Mit meiner Blizzard-Karte, die ich damals kinderleicht in meinen Amiga 1200 einbauen konnte und die u.a. 4MB FastRam lieferte, klappte seinerzeit alles absolut problemslos und viele (auch ältere) Spiele profitierten davon sehr.
Auch wenn es ein eher "liebloser" (EGA) Port war, so konnte ich z.B. endlich Their Finest Hour - Battle of Britain endlich so genießen, wie es wohl seinerzeit gedacht gewesen war.
Auch andere Titel wurden eine Wonne: Wings, welches ohnehin schon top war, A-10, Sierra-Adventures, - obwohl die mir bei den Frechheiten von Umsetzungen gestohlen bleiben konnten, usw. .
Und ich konnte so bis ca. 1996/1997 (fast) alles mehr oder weniger aktuelle, was es an spielenswerten Spielen noch gab, problemlos genießen und entdeckte meine Freude an damaligen AGA-Demos von Gruppen wie TBL und vielen anderen.
In Verbindung mit einer (meiner zweiten auf dem Amiga) üppigen und günstigen HD (480 oder 500 MegaByte), sowie einem CD-Laufwerk, welches wie die HD "eigentlich" wohl günstige PC-Hardware war, die aber funktionierte, obwohl mein Amiga 1200 oben nicht mehr so richtig zu ging und an der rechten Seite ein Breitbandkabel für das CD-Laufwerk raushing, bei dem man häufiger einen leichten Stromschlag bekam, wenn man ans Metall kam (- war eigentlich ein internes Laufwerk für den PC), lief das Ganze sogar bis Mitte der 2000er mindestens ohne jedes Problem. Da gab dann entweder die HD den Geist auf, oder es hatte sich im Laufe der Jahre nur ein Kabel gelöst, denn "an" ging der Amiga noch.
Da ich damals aber schon lange Zeit auf PC (vorher und in den ersten Jahren zusätzlich PS1) umgestiegen war und dem Amiga nur noch ab und zu Beachtung schenkte, wenn ich keinen Bock hatte, den PC mitzuschleppen, während ich meine Eltern und Brüder besuchte, weiß ich bis heute nicht, ob es nur an einem Kabel lag, oder an der Hardware.
Denn leider, leider, "verschwand" mein geliebter 1200er irgendwann bei einem Umzug, oder dergleichen.
Zugegebenermaßen achtete ich darauf aber seinerzeit nicht wirklich, da der Wiederverkauswert zur dieser Zeit lächerlich gering war und ich gerade andere Dinge im Kopf hatte. Traurig aus heutiger Sicht, denn im Nachhinein waren C64, Amiga 500 und insbesondere dieser selbst gepimpte Amiga 1200 meine Lieblings-Hardware.
Wenn ich den Artikel hier (- naja, was Hardware anging, finde ich den Joker nun nicht gerade berauschend in seiner Berichterstattung) lese, dann waren die besagten Turbokarten, die es für den Amiga 500 gab, ja anscheinend alle nicht so ganz "Das Gelbe vom Ei".
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