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Pool of Radiance
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Bisher 28 Stimmen bei einer Gesamtwertung von 8.85
C64/128
Entwickler: SSI   Publisher: SSI   Genre: Rollenspiel, 2D, Fantasy, Rätsel, Rundenbasiert   
Ausgabe Test/Vorschau (8) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
64er 3/89
Testbericht
8/15
8/15
14/15
C64/128
4 Disketten
505Michael Thomas
Amiga Joker SH 3/92
Testbericht
59%
52%
57%
50%
40%
38%
38%
17%
65%
64%
64%
62%
C64/128
Atari ST
Amiga
PC
4 Disketten
Diskette
2 Disketten
3 Disketten
119Joachim Nettelbeck
ASM 11/88
Testbericht
10/12
-10/12
C64/128
4 Disketten
1558Uwe Winkelkötter
PC Player 10/95
Testbericht
ohne BewertungPC
3 Disketten
62Heinrich Lenhardt
Power Play 12/88
Testbericht
69%
40%
82%
C64/128
4 Disketten
1753Heinrich Lenhardt
Power Play 11/90
Testbericht
77%
49%
85%
Amiga
2 Disketten
783Volker Weitz
Power Play SH 1/89
Testbericht
--84%
82%
PC
C64/128
3 Disketten
4 Disketten
264Heinrich Lenhardt
Power Play 3/89
Testbericht
--84%
PC
3 Disketten
316Heinrich Lenhardt
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Serie: Pool of Radiance, Curse of the Azure Bonds, Secret of the Silver Blades, Pools of Darkness

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Kategorie: C64, Spiel
Kategorie: NES, Spiel
User-Kommentare: (69)Seiten: [1] 2 3 4 5   »
03.10.2017, 11:14 Pat (3034 
Vor ein paar Wochen ist mein NES Modul angekommen und gestern konnte ich es endlich mal anspielen.

Vor zwei Jahren habe ich das Spiel ja durchgespielt und neben den zu großen Kämpfen war ja einer meiner Kritikpunkte, dass es während des Spiels keinerlei Musik gäbe.

Und dieser Aspekt wurde mal auf jeden Fall verbessert.
Gut, man könnte jetzt reklamieren, dass es offenbar nur gut drei oder vier verschiedene Tracks gibt, die klingen immerhin aber gar nicht so übel.

Das Interface wurde recht brauchbar auf das Gamepad angepasst und so lässt sich das Spiel recht komfortabel steuern.
Die Grafik ist Geschmackssache, ja, sieht meiner Meinung nach aber mindestens genau so gut aus wie am PC (wenn auch der Stil anders ist) aber am Amiga ist dann einiges doch netter gestaltet.

Ich habe es mal ein Stück weit gespielt und es scheint (bis jetzt) so ziemlich 1:1 zur PC/Amiga-Version zu sein.
Ich meine mich zu erinnern, dass es einige Änderungen gegenüber der C64-Version gibt und ich jetzt nicht weiss, ob das dann vielleicht die Ausgangsversion war.

Mal sehen, ob ich vielleicht noch weiterspiele. Soweit hätte mich das Spiel mal echt wieder gepackt. Aber es gibt ja noch so viel anderes...
16.09.2017, 08:24 Pat (3034 
Dark Sun muss ich auch mal endlich weiterspielen!

Ich habe ja, wie weiter unten geschrieben, sehr intensiv die Warp-Funktion bei kämpfen verwendet und dadurch natürlich recht Zeit gespart. Ansonsten habe ich nicht gecheatet (aber ziemlich oft bei der Charaktererstellung "gererollt").

In der Stadt sind ja die Zufallskämpfe nur halb Zufall und hören auf, wenn man genügend Monster erlegt hat und den Stadtteil befreit hat (was dann richtig schön Erfahrung gibt).

