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PC Games 5/2001

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Copyright bei COMPUTEC MEDIA AG - PCGames.de (Rainer Rosshirt) gab mir am 12.06.2009 die offizielle Erlaubnis Inhalte aus der PC Games zu veröffentlichen.
| | User-Kommentare: (137) | Seiten: [1] 2 3 4 5 › » |
06.02.2026, 09:01 Edgar Allens Po (5129)  | |
Grumbler schrieb am 05.02.2026, 16:20: .........In Zeiten von Populous war auch noch nix over-promised under-delivered, das kam erst spaeter........ Es sollte doch jedes Kind wissen, dass jegliche große Worte im Vorfeld fast immer zu einer Enttäuschung bei der Lieferung führen. Warum wird überhaupt gelabert? Das Werk entsteht im Geheimen und kommt dann raus. So sollte es sein. |
05.02.2026, 21:28 Frank ciezki [Mod] (4601)  | |
So richtig bergab ging es mit seiner Karriere ja auch erst, als er dann erneut ein neues Studio, mit dem nichtssagenden Namen "22Cans" gründete. Dort werkelte man dann fast 10 Jahre an einem per Kickstarter finanzierten Spiel mit dem ebenso nichtssagenden Namen "Godus" und ein Ableger namens "Godus Wars" herum, die beide nie den Early Access Status verließen, bis sie 2023 von Steam ganz unzeremoniell aus dem Programm geworfen wurden. Zur schmerzhaften Legende von 22Cans scheint außerdem auch ein auf dem NFT-Kryptoschrott basiertes Spiel namens "Legacy" zu gehören. Anscheinend konnte man damit allerdings tatsächlich genug Geld sammeln, dass Molyneux vor zwei Jahren auf der Gamescon sein "letztes Spiel" ankündigte. Es nennt sich "Masters of Albion" und ist ein, wer hätte das gedacht, "Open World Godgame".
Bis zum Austritt bei Lionhead hätte ich ihm noch den Zweifel des überbordenden Enthusiasmus gebilligt, aber seitdem führte der Weg doch teilweise ins leicht schattige, wenn auch noch nicht ganz so fragwürdig, wie bei seinem Kollegen Richard "Lord British" Garriott. Kommentar wurde am 05.02.2026, 21:30 von Frank ciezki editiert. |
05.02.2026, 21:08 Hansen (80)  | |
Da gebe ich Dir Recht, Molyneux hat definitiv auch einige Perlen auf der Kappe und er hat sich nicht umsonst einen Namen gemacht mit einigen wirklich innovativen Spielen, die versuchten andere Wege zu gehen. Theme Park fand ich großartig und Dungeon Keeper erfrischend. Magic Carpet zeugte ebenso von viel Fantasie und interessantem Spieldesign, und auch mit The Movies hatte ich einige nette Stunden verbracht und es schlug zeitweise Wellen über die Spielebubble hinaus.
Beim späteren Molyneux lief es dann leider etwas aus dem Ruder aus meiner Sicht, da denke ich an Curiosity und Godus, und der nie eingelöste Hype um Milo (dessen Preview-Präsentationen mit der Xbox Kinect sich als gefaked herausstellten). Black und White war nun auch kein wirklich schlechtes Werk, ich habe es damals immerhin auch durchgespielt. Nur der Kontrast zwischen Molyneux Preview-Trommelei und dem dann tatsächlichen Spiel, das stieß mir etwas auf. |
05.02.2026, 21:04 cassidy [Mod] (4474)  | |
Ach. Ich sehe gar nicht so ein Molyneux - Bashing. Der Typ ist speziell und hat seine Ideen und Leidenschaft immer echt gut promotet. Ich bin einfach nicht der Ansprechpartner für sein Werk. Mir fehlte da immer der Zugang. Und, "Black and White" ist nun einmal ein Machwerk, ein richtig fetter Fleck auf seiner Weste! Das kann man ja nun einmal nicht bestreiten. trotzdem hat er was drauf und er schafft es immer wieder die Menschen zu locken. Ist doch fantastisch! |
05.02.2026, 16:20 Grumbler (2318)  | |
Molyneux ist sicherlich ein Charakter, ja, aber das Bashing find ich jetzt ein wenig ungerechtfertigt.
Es ist doch allemal interessanter, immerhin was neues zu probieren, als den tausendsten Klon von irgendwas.
Wie gut dann die Ausfuehrung ist, ist dann eine andere Frage, und wie sehr man ins Detail gehen will.
