.01.2021, 20:21 von forenuser editiert.
27.01.2021, 16:51 SarahKreuz (9887 
Frank ciezki schrieb am 27.01.2021, 07:16:
Nur ist Gamestop kein Kult-Laden sonden ne überteuerte Spiele-Apotheke, die nebenher noch den Leuten ihre alten Spiele für´n Appel und n´Ei abknöpft und für knapp unter Neupreis wieder verscherbelt.


Aber das ist doch bei allen Resellern so. Durch die Bank weg alles kleine Gauner. Ob nun ein professionell geführtes GameStop oder der Einzelhandel "Brunos An- und Verkauf" nebenan. Bruno zahlt dir 2,50,- pro 3DS-Spiel. Egal welches. Und verscherbelt sie für einen Zehner weiter. Ohne Ausnahme strebt jeder von denen eine Gewinnmarge von mehreren hundert Prozent an. Bei Gamestop hat man den Vorteil, dass sie einen Preiskatalog haben. Sprich: je nach Wert des Spiels zahlen sie dir mehr (für ein Mario Kart 7 geben sie dir 7, 8 Euro - da würde man bei Bruno nur ein entsetztes Stirnrunzeln ernten). Und wenn du im Gamestop ein "Metal Gear Solid 4" für 2,99 Euro mitnimmst (kostet bei Bruno einen Zehner), dann kannste mit Sicherheit davon ausgehen, dass der Verkäufer vormals dafür 49 Cent (oder so) bekommen hat. So läuft das Geschäft nunmal. Und hunderttausende nutzen dies, wie ich ja auch, um Schnäppchen zu machen.

Man muss also nur Spiele-affin sein und wissen, was man zum GameStop bringt und was nicht. Für ein 3DS-Spiel (Steel.. Steel...SoUndSo...Steel Diver vielleicht?) - irgendeine Uboot-Minispielsammlung - stand am Ende 19 Cent auf meinem Coupon. Hab's dann doch besser privat einfach verschenkt.
Kommentar wurde am 27.01.2021, 16:53 von SarahKreuz editiert.
27.01.2021, 15:49 forenuser (3330 
bambam576 schrieb am 27.01.2021, 12:53:
Das gesamte Paket lag über 5000DM (1994), kaum zu glauben wieder mal...


Und da hängt dem Archimedes der Ruf teuer gewesen zu sein. Die konnten immerhin schon lange Plug'n Play.
Kommentar wurde am 27.01.2021, 15:50 von forenuser editiert.
27.01.2021, 15:18 Grumbler (1078 
wial war immer mit abstand am günstigsten, wie haben die das gemacht
27.01.2021, 14:40 metal (164 
wobei die meisten spiele schon einstellungsmenüs hatten um da die entspechenden werte einstellen zu können.
27.01.2021, 13:41 markymark79 (269 
@bambam576: Jaja, die Soundkarten-Einstellungen...

Auch sonst war das damals ja nicht Plug&Play wie heute, ich sage nur "config.sys" und "autoexec.bat" Vor fast jedem Spiel da rein und die Modifikationen vorgenommen, sonst liefen die Spiele nicht.

Kann mich an Spiele wie Comanche oder Day Of the Tentacle erinnern, wo dann der Sound wegen falscher Einstellungen nicht ging etc. , oder es lief gar nicht.

Escom war für mich schon eine Art Tempel ... wo man sich als Kid die Nase am Schaufenster plattdrückte...
Kommentar wurde am 27.01.2021, 13:43 von markymark79 editiert.
27.01.2021, 13:28 metal (164 


geht mal wieder rund im grössten kasino der welt. in einem irrt sich der artikel aber gewaltig, short selling ist immer das grosse übel.
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