Ich habe in Curse noch mal eine neue Party gemacht und diese dann mitgenommen. Allerdings muss ich den letzten Teil (Pools of Darkness) noch spielen (der und Dark Queen fehlen noch in meinem Komplettierungsliste).
16.09.2017, 00:17 Splatter (144 
Oh Dae-su schrieb am 15.09.2017, 23:07:

Dabei ist (behaupte ich mal) das Charakter-Importieren sowieso nicht erstrebenswert, da es in jedem Nachfolger neue Klassen gibt, die ihre Vorteile haben.
Oder irre ich mich? Bringt es was?


Gute Frage. Auf der einen Seite macht es natürlich Spaß, die eigene Combo durch alle Teile durchzuschleifen, andererseits sind die neuen Klassen auch recht reizvoll (und nützlich). Für das Spielen an sich bringt es mMn nicht viel (von wegen stärkere Charaktere -> leichtere Kämpfe), zumal es im letzten Teil, Pools of Darkness, ca. doppelt so viele Möglichkeiten (Rassen/Klassen) gibt. Ist wohl also ne Gewissensfrage, ob man die alten Recken mitnimmt oder neue erstellt. Vielleicht mal einen Blick in die jeweiligen Handbücher werfen, dort steht ja drin, was es Neues gibt.

Bei der Dragonlance-Saga (Krynn-Reihe), die ich sogar noch etwas bevorzuge, ist es glaube ich nicht so schlimm, da dort meines Wissens die meisten Klassen von Beginn an zur Verfügung stehen.

Ich zock jetzt aber erstmal Dark Sun weiter. Muß endlich mal den Endkampf schaffen.
Kommentar wurde am 16.09.2017, 00:18 von Splatter editiert.
15.09.2017, 23:07 Oh Dae-su (275 
Vom "Stay Forever-Podcast" angeregt, hab ich es in den letzten Tagen sehr intensiv gespielt. Und ich frage mich, wie lange es wohl dauert, "Pool of Radiance" ohne Tricks, Dungeonkarten und Lösungshilfen durchzuspielen.
Jedenfalls war es auf WinUAE trotz allem Komforts, den der Emulator anbietet, immer noch ein ordentliches Stück Arbeit (die "Warp"-Funktion hab ich jedoch nie benutzt).
Dabei ging ich den Zufallskämpfen durch fleißiges Zwischenspeichern und -laden so gut wie möglich aus dem Weg, weil die sich einfach nicht lohnen und nur Zeit kosten.
Das Kampfsystem finde ich im Prinzip wirklich toll!
Andererseits ist vor allem das Heilen seiner Charaktere unglaublich nervig "gelöst" worden. Nicht selten heilt "cure light wounds" gerade mal einen ganzen Hitpoint...
Auch furchtbar: Wenn bei Kampfbeginn die eigenen Fighter hinter den Zauberern in einer Nische feststecken und an denen partout nicht vorbeikönnen.

Das Trainieren auf den nächsten Level ist auch so eine Sache: Wenn man da nicht vorher abspeichert, verarscht man sich nur selbst, denn auch die zusätzlichen Trefferpunkte werden ausgewürfelt. Die Feinde haben übrigens stets allesamt die höchstmöglichen TP, die das Regelwerk hergibt...

Das Item-Management ist erwartungsgemäß umständlich. Nachdem man aber alles optimal verteilt hat, ist man so glücklich, dass man die Mühe sofort vergisst.

Tyranthraxus konnte ich heute endlich killen - yeah!
Auf Original-Hardware hätte ich das auf keinen Fall geschafft, obwohl ich damals auf meinem A500 auch recht lang am Spiel gekiefelt, und immerhin Phlan sowie die Slums auf Kästchenpapier mitgezeichnet hatte. Damals killte mir die Motivation der erste Dungeon, der sich im Spiel nicht "von oben" sehen ließ.