In Zeiten von Populous war auch noch nix over-promised under-delivered, das kam erst spaeter, vmtl einfach der zunehmenden Komplexitaet geschuldet, die Spieleentwicklung mit sich bringt, und dass er seine Visionen nicht mehr so leicht umsetzen konnte, wie er es von frueher gewohnt war.
Er war nie so der Low-Level-Programmierer, Populous war afair nicht in Assembler geschrieben, und der zweite Teil (nicht mehr von ihm allein) war dann viel optimierter, und mit der Zeit entfernte er sich dann immer mehr von der technischen Ebene. |
05.02.2026, 15:19 cassidy [Mod] (4474)  | |
Meine damalige Freundin hat mir eines Abends, bei der Harald Schmidt - Show von dem Spiel erzählt. Ist mir noch total erinnerlich. Ich hatte bis dato von dem Spiel noch nix gehört. Die Freundin hatte überhaupt keine Ahnung von der Zockerei und von Spielen. Hat sich null für sowas interessiert. Als sie davon sprach, wusste ich sofort, dass dieses Spiel ein großer Haufen, dampfender Kacke sein muss. Ich weiß noch, wie sie sagte, "Du, das Bläckunweit! Das muss toll sein. Die (keine Ahnung mehr, wie sieh hieß, nennen wir sie Dingens) hat mir davon erzählt, sie hat es irgendwo gelesen und es hört sich so toll an. Mal was Anderes!"....ich habe dass nur zur Kenntnis genommen, innerlich die Augen verdreht und am Ende Recht gehabt. Ist genauso, wie, wenn Frauen mit mir über Fußball sprechen wollen. Ich nicke nur, und weiß, dass ist nix...Sorry an all die Frauen mit Ahnung! |
05.02.2026, 06:54 Hansen (80)  | |
Black and White schien unfassbar gehyped damals und mit dem damals noch ungebrochenen Kult um Molyneux überhöht. Die vielen Kommentare hier zeichnen da ein ziemlich gutes Bild.
Molyneux war schon eine Erscheinung mit seinem Fetisch für Spieldesign, in dem sich Spieler mit Fragen um göttliche Allmächtigkeit und Ethik ihres Handelns beschäftigen sollten. Zumindest einige Titel drehten sich darum und insbesondere Black&White, das einerseits ganz groß sein sollte, auf der anderen Seite bis ins kleinste Detail die Spielwelt simulieren (einzelne Dorfbewohner etc.). Das hörte sich nach viel Tiefgang an, war dann aber eben doch meist einfach Blendwerk für mathematische Formeln im Hintergrund, die dann bestimmte Mechaniken und Skripte freischalteten. Molyneux war meines Erachtens einfach ein ziemlich gewiefter und rhetorisch enorm talentierter Marketing-Experte, der scheinbar und leider auch kaum Grenzen kannte, wenn es um das Aufstellen von vielversprechenden Behauptungen über seine anstehenden Spiele ging.
Black & White profitierte, so meine Erinnerung, insbesondere von der umwerfenden Präsentation, der Physikengine und tollen Darstellung und Animation der Kreaturen (evtl. hatte es noch von Ausläufern des Tamagotchi-Hypes profitiert?). Das Pseudo-VR-Interface mit der Hand im Spiel, mit der man Dinge manipulieren und Zauber 'zeichnen' konnte, war ein interessantes Gimmick. Die schicke Präsentation nutzte sich aber rasch ab und die Spielwelt war am Ende doch relativ einfach gestrickt und steril, es gab eigentlich nur wenige interaktive Elemente und kaum Leben in dieser Welt (kaum Flora und Fauna bspw., das Leben der Menschen ziemlich trist usw.). Spielmechanisch war es ebenfalls eher auf der simplen Seite, auch was die Kreaturen und deren fragwürdige künstliche Intelligenz betraf. Die Story fand ich furchtbar, kaum erträglich. Einige der Missionen waren eine Qual, da sie mit nicht überspringbaren Zwischensequenzen versehen waren.
