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| User-Kommentare: (40) | Seiten: [1] 2 3 › » |
17.04.2026, 11:54 Gunnar (5723)  | |
Eigentlich hat Nintendo mit seiner im Allgemeinen Gunpei Yokoi zugeschriebenen Firmenphilosophie ja schon ein wenig das Casual-Gaming vorweggenommen, oder? Denn simple Hardware, die dafür mit durchdachter Software spielerisch voll ausgereizt werden soll, ist nun mal vergleichsweise günstig und entsprechend breitenwirksam, während sich umgekehrt jedes aufwändige Vorantreiben technischer Grenzen erst mal spekulativ ist und ihren Preis bei der skeptischen Kundschaft rechtfertigen muss. |
17.04.2026, 10:42 Frank ciezki [Mod] (4582)  | |
mark208 schrieb am 17.04.2026, 09:54: Man merkt dass eigentlich die Spiele die Kaufentscheidung beeinflussen, ohne den Rückhalt von Mario und Zelda wäre Nintendo auch schon lange weg vom Fenster. Ist das nicht selbstredend, bei Systemen, die komplett aufs Spielen ausgelegt sind ? Nintendo ist, was die Gesamtverkäufe aller Konsolen über die Jahre hinweg angeht, immer noch die Nummer eins. Vielleicht auch deshalb, weil sie sich weiter aufs Spielen konzentrierten, als Andere Multimedia Fantasien auslebten. |
17.04.2026, 10:37 advfreak (2460)  | |
Wobei man sagen muss das der Sega Dreamcast wirklich ein tolles Lineup hatte und auch was Online betrifft mit Phantasy Star Online wirklich neue Maßstäbe gesetzt hat. |
17.04.2026, 09:54 mark208 (1371)  | |
Man merkt dass eigentlich die Spiele die Kaufentscheidung beeinflussen, ohne den Rückhalt von Mario und Zelda wäre Nintendo auch schon lange weg vom Fenster. |
16.04.2026, 20:57 Trondyard (1144)  | |
"PS2 oder Dreamcast?" - Für mich hieß es: "PS2 und Dreamcast. Und XBOX, GameCube, PC und GBA!" Kommentar wurde am 16.04.2026, 20:58 von Trondyard editiert. |
16.04.2026, 17:29 Gunnar (5723)  | |
Gunnar schrieb am 08.08.2017, 22:58: Ein frappierender Artikel: In den meisten Genres liegt der DC laut Balkendiagramm jeweils in der Kategorie "Qualität" vorne, bei "Angebot" sowieso... aber: Die Kategorie "Zukunft" gehört mehrheitlich der PS2, die Wertungen zu Marketing, Third-Party-Support und Hardware ja sowieso. Das wirkt am Ende alles wieder ein bisschen wie Götterdämmerung. Haha, als durch die jüngsten Kommentare hier dieser Artikel wieder nach vorne gespült wurde, konnte ich mich natürlich nicht mehr daran erinnern, das hier Zitierte vor knapp achteinhalb Jahren so geschrieben zu haben. Die genannten Sachen sind mit dann aber beim Durchsehen des Artikels von Neuem aufgefallen. Ich bin also immer noch der Alte. |
15.04.2026, 10:29 advfreak (2460)  | |
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15.04.2026, 08:52 lizard0815 (825)  | |
Schon irgendwie schräg, wie die Sega-Pressetrulla, aber auch die Redaktion, die große Trendwende und die tollen Werbemaßnahmen für Weihnachten 2000 versucht heraufzubeschwören. Und dann wird der Konsole keine zwei Monate später der Stecker gezogen. Immerhin, dass der Dreamcast keine Chance gegen die PS2 haben würde, wird im Artikel richtig erkannt. Schade drum, aber gegen 3rd Party Support, PS1-Abwärtskompatibilität und vor allem gegen den DVD-Player war nichts zu machen! |
26.06.2020, 21:45 Riemann80 (1241)  | |
Es gab viele Faktoren. Soweit ich das sehe, hatte die Dreamcast große Probleme durch sOnys Schachzug, die PS2 vollständig abwärtskompatibel zur PS1 zu machen. Dadurch konnte anscheinend auch ein großer Teil der riesigen PS1-Nutzer-Basis überzeugt werden, auf die PS2 zu warten und nicht zur Dreamcast zu wechseln.