Übrigens hab ich heute dann sofort den Nachfolger "Curse o.t.A.B." kurz angefangen und die Charaktere importiert. Natürlich wird das ersparte Geld nicht mit übernommen. Macht nix, war ja vorabzusehen. -Die Statusveränderungen hingegen sehr wohl. Was für ein Bullshit!!!
Dabei ist (behaupte ich mal) das Charakter-Importieren sowieso nicht erstrebenswert, da es in jedem Nachfolger neue Klassen gibt, die ihre Vorteile haben.
Oder irre ich mich? Bringt es was?
Kommentar wurde am 15.09.2017, 23:11 von Oh Dae-su editiert.
19.03.2017, 14:33 Sothi (19 
Pool of Radiance haben wir im Rahmen unseres CRPG-History-Podcasts besprochen. Falls jemand Lust hat reinzuhören: CRPG-History - Folge 3: 1988 -- wir erörtern die dort vorgestellten Spiele in knapp 4 Stunden ziemlich akribisch (insgesamt sieben Rollenspiele, die für uns 1988 erwähnenswert waren).

Weiterführend habe ich noch einen ausführlichen Artikel verfasst bzw. ein kleines Einführungsvideo dazu produziert.
19.05.2016, 17:22 Knispel (163 
Vielen Dank für eure Ratschläge. Da ich in Rollenspielen eher Marke "Hau-drauf" bin, werde ich die entsprechenden Party-Tipps ausprobieren

Vorher "muss" ich "nur" noch Baldurs Gate 2 + Add-on spielen... "hüstel". Argh, warum mag ich ausgerechnet Rollenspiele so gerne, gemeine Zeitfresser!!
06.05.2016, 08:43 Sir_Brennus (255 
Multi-Classing und eine reine Human-Truppe ist schon fast cheating...

Ein ECHTES Rollenspielerlebnis hatte ich z.B. mit

1 x Fighter/Cleric (ersetzt den nicht enthaltenen Paladin)
1 x Fighter (Dwarf)
2 x Cleric (Human & Half-Elf)
1 x Thief (Halfling)
1 x Mage (Elf)

Das macht das Spiel zwar noch ein gutes Stücken schwieriger, fühlt sich aber sehr angenehm nach PnP-Runde oder Fantasy-Roman an
Kommentar wurde am 06.05.2016, 08:43 von Sir_Brennus editiert.
04.05.2016, 14:30 Pat (3034 
Ich persönlich mache eigentlich selten Dual-Class-Charaktere. Aber ich bin ein Fan der "bunte Gruppe"-Gattung von Party.

In Pool of Radiance gibt es noch nicht alle Typen, die man dann vor allem aus der 2. und 3. Edition von AD&D kennt.
Ich mag es, wenn (beinahe) alle Rassen in meiner Gruppe vertreten sind.

Bei Pool of Radiance muss man allerdings schon so ein bisschen mixen, finde ich.
Ich empfehle vier Charaktere, die gut im Nahkampf sind. Mindestens ein Kleriker und ein Magier. Ausserdem würde ich darauf achten, dass man genügend gut für den Fernkampf ausgerüstet ist. Es hat zwei oder drei Dungeons, in denen Untote vorkommen und die saugen Erfahrung bis zum Levelverlust - da ist ein Fernkampf gesünder.
Und unbedingt ein Charakter, der Diebesfähigkeiten hat (man will ja nicht immer die wertvollen Zauberslots durch den "Knock"-Spell verschwenden).
04.05.2016, 13:52 Wuuf The Bika (1113 
kmonster schrieb am 04.05.2016, 13:38:
Knispel schrieb am 03.05.2016, 18:30:
Hat jemand vielleicht einen Tipp, wie man seine Starttruppe zusammenstellen sollte?


Gibt viele Möglichkeiten, gegen Ende am stärksten wäre wahrscheinlich 6 x Cleric/Fighter/Mage aber das ist langweilig.
Eine Gruppe bei dem alle 4 Klassen mit ihren Stärken und Schwächen in Reinform vorkommen ist sicherlich interessanter:

Human Fighter (18/00 Strength)
Human Cleric (Cleric level 6)
Thief
Mage
Cleric/Fighter/Mage
Cleric/Fighter/Mage or Fighter/Mage or Fighter


Ha, so sahen meine Partys meistens auch aus.
Wobei die letzten beiden manchmal, und nach Möglichkeit, durch einen Paladin oder Solamnic Knight ersetzt wurden
04.05.2016, 13:38 kmonster (368 
Knispel schrieb am 03.05.2016, 18:30:
Hat jemand vielleicht einen Tipp, wie man seine Starttruppe zusammenstellen sollte?


