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Ich fragte an anderer, aber unpassender, Stelle schonmal und habe dort aber aus eben diesem Grund wohl kein Antwort bekommen. Also Frage ich hier nochmal.
Ich habe mir die ersten 7 Siedler Teile geholt, werde damit aber nicht wirklich grün. Als Fan von Sim City, SC2k und Populous stelle ich mir nun die Frage, ob ich mit Anno ggf. besser fahre. Hat da jemand Inbfos für mich?
Mithran schrieb am 19.02.2020, 09:19: Definitiv eines der besten Spiele aller Zeiten!
Die Musik geht mir heute noch durch den Kopf. Die Grafik ist einfach umwerfend. Das Spielprinzip unverwüstlich!
Die folgenden Teile konnten mich nie so begeistern. Gerade der so gelobte zweite Teil hatte für mich viel an Charme verloren. Das wirkte mir viel zu steril und mit den einzelnen Völkern konnte ich auch nicht warm werden.
Nein, nein. Das hier ist das PERFEKTE Siedler Spiel!
Ein All-Time Klassiker,ganz genau so wie Sim City und Railroad Tycoon
Britney schrieb am 16.08.2011, 21:43: Hat das überhaupt mal jemand durchgespielt? Die Kampagne dürfte doch (Echtzeit-)Wochen in Anspruch nehmen.
Ich nicht, deshalb vergab ich dem Spiel auch "nur" eine 9, weil ich irgendwann doch den Willen verlor, das Ding durch zu spielen. Es war irgendwann echt frustrierend, wenn man lange Zeit gesiedelt hat und einem langsam das Gefühl beschlich: Ich hab gegen den Computergegner eigentlich keine Chance mehr.
Phanomenales Spiel! Mit 9,9 Punkten auf der GOTA-Skala (Gold of the Aztecs ) gehört es zur absoluten Spitzenklasse. Technisch grandios! Unendlich viele Spielewelten, Sandbox Spiele, Missionen, whatever. Spieler zu zweit gegeneinander oder im Co-Op. An einem Amiga :-D Tolle Animationen, man konnte den Siedlern wirklich minutenlang zuschauen. Mit guten SFX untermalt. Die Musik spielte auf meinem A500+ nicht. Ein sich noch immer nicht "alt" anfühlende Maussteuerung. Ich erinnere mich noch genau, dass einmal "ich spiel kurz Siedler" auch gerne mal 6 Stunden dauerte. Das Intro sieht klasse aus, die Benutzeroberfläche wirkt pompös. Das alles war auf einem 7 Mhz Amiga möglich. Schon imposant.
Die Musik geht mir heute noch durch den Kopf. Die Grafik ist einfach umwerfend. Das Spielprinzip unverwüstlich!
Die folgenden Teile konnten mich nie so begeistern. Gerade der so gelobte zweite Teil hatte für mich viel an Charme verloren. Das wirkte mir viel zu steril und mit den einzelnen Völkern konnte ich auch nicht warm werden.
Nein, nein. Das hier ist das PERFEKTE Siedler Spiel! Kommentar wurde am 19.02.2020, 09:19 von Mithran editiert.
Splatter schrieb am 08.12.2019, 14:32: [...] Siedler ist halt kein Spiel, das man eben mal so "durchspielt", eher eins, das man immer mal wieder rauskramt. Aber dafür funktioniert es auch nach Jahren noch gut. [...]
Ganz genau. Zu den Feiertagen hab ich mir gesagt: "Mensch, eigentlich könnte ich mal die 6. Mission angehen." Nach über einem Jahr "Siedelabstinenz" zuckten mir die Finger. Also...auf in den Kampf!
Kleines Spieletagebuch: 6. Mission
Zwei Gegner standen mir bei dieser Mission gegenüber: Balduin der ehemalige Mönch und Kallina, die wie gesagt zum ersten Mal in der Kampagne ihr zartes Gesicht zeigte. Erneut habe ich es versäumt, zeitnah zwei Schmieden und zwei Eisenschmelzen hochzuziehen. Wieso ist das so wichtig? Da ich auch zu Beginn schon zur Landeserweiterung Wachtürme und vereinzelt sogar Wachburgen (lassen die Ritter im Rang schneller aufsteigen) hab bauen lassen, zeichnete sich schnell ein Fachkräftemangel in der Schwerterarmee auf. Hier muss ich beim nächsten Mal unbedingt aufpassen und sofort die wichtigen Produktionsstätten hochziehen.
