Willkommen bei
 Kult-Magazine
 Kultboy.com-Inhalte
 Interaktiv
Neues Mitglied: jjdude79
 Sonstiges




-_-

zurück

Amiga Joker 3/92



Seiten: [1] 2 

von Bren McGuire

Seiten: [1] 2 

Sollten mit diesem Inhalt und der Veröffentlichung von alten Magazinen und deren Inhalt Ihre Rechte verletzt werden, bitte ich, diese anzugeben, und die rechteverletzenden Themen werden umgehend von der Seite genommen. Mehr Informationen zu den einzelnen Erlaubnissen findet man hier.
User-Kommentare: (8)Seiten: [1] 
27.07.2025, 11:09 Edgar Allens Po (5072 
Der Kasten "Generelles" nahm mir damals den Wind aus dem Segel.
26.07.2025, 06:34 Commodus (6598 
Naja, das eine Zeitschrift für Amigaspiele eher angekündigte neue Systeme (AGA) aufgreift und Commodores Werbeslogans dazu bringt, als Zweifel zu streuen, um sich die Leserschaft zu vergraulen, ist ja verständlich. Außerdem weiß man nie so recht, wohin sich der Markt entwickelt. Wer weiß, vielleicht wäre ein neuer Amiga doch ein Erfolgsprodukt geworden. Heute ist man über gestern immer schlauer. Ich habe auch immer an einen neuen Traumrechner von Commodore geglaubt, da es ja seit dem C64 immer so war. Aber die Redaktion im Nachhinein zu verurteilen ist Quatsch finde ich.
Kommentar wurde am 26.07.2025, 06:34 von Commodus editiert.
25.07.2025, 22:25 DerDude1977 (323 
Die in der Einleitung erwähnten Spiele waren, zumindest was die schlampigen bis katastrophalen Umsetzungen angeht, die Sierra den Amiga-Usern hinklatschte (- Ausnahme zu der Zeit: Rise of the Dragon von Dynamix, die ja für Sierra arbeiteten und bei Red Baron auf dem Amiga aber auch total verkackt hatten.), sicher kein gutes Argument für eine damals sauteure Turbokarte für einen Amiga 500.
Was der Joker immer an der Realität vorbei verschwiegen hat, bzw. welche Hirngespinste er vor allem verbreitete über den kommenden "Großangriff des Amigas" auf PC und Konsolen, ein paar Ausgaben vor Exitus des Magazins, war, dass vor allem zu den Amiga 500-Zeiten fast jeder Zocker bzw. fast jeder, der einen 500 hatte in Deutschland, ein Schüler ohne eigenes Einkommen war. Wir waren doch alle froh, wenn uns unsere Eltern nach dem C64 irgendwann einen Amiga 500 kauften. Dann noch irgendwann ne Speichererweiterung auf 1MB und evtl. ein Zweitlaufwerk und nen billigen (oft gebrauchten) 9-Nadel-Drucker, den man maximal noch schmackhaft machen konnte mit dem Argument "Arbeiten für die Schule".
Wenn man im Kinderzimmer schon ein eigenes TV-Gerät hatte, gabs meistens nicht auch noch nen Monitor, sondern einen Adapter. Und Spiele gabs, außer mal ausnahmsweise (Monkey Island) auf dem Schulhof, oder Flohmarkt.
Und selbst wenn Turbokarten auf dem 500 standard geworden wären, ich denke nicht, dass das die großen Entwickler, die aus den USA kamen, wo der Amiga eh kaum eine Rolle spielte, interessiert hätte. Dazu war doch 1992 schon längst VGA standard und nicht die 32 Farben des Amigas. Und besonders im Ausland (Frankreich z.B.) waren Konsolen angesagter, als der Amiga.
Den größten erwähnenswerten Markt für Amiga-Spiele hatte England. Das wars dann auch.
Vielleicht hätte sich was geändert, wenn sich Commodore seine teuren Experimente gespart und schon 1991 den Amiga 1200 mit Festplatte als Standard auf den Markt gebracht hätte zu einem erschwinglichen Preis. Aber so war doch schon Anfang 1992 im Grunde alles nur noch ein "feuchter Schüler-Wunschtraum". Das (etwas) doofe war, dass ich mir (- kannte noch ein ppaar andere Träumer) den Mist, den der Joker in dieser Hinsicht vom Stapel ließ, in meinem jugendlichen Leichtsinn glauben wollte(!) und dann mein erstes, bei Ferienjobs sauer verdientes Geld in einen Amiga 1200 und meinen ersten Monitor steckte, statt in einen PC, der mit etwas mehr Sparen auch zeitnah drin gewesen wäre.
Aber gut, ich hatte auch so noch bis 1997 Spaß mit dem (später weiter aufgerüsteten) Amiga und machte auch hier und da mal was anderes mit dem Teil, als nur zu zocken. Waren trotzdem gute Zeiten. PC-Spiele konnte ich oft bei Freunden spielen und im Vergleich zu DOS war zumindest die Workbench 3 eine Wohltat. Und auch, was das Spielen älterer Titel anging, hatte ich schon auch immer was zu zocken und Spaß mit dem später noch mit Extra-Ram, Turbokarte und CD-Laufwerk versehen Amiga 1200 mit dann auf 500 MB-HD. So habe ich Wings und Eye of the Beholder, etc. erst auf dem Amiga 1200 durchgespielt und ältere Titel, die auf dem Amiga 500 quälend langsam waren, machten auch endlich Spaß (Their Finest Hour - The Battle Of Britain z.B.). Ab und zu gab es ja auch noch gute Spiele bzw. gute Umsetzungen, wie UFO - Enemy Unknown und Colonization, oder "Zufallstreffer" bei Ausverkäufen von Amiga-Spielen wie Oldtimer, welches ansonsten wohl an mir vorrüber gegangen wäre.
Aber dass erwachsene Menschen beim Joker "Kindern" und Jugendlichen damals ständig solchen Unsinn eingeredet haben von wegen: "der Amiga wird letztendlich siegen/der Amiga wird wieder ganz groß bald/jetzt geht es mit dem Amiga wieder aufwärts mit Riesenschritten/blablabla" und man sich als Magazin mit jahrelang treuer Fangemeinde, von der die meisten ihr Taschengeld Monat für Monat zum Kiosk geschleppt haben, dann ohne Vorankündigung, oder Abschied vom Acker gemacht hat, finde ich schon bedenklich.
Kommentar wurde am 25.07.2025, 22:38 von DerDude1977 editiert.
22.04.2015, 14:41 leroy (28 
Ich habe mir damals eine 68020 Turbokarte zugelegt - für Formula One Grand Prix. Das war schon deutlich besser. Auf dem PC liefs trotzdem noch sichtbar flüssiger, aber halt mit schlechterem Soundblaster FM Sound. Damals konnte man halt nicht alles haben...
04.09.2010, 21:45 Gundark (799 
Wer kann bitte eine Senfgurke NICHT von einem Schraubenzieher unterscheiden?