Gibt viele Möglichkeiten, gegen Ende am stärksten wäre wahrscheinlich 6 x Cleric/Fighter/Mage aber das ist langweilig.
Eine Gruppe bei dem alle 4 Klassen mit ihren Stärken und Schwächen in Reinform vorkommen ist sicherlich interessanter:

Human Fighter (18/00 Strength)
Human Cleric (Cleric level 6)
Thief
Mage
Cleric/Fighter/Mage
Cleric/Fighter/Mage or Fighter/Mage or Fighter
03.05.2016, 19:00 forenuser (2659 
Ahhhh... Die Pakete kenne ich noch gar nicht

Ich werde nun wohl doch mehr Zeit am (schaudern) PC verbringen...
03.05.2016, 18:30 Knispel (163 
Gerade habe ich das Forgotten-Realms-Paket bei GOG erstanden... vier Rollenspiele, damit werde ich eine halbe Ewigkeit beschäftigt sein.

Bin schon gespannt. Immer wenn ich meine alten PowerPlays durchschmökere, bleibe ich bei diesen herrlich stimmungsvollen Bildern dieser Spielserie hängen. Ich wollte die Spiele immer mal spielen - mal schauen, wie ich mich schlage

Hat jemand vielleicht einen Tipp, wie man seine Starttruppe zusammenstellen sollte?
29.05.2015, 10:58 Sir_Brennus (255 
schrottvogel schrieb am 19.07.2012, 10:03:
Dass Westwood der Developer von POR ist, halte ich für einen Gerücht. Das ist ein ureigenstes SSI-Produkt.


Lustigerweise hat uns der D&D Artikel (der sonst gruslig schlecht ist) in der Retro Gamer (deutsch) 2/15 das Geheimnis verraten:

PoR basiert auf den Programmroutinen von "Mars Saga"/"Mines of Titan" von Westwood Asc. SSI hatten die Routinen des noch in der Entwicklung befindlichen Spiels für ihren Prototyp von Westwood bekommen, um bei einer Präsentation die TSR-Leute davon zu überzeugen die Lizenz an SSI zu vergeben. Hat ja geklappt.
28.05.2015, 16:33 Bren McGuire (4805 
So, habe "Pool of Radiance" jetzt zum allerersten Mal von Anfang bis Ende auf dem Amiga durchgespielt, und ich muss sagen, dass es mir ziemlich gut gefallen hat. Trotzdem merkt man schon, dass es sich hierbei um das erste "Gold Box"-Spiel handelt, was Benutzerfreundlichkeit und Präsentation betrifft, gibt es doch hier und da so einige Haken und Ösen, die bei den nachfolgenden Titeln dieser Reihe nach und nach verbessert bzw. ausgemerzt wurden. Als erstes wäre da die Grafik, oder besser gesagt, deren winziges Ausmaß zu nennen, schließlich spielt sich das komplette Abenteuer ausschließlich im kleinen Sichtfenster ab. Große, bildschirmfüllende Bilder zu bestimmten Schlüsselszenen, wie sie bereits im Nachfolger "Curse of the Azure Bonds" zu sehen sind, fallen hier gänzlich unter den Tisch. Auch die Außengebiete um Phlan herum haben mit diesem Minimalismus zu kämpfen, was zur Folge hat, dass der Spieler hier lediglich einen (sehr) kleinen Ausschnitt der Umgebung zu sehen bekommt – sicherlich, so etwas dürfte bei so manchem einen gewissen Erforschungsdrang hervorrufen, wohingegen eine auf einem Blick einsehbare Landkarte, wie sie z.B. in "CotAB" oder "Champions of Krynn" zutage tritt, nicht mehr viel Geheimnisvolles an sich hat. Ich ziehe allerdings jederzeit eine Karte im Stil von "CotAB" vor, insbesondere dann, wenn man andauernd mit Angriffen auf die Party rechnen muss...

