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PC-Magazin 2/2003


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Scan von Kitchen2010

User-Kommentare: (3)Seiten: [1] 
20.12.2018, 18:09 JerryMouse (475 
Bei dem Pentium III-Chip hatte Intel schon 1999 versucht, ein Register mit einer eindeutigen Seriennummer einzubauen zwecks Identifikation des Rechners im Internet. Nach heftigen Protesten nahm man von diesen Plänen Abstand.

Dabei kann man ihn zum Beispiel dazu verwenden, Software-Lizenzen daran zu binden.

Selbst für diesen Zweck ist ein festeingebauter Chip nicht zweckmäßig. Bei einem Hardwaredefekt ist dann der Schlüssel auch weg und damit die Lizenz oder noch schlimmer die Daten (Bitlocker). Das hat aber Apple auch nicht gehindert, den Management-Chip T2 in den neuen Macs (seit 2017) einzubauen, der nicht nur den SSD-Schlüssel speichert, sondern auch als SSD-Interfacechip agiert und als First-Boot-Instanz den gesamten Bootprozess kontrolliert und als übergeordnete Umgebung potentiellen Zugriff vorbei am eigentlichen Betreibssystem hat.

Der einzig sinnvolle Einsatz eines solchen Chips wäre die Speicherung von Passwörtern. Aber nur unter der Bedingung, das nur der User Zugriff auf die Daten hätte zwecks Speicherung, Löschung oder Übertragung auf einen anderen PC.

Im Moment haben wir das genaue Gegenteil: Ein Chip, der außer Kontrolle des Users sensible Daten speichert und neuerdings potentiell einen kompletten (= dem Betriebssystem übergeordneten) Zugriff auf die Hardware hat.
20.12.2018, 14:51 Pat (4783 
Der TPM ist eigentlich eine richtig gute Idee: Er dient - vereinfacht gesagt - zur Identifikation eines Computers mit diversen theoretisch weltweit einzigartigen Schlüsseln.

Dabei kann man ihn zum Beispiel dazu verwenden, Software-Lizenzen daran zu binden. Die einzige Einschränkung dabei ist, dass man beim Mainboard-Wechsel, die Lizenz entbinden und beim neuen Gerät wieder einbinden muss.
Hardware-Quersummen (die zum Beispiel beim Grfaikkartenwechsel ändern) oder ähnliches entfallen und auch andere Arten der DRM-Zuteilung.

Im Moment ist wohl die verbreitetste Funktion bei der Datenverschlüsselung (zum Beispiel mit Bitlocker), wo zum Beispiel die Festplatte verschlüsselt ist und nur im PC mit dem richtig TPM-Chip gültig ist.

Es gehört zur Natur solcher Systeme, dass diese vom Benutzer nicht kontrolliert werden können.

Ist das schlecht? Naja, man kann ziemlich viel negatives hineininterpretieren. Dabei von Knebeln oder Kontrolle oder gar Spionage zu reden, ist aber Panikmache.
19.12.2018, 13:40 JerryMouse (475 
Microsoft will totale Kontrolle
Jetzt wird's ernst: Wie der Monopolist mit Chip-Implantanten jeden PC knebeln will

Gemeint ist der TPM-Chip zur Speicherung von Schlüsseln. Anfangs noch optional, ist er teilweise schon scharf geschaltet (Stichwort: SecureBoot), so daß nur noch signierte (Windows-)Betriebssysteme gestartet werden können. Auch hat Intel inzwischen mit der Management Engine eine weitgehend außerhalb der Kontrolle des Users laufende Parallelumgebung in seine Prozessoren eingebaut.
Kommentar wurde am 19.12.2018, 13:40 von JerryMouse editiert.
Seiten: [1] 


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