Was ich wiederum außer acht lassen konnte sind die Gebäude für den Schlosser. Auch eine Bootswerft wurde bis dato nicht benötigt. Das Expandieren und Errichten von Bauwerken in dieser Mission war ab und an nicht einfach. Zwar traf ich beim Bau des Schlosses eine recht gute Wahl im Hinblick auf Gold- und Kohlevorkommen, doch ließ sich in den ersten Spielstunden par tout kein Eisenerz finden. Doch dann aus heiterem Himmel als der Eisenerzvorrat bereits auf Null stand, vermeldete mir der Geologe feierlich, dass er Eisenerz gefunden hatte. Wenn das passiert und man ansonsten mit allen Bodenschätzen gut ausgesorgt hat, geht einem ein tiefer, zufriedenstellender Seufzer über die Lippen. Einfach herrlich, wenn man nach intensiver Suche endlich diese "Marktlücke" schließen kann.
Die Gegner, fragt ihr sicherlich jetzt, "...was haben die so veranstaltet?" Nun ja. Im Großen und Ganzen konnte ich keine gravierenden Unterschiede zu den vorigen Missionen erkennen. Auf alle Fälle legte unsere weibliche Mitstreiterin gut vor und griff doch tatsächlich auch als erste an. Logo, denn in der Anleitung wird sie auch als Kämpferin umschrieben. Neu war zudem, dass ich durch die vereinzelten Angriffe der Mitstreiter (jupp, auch der Mönch führte im Namen der Kirche Kriege mit mir), die ein oder andere Wachhütte (trotz guter Besetzung + Goldvorrat) verlor. Entweder waren meine Mannen zu dem Zeitpunkt Schlafes-/Weintrunken oder sie hatten eine schlechte Tagesform. Anders kann ich mir diese Niederlagen nicht erklären. Egal. Zumeist konnte ich durch Gegenangriffe die verlorenen Posten ad hoc zurückerobern. Zum Glück sind durch diese Besitzverschiebungen nie irgendwelche Minen oder Produktionsstätten auf meinem Territorium zum Opfer gefallen. Schwein gehabt!
Als erstes konnte ich übrigens das Schloss des Ordensbruders niederfackeln. Erst im späteren Spielverlauf musste das rosa Schlösschen (ja, die Dame hat wirklich in diesen Farben gesiedelt) die weiße Fahne hissen. Ca. 6 bis 8 Stunden hat diese Mission gedauert. Wohlwollend habe ich beim Spielen festgestellt, dass meine Konkurrenten keinen Zugriff auf das wertvolle Gold hatten. Von diesem Aspekt her habe ich wohlbedacht meinen Ausgangspunkt zu Spielbeginn ausgewählt. *Schulterklopf* Zeitweise war es aber trotzdem schwierig, die Infrastruktur strategisch klug auf den Boden zu bringen. Einerseits gab es viele Seen und Bergketten. Andererseits "erfreute" mich mein Umland mit ockerfarbenem Brachland, das durch seine Kakteen und Skelettresten entfernt an eine Wüste erinnert. Da kann der Siedlerfreund ja fast schon froh sein, Wege in diesem Gebiet anlegen zu dürfen. Immerhin ein schwacher Trost!
Die Siedler ist und bleibt ein tolles Spiel. Eigentlich dachte ich ja nach der 3. oder 4. Mission: "Ja, ganz nett, aber immer wieder das Gleiche: Schloss hochziehen, Land expandieren, Armee hochrüsten und Gegner schlagen. Finito!" Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Durch die neuen Karten muss man sich immer wieder neu orientieren und sein Netzwerk an Gebäuden anders gestalten. Da kommt schnell mal eine -von mir weiter oben beschriebene- Wüste oder Bergkette dazwischen. Oder nehmen wir die Platzverhältnisse, die man zum Bauen zur Verfügungen hat. Bäume, Steine oder Höhenunterschiede lassen nicht immer einen Bau zu. Und wenn, dann kann man mitunter nur ein kleines Gebäude aus dem Boden stampfen. Für ein großes Gebäude, wie z. B. eine Lagerhalle, kann die Suche schon mal ein wenig länger Zeit in Anspruch nehmen. Ergo, macht es einfach Spaß diese Probleme zu lösen und letztendlich als Gewinner der Mission hervorzugehen. Mal schauen, ob ich im nächsten Jahr gleich zwei Missionen, also die 7. und 8. bewältigen kann. Ansonsten beschäftige ich mich noch ewig mit dem Spiel.
Die Siedler 2 stehen verlockend im Regal und harren der Dinge, die da hoffentlich noch kommen werden...
