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PC Games 12/2000




Scan von kultmags


Copyright bei COMPUTEC MEDIA AG - PCGames.de (Rainer Rosshirt) gab mir am 12.06.2009 die offizielle Erlaubnis Inhalte aus der PC Games zu veröffentlichen.
User-Kommentare: (5)Seiten: [1] 
30.05.2025, 01:51 DerDude1977 (321 
Ich finde Close Combat 4 und 5 gut und spiele vor allem den 5. Teil heute noch gern mit Mods vor allem.
Die Serie hätte damals meiner Meinung nach bessere Wertungen verdient gehabt, doch dazu sollten die Tester etwas mit dem Genre und Setting anfangen können, was leider oft nicht der Fall gewesen ist bei Spiele-Reviews, vor allem bei Titeln, die nur eine recht begrenzte Anzahl von Personen ansprechen. Und "Experten" für-/bzw. Liebhaber von solchen Spielen hatten und haben die meisten Magazine nunmal leider selten in ihren Reihen. Dies ist auch durchaus nachvollziehbar, da es sich nunmal um Nischenprodukte handelt und man nicht unendlich viele Redakteure bezahlen kann. Schön, dass es im Internet speziell Seiten gibt, die sich genau mit solchen Nischen-Genres beschäftigen, wobei da Spiele wie die der Close Combat-Reihe, oder auch sowas wie Panzer General/Panzer Corps als inoffizielle Neuauflage, sowie die Strategic Command-Reihe und die neueren Spiele von Paradox eher schon der "leichten Kost" und dem Mainstream unter dem Sammelbegriff "Wargaming" zuzuordnen sind.
Die Neuauflagen der alten Close Combat-Spiele aus den 90ern, die bei Matrix Games (?), meine ich, erschienen sind, später aber auch auf Steam erhältlich waren, fand ich nur auf den ersten Blick gelungen. Bei intensiverer Auseinandersetzung fand ich die Spiele in ihrer inhaltlichen, spielerischen Substanz leider schwächer, als die alten Originale.
Wenn ich mal wieder die ein oder andere Kampagne in Close Combat spiele, dann in der Regel Close Combat 5 mit Mods. - Gefällt mir persönlich am besten und bei den Mods hat man sich zum Teil echt Mühe gegeben, z.B. finde ich "Battle of Berlin" (... oder war es for statt of?... egal, Kenner wissen, was ich meine...) echt gelungen und spielenswert.
Gelungen finde ich mitunter den Aspekt, dass man überlebende Soldaten mitnehmen kann ins kommende Gefecht und dass die einzelnen Soldaten Statistiken haben und Auszeichnungen erhalten können. So etwas baut in einem Strategiespiel für mich immer Motivation auf und läßt mich mitfiebern. Gestoßen bin ich auf die Reihe übrigens während meiner ersten Ausbildung in der Mittagspause, als Teil 4 und Teil 5 um 2000 rum auf einem Grabbeltisch bei Karstadt verkauft wurden. Es war eine sehr gute Entscheidung für mich, einfach mal für ein geringes Risiko zuzugreifen und mehr als ein gutes Schnäppchen, da ich die Spiele 25 Jahre später immer noch gern spiele hin und wieder. Und wenn, dann bleibe ich auch zumeist für längere Zeit an ihnen kleben, da ich grundsätzlich immer die größtmöglcihe Kampagne spiele, die bei mir dann ein ähnliches Gefühl auslöst, wie z.B. Civilisation/Colonization, Panzer General, UFO - Enemy Unknown, Civil War General(s) (- waren auch so Schnäppchen durch Zufall): Dieses "Nur noch eine Runde/eine Mision".
Kommentar wurde am 30.05.2025, 02:08 von DerDude1977 editiert.
24.03.2025, 00:10 Bearcat (5162 
Gunnar schrieb am 23.03.2025, 20:19:
Bearcat schrieb am 23.03.2025, 20:14:
und Gunnar sagt wahrscheinlich ganz was anderes...

Ja, und zwar: Nie gespielt.

Spielverderber... Die 3D-Close-Combats sind aber wirklich nur doof. Der wahre Feind des Spielers heißt nämlich (Kamera)Steuerung und ist nahezu unbezwingbar. 3D muss man können!
23.03.2025, 20:19 Gunnar (5724 
Bearcat schrieb am 23.03.2025, 20:14:
und Gunnar sagt wahrscheinlich ganz was anderes...

