Ich finde Close Combat 4 und 5 gut und spiele vor allem den 5. Teil heute noch gern mit Mods vor allem.
Die Serie hätte damals meiner Meinung nach bessere Wertungen verdient gehabt, doch dazu sollten die Tester etwas mit dem Genre und Setting anfangen können, was leider oft nicht der Fall gewesen ist bei Spiele-Reviews, vor allem bei Titeln, die nur eine recht begrenzte Anzahl von Personen ansprechen. Und "Experten" für-/bzw. Liebhaber von solchen Spielen hatten und haben die meisten Magazine nunmal leider selten in ihren Reihen. Dies ist auch durchaus nachvollziehbar, da es sich nunmal um Nischenprodukte handelt und man nicht unendlich viele Redakteure bezahlen kann. Schön, dass es im Internet speziell Seiten gibt, die sich genau mit solchen Nischen-Genres beschäftigen, wobei da Spiele wie die der Close Combat-Reihe, oder auch sowas wie Panzer General/Panzer Corps als inoffizielle Neuauflage, sowie die Strategic Command-Reihe und die neueren Spiele von Paradox eher schon der "leichten Kost" und dem Mainstream unter dem Sammelbegriff "Wargaming" zuzuordnen sind.
Die Neuauflagen der alten Close Combat-Spiele aus den 90ern, die bei Matrix Games (?), meine ich, erschienen sind, später aber auch auf Steam erhältlich waren, fand ich nur auf den ersten Blick gelungen. Bei intensiverer Auseinandersetzung fand ich die Spiele in ihrer inhaltlichen, spielerischen Substanz leider schwächer, als die alten Originale.
Wenn ich mal wieder die ein oder andere Kampagne in Close Combat spiele, dann in der Regel Close Combat 5 mit Mods. - Gefällt mir persönlich am besten und bei den Mods hat man sich zum Teil echt Mühe gegeben, z.B. finde ich "Battle of Berlin" (... oder war es for statt of?... egal, Kenner wissen, was ich meine...) echt gelungen und spielenswert.
Gelungen finde ich mitunter den Aspekt, dass man überlebende Soldaten mitnehmen kann ins kommende Gefecht und dass die einzelnen Soldaten Statistiken haben und Auszeichnungen erhalten können. So etwas baut in einem Strategiespiel für mich immer Motivation auf und läßt mich mitfiebern. Gestoßen bin ich auf die Reihe übrigens während meiner ersten Ausbildung in der Mittagspause, als Teil 4 und Teil 5 um 2000 rum auf einem Grabbeltisch bei Karstadt verkauft wurden. Es war eine sehr gute Entscheidung für mich, einfach mal für ein geringes Risiko zuzugreifen und mehr als ein gutes Schnäppchen, da ich die Spiele 25 Jahre später immer noch gern spiele hin und wieder. Und wenn, dann bleibe ich auch zumeist für längere Zeit an ihnen kleben, da ich grundsätzlich immer die größtmöglcihe Kampagne spiele, die bei mir dann ein ähnliches Gefühl auslöst, wie z.B. Civilisation/Colonization, Panzer General, UFO - Enemy Unknown, Civil War General(s) (- waren auch so Schnäppchen durch Zufall): Dieses "Nur noch eine Runde/eine Mision".
Kommentar wurde am 30.05.2025, 02:08 von DerDude1977 editiert.
Willkommen bei








Die 3D-Close-Combats sind aber wirklich nur doof. Der wahre Feind des Spielers heißt nämlich (Kamera)Steuerung und ist nahezu unbezwingbar. 3D muss man können!
So ist das hier dann vielleicht doch weniger eine Gefechtssimulation als eine recht vertrackte Echtzeit-Variante von Schach.
Ach so, und auf den in Steidles Worten "missratenen Kampagnen-Modus", den es in dieser Form eben in Teil 4 erstmals gab, geht Sauerland auch in keinem Wort ein.