Das sind teilweise die Kollegen, die ich im September als "neo-nostalgisch" bezeichnet habe.
DaBBa schrieb am 19.09.2024, 14:23:
Als Escom 1995 dran war, war der Amiga schon eine "lahme Ente" und die Nutzerbasis zu klein geworden und teilweise auch zu "neo-nostalgisch": Es gab zu viele Amiga-Nutzer, die 1995 immer noch auf einen A500 mit 1 MB schwörten.
Leute, die sich über "ihr" System definieren, wie andere über ihre Religion, ihre Lieblings-Band* oder ihren Lieblings-Fußballverein.
Anno 1995 löste sich die Amiga-Gemeinschaft eben allmählich auf und nur der harte Kern blieb. Der immer noch die einst berechtigten, aber immer mehr von der Realität überholten Kritiken an der IBM-PC-Struktur wiederkäute. Ja, den konventionellen Speicher auf 640kB zu limitieren war in den 1990ern allmählich im Nachhinein unglücklich - wurde aber vom Protected Mode überwunden.
* Als Redakteur einer Jugendzeitschrift konnte man z. B. Mitte der 1990er ganz leicht an viele Briefe von vielen jungen Frauen (Wahrheit: Teenager-Mädels) kommen.
Man musste nur über Take That, Caught in the Act und/oder die Kelly Family (wegen Angelo und Paddy bei o. g. beliebt) hauchzart kritisch schreiben.
Bearcat schrieb am 13.02.2025, 21:02:
Puh, 1995 war das Jahr des Pentium 100 und des MS-DOS 7 und nicht zuletzt Windows 4, `tschuldigung, Windows 95.
Na gut, Windows 95 kam erst Ende des Jahres. Bis dahin reibte sich OS/2 Warp noch etwas auf, bevor es sauber
und schmutzig von Microsoft geschlagen wurde.
Kommentar wurde am 14.02.2025, 11:01 von DaBBa editiert.