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21.08.2019, 00:58 Bearcat (5198 
Riemann80 schrieb am 21.08.2019, 00:34:
Bearcat schrieb am 18.08.2019, 21:52:
Harald Fränkel hat Ion Fury für die Gamestar getestet. Umfassend begeistert ist er von der Ballerei nicht.


Hab den Artikel mal gelesen und wieder festgestellt, daß Fränkels Schreibstil für mich etwa so unterhaltsam sind wie eine vereiterte Harnröhre. Da er sich z.B. mal ellenlang in einem Artikel über den Schwierigkeitsgrad von Dark Souls aufgeregt hat, wundert es mich nicht so sehr, daß er mit Nischentiteln nicht so viel anfangen kann.
Er wirkt auch so, als gäbe es für ihn keinen anderen Grund, so ein Spiel zu spielen, als Nostalgie, als würde niemand auch gerne mal ein Spiel alter Machart spielen. Insofern würde ich mich an seiner Wertung nicht groß aufhängen.

Okay, vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt, so dass es klingt, als sei ich voreingenommen bzw. mit dem Test einverstanden. Bin ich aber gar nicht. Ich spiele Ion Fury derzeit mit großem Vergnügen und all die Mängel, die es zweifelsohne hat, stören mich kein Stück. Wie ich sowieso ALLE Build-Spiele (von den Vollkatastrophen WWII GI und NAM mal abgesehen) sehr schätze. Sogar die Dinger der Billigklitsche Capstone... Ion Fury ist ganz vorne mit dabei (mittlerweile bin ich schwer in Shelly Harrison verknallt), auch wenn meine Lieblinge Blood und Shadow Warrior heißen.
21.08.2019, 00:34 Riemann80 (1244 
Bearcat schrieb am 18.08.2019, 21:52:
Harald Fränkel hat Ion Fury für die Gamestar getestet. Umfassend begeistert ist er von der Ballerei nicht.


Hab den Artikel mal gelesen und wieder festgestellt, daß Fränkels Schreibstil für mich etwa so unterhaltsam sind wie eine vereiterte Harnröhre. Da er sich z.B. mal ellenlang in einem Artikel über den Schwierigkeitsgrad von Dark Souls aufgeregt hat, wundert es mich nicht so sehr, daß er mit Nischentiteln nicht so viel anfangen kann.
Er wirkt auch so, als gäbe es für ihn keinen anderen Grund, so ein Spiel zu spielen, als Nostalgie, als würde niemand auch gerne mal ein Spiel alter Machart spielen. Insofern würde ich mich an seiner Wertung nicht groß aufhängen.
Kommentar wurde am 21.08.2019, 00:36 von Riemann80 editiert.
20.08.2019, 19:36 DaBBa (3702 
Duke Nukem 3D ist aber auch schon 23 Jahre alt.

An solche Szenen kann ich mich bei Duke 3D nicht erinnern (außer, wenn mal ein Gegner in der Wand festgeglitcht war).
20.08.2019, 19:19 DungeonCrawler (604 
Sicher Ion Maiden/Fury ist nicht ohne Makel. Aber es richtet sich eben auch nicht an den Mainstream. Strunzdoofe Gegner? Duke Nukem war nicht besser.
20.08.2019, 11:15 Revovler Ocelot (556 
Stimmt die Gewohnheiten ändern sich aber nicht immer zum Besten. Ich neige ja mehr dazu mich modernen Spielen zu verlaufen als in Alten. Diese blinken Ikons die einen den Weg zeigen sollen, lenken am Ende doch nur ab und man verläuft sich erst recht. Besonders bei den großen Open World Spielen sind diese Ikons ein Grauen. Bringen mehr Schaden als Nutzen. Ich tue mir wesentlich leichter wenn ich mein Hirn anstrengen muss, um selbst einen Weg zu finden .Ist wie beim Autofahren wo man sich nicht immer blind auf den Navi verlassen sollte, sonst könnte man schnell in Schwierigkeiten geraten.
20.08.2019, 11:09 DaBBa (3702 
Bei mir ist es genau umgekehrt. Ich hab mittlerweile keine Lust mehr, nach Feierabend noch wie ein Osterhase nach dem Ausgang in einer Map zu suchen.

GameStar muss sich da aber den aktuellen Spielgewohnheiten anpassen. Ein Spiel mit unübersichtlichen Maps entspricht diesen heute einfach nicht mehr. Spielgewohnheiten änderten sich im Laufe der Zeit schon immer. Siehe die oben erwähnte Unsterblichkeit in Adventures.