Prozessor aushebeln hört sich verdammt riskant an, da hat bestimmt mancher Schüler falsche Hoffung geschöpft (*KNACK!*).

Und Netzteildoktoren sind mir als Berufszweig auch vollkommen unbekannt.
Kommentar wurde am 04.09.2010, 21:46 von Gundark editiert.
04.09.2010, 21:34 Nimmermehr (385 
Als Wink mit dem Aufrüstzaunpfahl verstehe auch ich den Artikel. Umso weniger verstehe ich, wieso der Artikel auf halber Strecke zu Ende ist.
Aufrüstwillige hatten mit dem Artikel doch faktisch nicht mehr als eine Preisspanne von 300 - 4500 Mark und vier Telefonnummern an der Hand. Ein detaillierter Vergleich verschiedener Produkte fehlt. Und dann noch die Ungewissheit, ob es der A500 nach dem Aushebeln des Prozessors noch tut. Was zum Geier ist ein Netzteil-Doktor? Und dann die Frage aller Fragen: Geht nach der OP die alte Software noch?
Commodore selbst tat sich auch keinen Gefallen, den A1200 standardmäßig ohne Festplatte auf den Markt zu werfen. Ich entschied mich damals schweren Herzens vom sterbenden Pferd abzusteigen und auf den PC umzusatteln.
04.09.2010, 18:24 Bren McGuire (4804 
Ein weiteres Beispiel dafür, dass der Joker - auch abseits der eigentlichen Previews und Reviews - stets um die Zukunft des Amiga-Spielemarkts bedacht war. Man könnte diesen Bericht (sowie weitere Artikel in späteren Ausgaben) auch als sprichwörtlichen "Wink mit dem Zaunpfahl" verstehen, denn schließlich standen die Zeichen dieser heiß von Systemen umkämpften Branche bereits anno 1992 insbesondere für Standard-Amigas auf "radikale Aufrüstung". Wer sich dann noch, trotz solcher Artikel, über das Schlafwagentempo eines "Wing Commander" oder nicht enden wollender Diskettenwechsel sowie Ladezeiten in einem Epos wie "Indiana Jones and the Fate of Atlantis" aufgeregt hat, ist schlichtweg selbst schuld dran gewesen... solch eine Ignoranz, wie sie von einem Großteil der vermeintlichen Fans des Amigas an den Tag gelegt wurde, forderte halt ihren Tribut...
Kommentar wurde am 04.09.2010, 20:11 von Bren McGuire editiert.
04.09.2010, 14:25 asc (2394 
Jaja, der Amiga Joker... gleich erkannt an den Bildunterschriften ...
Seiten: [1] 


Du willst einen Kommentar schreiben?

Dann musst du dich nur kostenlos und unverbindlich registrieren und schon kann es losgehen!