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| | User-Kommentare: (238) | Seiten: « ‹ 1 2 [3] 4 5 6 7 › » |
08.03.2023, 02:40 PomTom (287)  | |
DaBBa schrieb am 06.03.2023, 23:20: Hat das Master System in Deutschland das NES wirklich geschlagen? Ich kenne niemanden, der in der Zeit nach Colecovision und Vectrex, aber noch vor der Marktdurchdringung der Playstation (so um 1997 herum) eine Spielekonsole gehabt hätte. Wobei, meine Frau hatte als Kind einen Atari 2600. Wer damals in der Bundesrepublik spielen wollte, tat das vor allem auf dem 64er, dem Amiga, dem PC. Habe meine eigenen 16Bit-Konsolen dann auch erst in den frühen 2000ern zu Ramschpreisen gekauft. |
08.03.2023, 01:47 Oh Dae-su (1092)  | |
v3to schrieb am 07.03.2023, 17:24: Das ist etwas, das kenne ich aus meiner Schulzeit überhaupt nicht. Da war eher der Tenor, dass Videospiele verachtenswerte Zeitverschwendung sind. Wenn ich ein Spiel kaufen wollte (das war in den 80ern nicht gerade selbstverständlich), musste das Taschengeld herhalten. Was für ein Luxusproblem! Ich bekam kein regelmäßiges Taschengeld "einfach so," sondern musste dafür arbeiten! Anfangs spielte ich mit dem NES auf dem alten Schwarz/Weiß-Fernseher, und als dieser nach 13 Jahren endlich kaputt wurde, war natürlich die Konsole und meine Zockerei schuld. P.S.: Der Fernseher war 13 Jahre alt, nicht falsch verstehen - ich habe nicht 13 Jahre lang darauf gespielt. Kommentar wurde am 08.03.2023, 01:52 von Oh Dae-su editiert. |
07.03.2023, 17:24 v3to (2120)  | |
Flat Eric schrieb am 07.03.2023, 17:16: Nun, die meisten aus meiner Klasse und so auch in der Familie bekamen die Spiele als Geschenk. Weihnachten und Geburtstag. Der Rest: sparen oder es wurde ausgeliehen, teilweise auch aus der Videothek. Das ist etwas, das kenne ich aus meiner Schulzeit überhaupt nicht. Da war eher der Tenor, dass Videospiele verachtenswerte Zeitverschwendung sind. Wenn ich ein Spiel kaufen wollte (das war in den 80ern nicht gerade selbstverständlich), musste das Taschengeld herhalten. |
07.03.2023, 17:16 Flat Eric (700)  | |
Wie sollte man auch als Kind bzw. Teen den Eltern vermitteln das man einen Nintendo haben möchte und dann für jedes einzelne Spiel nochmal 1000,- Schillig bzw. 100,- Mark zahlen muss. Die zeigten einem den Vogel. Von dem her stand es gar nicht zur Debatte so ein Gerät anzuschaffen. Nun, die meisten aus meiner Klasse und so auch in der Familie bekamen die Spiele als Geschenk. Weihnachten und Geburtstag. Der Rest: sparen oder es wurde ausgeliehen, teilweise auch aus der Videothek. Dort ging ein Kumpel mit seinem Vater immer hin (damals war das in der Videothek generell ab 18, um überhaupt reinzukommen). Kann mich noch erinnern, wie wir Spiele geholt haben, übers Wochenende zocken und Montags wieder abgeben. Bis 1994 haben wir da noch NES-Spiele ausgeliehen und die ausgemusterten Spiele konnte man meist für 10-20 DM kaufen. Meine Cousins hatten 1990 herum schon über 20 Spiele, muss mal meine Tante fragen, wie das finanziell möglich war.  Habe aber auch in Erinnerung, dass viele NES-Spiele damals eher so 65-75DM gekostet haben (Powerplay 11/90). Das wirkte dann immer noch "billiger" als >1000DM Anschaffungskosten für einen Amiga auszugeben, auch wenn die Folgekosten beim NES höher lagen. Mir fällt auch auf, dass der Gameboy wesentlich weiter verbreitet war, gerade, was die Anzeigen angeht. Liegt wohl daran, dass die NES/Mattel-Geschichte echt ein Desaster für Nintendo war und das NES wirklich erst ab 1991 "richtig" vermarktet wurde. Kommentar wurde am 07.03.2023, 17:17 von Flat Eric editiert. |
