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| | User-Kommentare: (7) | Seiten: [1] |
25.06.2025, 11:01 Frank ciezki [Mod] (4615)  | |
Man nehmen Menschen mit Alexithymie (starke Einschränkung der emotionalen Wahrnehmung), die haben doch dennoch eine Selbstwahrnehmung und ein Bewusstsein. Wurde Amazon's "Alexa" danach benannt ? |
25.06.2025, 10:30 firebird007 (160)  | |
Edgar Allens Po schrieb am 24.06.2025, 12:36: Die tatsächliche, künstliche Intelligenz wird es vielleicht niemals geben, denn Roboter haben kein Bewusstsein. Es handelt sich eigentlich um immer schneller und effektiver werdende Datenkraken, kombiniert mit Sensoren, die nach menschlichen Maßstäben bzw. emotional gesehen 100% doof sind.
Der Roboter erkennt an deinem Gesichtsausdruck: Du bist traurig. Also fragt er dich: "Was ist los?"
Doch er "empfindet" dabei null und nix, es ist nur das Bild des Sensors plus Datenabgleich. Das hat mit "Intelligenz" überhaupt nichts zu tun. Das ist ein spannendes Feld und man rutscht schnell in die verschiedenen philosophischen Theorien hinein. Ganz zustimmen kann ich hier nicht, denn unterm Strich wissen wir gar nicht, was Bewusstsein ist. Man nehmen Menschen mit Alexithymie (starke Einschränkung der emotionalen Wahrnehmung), die haben doch dennoch eine Selbstwahrnehmung und ein Bewusstsein. Würde es die Wissenschaft schaffen, dass eine KI ein Selbstmodell im Sinne eines fortlaufenden Ich-Bewusstseins hätte und auch das Verstreichen von Zeit "erleben" könnte, wäre wir nach meinem Verständnis einem Bewusstsein sehr nahe. Aber ich stimme natürlich zu, dass Emotionen einem Lebewesen Bedeutung und Motivation geben und weil Emotionen wohl v.a. biochemisch erzeugt werden, könnte das eine harte Nuss für die Implementierung bei einer KI sein. Müssen wir wohl auf einen Noonian Soong warten. |
25.06.2025, 02:31 Grumbler (2330)  | |
ja du erwaehnst "Rechenleistung", aber das was heute so viel Rechenleistung frisst sind nur Teildisziplinen von "AI", damals waren auch andere Dinge "AI", darum kann das alles moegliche sein was die meinen in dem Heft. Z.B. nur ein einfacher Eliza-artiger Chatbot. (Und ja, die Papers, auf denen das heutige Zeug basiert, gehen Jahrzehnte zurueck, und lange war der Mangel an Rechenleistung prohibitiv.) > denn Roboter haben kein Bewusstsein ob das stimmt bzw stimmen wird und was Bewusstsein ueberhaupt ist, ist ja auch umstritten. Schon der Turing-Test sagt im Prinzip ja aus, wie soll man das Schein vom Sein unterscheiden koennen, Schein und Sein ist vmtl dasselbe. Gibt ja auch viel Sci-Fi-Zeugs drueber. Bewusstsein koennte eine typische menschliche Ueberhoehung sein, die wir uns einbilden, was wir haben. Evtl wird Bewusstsein durch hinreichend Komplexitaet bereits "generiert". Evtl funktionieren wir nicht viel anders als LLMs. https://youtu.be/oTMR2ZOF_8wDas ist die vielleicht eine "materialistische" Interpretation. Eine andere, "geistige" Intepretation mit Quanten-Foo waer hingegen, Bewusstsein ist das, was die Wellenform zum kollabieren bringt, und das ist ja heute nicht geklaert wie das passiert, und koennte sein, dass unser Bewusstsein "ausserhalb" der 3D-Welt residiert, die dann nur eine Projektion ist (eine der "Deutungen" der Quantenmechanik, Schroedingers Katze ist in einer "Superposition" einfach weil sie noch nicht gerendert wurde wenn sie keiner anschaut, erst wenn der Avatar sie sieht wird sie gerendert wie in einem 3D-Computerspiel). Bewusstsein waer dann in der Tat nicht so trivial kopierbar / nachbaubar / simulierbar. Aber Stand heute haben wir keine eindeutigen Antworten auf diese Fragen, da muss sich jemand mal ein paar schlaue empirische Tests ausdenken. |
24.06.2025, 19:28 Riemann80 (1245)  | |
Ich stimme ja auch der Einschätzung zu, daß die Bezeichnung "Künstliche Intelligenz" irreführend ist. Im Endeffekt wird "nur" ein mathematisches Optimierungsproblem auf bestimmte Art gelöst.
Mich würde nur interessieren, was man vor 40 Jahren schon sinnvoll machen konnte mit der damaligen Rechnerleistung. Den theoretischen Unterbau gibt es ja schon seit den 70ern oder noch länger, mWn reichte aber die Rechenleistung lange Zeit nicht, und so kam das Thema erst in den letzten 10 bis 15 Jahren in Schwung. |
24.06.2025, 12:36 Edgar Allens Po (5169)  | |
Die tatsächliche, künstliche Intelligenz wird es vielleicht niemals geben, denn Roboter haben kein Bewusstsein. Es handelt sich eigentlich um immer schneller und effektiver werdende Datenkraken, kombiniert mit Sensoren, die nach menschlichen Maßstäben bzw. emotional gesehen 100% doof sind.
Der Roboter erkennt an deinem Gesichtsausdruck: Du bist traurig. Also fragt er dich: "Was ist los?"
Doch er "empfindet" dabei null und nix, es ist nur das Bild des Sensors plus Datenabgleich. Das hat mit "Intelligenz" überhaupt nichts zu tun. Kommentar wurde am 24.06.2025, 12:39 von Edgar Allens Po editiert. |
24.06.2025, 11:57 Grumbler (2330)  | |
Den Begriff AI gab es als Buzzword schon immer, fast seit den Computing-Anfaengen.
Hat wohl oft so als Projektionsflaeche gedient fuer alles, wo man dachte, das koenne man mit herkoemmlichen Algorithmen noch nicht loesen.
In der AI-Forschung galt auch immer etwas humorvoll das Prinzip, sobald man eine Applikation gefunden hat, sagt man nicht mehr AI dazu. Beispiel Routen finden. In den 1980ern eine Disziplin in der AI-Forschung weil NP-hard, aber irgendwann hat man hinreichende, generell praktikable Heuristiken gefunden und heutzutage laeuft's in jedem Tamagotchi und man nennt's nicht mehr AI.
Auch die typischen Anwendungen im heutigen Hype basieren ja eigentlich auf genauer benennbare Dinge wie LLMs, Deep Learning, etc, und werden vielleicht irgendwann dann genauer bezeichnet werden.
Vielleicht wenn's irgendwann "AGI"-Anwendungen gibt, die viele Disziplinen in einer Anwendung vereinen, und autonome Roboter rumrennen, wird man endlich dauerhaft sagen, die haben ein kuenstliches Gehirn und sind daher "kuenstlich" "intelligent". Kommentar wurde am 24.06.2025, 11:58 von Grumbler editiert. |
24.06.2025, 11:18 Riemann80 (1245)  | |
Kennt hier jemand den Inhalt? Mich würde interessieren, was die '86 in KI programmiert haben. | | Seiten: [1] |
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