Kommentar wurde am 29.12.2019, 10:57 von jan.hondafn2 editiert.
Die Mission ist immer die selbe: die Burg des Gegners zerbröseln. Wird auf Dauer etwas eintönig, geht aber in Teil 2 ein wenig schneller (dank der Katapulte). Siedler ist halt kein Spiel, das man eben mal so "durchspielt", eher eins, das man immer mal wieder rauskramt. Aber dafür funktioniert es auch nach Jahren noch gut.
Gibt aber auch noch nette Alternativen, z.B. Knights and Merchants oder die Cultures-Spiele (vor allem Das 8. Weltwunder). Letzteres ist zwar wesentlich komplexer und erfordert viel mehr Micromanagment, bietet aber verschiedene Missionen.
Splatter schrieb am 08.12.2019, 11:50: Für sich genommen kann man aber mit jedem Teil seinen Spaß haben, vorausgesetzt, man erwartet nicht immer neue Inkarnationen des Originals.
Und genau das gefällt mir an den Siedlern. Warum auch sollte man wieder und wieder das selbe Spiel machen? Evolution statt Stillstand! Vor vielen Jahren habe ich mal in der Gamestar gelesen, Blue Byte hatte im Grunde schon nach Teil 2 die Nase voll von dicken Comicmännchen und niedlichem Gewusel. Es war aber der Wiedererkennungswert schlechthin, eben genau das, was die Fans haben wollten, und so blieben sie bis Teil 4 dabei. Tatsächlich sollten die Siedler niemals so "knuffig", sondern "echt" aussehen, aber da kam Blue Byte bei der Entwicklung von Teil 1 die damalige Hardware dazwischen. Sie hatten die Prämisse, so viele Siedler wie möglich darzustellen. Um das erreichen zu können, blieben aber bei den paar Megahertz und Kilobyte-Arbeitsspeicher der guten alten Zeit nur ein paar Pixel pro Siedler. Animiert mussten sie freilich auch noch sein und um sie irgendwie menschenähnlich hinzukriegen, überzeichneten sie eben die Extremitäten der kleinen Männlein: dicker Kopf und dicker Bauch. Die alten Siedler waren also eine Notlösung, praktisch ein Opfer an die Hardware. Aus der Notlösung wurde besagte Wiedererkennung, den Blue Byte in Teil 3 auch noch beibehielt, obwohl die Hardware im Jahre 1998 längst potent genug gewesen wäre, eine realistische Grafik darzustellen. Die kam dann erst mit Teil 5, der sich übrigens glänzend verkaufte und zwei Addons bekam. Mein Lieblingssiedler ist aber Teil 6; ich bin aber auch niemand, der immer und immer wieder nur "sein" altes Spiel vorgesetzt bekommen möchte. Öfter mal was Neues! Siedler 2 ist das meistverkaufte Siedler und für die Mehrheit der Fans DAS Siedler schlechthin. Insofern ist es schon bemerkenswert, das sich die neuen Siedler ab Teil 5 sehr gut verkauften, dagegen aber die "Traditions-Reihe" o.s.ä. nach zwei Spielen (Spielmechanik aus Teil 2 mit schicker 3D-Grafik) sang- und klanglos eingestellt wurde. Naja, seien wir gespannt aufs nächste Jahr, dann soll "Die Siedler" erscheinen, sogar mit Siedler-Papa Volker Wertich höchstselbst am Ruder. Auf der Seite der PC-Games-Hardware gibt es übrigens einen netten Artikel über die Historie der Siedler.
Originale werden gerne mal intensiver besprochen als ihre Nachfolger, da sie ja noch einen gewissen Innovationsbonus besitzen. Zudem kommt hier noch die bei Kultboy nicht zu unterschätzende Amigafraktion (also ich z.B. ^^) hinzu, in den Spätzeiten der Commo-Kiste war das Ding nochmal ein echter Reißer.
Teil 2 wurde in vielen Bereichen sinnvoll verbessert, ohne das Originalgameplay zu verändern (ist also im Grunde genommen der bessere Teil 1). Das geschah dann in den Nachfolgern (der 5. Teil war ein reines RTS, hatte mit Siedler nix mehr zu tun), was vielen alten Fans sauer aufstieß. Für sich genommen kann man aber mit jedem Teil seinen Spaß haben, vorausgesetzt, man erwartet nicht immer neue Inkarnationen des Originals. Kommentar wurde am 08.12.2019, 11:52 von Splatter editiert.