Bei Stay Forever haben sie einen aus meiner Sicht ziemlich guten Beitrag zu dem Spiel und den damaligen Hype darum. |
04.02.2026, 19:56 autobahn-münchen-nürnberg (39)  | |
Nie gespielt, kann mich aber noch gut an die Vorberichterstattung in der PC Games und Gamestar erinnern. Fand die Grafik und die Spielidee, die in den Berichten und Videos gezeigt wurde ganz geil, vielleicht war ich sogar mal kurz gehypt aber ich glaube als das dann raus kam war ich dann schon Gothic und Operation Flashpoint beschäftigt und hab die ganze Nummer hier ziemlich schnell aus den Augen verloren. War ja anscheinend nicht so der Brüller. Die Wertung der PC Games wundert mich hingegen nicht, waren die doch quasi der Hofberichterstatter mit ihrem Entwicklertagbuch direkt aus der Lionhead-Zentrale, wo Lionhead-Mitarbeiter ihre Erlebnisse während der Entwicklung von Black & White zum Besten gaben. Das ging ja sogar noch bei Black & White 2 weiter. |
03.02.2026, 11:32 Gunnar (5732)  | |
DerDude1977 schrieb am 02.02.2026, 22:31: Sydicate wußte dann mit einem interessanten Setting a la Blade Runner aufzutrumpfen und einer besonders auf dem PC schicken, hochauflösenden Grafik und dicken Waffen(sounds). Doch trotz eines "bombastischen Anstrichs mit taktischen Tiefgang" war es irgendwie eine einfachere Variante von Cannonfodder mit vorgegaukeltem Tiefgang. Interessante Perspektive, so habe ich das bislang noch gar nicht gesehen. Aber einen Punkt hast du damit auf jeden Fall. |
02.02.2026, 22:31 DerDude1977 (333)  | |
Peter Molyneux... . "Ein Designer, ein Künstler, abgehoben, gar arrogant?"... so wirkte der Mann damals auf mich, als ich in den 90ern, so richtig erst kurz vor der Veröffentlichung von Back & White, in einem Interview wahrnahm. Kennengelernt hatte ich bis dahin seit ca. 1990 Populous, Power Monger, Populous 2, sowie Syndicate. Faszinierend fand ich all diese Spiele, auch wenn ich den Hype (z.B. in der Power Play) um Populous 1 nie so recht verstand. Das Spielprinzip an sich war ja "ganz nett", doch so richtig motivierend, oder abwechslungsreich, fand ich das Spiel nicht. Power Monger auf meinem Amiga 500 damals fand dann bei mir schon mehr Beachtung: Ein tolles Intro, grafisch, musikalisch und atmosphärisch. Auch die Ingame-Technik war sehr gut umgesetzt und hebte sich klar von der Masse ab. Es hatte sogar eine gute KI, oder gaukelte diese, bzw. taktischen Tiefgang gekonnt vor. Doch bei der Anzahl an "Inseln" zu einer Zeit, in der noch interessante Titel "am Fließband" quasi erschienen und man dank eines großen Bekanntenkreises auch in den Genuß der allermeisten Klassiker dieser Zeit kam, bin ich, so erinnere ich mich, über vielleicht 10 Inseln/Level leider nie hinaus gekommen. Denn irgendwo blieb das Spiel, wie die anderen "Molyneux-Spiele" auch, die mir bekannt waren, doch recht abwechslungsarm. Populous 2 dann durfte mit seiner wirklich schicken Grafik auf meinem frisch vom ersten selbst erarbeiteten Geld auf meinem Amiga 1200 mit Festplatte "protzen", was es auch gut machte. Der Titel ließ mich schon eher warm werden mit dem Spielprinzip von Populous. Die Grafik war nochmal schicker und die Naturkatastrophen/Strafen der Götter hinterließen "schöne Spuren der Verwüstung". Doch auch hier galt öhnliches, wie bei Power Monger. Sydicate wußte dann mit einem interessanten Setting a la Blade Runner aufzutrumpfen und einer besonders auf dem PC schicken, hochauflösenden Grafik und dicken Waffen(sounds). Doch trotz eines "bombastischen Anstrichs mit taktischen Tiefgang" war es irgendwie eine einfachere Variante von Cannonfodder mit vorgegaukeltem Tiefgang. Toll, aber auch nicht mehr, als es letztendlich war. Danach war im Grunde bis heute nix mehr mit Molyneux bei mir, außer dass ich mal einem Kumpel mit PC zuerst bei Dungeon Keeper über die Schulter schaute und Jahre später dann nochmal bei Black & White. Sahen jeweils ganz nett aus. Gespielt habe ich beide Spiele selbst bisher nie. Das wird sich demnächst vielleicht mal ändern. Zumindest möchte ich mir doch nochmal auf die alten Tage von beiden Reihen selbst ein Bild machen. Meine Erwartungen an eine Langzeitmotivation sind dabei nicht die höchsten. So könnte es gut sein, dass ich entweder nochmal Power Monger, Populous 2, oder Syndicate (- welches ich vor einigen Wochen mal wieder angespielt hatte) die ein oder andere Chance gebe, oder vielleicht auch gar keines der Spiele des "Großmeisters" anrühren werde. Meine "Halde(n)" sind auch so mehr als groß. Müßte ich das mir bekannte "innovativste" Spiel wählen, an dem Molyneux beteiligt war, dann würde meine Entscheidung, Stand jetzt, was für mich selbst überraschend ist, auf Power Monger fallen spontan. Kommentar wurde am 02.02.2026, 22:43 von DerDude1977 editiert. |
05.09.2025, 09:27 mark208 (1374)  | |
Es hielt vor allem micht, was Molyneux versprochen hat und beim Spielen kam dann auch nicht eine Stimmmung auf, hey ist was ganz anderes, ist aber trotzdem schön.
