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Blood II: The Chosen
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Entwickler: Monolith Productions   Publisher: GT Interactive Software   Genre: Action, 3D, Multiplayer, Horror, Shooter   
Ausgabe Test/Vorschau (2) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
PC Player 6/98
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Serie: Blood, Blood II: The Chosen

Videos: 2 zufällige von 1
Kategorie: PC, Longplay
User-Kommentare: (13)Seiten: [1] 
04.02.2026, 18:25 lizard0815 (825 
Wenn man sich mal anschaut, was im Herbst/Winter 1998 an 3D-Action in den Handel kam, dann verwundert nicht, dass Blood 2 so schwach abschnitt. An der Lithtech-Engine wird das kaum gelegen haben. Half-Life, Klingon Honor Guard, Heretic 2, Thief, alles kurz vor oder nach Blood 2. Zumal Half-Life in der Presse auch extrem gehypet wurde (aber die Erwartungen erfüllen konnte). Einfach schlechtes Timing mit so viel Konkurrenz.
Kommentar wurde am 04.02.2026, 19:02 von lizard0815 editiert.
03.02.2026, 19:20 KielerKai (372 
Habe den ersten Teil von BLOOD gerade erst vor kurzem mal wieder gespielt, ist wirklich nett (im besten Sinne)!
Übrigens auf GOG frei verfügbar, auch für dt. Accounts!

Teil 2 ist tatsächlich etwas schwächer.
03.02.2026, 18:24 Gunnar (5724 
Bearcat schrieb am 03.02.2026, 00:15:
Die Erfolglosigkeit vieler Spielereihen von Monolith ist mir ein Rätsel, bis auf F.E.A.R. (dessen dritter Teil auch nicht von Monolith entwickelt wurde) kamen sie nie über einen zweiten Teil hinaus. Blood, Aliens vs. Predator, No One Lives Forever, Condemend - alles sehr schöne und höchst unverwechselbare Spiele, aber so ein richtiger Hit war nie dabei. Vom brillanten Tron 2.0 mal ganz zu schweigen. 2025 hat Besitzer Warner Bros. den Laden dicht gemacht.

Na ja, es lag vermutlich an folgendem: So ganz AAA waren die Lithtech-Spiele nie und großartige Verbreitung zur Lizenzierung hat die Engine außerhalb des Low-Budget-Bereichs nie gefunden. Und so gut z.B. ein "No One Lives Forever" oder ein "F.E.A.R." für sich genommen im Single-Player-Modus auch gewesen sein mögen, wahrscheinlich konnten sie sich gerade mangels Modding und Multiplayer-Alleinstellungsmerkmalen nicht so in der Community verankern und haben daher wohl auch nicht besonders lange nachgewirkt.
03.02.2026, 12:36 lizard0815 (825 
Um Blood als Spielereihe ist es wirklich schade, da hier auch einige Gedanken in die Spielewelt und die ganze Story geflossen sind. Darauf hätte man noch vieles aufbauen können. Die Presse pushte gleichzeitig Half-Life, da kam so ein konventionellerer Shooter wie Blood 2 einfach schlechter weg.
Was AvP2 angeht, das sehe ich mehr als Auftragsarbeit an, der erste Teil kam ja noch von Rebellion. Ich bin nicht sicher, ob viele Leute die Alien- und die Predator-Kampagne überhaupt gespielt haben. Für sowas war Monolith sicherlich kreativ genug, mein Fall war das jedenfalls beides nicht.
Naja und NOLF ging dann komplett am Massengeschmack vorbei, da halfen auch die vielen frischen Ideen nichts. NOLF 2 steht bei mir auf der Liste, mal sehen.
Condemned auf der 360 fand ich super, aber halt langsames Gameplay und gewalttechnisch hart an der Grenze. Kein Massenappeal - das Monolith-Problem?
Kommentar wurde am 03.02.2026, 12:38 von lizard0815 editiert.
03.02.2026, 00:15 Bearcat (5162 
Die Erfolglosigkeit vieler Spielereihen von Monolith ist mir ein Rätsel, bis auf F.E.A.R. (dessen dritter Teil auch nicht von Monolith entwickelt wurde) kamen sie nie über einen zweiten Teil hinaus. Blood, Aliens vs. Predator, No One Lives Forever, Condemend - alles sehr schöne und höchst unverwechselbare Spiele, aber so ein richtiger Hit war nie dabei. Vom brillanten Tron 2.0 mal ganz zu schweigen. 2025 hat Besitzer Warner Bros. den Laden dicht gemacht.
02.02.2026, 23:23 lizard0815 (825 
Sind wirklich schon 25 Jahre vergangen, seitdem ich das zuletzt gespielt hatte? Es dürfte mein erster Import aus England gewesen sein. Zu der Zeit las ich nur Gamestar, und die schwiegen sich völlig über das Spiel aus. Also wusste ich außer dem Namen nichts drüber, aber der lockte mich in meiner Gorebauer-Phase hinreichend.
Es suppt hier dann auch mächtig, die Körperteile fliegen nur so durch die Gegend. Technisch natürlich vielleicht nicht auf Unreal-Niveau, aber sicherlich auf Augenhöhe mit Quake 2, insofern auch heute noch, in HD-Auflösungen, sehr ansehnlich. Spielerisch löst man sich weitgehend vom ersten Teil, nach Wegen muss man hier nicht lange suchen. Es gibt Action satt, spielt sich wie bald dann auch SoF1. Voller Fokus auf Singleplayer in drei sehr umfangreichen und einem kurzen Kapitel. Der schwarze Humor Calebs blieb erhalten und kommt immer mal ganz recht, denn bei den Szenarien haben sich Monolith schon alle Mühe gegeben, maximal blutrünstige Sicko-Atmosphäre aufzufahren.
Wie schon der erste Teil kam Blood 2 erst retrospektiv zu seinen Ehren, als reinrassiger, spaßiger Brutalo-Shooter. Damals konnte es zeitgleich mit Half-Life fast nur baden gehen, die Magazine hierzulande schwiegen es sowieso tot. Schade, dass die Reihe damit ihr Ende fand.
27.12.2025, 17:44 DasZwergmonster (4232 
Ich habe mich sehr auf "Blood 2" gefreut... der erste war damals einer meiner Lieblings-Shooter.

