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Syberia
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Bisher 9 Stimmen bei einer Gesamtwertung von 8.11

Entwickler: Microids   Publisher: Microids   Genre: Adventure, 2D   
Ausgabe Test/Vorschau (1) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
PC Games 9/2002
Testbericht
74%
53%
67%
PC CD-ROM
2 CDs
123Thomas Weiss
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Serie: Syberia, Syberia II

Videos: 2 zufällige von 1
Kategorie: PC, Longplay
User-Kommentare: (32)Seiten: [1] 2 3   »
26.03.2022, 12:29 advfreak (1081 
polka schrieb am 26.03.2022, 11:23:
Und die sind auch über die Jahre zu Tode gebundled worden.


Irgendwie fast schon Leichenfledderei...
26.03.2022, 11:23 polka (218 
Und die sind auch über die Jahre zu Tode gebundled worden.
26.03.2022, 11:15 advfreak (1081 
...und für die Switch im eShop jeden Einzelteil immer wieder mal für 99 Cent hinterher geschmissen.
26.03.2022, 00:20 Petersilientroll (878 
Die komplette Trilogie gibt es für kurze Zeit für schlappe 7,40 € bei Steam.
28.09.2021, 06:31 Swiffer25 (1206 
Syberia
28.09.2021, 06:08 Washimimizuku (137 
Danke, hab's mitgenommen, obwohl ich vermutlich nicht nochmal spielen werde. Habe es damals sogar durchgespielt - es ist schon ein langatmiger Titel, auf den man sich einlassen muss.
28.09.2021, 01:28 Petersilientroll (878 
Viscera schrieb am 14.07.2021, 23:58:
Syberia I & II sind gerade kostenlos auf GOG zu haben.

Derzeit auch bei Steam!
14.07.2021, 23:58 Viscera (308 
Syberia I & II sind gerade kostenlos auf GOG zu haben.
30.05.2021, 13:57 Swiffer25 (1206 
Für Syberia habe ich anno, heimlich den stationären Heimrechner mitten in der Nacht bei Eltern auf den Essenstich installiert gehabt.

Das Erlebnis "Syberia",auf derselben Stufe seitdem für mich wie "Monkeys Island"!

Wunderbar, intensiv, zeitlos schön.
Vielen lieben Dank
Ruhe in Frieden Benoît Sokal
30.05.2021, 13:26 nudge (1301 
Ruhe in Frieden Benoît Sokal.

Ich denke dabei sofort an den Trauerzug, mit dem Syberia 1 beginnt.
30.05.2021, 12:52 Commodus (5603 
Sehr schade! Nie wieder neue Benoit Sokal Adventures.
Um so mehr schätze ich jetzt seine Games.
30.05.2021, 11:22 Frank ciezki [Mod Videos] (3703 
Ja, ruhe in Frieden Benoît Sokal.
Comic Fans war er auch als Schöpfer der "Phillip Marlowe mit ner Ente als Detektiv" Reihe "Inspektor Canardo" bekannt.
30.05.2021, 09:56 Lisa Duck (1686 
Oh je... Stoße gerade beim Besuch der Adventurecorner auf diese traurige Meldung...
30.05.2021, 09:27 Lisa Duck (1686 
Syberia I + II

Im Jahr 2002 erschien ein sehr atmosphärisches, faszinierendes Adventure von Benoit Sokal mit dem Namen Syberia. Mir dürfte es Ende 2003 erstmals über den Weg gelaufen sein, als es in großem Maße dazu beitrug meine Adventure-Leidenschaft nach ein paar Jahren mit schwächeren Werken wieder stärker zu entfachen. Selten hatte mich der Charme einer Umgebung so gefangen genommen wie die Szenerie der Maschinen und der irgendwie besonderen, mystischen Umgebungen: besonders im Startort des Spiels, in Valadilène.

Die Hintergrundgeschichte (vor allen des ersten Teils) ist kreativ und außergewöhnlich. Die amerikanische Anwältin Kate Walker startet in den französischen Alpen, in der "Welthauptstadt des mechanischen Spielzeugs", die Suche nach dem vermissten Bruder (und Erben) einer verstorbenen Roboter- und Automatenfabrikbesitzerin. Die Suche führt Kate an mystische, pittoreske und morbide Umgebungen – auf eine Reise, auf dem der Weg zum Ziel auch der Weg ist, sich selbst zu finden. An vielen Stellen spürt man einen Hauch Melancholie, Einsamkeit und Vergänglichkeit, welches sich in oftmals still gelegten Plätzen (die Automatenfabrik in Valadilène, der industrielle Komplex in Komkolzgrad oder auch die Barockstdt) oder dem Verfall geweihten Orten darbietet. Auch sind die Orte oftmals nur spärlich bevölkert, was dieses Gefühl verstärkt.