07.03.2023, 09:49 Dragondancer [Mod] (1263)  | |
Gegenüber der Siedlung in der ich aufwuchs haben wir einen Spar. Und genau dort - In einen Supermarkt nämlich! - habe ich zum ersten Mal am NES gespielt. Ice Climber war das Spiel der Stunde, gerade weil man es zu zweit spielen konnte. ^^ |
07.03.2023, 09:49 mark208 (1377)  | |
Mitte der 80er war halt in meiner Generation sprich, den 18 bis 25 jährigen Heimcoputer angesagt, ein Freund von mir hatte dann eine erheblich ältere Freundin mit Kindern, die hatten dann ein NES, ich meine schon, dass Heimcomputer und Konsole für die meisten Haushalte zu teuer war, zumindest gab ea halt weitere Prioritäten, wie eben Häuslebau Auto Urlaub, da war für beides meist kein Spielraum mehr. |
07.03.2023, 09:34 advfreak (2480)  | |
Also in meinem Freundeskreis hatte keiner ein Master System, auf Sega selber bin ich eigentlich erst später durch Sonic auf dem Mega Drive aufmerksam geworden. Das NES hatte dann plötzlich der Nachbar, vor allem Super Mario Bros hat es mir dann sehr angetan. Das Zelda oder so Kram wie Ice Climber konnten mich aber nicht begeistern. Dafür hatten fast alle meine Kumpels entweder einen C64er oder Amiga 500, dass Totschlag-Argument war einfach das man ja was für die Schule drauf machen kann und vor allem natürlich die Software dafür tauschen !!! Wie sollte man auch als Kind bzw. Teen den Eltern vermitteln das man einen Nintendo haben möchte und dann für jedes einzelne Spiel nochmal 1000,- Schillig bzw. 100,- Mark zahlen muss. Die zeigten einem den Vogel.  Von dem her stand es gar nicht zur Debatte so ein Gerät anzuschaffen. Erst mit dem Game Boy wurde da Eltern-Herz erweicht, erstens waren die Spiele dort nicht so teuer und zweitens konnte man das Teil ja überall hin mitnehmen und die Kinder waren dann beschäftigt und nervten nicht herum bei Oma & Co. |
07.03.2023, 07:25 ScroogeMcDuck (363)  | |
Bin '92 im ehemaligen Ost-Berlin eingeschult worden. In unserer Klasse spielten Videospiele tatsächlich noch eher eine untergeordnete Rolle, was aber auch daran lag, dass ein nicht unerheblicher Teil der Klasse (mich eingeschlossen) bei Alleinerziehenden Müttern aufwuchs, welche mit Unterhaltungselektronik generell eher weniger am Hut hatten. Immerhin ein Game Boy gehörte bei fast allen zur Grundausstattung. Ansonsten gab es aber in der ganzen Klasse nur ein SNES, ein Mega Drive und zwei hatten auch schon PCs. Heimcomputer hingegen gab es nicht einen einzigen. Ich selbst fragte meine Mutter, dann auch mal nach einer Konsole (neben meinem GB). Geld wollte sie dafür aber nicht ausgeben, also fragte sie im Kollegenkreis und ich erhielt ein ausrangiertes Atari VCS 7800, welches auch damals schon locker als Retro durchging, sowie ein Sega Master System, dass sich trotz des ebenfalls schon hohen Alters noch recht gut schlug. Leider besitze ich diese beiden Konsolen heute nicht mehr, da meine Mutter, diese ein paar Jahre darauf wiederum einer anderen Bekannten und deren Sohn schenkte. Während der Grundschule blieben Games für mich daher eher noch ein loser Zeitvertreib, denn "ernsthaftes" Hobby. Das änderte sich erst, als ich Ende der 90er Jahre meine erste PlayStation erhielt... Kommentar wurde am 07.03.2023, 08:10 von ScroogeMcDuck editiert. |
06.03.2023, 23:20 DaBBa (3703)  | |
Hat das Master System in Deutschland das NES wirklich geschlagen?