Blood 2 war nicht schlecht... aber ich kann hier dennoch nicht mehr als eine 7 vergeben. Es fehlt einfach der bizarre, makabre Humor vom ersten Teil.

Wo man sich damals bei Blood quasi durch die ganze Geschichte der Horror- und Splatter-Filme durch geschnetzelt hat, egal ob beim Level- oder Gegnerdesign, mit den markanten Sprüchen, mit den ausgefallenen Waffen... ist Blood 2 einfach todernst.

Wie gesagt, nicht schlecht. Aber auch weit weg von "wow".
23.01.2024, 22:43 Gunnar (5724 
Kommen die Samples hier eigentlich aus dem Spiel?
08.11.2023, 10:06 jan.hondafn2 (2543 
Blood II: The Chosen - Was für ein außergewöhnliches und verrücktes Spiel

Meine Freundin wollte mit mir mal wieder einen schönen 3D-Shooter angehen. Zufällig hatte ich dann die zündende Idee, dass Blood II doch ganz nett sein könnte. Da wird nämlich kräftig gesplattert und darüberhinaus darf an manchen Stellen gebibbert werden. Genau das "Richtige" also für uns zwei.

Doch zuvor war ich (alleine) kräftig am zittern, denn Monolith Productions hat damals ein Programm veröffentlicht, welches nur so vor Bugs strotzte. Da halfen die später in Umlauf gebrachten Updates/Patches auch herzlich wenig. Wie dem auch sei. Letztendlich habe ich zum Blood2StarterKit gegriffen, um dem Game auf meinem veralteten Win 7 (64 Bit) System Beine zu machen. Musikalisch gabs zwar nur im Menü etwas auf die Ohren, für das eigentliche Spiel haben uns die Sound-Effekte aber vollends gereicht.

Wie bereits in der Überschrift zu meiner Rezension angeführt, ist das Spiel auf seine Art ziemlich besonders und strahlt allein schon auf Grund dieser Tatsache einen gewissen Reiz aus. Bemerkenswert sind zudem die verschiedenen Lokationen, wie z. B. Stadt, Fabriken, Ubahn(-Stationen), Büroräume, Flugzeug usw. Dabei hat uns insbesondere das Leveldesign sehr gefallen. Ja, in der Tat hat Blood II enorm ansehnliche Level zu bieten. Manche extrem groß, andere wiederum sehr verwinkelt und dann wieder gibt es Abschnitte, in denen man skurrile und lustige Dinge (z. B. klingelnde Telefone - wenn man rangeht, quatschen einen verwirrte/zugekiffte Leute zu) erleben kann.
Wir haben es also hier mit einer ganz speziellen Mischung zu tun, die ich so noch nie erlebt hatte. Okay, der Vorgänger Blood hatte ähnliche Absurdi- und Skurrilitäten zu bieten, kommt aber mit einem -für meinen Geschmack- anderen Flair daher.

Mit dem von mir gewählten (höchsten) Schwierigkeitsgrad Suicide habe ich mich ganz schön in die Nesseln gesetzt. Ansonsten hatte ich nie größere Probleme 3D-Shooter im höchsten Level zu bezwingen. Doch Blood II ist ein ganz anderes Kaliber, denn hier sieht man ganz schnell die Radieschen von unten, wenn man nicht aufpasst. Fast alle Gegner agieren derartig schnell und der Energievorrat schmilzt im Nu. Erschwerend kommt hinzu, dass Secrets sehr wenig vorhanden bzw. diese sehr schwierig zu finden sind. Dadurch gibt es ab und an auch Probleme im Hinblick auf den Munitionsvorrat.