Die (für mich) charismatische, junge Hauptdarstellerin sowie die spannende und interessante Ausgangslage der Geschichte motivieren - vom großartigen Intro an - zum Weiterspielen. Ich habe viel Zeit damit verbracht die nicht immer selbsterklärenden Rätsel zu lösen um den vermissten Bruder der im Familienbesitz geführten Spielzeug- und Automatenfabrik Voralberg zu finden. Dabei waren die Rätsel (nicht selten Maschinenrätsel) gar nicht so begeisternd. Das Faszinierende war die unglaubliche Atmosphäre, welche es schaffte aus den ganzen nicht perfekten Einzelheiten des Spiels dennoch ein besonderes Ganzes zusammen zu setzen.

Nach dem Start ging es in Syberia mit einem Automatenzug – sowie Oscar, dem Lokomotivführer-Roboter – auf den Spuren des vermissten Hans Vorarlberg an Orte wie die Barockstadt, dem morbid-verlassenen Komkolzgrad oder das pittoreske Aralbad, welche allesamt eine ganz besondere Atmosphäre auf mich ausgestrahlt haben. Objektiv betrachtet war von den Rätseln, der Mechanik oder sonstigen Dingen kein Überflieger-Adventure: aber es war einfach unglaublich fesselnd und hat genau meinen Geschmacksnerv getroffen. Man wurde förmlich in die Geschichte eingesogen und hatte sich darin dann liebevoll verfangen.

Nach der Ankündigung der Fortsetzung Syberia II spürte ich ungemeine Vorfreude, welche (so etwas wie als Kind die Vorweihnachtszeit) für mich eine Ungeduld und Spannung bis zum Erscheinungstag auslösten. Auch wenn mit dem zweiten Teil längst nicht alle Erwartungen erreicht oder gar übertroffen wurden, bleibt mir das Gesamtkonstrukt aus erstem Teil, Wartezeit auf den zweiten Teil sowie dann das Bespielen des Nachfolgers noch lebhaft und voller Bilder in Erinnerung. In der Nachbetrachtung wirken beide Teile für mich zudem wie zwei Episoden eines Spiels: es ist stilistisch, erzähltechnisch und auch vom Handlungsverlauf als wären beide Teile gleichzeitig als erschienen und veröffentlicht worden.

Im zweiten Abschnitt steht die Suche zusammen mit Hans Vorarlberg nach der Insel Syberia, auf der sogar noch Mammuts leben sollen, welche auf keiner Karten verzeichnet ist und vielleicht somit auch nur Legende sein könnte, im Mittelpunkt. Die Reise startet in Romansburg und liefert auf dem Weg zum Ziel durch die Tundra faszinierende Bilder und Szenen, welche im Gedächtnis haften bleiben.

Leider artete das Abenteuer in beiden Teilen an etlichen Stellen in ordentliche Laufarbeit aus, aber – wenn man es positiv sehen möchte – hatte man so ausreichende Gelegenheit die schön gezeichneten Naturumgebungen oder die an etlichen Stellen in den Spielen zu findenden und oftmals etwas morbid und eingerostet wirkenden Roboter (beziehungsweise Automatenkonstruktionen) auf sich wirken zu lassen.

Ich halte Syberia (67% von der PC Games) und Syberia II (69% von der PC Games und 68% von der Gamestar) von den beiden Magazinen für unterbewertet. Für eine höhere Bewertung ist es wohl notwendig die Magie und den Charme der Geschichte zu fassen, zu mögen und dadurch zu spüren. Dann nämlich lassen sich vorhandene Schwächen in Spielmechanik und Lokalisation spielend einfach durch einen ordentlichen Herz-Schmerz-Bonus an Punkten ausgleichen.

Wenn ich heutzutage durch Zufall mal wieder was über die beiden Spiele lese (den dritten Teil habe ich verdrängt) überkommt mich stets ein Hauch von Wärme und Wohligkeit und ein zufriedenes und glückliches Gefühl. Viel mehr als solche Erinnerungen kann man von einem Spiel eigentlich nicht erwarten.
01.05.2021, 10:11 nudge (1301 
Lisa Duck schrieb am 23.04.2021, 15:13:
Habe vor einigen Monaten mal kurz in Syberia 3 reingeschaut. War nicht mehr "mein Spiel". So sehr ich die beiden ersten Teile auch mochte, die Änderungen wie Wechsel auf 3D-Grafik, nicht optimale Kameraführung oder allgemein der Wechsel der Steuerungsmechanik waren für mich verbunden mit einen enormen Spielspaß-Verlust. Dazu haben die für mich enttäuschende Grafik sowie auch technische Mängel mich schnell abschalten lassen. Schade! Habe da auch keine große Hoffnung auf Verbesserungen im angekündigten vierten Teil.
Ich habe es tatsächlich sogar durchgespielt. Nach dem ersten Schrecken, Kate sah in meinen Augen so aus wie Lara Croft im Tomb Raider Reboot, kam ich doch noch relativ gut ins Spiel. Atmosphäre ist immer noch vorhanden, aber es ist eine andere als in den ersten zwei Teilen. Schwer auszudrücken. Aber die "Romantik" der ersten Teile hat gefehlt. Die Grafik an sich finde ich sogar gut. Aber es sind keine "Kunstwerke", die man sich aufhängen würde, so wie Commodus es beschreibt. Vielleicht weil die Grafik komplett 3D ist und niemand für einen den richtigen Blickwinkel auf die Szenerie ausgesucht hat.
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