Desweiteren hatte Sega 2001 nicht mehr die finanziellen Ressourcen, bedingt durch den Verlust in den Mitt-90ern, um sich sicher genug zu sein.
Unterstützung durch Dritthersteller war von Beginn an ein Problem. Sega hat ja u.a. deshalb die 2K-Sportspiel-Reihen gestartet, weil Electronic Arts das System gar nicht erst unterstützen wollte. Somit fehlten Sega Titel wie Fifa Soccer und Madden. Leider scheint zumindest keiner der Fußball-Titel so richtig gezündet zu haben, sonst hätte man in Europa etwas mehr Erfolg gehabt. Ein Treppenwitz ist aber, daß sich EA mit der Entscheidung auch ins eigene Fleisch geschnitten hat, denn die 2K-Reihe hat später NBA Live vom Markt gedrängt. Konami hat zwar Spiele für die Dreamcast herausgebracht, aber mMn keine großen Titel. Zumindest Portierungen von Metal Gear Solid und Silent Hill wären ja denkbar gewesen, oder von ISS/Pro Evolution. |
26.06.2020, 16:45 Revovler Ocelot (556)  | |
Bin mir zwar nicht 100pro sicher, aber meine mich erinnern zu können, dass die 3rd Party Publisher generell zurückhaltend waren was den DC betrifft. Sie haben den DC nicht direkt abgelehnt, aber keiner wollte wirklich neue Games darauf herausbringen.
Als die PS2 draußen war wurde es natürlich schlimmer. Konami hat ja z.B eine Castlevania Variante für den DC eingestellt. Fand ich echt schade, sah sehr vielvesprechend aus. |
26.06.2020, 15:24 Retro-Nerd (14475)  | |
Die Werbung war eine Sache. Aber nach dem Start der PS2 sind auch die meisten guten Third Party Entwickler komplett von der Dreamcast abgesprungen. Danach war schnell klar, das es vorbei ist. |
26.06.2020, 13:05 forenuser (3894)  | |
Hm... wenn ich mich recht entsinne so hatte Sega zusammen mit Colt einen DC-Einwahltarif für DE welcher gar nicht mal so teuer war.
Leider habe ich keine Rechnungen mehr aus der Zeit, aber obwohlich viel PSO spielte war der Griff in die Geldbörse nicht so schmerzhaft.
Trotzdem sehr schade, dass es der DC-LAN-Adapter nicht nach DE/EU schaffte. |
26.06.2020, 12:25 Swiffer25 (1537)  | |
@ advfreak Es muss gestern eine PcPlayer oder Games gewesen sein, von 2000/11 welche ich gestern auf Kultmag stöberte. Da war eine Anzeige bezüglich Modemeinwahl. 3-Minutentakt zu 5,7 Pfennig, also knapp etwas über eine D-Mark pro Stunde. Also knapp 1/3 günstiger. Trotzdem, ich habe damals auch die Stoppuhr nebenbei laufen lassen |
26.06.2020, 11:46 Revovler Ocelot (556)  | |
Ja die 9/99 Kampagne in den Staaten war echt sehr gut gemacht. Amerika hatte ja auch ein wesentlich besseres offzielles Dreamcast Magazine was ich kürzlich erst entdeckt habe. Kein Vergleich mit der sonderbaren deutschen Version. |
26.06.2020, 11:43 advfreak (2460)  | |
Ich hatte damals als es los ging mit Phantasy Star Online bei der österreichischen Telekom (heute A1) einen Internetanschluss und kann mich noch erinnern das ich das Problem hatte, dass nicht nach MB bzw. GB Verbrauch abgerechnet wurde sondern nach Zeit. Es gab so Paket wie 20 Stunden pro Monat, 50 und 100. Da lief dann immer die Uhr mit und ich musste mir einteilen das ich bis Ende des Monats noch genug Internetzeit hatte.  Undenkbar heute. Ich habe damals pro Monat für 100 Stunden glaube ich 2000,- Schilling gezahlt, also umgerechnet ca. 150,- Euro, unglaublich heutzutage. |
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