Manchmal meine ich, die Power Play sowie deren Markt & Technik-Verlag wären mit Mafia-Geldern finanziert worden - das würde auch den krassen Unterschied zwischen der Meinung des Redakteurs bzw. der Gesamtnote erklären. Wahrscheinlich wurden die allmonatlichen Wertungskonferenzen unter der Anwesenheit einflussreicher Mafiabosse getätigt und die entsprechenden Redakteure, welche mit ihrem ganz persönlichen Urteil zu großzügig waren, wurden dort unter Zuhilfenahme brutalster Mafia-Methoden zurechtgewiesen - wenn man sie nicht gleich irgendwo lebendig begraben bzw. mit Betonschuhen im nächsten Tümpel versenkt hat! Schließlich mussten gewisse Exempel statuiert werden, damit es die anderen (übriggebliebenen) Redakteure in Zukunft besser machen würden...
Was ist zum Beispiel mit
Martin Goldmann geschehen? Nach nur neunmonatiger Mitgliedschaft in den heiligen Hallen der Power Play- Redaktion ward er plötzlich (quasi über Nacht) spurlos verschwunden - kein Abschiedsgruß, keine Erklärung über seinen Verbleib, kein Garnichts?! Und
Boris Schneiders bzw.
Martin Gakschs temporäres Ausscheiden? Der eine arbeitete plötzlich bei LucasArts, der andere bei Rainbow Arts - wurden diese beiden Mitarbeiter irgendwie unbequem und wollte man sie loswerden? Wussten sie zuviel über irgendetwas? Man denke nur an das für
Boris verhängte Verbot, sich des "Monkey Island 2"-Tests anzunehmen! Die offizielle Stellungsnahme war, dass er damals an der deutschen Übersetzung jenes Kult-Adventures mitgearbeitet hatte und deshalb etwas voreingenommen bezüglich des Endprodukts gewesen sein könnte - doch war das wirklich der einzige Grund?
Und dann natürlich noch
Heinrich Lenhardts spektakulärer Weggang - zuerst von der Power Play, ein paar Jahre später dann aus Deutschland? Einer seiner letzten Tests befasste sich mit dem Spiel "Bundesliga-Manager Professional" - lag dem Testmuster vielleicht eine geheime, von Software 2000 beigelegte Information bei, die darauf schließen ließ, dass es hinter den Kulissen des deutschen Nationalsports nicht so ganz koscher zuging und auch hier die Mafia ihre Finger im Spiel hatte? Befand er sich gar auf der Flucht vor seinen mehr als dubiosen Arbeitgebern? Und dann seine plötzliche Wiederkehr zurück nach Germany? Flog seine Scheinidentität, welche ihm das FBI in Kanada verschafft hatte, am Ende gar auf - oder war es seine Leidenschaft für den Eishockeysport (oder war es American Football?), die ihm erneut zur Flucht nach vorn (oder besser gesagt zurück in heimatliche Gefilde) zwang? Wurde sein Lieblingsverein gar ebenfalls mit Mafia-Geldern finanziert?
Nicht zu vergessen auch das Motto der allerletzten (gedruckten) Ausgabe
"Die Rittersleut' verbluten heut'" - so lächerlich dieser vermeintliche Aufhänger jenes letzten Hefts auch klingen mag... war er vielleicht ein Hilferuf an die versammelte (oder besser gesagt verbliebene) Leserschaft der Power Play bezogen auf das bevorstehende Schicksal der letzten paar Schreiberlinge? Und befand sich auf der beiliegenden CD-ROM wirklich und wahrhaftig das, was darauf angepriesen wurde? Handelte es sich nicht vielmehr um äußerst brisantes Datenmaterial der Mafia, wie beispielsweise geheime Kontoauszüge, Informationen über hier und da betriebenes Glücksspiel, illegale Sportwetten und, und, und? Wie dem auch sei, wir werden es wohl nie erfahren...
Kommentar wurde am 23.07.2011, 12:16 von Bren McGuire editiert.