Im Endeffekt bin ich sicherlich ca. siebzig bis achtzig mal gestorben, musste etliche Stellen mehrfach probieren und wiederholen. Zwei, drei Male war auch nur ein Meistern des Levels möglich, in dem wir an Gegnern vorbeigelaufen sind. Extrem erschwerend kam hinzu, dass sich das Spiel alle Nase lang mit einem "Crash to Desktop" verabschiedete, welches für zusätzlichen Frust sorgte.
Trotz alledem haben wir uns durchgebissen und wurden letztlich mit dem wohlverdienten Abspann belohnt. Gute 20 bis 25 Spielstunden haben wir aber schon investiert.

Unterm Strich können wir hier festhalten:
Mit Blood II kann man viel Freude, aber auch viel Frust erleben. Top sind Levelgestaltung, Waffenvielfalt oder auch Gruselmomente, Flop hingegen das Balancing, Bugdichte und bestimmte, überaus schwere Abschnitte.

Für uns steht hier punktetechnisch eine knappe 6, die wir auf Grund der dargebotenen Aspekte für gerechtfertigt halten. Wichtig ist, dass das eigene Computersystem zu Blood II "passt", um sich zumindest absturz-/lauftechnisch nicht zu sehr auf dem Holzweg zu befinden. In mehreren Foren kann man lesen, dass es Spieler gibt, die wenige Probleme mit dem Game hatten. Im Gegensatz dazu gibt es aber auch Statements (in das in der Überzahl!), die das genaue Gegenteil beweisen...
Auf alle Fälle war dieses Spiel ein wirklich "ganz besonderes" Erlebnis mit enormen Höhen, aber auch extremen Tiefen. Ergo...ein Spiel für "Schmerzperverse".
30.08.2018, 11:20 DungeonCrawler (604 
Leider nicht so gut wie Teil 1! Grafik Engine ist grauenvoll und das futuristische Design generell gefiel mir auch nicht.
18.01.2018, 10:47 Gunnar (5724 
Hm, mich hat's die paar Male, wo ich es gespielt hatte, eher abgeschreckt. Das "Look and feel" der Engine, also im Wesentlichen der Zusammenhang bei der Darstellung der Waffenwirkung auf die Gegner (*g*), gefiel mir hier irgendwie nicht. Dieses Video macht's noch mal deutlich: Man ballert, und jeder Treffer auf Gegner wird mit der gleichen Animation quittiert, bis sie dann irgendwann halt umfallen. Dazu bewegt sich Caleb (oder wer sonst) etwas zu abrupt und "eckig" (also mit zu schneller Beschleunigung und Bremsung, sprich: nicht träge genug) durch die 3D-Levels, da kommt irgendwie kein sonderlicher Spielspaß auf. Schade drum, denn das finstere Cybergoth-Setting hatte was für sich.

EDIT: Merkwürdig übrigens, dass weder "Shogo: Mobile Armor Division" noch "No One Lives Forever" als jeweiliger Engine-Vorgänger bzw. Nachfolger diese Problematik hatten (das schließlich 2002 veröffentlichte "Die Hard: Nakatomi Plaza" allerdings fiel dann wieder durch buchstäblich langsam sterbende Gegner auf). Die genannten Eigenschaften scheinen also bewusste Entscheidungen der Entwickler gewesen zu sein. Merkwürdig.
Kommentar wurde am 06.05.2024, 22:07 von Gunnar editiert.
17.01.2018, 23:25 PaulBearer (944 
Es hatte tolle Waffen. Und viele davon. Das Riesen-Luftschiff war ein origineller Level. Sonst... naja.
17.01.2018, 15:58 DaBBa (3696 
Damals gespielt, aber nicht bis zum Ende durchgehalten. Das Spiel hat mich irgendwann verloren. Teilweise wirkte es IIRC auf mich etwas in die Länge gestreckt, weil man einige Levels mehrfach spielen musste.

Der böse Kult Cabal aus dem ersten Teil ist nun ein Großkonzern, der nun über den Kapitalismus die Welt erobern möchte. Dies liefert Platz für Satire, die hier aber etwas holzhämmerig wirkt.

Es sind wieder viele Gags drin, die mir aber teilweise die Immersion störten, wenn mal wieder an einer unpassenden Stelle geblödelt wurde. So wird der finale Bosskampf mit folgendem Lade-Bildschirm-Text eingeleitet:

Level 3: The Ancient One
DA BOSS OF BOSSES

In the words of some long-forgotten and not-so-long-winded poet: 'Kill it!'


Ha.

/e:
Es ist nachwievor indiziert und deshalb für Deutsche nicht über GOG erhältlich. Gibt schlimmeres.
Kommentar wurde am 17.01.2018, 17:08 von DaBBa editiert.
Seiten: [1] 


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