Ja, und zwar: Nie gespielt.
23.03.2025, 20:14 Bearcat (5162 
War das letzte Close Combat von Atomic Games. Die Typen dahinter aber gaben nicht auf und machten unter neuem Namen und in 3D weiter: G.I. Combat: Episode 1 - Battle of Normandy ("G.I. Combat: Episode 1 - Invasion in der Normandie") und Eric Young's Squad Assault: West Front ("Angriff auf die Westfront"). Das Ergebnis? Nun ja. Die einen sagen "Angriff auf die Lachmuskeln" (PC Powerplay 06/2005, Seite 113, Rüdiger Steidle) und Gunnar sagt wahrscheinlich ganz was anderes...
23.03.2025, 17:41 Gunnar (5724 
Ach ja, das habe ich als Bestandteil von "Gold Games 5" kennengelernt und obwohl ich es vorher gar nicht auf dem Schirm hatte, hat's mich dann doch ziemlich gefesselt. Die Gefechte sind nun einmal äußerst spannend und anspruchsvoll, wenngleich umgekehrt die Berechnung von Sicht- und Schusslinien manchmal etwas undurchsichtig ist - gerade in der Platzierungsphase am Anfang jedes Gefechts muss man dann manchmal doch etwas herumprobieren, um z.B. Geschützen oder MGs in eine Position mit dem gewünschten Schussfeld zu bringen. Ansonsten ist es immer ziemlich herausfordernd, die eigenen Truppen unter guter Deckung Stück für Stück vorrücken zu lassen, um dem Feind in die Flanke zu fallen und so die Karte unter Kontrolle bringen. Hier sind die Karten mit der Abwechslung aus Gebäuden, offenen Feldern, Straßen, Wäldern und Hecken wohl die eigentliche Attraktion.

Den im Testbericht gescholtene Kampagnen-Modus finde ich eigentlich auch nicht so verkehrt, zumal auf den Karten tatsächlich Schäden auch permanent bleiben (beim nächsten Mal stehen dann selbst die Wracks von zuvor zusammengeschossenen Panzern noch da). Einen gewaltigen Mangel hat er aber natürlich doch: Neue Einheiten tauchen immer "geskriptet" zu bestimmten Zeiten an festgelegten Orten auf - aber nur, wenn diese Orte noch "frei" sind und sich da nicht schon andere Truppen der jeweiligen Seite aufhalten, dann "stauen" die sich wohl. Das hat dann z.B. die Konsequenz: Da amerikanische Einheiten zumeist nur an den Stränden nachrücken, ist es auf deutscher Seite theoretisch möglich, die ganze Invasion nur an den beiden als Karten verfügbaren Strandabschnitten von Utah Beach aufzuhalten, indem man Tag für Tag eben hier kämpft - und das ist nicht nur langweilig, sondern auch arg unrealistisch, denn andere Mechaniken kennt dieser Modus auch nicht (eigentlich müsste sich mit sowas ja immer eine enorme Übermacht aufbauen).

A propos "unrealistisch": Auch nicht ganz verstanden habe ich, warum hier in den Gefechten immer nur praktisch gleich große Verbände gegeneinander stehen - für beide Seiten stehen jeweils 15 "Slots" in drei "Zügen" (die sind dann mit jeweils maximal ca. 35 Mann natürlich viel kleiner als echte Züge) zur Verfügung. Ungleiche Kräfteverhältnisse? Gibt's gar nicht (oder erst, wenn die Einheiten richtig ausgeblutet sind). So ist das hier dann vielleicht doch weniger eine Gefechtssimulation als eine recht vertrackte Echtzeit-Variante von Schach.

Ach so, Nachtrag: In der Bildunterschrift nennt Rüdiger Steidle die Grafik noch ein Highlight - da muss er wohl andere Präferenzen gehabt haben als sein Kollege Andreas Sauerland, der zehn Monate davor beim Test des Vorgängers noch schrieb: "Größtes Manko ist die völlig veraltete Grafik". Ach so, und auf den in Steidles Worten "missratenen Kampagnen-Modus", den es in dieser Form eben in Teil 4 erstmals gab, geht Sauerland auch in keinem Wort ein.
Kommentar wurde am 23.03.2025, 17:45 von Gunnar editiert.
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