Über Monkey Island könnte man als Tester lästern: "Man kann in dem Spiel nicht verlieren. Dadurch kommt doch keine Spannung auf. Man kann alles einfach ausprobieren, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Öde! "

Unabhängig davon hat Ion Fury wirklich einige Schwächen wie doofe KI und abwechslungsarme Gegner, die auch durch die Retro-Brille sichtbar sind.
Kommentar wurde am 20.08.2019, 11:10 von DaBBa editiert.
20.08.2019, 08:52 Revovler Ocelot (556 
Also vielleicht liegt es ja an meinem bereits fortgeschrittenen Zocker Alter, aber ich verstehe echt warum es negativ ausgelegt wird, wenn man nicht weiß wie es weiter geht. Zu einem Computer Spiel gehört es auch mal dazu sich zu verlaufen zu verlieren. Das macht doch den Reiz des Spielens aus. Das man zuerst scheitertet nur um es dann besser zu machen. Aber der heutige Main Stream Spieler will an der Hand genommen werden, und möchte alles vorgekaut bekommen. Das ist doch langweilig.

Leider zelebriert die Gamestar diesen Mainstream und wertet alles ab, was auch nur ansatzweise nach einem Old School Spiel riecht. Das hat man ja bei den "legendären" Tests, vom Resident Evil HD Remaster und von Alien Isolution gesehen. Ok die waren eher Gamepro Tests, aber Gamestar und Gamepro stecken doch im wahrsten Sinn des Wortens unter einer Decke.

Ich werde mir Iron Fury definitiv holen. Bei dem Preis kann man nicht viel falsch machen.
20.08.2019, 07:00 DaBBa (3702 
DungeonCrawler schrieb am 20.08.2019, 04:37:
Bearcat schrieb am 18.08.2019, 21:52:
Harald Fränkel hat Ion Fury für die Gamestar getestet. Umfassend begeistert ist er von der Ballerei nicht.


Hahaha die Gamestar. Es fehlen halt in Ion Maiden die Marker und Prompts was jetzt zu tun ist, wohin man gehen soll und welche Taste man drücken soll, deshalb gabs ne schlechte Wertung..

Die Diskussion ist ja nicht neu.

In der Textadventure-Zeit war es noch normal, dass man in Spielen bestimmte Aktionen oder Gegenstände vergessen und dadurch den Spielstand unlösbar machen konnte, weil man keine Chance hatte, dies später nachzuholen. Das war kein Fehler, sondern einfach erhöhter Schwierigkeitsgrad.

Als Spiele dann explizit Wert darauf legten, dass dem Spieler das nicht passieren konnte, wurde das auch von einigen Adventure-Fans als Verdummung für die Massen wahrgenommen. Schließlich wird das Spiel dadurch ja faktisch unverlierbar. Theoretisch kann man Monkey Island 1 durchspielen, ohne ein Wort Englisch/Deutsch zu verstehen. Man muss ja nur die richtigen Aktionen raten und wird niemals ernsthaft zurückgeworfen. Dennoch hat sich dieses Feature durchgesetzt. Seit der zweiten Hälfte der 90er gelten Sackgassen in Adventures als Designfehler.
20.08.2019, 04:37 DungeonCrawler (604 
Bearcat schrieb am 18.08.2019, 21:52:
Harald Fränkel hat Ion Fury für die Gamestar getestet. Umfassend begeistert ist er von der Ballerei nicht.


Hahaha die Gamestar. Es fehlen halt in Ion Maiden die Marker und Prompts was jetzt zu tun ist, wohin man gehen soll und welche Taste man drücken soll, deshalb gabs ne schlechte Wertung..
19.08.2019, 18:48 DaBBa (3702 
Aydon_ger schrieb am 19.08.2019, 17:41:
4Players hat sich da sehr viel begeisterter gezeigt und das Spiel eben einfach aus Sicht eines alten Shooters bewertet.
Also da fehlt mir der Maßstab. 87 % sind zu viel. Den 70-%-Bereich könnte ich noch verstehen, alles darüber schreit IMHO nach Fan-Brille. So als würde ein Borussia-Dortmund-Fan frei Schnauze bewerten, ob RB Leipzig besser ist.