Als nächstes möchte ich auf den Umfang von "Pool of Radiance" eingehen: Ich habe knapp 6 bis 7 Wochen gebraucht, bis ich Oberbösewicht Tyranthraxus schlussendlich (fürs erste) bezwungen hatte, wobei ich jetzt nicht jeden Tag gespielt habe. Man muss also schon einige Zeit in diesen Titel investieren, und das ist natürlich auch gut so – so viel zum rein zeitlichen Faktor. Was aber nun den Umfang der Spielwelt betrifft, so beschränkt sich dieser vornehmlich auf die Stadt Phlan (bzw. das, was davon noch übriggeblieben ist). Zwar gilt es zusätzlich noch so einigen wichtigen Ortschaften auf der Landkarte einen Besuch abzustatten, allerdings handelt es sich hierbei zumeist um recht kleine Gebiete. Auch in diesem Punkt zeigen sich die Nachfolger großzügiger, verfügen diese doch (mit Ausnahme von "Hillsfar", welches ja ebenfalls nur auf die titelgebende Stadt plus einige "Ausflugsorte" beschränkt ist), über weit mehr Städte, Dörfer, Außenposten oder sonstige Ortschaften, die es im Laufe des Abenteuers aufzusuchen gilt. Allerdings muss ich an dieser Stelle fairerweise einräumen, dass diese vom Ausmaß her nicht halb so komplex sind wie Phlan, welches ja in mehrere Sektoren aufgeteilt ist - ein Abstecher nach Throtl etwa, ("CoK") mutet da fast schon wie ein Spaziergang an!

Als letztes wäre da noch der allgemeine Schwierigkeitsgrad, der in "PoR" ja fest vorgegeben ist. Gerade in der Anfangsphase empfand ich das Spiel als ziemlich fordernd (allerdings nicht annähernd so schwer wie im Vergleich zu Titeln wie z.B. "The Bard’s Tale: Tales of the Unknown" oder dessen deutscher Hommage "Legend of Fairghail"), ist man aber erst einmal die ersten Levels hinaufgeklettert, wird das Heldenleben schon um einiges einfacher. Nichtsdestotrotz finde ich die ab "CoK" eingeführte Option, den Härtegrad jederzeit ändern zu können, doch sehr zuvorkommend, vor allem dann, wenn man eine bestimmte Schlacht immer und immer wieder aufs Neue ausfechten muss, obwohl die eigenen Mannen zu diesem Zeitpunkt doch eigentlich das Zeug dazu haben sollten, um diese zu gewinnen. Insbesondere, wenn man bereits mehrere Tage oder gar Wochen in das Programm gesteckt hat, kann eine solche Situation mitunter äußerst frustrierend sein! Da ist es natürlich sehr willkommen, wenn man in einer solch misslichen Lage die Möglichkeit hat, mal eben den Schwierigkeitsgrad vorübergehend herunterzuschrauben (pfeif' auf die Erfahrungspunkte!), um diese ärgerliche Angelegenheit endlich hinter sich zu bringen...

Zum Schluss nochmal ein paar Worte zur Präsentation auf dem Amiga: Angesichts der Tatsache, dass Ubi Soft ganze zwei Jahre an der Umsetzung für den großen Commodore gearbeitet hat, fiel das Ergebnis doch ziemlich ernüchternd aus – da wäre eindeutig mehr drin gewesen! Allerdings ist dies alles Kritik auf hohem Niveau, denn im Großen und Ganzen hat mir der "Tümpel der Strahlung" (tolle englische Spielenamen klingen in der deutschen Übersetzung ja manchmal so dermaßen mies!) sehr gut gefallen. Bin jetzt gerade mit der Fortsetzung "Curse of the Azure Bonds" angefangen, wobei ich 2en meiner 6 Party-Mitglieder (Magier bzw. Dieb) zwischenzeitlich einen kleinen Urlaub im beschaulichen Städtchen Hillsfar gegönnt habe. War ganz lustig, allerdings hält sich der praktische Nutzen in Grenzen, bekommt man nach Erledigung aller Aufträge vom jeweiligen Gildenmeister doch lediglich ein paar zusätzliche HPs (so um die 20 waren's bei mir) aufs Gesundheitskonto gutgeschrieben – Beförderungen im eigentlichen Sinne oder Verbesserungen bestimmter Attribute bleiben leider außen vor. Ob dies den Aufwand lohnt, 4 bis 6 zusätzliche Stunden (und zwar für jeden einzelnen aus "PoR" importierten Charakter!) in "Hillsfar" zu investieren, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden...

