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User-Kommentare: (6)Seiten: [1] 
19.09.2025, 17:28 DasZwergmonster (4233 
Also das Titelbild vom Gewinnerspiel "Final Attempt" ist schon mal heftigst geklaut vom Titelbild von Captured.

Oder war es umgekehrt?
10.09.2025, 16:52 Christian Keichel (654 
Grumbler schrieb am 10.09.2025, 14:37:

beispielsweise waere ein scumm-editor schon cool gewesen, und niemand haette erwartet, damit dann ein action-spiel machen zu koennen.



In der Z-Machine (einer open source implementierung der Infocom Text-Adventure Engine) gibt es dafür sogar einen Namen Z-Abuse. So gibt es zum Beispiel Tetris, dass mit dieser z-machine gebaut wurde.

Link ifWiki

Und besagtes Tetris wurde dann auch auf SCUMM umgesetzt
10.09.2025, 16:21 robotron (2865 
Christian Keichel schrieb am 10.09.2025, 11:00:
DasZwergmonster schrieb am 09.09.2025, 23:44:

Auf der letzten Seite des 64er-Berichts wird ein Gewinnspiel erwähnt, wäre mal neugierig, ob da jemals ein Gewinner ermittelt wurde? Denn so bekannt und verbreitet war der GameMaker ja dann auch nicht.


Der Wettbewerb lief wohl weltweit und der Gewinner war anscheinend Cleophus W. Davis III. mit dem Titel "Final Attempt", der später in Deadline umbenannt wurde:

Link zu Artikel über den Gewinner

Spiel auf Archive.org

Interessanterweise war der Gamemaker schon Gary Kitchens zweites Tool in dieser Art. 1984 hat Activision The Designer's Pencil veröffentlicht, ein Tool um Grafiken zu erstellen (es war kein Malprogramm, sondern eher ein programmierbarer Grafikgenerator).


Danke für die beiden interessanten Links!
10.09.2025, 14:37 Grumbler (2301 
> aber die waren auf jeweils ein Genre beschraenkt

ich find schon, dass es sinn macht, wenn sich solche tools auf mehr oder weniger ein genre beschraenken, sonst wird's zu kompliziert.

aber idealerweise haette es dann halt auch mehrere tools fuer mehrere genres gegeben.

beispielsweise waere ein scumm-editor schon cool gewesen, und niemand haette erwartet, damit dann ein action-spiel machen zu koennen.

einige komponenten waeren zwar universal gewesen, etwa music-/sound-editor, genereller grafikeditor (noch nicht spezialisiert auf sprites fuer action etc), da sind wir dann bei generellem tooling, wie es auch heute benutzt wird.

denke die schwierigkeit damals war bei sowas dann, dass nicht sehr auf kompatibilitaet, import- und export-faehigkeiten geachtet wurde.

sowas wie deluxe paint auf dem amiga duerfte dann eins der ersten universalwerkzeuge in der richtung gewesen sein.
10.09.2025, 11:00 Christian Keichel (654 
DasZwergmonster schrieb am 09.09.2025, 23:44:

Auf der letzten Seite des 64er-Berichts wird ein Gewinnspiel erwähnt, wäre mal neugierig, ob da jemals ein Gewinner ermittelt wurde? Denn so bekannt und verbreitet war der GameMaker ja dann auch nicht.


Der Wettbewerb lief wohl weltweit und der Gewinner war anscheinend Cleophus W. Davis III. mit dem Titel "Final Attempt", der später in Deadline umbenannt wurde:

Link zu Artikel über den Gewinner

Spiel auf Archive.org

Interessanterweise war der Gamemaker schon Gary Kitchens zweites Tool in dieser Art. 1984 hat Activision The Designer's Pencil veröffentlicht, ein Tool um Grafiken zu erstellen (es war kein Malprogramm, sondern eher ein programmierbarer Grafikgenerator).
09.09.2025, 23:44 DasZwergmonster (4233 
Einer der ersten wirklich "ernstzunehmenden" Spiele-Baukästen. Klar gab es auch andere Versuche in die Richtung, wie den GAC (Graphic Adventure Creator) oder The Quill, aber die waren auf jeweils ein Genre beschränkt... beim GAC eben auf Text-Adventures mit Grafiken, und beim Quill rein auf Text-Adventures. Mirrorsoft hat bereits 1984 den Games Creator veröffentlicht, aber der war auch extrem beschränkt, im Grunde konnte man nur die vorgefertigten Spiele verändern. Und dann später natürlich SEUCK. Aber es war halt immer nur ein Genre möglich.

Da bot GameMaker ein "Rundum-Paket", das später nur von "Klik'n Play" überboten wurde. Eigentlich ist fast alles möglich gewesen damit, vom Brettspiel bis zum Jump'n Run... einen Nachteil hatte der GameMaker aber auch. Man musste schon ein klein wenig programmieren können, um Ergebnisse zu erzielen. GameMaker hat eine eigene Programmiersprache benutzt, im Grund sehr ähnlich dem Basic. Ich habe öfters damit herumgespielt, bin aber nie auf einen grünen Zweig gekommen, da ich ja, wie so oft, nur eine Kopie hatte... und dadurch keine Anleitung, um sich da mal einzulesen.

Aber GameMaker war da schon wegweisend. Wenn man damit ein Spiel erstellt hatte, durfte man es Copyright-frei verwenden, wie man Lust und Laune hat. Verschenkt man es an die Mitschüler, oder verkauft es... egal. Beim Starten eines Spiels erschien die Meldung "Made with GameMaker", passt.

Auf der letzten Seite des 64er-Berichts wird ein Gewinnspiel erwähnt, wäre mal neugierig, ob da jemals ein Gewinner ermittelt wurde? Denn so bekannt und verbreitet war der GameMaker ja dann auch nicht.
Kommentar wurde am 09.09.2025, 23:45 von DasZwergmonster editiert.
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