Ich dachte, dass wäre vor allem eine britische Sache gewesen. Im UK hat das MS wirklich das NES paniert, weswegen Briten auf das Konsolen-Gaming der damaligen Zeit eine deutlich andere Perspektive haben als ihre mitanglophonen Kollegen in Nordamerika. |
06.03.2023, 21:36 Knispel (746)  | |
Retro-Nerd schrieb am 06.03.2023, 14:26: Es gibt keine zuverlässigen Verkaufszahlen vom NES in Deutschland, soweit ich das überblicke. Aber ich behaupte einfach mal, das sich die Konsole hierzulande deutlich weniger verkauft hatte als die gängigen Heimcomputer, oder das Master System. Es scheint wirklich extrem unterschiedlich zu sein. In meinem Freundeskreis hatten, inkl. mir selbst, sechs ein NES und einer ein Mega Drive. Auch ein Amiga war vertreten und 2x der Atari ST (einer davon stand ebenfalls in meinem Zimmer). Ich habe bis heute noch niemals am Master System gespielt und kenne/kannte auch niemanden mit dieser Konsole. Und spätestens mit dem SNES war dann alles komplett in Nintendo-Hand… bis Mitte der 90er dann die PCs Einzug fanden. Wie aber bereits geschrieben: Erst 1991 ging bei uns NES-mäßig die Post ab. Bis Weihnachten 1990 (erster Kontakt mit dem Game Boy bei einem Freund) hatte ich keinen Schimmer, was Nintendo ist. Meine Kindheit habe ich im schönen Niedersachsen verbracht 😊 |
06.03.2023, 21:06 Retro-Nerd (14514)  | |
Wobei die 2-3 Frames einprogrammierter Lag in SMW irgendwie doch merkbar ist. SMB 3 ist da fluffiger zu steuern. |
06.03.2023, 21:04 Flat Eric (700)  | |
Hatte es glaube ich hier schon mal geschrieben: SMW fand ich im Vergleich zu SMB3 einen Rückschritt. Erst viele Jahre später konnte ich mich damit anfreunden. Für mich bleibt SMB3 das bessere Mario. Erst letztens in der All-Stars-Fassung durchgespielt. Aber das ist meckern auf hohem Niveau: SMW bleibt ein grandioses Erlebnis insgesamt gesehen. |
06.03.2023, 20:35 Gunnar (5749)  | |
Tja, eigentlich stützen meine persönlichen Erfahrungen hier wohl das allgemeine Bild, dass das NES noch nicht der ganz großen Durchbruch in Deutschland war. Zwar hatte die Familie eines Sandkastenkumpels 1990 oder 1991 ihren vier Söhnen eben das schon erwähnte "Super Set" spendiert, aber später in der Grundschule war dann das SNES doch sehr viel weiter verbreitet - das dürften alleine in meiner Klasse mindestens 6 oder 7 MitschülerInnen gehabt haben. Einen GameBoy hatten natürlich sogar noch mehr Leute, aber darum geht's hier nicht. Dem gegenüber stand eben nur dieses eine NES und ein anderer Kollege hatte noch ein Mega Drive. Aber: Für mich persönlich sind mit besagtem NES dieses einen Kumpels (Hallo, Torben!) viel längere und intensivere Erlebnisse verbunden. Die endlosen "Nintendo World Cup"-Matches zu viert, kooperative Runden mit "Snake Rattle 'N' Roll", diverse Partien mit einem mir namentlichen Eishockey-Spiel (ich meine, es war eines von Acclaim, aber die haben anscheinend überhaupt kein solches Spiel für dieses System produziert  ), vor allem aber eben diese langen Nachmittage mit "Super Mario Bros.", Teile 1 und 3. Das hat weitaus mehr Eindruck gemacht als die paar Stunden, in denen wir anderswo mal vor dem SNES saßen. Und so viel neues konnte da auch ein "Super Mario World" gar nicht bieten, wenn man erst mal "Super Mario Bros. 3" kannte. |
06.03.2023, 19:45 Retro-Nerd (14514)  | |
Naja, in Japan mußte keiner bestellen. Gab es alles bei Importhändlern. Was meinst du, wie ich mir 1989 die PC-Engine besorgt habe? Die meisten hatten sogar dazu ein Ladengeschäft, wo man sich die aktuellen Japan Sachen vor Ort anschauen konnte. Mußte man auch mal ein paar Kilometer fahren, fand ich damals aber spannend und lohnenswert. |
06.03.2023, 19:06 DaBBa (3703)  | |
Deutschland war in den 80ern wirklich noch kein großes Konsolen-Land. Nintendo hatte in den 80ern noch nicht mal einen Europa-Vertrieb: Das NES wurde zunächst von Bienengräber vertrieben, die sonst eher für den Import von Monchhichi bekannt waren. Flat Eric schrieb am 06.03.2023, 11:45: PS: Von Übersee bekamen wir damals auch nichts mit. Ein SNES im November 1990 in Japan? Cool. Aber was für uns zählte, waren die lokalen Spieleläden, die Supermärkte. Klar. Um als Deutscher ein Super Famicom zu kaufen, musste man zum Importhändler gehen und einen entsprechend dicken Geldbeutel dabei haben. Das konnten vielleicht junge erwachsene Freaks mit Job, aber nur wenige Teenager. Ich denke, die meisten Eltern hätten ziemlich komisch geschaut, wenn ihr Kind gefragt hätte: "Kann ich zu Weihnachten ein Super Famicom aus Japan haben? Und einen PAL-Konverter, damit ich es an unseren PAL-Fernseher anschließen kann? Und vielleicht noch ein, zwei Spiele? Ja, die müssen wir auch leider in Japan bestellen. Die amerikanischen und europäischen Spiele werden nicht funktionieren, war beim NES auch schon so." Kommentar wurde am 06.03.2023, 19:14 von DaBBa editiert. | | Seiten: « ‹ 1 2 [3] 4 5 6 7 › » |
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