Was nun "Pool of Radiance" angeht, gibt es von mir 8 Punkte.
Kommentar wurde am 28.05.2015, 16:37 von Bren McGuire editiert.
24.02.2015, 08:13 Pat (3034 
So, ich habe am Donnerstagabend Pool of Radiance beendet - das heißt, alle Quests gelöst und den Obermotz vernichtet (das Spiel kann endlos weitergespielt werden).
Begonnen hatte ich etwas mehr als eine Woche früher am Mittwochabend, habe aber nicht nur ausschließlich POR gespielt. Bei durchschnittlich 3 Stunden pro Tag habe ich in etwa 24 Stunden gebraucht. Ist mir aber kürzer vorgekommen.

Dabei habe ich die Amiga Version gespielt, dich ich nach einigen Tests als die technisch beste Version empfinde. Klar, relativ gesehen ist die C64-Version die beste, da sie am meisten aus ihrer Plattform herausholt - absolut hängt sie dann doch der Amiga-Version hinterher, welche grafisch und (spärlich) soundtechnisch einfach schöner ist. Dazu kommt recht gelungene Maussteuerung und vorallem massiv kürzere Ladezeiten.
Die 24 Stunden Spielzeit kommen auch daher, dass per Emulator gespielt habe und Kämpfe mit der Warp-Funktion von WinUAE zusätzlich beschleunigt habe.

Wo wir gerade von Kämpfen sprechen: Die taktischen Kämpfe machen durchaus Spaß und sind sehr gut umgesetzt - da hat SSI das Systemn aus Wizard's Crown noch einmal deutlich verbessert - aber es sich halt einfach viel zu viele!
Und zum Teil sind die Kämpfe riesig! Da wird man gerne mal von 30 Kobolden, 10 Orks und einem Troll gleichzeitig angegriffen! Und das ist sehr schade, denn so hat man die Kämpfe bald einmal satt - das macht der Nachfolger (den ich im Moment gerade spiele) um einiges besser.
Zwar gibt es eine Quickbattle-Option, die berechnet aber den Kampf nicht nur (wie bei Wizard's Crown), sondern macht den ganzen Kampf durch, steuert aber selbstständig (bei leichten Kämpfen ist das mit der Warp-Funktion allerdings auch nicht schlecht).
Wie gesagt, die Kämpfe wären eigentlich toll aber es sind einfach zu viele und zu große. Leider.

Die Story braucht ein bisschen, bis sie in Gang kommt. Man erfüllt zunächst einfach nur die Aufträge des Stadtrates von New Phlan - bis man drauf kommt, dass diese Aufträge zusammen gehören und man schlussendlich einen anständigen Oberbösewicht (der zunächst nur als "Boss" bekannt ist) niedermetzeln darf.
Dadurch weiß man immer, was man als nächstes zu tun hat, muss aber immer wieder zurück zum Stadtrat wandern, um neue Aufträge abzuholen.

Und die Aufträge sind durchaus spannend. Auch wenn ausgerechnet der aller erste Auftrag (Slums von Monstern befreien) in eine etwas nervige Kampforgie ausartet, bei der man alle Gebäude abklappern muss (und ob man alle hat, erfährt man erst, wenn man zurück zum Stadtrat latscht und nachfragt).

Trotzdem: Das Spiel macht wirklich unglaublich viel Spaß. Mit den vielen kleinen Texten wirkt es wirklich wie ein echtes Pen-and-Paper-Rollenspiel, das man halt eben am Computer spielt.
Die Quests sind spannend und die Örtlichkeiten - dafür dass man eigentlich nur in Phlan und Umgebung ist - abwechslungsreich.

Empfehlenswert - auch wenn meiner Meinung nach zu viel (und zu lange) gekämpft wird!
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