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| User-Kommentare: (66) | Seiten: « ‹ 1 [2] 3 4 5 › » |
13.10.2020, 00:22 Retro-Nerd (14511)  | |
Die sind doch froh, das die diesen "automatischen Ablauf der Indizierung nach 25 Jahren" Passus mit drin haben. Im nachhinein könnten die eh nicht erklären, warum solche Spiele indiziert werden mußten. |
13.10.2020, 00:07 Edgar Allens Po (5169)  | |
Zum Glück konnten sie die Verbreitung und Weiterentwicklung der Gewaltspiele dennoch nicht verhindern. Deshalb können wir heute den Amoklauf täuschend echt am Rechner üben. |
12.10.2020, 20:38 Retro-Nerd (14511)  | |
In der Theorie. In der Praxis sind es trotzdem fast immer besorgte Einzelpersonen, wenn auch keine Privatpersonen. Da stellt aber keine Behörde geschlossen und offiziell einen Antrag. Kommentar wurde am 12.10.2020, 20:47 von Retro-Nerd editiert. |
12.10.2020, 20:26 Petersilientroll (2379)  | |
Retro-Nerd schrieb am 12.10.2020, 19:01: Soweit ich das mal gelesen hatte, darf praktisch jede private und besorgte Person einen Antrag auf Überprüfung bei der BPJs stellen. Antragsberechtigt sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die obersten Landesjugendbehörden, die zentrale Aufsichtsstelle der Länder für den Jugendmedienschutz, die Landesjugendämter, die Jugendämter sowie für den Antrag auf Streichung aus der Liste auch die in Absatz 7 genannten Personen. (...) Quelle |
12.10.2020, 19:01 Retro-Nerd (14511)  | |
Soweit ich das mal gelesen hatte, darf praktisch jede private und besorgte Person einen Antrag auf Überprüfung bei der BPJs stellen. Und erst dann darf die Behörde dem nachkommen. Software Hersteller macht ja nicht viel Sinn, die würden ja immer auf "nicht schuldig" plädieren wenn die an irgendwelchen Sitzungen teilgenommen hätten. |
12.10.2020, 18:41 Jochen (3986)  | |
Retro-Nerd schrieb am 12.10.2020, 16:17: Behörden spielten da nur als ausführendes Organ eine Rolle. Das waren alles selbsternannter Hüter der Moral (Eltern, Lehrer etc.), die solche "Gewaltspiele" den entsprechenden Stellen gemeldet haben. Man kann in alten BPjS-Entscheidungen entdecken, dass an den Sitzungen und Indizierungsentscheidungen neben dem Vertreter der Bundesprüfstelle auch Vertreter der folgenden Gruppen beteiligt waren: Kunst, Literatur, Buchhandel, Verleger, Jugendverbände, Jugendwohlfahrt, Lehrerschaft und Kirchen. Ich hab mich immer gefragt: Wie wurde festgelegt, welche Organisation einen Vertreter zu BPjS schicken darf? Wer durfte bspw. die Kunst vertreten? Und wenn Literatur, Buchhandel und Verleger auch über Computer- und Videospiele mitentscheiden durften, warum war eigentlich kein Vertreter der Softwarebranche beteiligt? Kommentar wurde am 12.10.2020, 18:44 von Jochen editiert. |
12.10.2020, 16:17 Retro-Nerd (14511)  | |
Behörden spielten da nur als ausführendes Organ eine Rolle. Das waren alles selbsternannter Hüter der Moral (Eltern, Lehrer etc.), die solche "Gewaltspiele" den entsprechenden Stellen gemeldet haben. |
12.10.2020, 15:43 mark208 (1377)  | |
Da hast du wohl recht, aber es wundert einen doch schon, mein Gott da läuft halt ein Möchtegern Rambo durch die Gegend und ballert alles weg was ihm vor die Flinte kommt. Die Treffer werden nicht mal groß inszeniert, war das nicht so, dass die eine komische Position einnahmen dann flackerten und dann weg waren?
Irgendwie war das Desinteresse der Erwachsenen an diesen Dinge scheinbar das Gegenstück zur massiven Aufmerksamkeit der Behörden, dass niemand die Kinder verderben darf. |
12.10.2020, 15:02 cassidy [Mod] (4477)  | |
Ich vermute, das liegt eher an der expliziten Darstellung von Gewalt, und des Mediums.Dazu noch das Setting. Vor dem heutigen Hintergrund natürlich fragwürdig. Damals, allerdings, war man da wesentlich kritischer. In Büchern wird Gewalt oder Sex ja auch entspannter gesehen, als im Film. |
12.10.2020, 11:16 mark208 (1377)  | |
AnsiStar schrieb am 14.04.2019, 21:35: Ich sags mal so, ich hab w.d.w. 1 und 2 echt gerne gespielt. Hat einfach Laune gemacht. Moral? Dafür war vielleicht die Grafik zu schlecht! Wobei das Problem eher hausgemacht ist, eins der ältesten Spiele der Welt simuliert ein Schlacht in der für den Gesamtsieg notfalls die ganze Truppe geopfert wird. Warum legen wir dann an Computerspiele andere Maßstäbe an als an Schach? |
11.10.2020, 12:41 Edgar Allens Po (5169)  | |
SetupEchse schrieb am 31.08.2015, 14:52: da konnte man immerhin auf Leute schießen und das wollten wir als Jungs logischerweise auch! Siehst du, der Mörder war schon als Kind in dir. Und heute sitzt du im Knast und hebst die Seife auf. Wehret den Anfängen! |
14.04.2019, 21:35 AnsiStar (287)  | |
Ich sags mal so, ich hab w.d.w. 1 und 2 echt gerne gespielt. Hat einfach Laune gemacht. Moral? Dafür war vielleicht die Grafik zu schlecht! |
21.01.2016, 16:09 Frank ciezki [Mod] (4615)  | |
Dafür hatte Commando (auf dem C64) den geileren Sound. |
21.01.2016, 08:39 AmigaAze (291)  | |
Ich fand es immer etwas besser spielbar als Commando. Klassiker! |
31.08.2015, 14:52 SetupEchse (104)  | |
Ja, so waren die Spiele die wir als kleine Jungs so gespielt haben... erst etwa 30min auf die Datasette warten.. dann Spiel starten..keine Ahnung was man machen soll und dann per trial&error dadurch Teil 1 und 2 von Who Dares Wins haben wir aber schon recht häufig gespielt..da konnte man immerhin auf Leute schießen und das wollten wir als Jungs logischerweise auch! |
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