Habs dann schnell verschenkt, sodass ich Immerhin dann mit einem guten Geschenk glänzen konnte, weil das kostete ja damals richtig was bei release. Da dachte der Beschenkte wohl, dass ich mich grad für ihn besonders ausgegeben hatte |
05.09.2025, 09:09 Ede444 (1536)  | |
Ich fands auch eher durchschnittlich. Hat aber am Anfang durchaus Spass bereitet. Nach einigen Stunden jedoch fiel der flach ab und Langeweile machte sich breit. Das Streicheln war aber doch immer ganz schön |
05.09.2025, 09:07 GameGoon (397)  | |
Ede444 schrieb am 05.09.2025, 08:57: Soo schlecht wars nun auch wieder nicht Für sich betrachtet vielleicht nicht. Gemessen am Hype schon. Aber ich sagte ja auch: der eine fands besser, der andere schlechter. Kein Ding. Ich kenne halt nur niemanden der das Spiel wirklich gut fand. Oder besser als bestenfalls mittelmäßig. |
05.09.2025, 08:57 Ede444 (1536)  | |
Soo schlecht wars nun auch wieder nicht |
05.09.2025, 08:40 GameGoon (397)  | |
Ich kenne niemanden, der dieses Spiel wirklich richtig gut fand. Der eine mehr, der andere weniger, aber niemand hats gefeiert, länger gespielt oder gar in eine Bestenliste gepackt. Die Fachpresse hat sich damals mit den Reviews blamiert, kann man nicht anders sagen. Die Korruptionsvorwürfe weiter unten im Thread sind in der Form natürlich haltlos. Komplett verkehrt sind sie aber insofern nicht, als dass sich Magazine nun mal primär über Anzeigenkunden finanzieren, nicht über den Verkaufspreis. Und wenn ein solcher Anzeigenkunde dauerhaft viele Anzeigen schaltet, kann es auch schon mal vorkommen, dass dieser Kunde droht, damit aufzuhören, wenn die Kritiken seiner Produkte nicht so dolle sind. Und da kann es dann eben aucb passieren, dass der Chefredakteur seine Schreiber verdonnert, wohlwollender zu werden. Das kommt definitiv vor. Bei Musikmagazinen weiß ich as aus erser Hand, warum sollte es bei Spielemags anders sein? Die funktionieren genau gleich. Das ist dann zwar was anderes als direkte Zahlung von Bestechung oder persönlichen Zuwendungen, aber trotzdem auch ne Form von Korruption. Ob das nun im Falle B&W auch stattgefunden hat, weiß ich natürlich nicht. Wenn man aber zugrunde legt, dass ich wirklich kein anderes Spiel kenne, bei dem Vorschuss Lorbeeren und Ergebnis so weit auseinanderklaffen, liegt der Verdacht schon irgendwo nahe. Vor allem wenn es sich wirklich konsequent so durchzieht.
Im Falle B&W mag nach deutlich dazu gekommen sein, dass man wegen Molyneaux einfach starstruck war. Auch das passiert bei Redakteuren öfter als man denkt. Molyneaux hat es irgendwie geschafft, so eine Ikone zu werden, dass man bei ihm anders bewertet hat. So wie Iron Maiden ein Album aus Furzgeräuschen aufnehmen könnten, es würde im Rock Hard Magazin immer noch Album des Monats werden. Populous und Syndicate mögen das irgendwie rechtfertigen. Trotzdem hat Molyneaux mindestens so viele mäßige Spiele abgeliefert wie gute. Magic Carpet 2 und Dungeon Keeper hielten nicht ansatzweise was verprochen wurde und B&W blieb zumindest bei mir nicht nur unter der Erwartung, sondern war wirklich schlecht. Kommentar wurde am 05.09.2025, 09:04 von GameGoon editiert. | | Seiten: [1] 2 3 4 5 › » |
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