Das Spiel hat durchaus seine Macken, auch in dem Rahmen von dem, was es sein will. Was hätte 4Players dem Spiel denn gegeben, wenn es eine bessere KI und besser animierte (2D-)Gegner hätte? 97 %!?
Wo wir gerade dabei sind: Was hätte das Spiel bekommen, wenn es bei sonst gleichem Inhalt eine aktuelle Grafik hätte? Eine noch höhere Wertung, weil die Grafik das Spiel verbessert? Oder vielleicht sogar weniger Punkte, weil als "Nicht-Retro"-Shooter eben nicht hervorragend ist? Wenn letzteres, würde ein Spiel dafür belohnt, dass es schlechte Grafik hat.

Ansonsten fällt mir meine Aussage von vor 1,5 Jahren ein:
DaBBa schrieb am 06.03.2018, 10:51:
Schon der Steam-Trailer macht mich etwas stutzig: "Tired of Old-School Impostors? Are you ready for the real deal?" heißt es da. Eine portierte Build-Engine macht ein Spiel von 2018 aber für mich nicht "echt-retro". Schließlich ist die Engine erweitert worden und nutzt neue Technik, und zwar nicht nur 3D-Grafik-Beschleunigung.

Beleg: Auf einem 486er läuft das Ding, anders als ein Duke Nukem 3D, bestimmt nicht.

Setzt 64-Bit-Prozessor und -Betriebssystem voraus
Betriebssystem: Windows 7/8/8.1/10 x64
Prozessor: Intel Pentium Dual Core E2220 (2*2400) or equivalent AMD Athlon(tm) 64 X2 5000+ (2*2600) or equivalent
Arbeitsspeicher: 2048 MB RAM
Grafik: GeForce 8600 GT (512 MB) or equivalent Radeon HD 4670 (512 MB) or equivalent
DirectX: Version 11
Prädikat: Belegt mehr Speicher im RAM als die alten Build-Engine-Spiele auf der Platte.

Kommentar wurde am 19.08.2019, 18:51 von DaBBa editiert.
19.08.2019, 18:40 Gunnar (5739 
Aydon_ger schrieb am 19.08.2019, 17:41:
4Players hat sich da sehr viel begeisterter gezeigt und das Spiel eben einfach aus Sicht eines alten Shooters bewertet.

Verkehrte Welt - vor gut 10 Jahren waren es ja so gut wie immer die Leute bei 4Players, die Spielen auf Teufelkommraus schlechte Wertungen verpassen wollten.
19.08.2019, 17:41 Aydon_ger (986 
4Players hat sich da sehr viel begeisterter gezeigt und das Spiel eben einfach aus Sicht eines alten Shooters bewertet.
19.08.2019, 15:17 Pat (6367 
Wobei ich gerade von modernen Shooterfans gehört habe, wie toll sie das Spiel finden.

Es stimmt schon, das Spiel ist technisch echt schwer zu bewerten. Schlussendlich aber, denke ich, zählt vor allem eins: Der Spaß. Und der stimmt einfach.
19.08.2019, 12:01 DaBBa (3702 
Der Test bezieht sich eben auf Fans von aktuellen Shootern. Einem 20jährigen Spieler von Wolfenstein II: The New Colossus oder Call of Duty: WW2 würde ich Ion Fury ebenfalls nur bedingt empfehlen.
19.08.2019, 11:15 Bearcat (5198 
Pat schrieb am 19.08.2019, 09:22:
Da ist Herr Fränkel aber etwas zu kritisch. Praktisch alle, die ich mir bisher angesehen habe, sind vom Spiel sehr begeistert. So auch ich.
Ion Maid... äh... Fury ist richtig, richtig gut geworden. Und es sieht einfach klasse aus!

Finde ich auch. Er hat zwar in fast allen Punkten Recht, also doofe KI, mangelnde Gegnervielfalt und "Wo geht´s weiter?"-Leveldesign, aber das alles habe ich so doch eh erwartet und die Enttäuschung blieb somit bei mir aus. Die Stärken sind natürlich die Optik (schon die Schnupperversion fühlte sich wie "nach Hause kommen" an), das satte Ballergefühl und vor allem und sowieso und überhaupt die supersympathische, hemdsärmelige Heldin! Shelly "Bombshell" Harrison würde ich vom Fleck weg heiraten. "Dance, fuc**r, dance!"
Kommentar wurde am 19.08.2019, 11:16 von Bearcat editiert.
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