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Boiling Point: Road to Hell
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Bisher 3 Stimmen bei einer Gesamtwertung von 4.00

Entwickler: Deep Shadows   Publisher: Atari   Genre: Action, Rennspiel, 3D, Shooter   
Ausgabe Test/Vorschau (1) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
PC Games 7/2005
Testbericht
75%
70%
73%
PC DVD-ROM
1 DVD
52Benjamin Bezold
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Videos: 2 zufällige von 1
Kategorie: PC, Longplay
User-Kommentare: (5)Seiten: [1] 
31.12.2021, 00:09 Gunnar (4267 
Garrett84 schrieb am 30.12.2021, 22:54:
Um an Geld zu kommen, habe ich ständig Busfahrten von A nach B und wieder zurück absolviert.

Na, und ich habe einfach diese Straßenrand-Scharmützel abgewartet, dann gelootet und die Waffen verscherbelt. Ein Teil der Beute wurde auch im Kofferraum abgelegt, wenn's der Hauptfigur im Inventar zu schwer wurde und daher Bewegung nur noch im Schneckentempo möglich war - aber sonst habe ich da nie was reingepackt. Ah ja, das Reserverrad jedes Fahrzeugs ließ sich ebenfalls gut zu Geld machen.

Mich hat's ansonsten vielmehr an ein "GTA 2" in 3D und im Dschungel erinnert (zumal es ja Fraktionen mit "Revieren" gab, in denen man dann je nach Beziehung beschützt oder beschossen wurde), oder an "Frontier: Elite II", aber ohne Handel und nicht im Weltraum. Ein richtiges Open-World-Spiel habe ich dagegen nie darin gesehen - ähnlich übrigens wie anderthalb Jahre darauf "Just Cause", wo ja eigentlich in der Welt außer dem Kampf zwischen Rebellen und Regierungstruppen nichts passierte. So ganz enttäuscht war ich deshalb davon auch nicht.

Trotzdem: Seine Macken hatte "Boiling Point" auf jeden Fall, was hauptsächlich daran lag, dass eine ganze Reihe an Sachen nicht zu Ende gedacht worden waren. Waren diese RPG-Eigenschaften der Hauptfigur nun wichtig oder nicht? War Schlaf wirklich nötig? Was entschied eher darüber, ob Waffen nun treffen oder nicht - die Skills, das Verhaltend es Spielers, die grundlegenden Eigenschaften der Waffe oder ihr Zustand? Das war eher undurchsichtig, und die Bedieung war sowieso recht unkomfortabel, was es dann wieder runterzieht. Aus Sympathie vergebe ich aber doch mal 6/10.
30.12.2021, 22:54 Garrett84 (27 
Der anfänglichen Faszination folgte sobald die Ernüchterung. Die Spielwelt war für damalige Verhältnisse recht weitläufig, aber absolut leb- und lieblos. Neben den Bugs - und ich zähle mich zu den Spielern, die ihrem Kofferraum-Inventar hinterhertrauern - war auch das Missionsdesign sehr einfallslos. Um an Geld zu kommen, habe ich ständig Busfahrten von A nach B und wieder zurück absolviert.

Erstaunlicherweise bekam Boiling Point mit White Gold: War in Paradise sogar noch einen Nachfolger.
30.12.2021, 16:32 robotron (2374 
"Far Cry auf Wish bestellt" würde man heutzutage sagen, hier war soviel Potential drin und es wurde so unendlich viel versemmelt. Nach ein paar gelesenen Tests wurde vom Kauf abgesehen ... schade eigentlich.
30.12.2021, 08:11 Frank ciezki [Mod Videos] (3718 
Ja, es versuchte in etwa das, was später die Far Cry Spiele taten, fühlte sich aber einfach nur leer an.
29.12.2021, 21:43 Bearcat (2794 
...und dann hat´s "FFFFFFFFFF" gemacht und schon war aus dem Boiling-Point-Ballon die Luft raus und kein Mensch hat sich je wieder dafür interessiert. Ob man´s 2 oder 20 Stunden spielt ist angesichts der überall gleich bleibenden Welt völlig egal und allein die Verwurstung des HAARP-Verschwörungsmythos ist eine gute Idee. Aber das Kernstück von Boiling Point, die offene Welt mit ihren laut Test 625 Quadratkilometern, wird nicht wirklich ausgenutzt. So führt beispielsweise eine Misson zu einer Mine, in der bzw. auch davor sich dann eine heftige Schießerei entwickelt. Reist man allerdings "einfach so" mal dahin, ist sie völlig verwaist. Genauso läuft es an anderen Örtlichkeiten ab, etwa den wohl unvermeidbaren Ruinen mitten im Dschungel. In Boiling Point ist immer nur dort Action, wo einen die Handlung bzw. eine Auftrag hinführt. Wandert man frei Schnauze in die Pampa hinaus, gibt es schlicht nix zu entdecken. Tödlich für ein Open-World-Spiel! Eine Immersion will sich so einfach nicht einstellen, auch weil die 625 Quadratkilometer aus immer denselben Bauteilen zusammengesetzt sind. Klar, ist schon aus technischen Gründen nötig, aber letztendlich zählt das Ergebnis auf dem Bildschirm und wenn ich auf dem Weg zwischen den beiden Städten immer und immer wieder dasselbe sehe, schrumpelt das Gefühl, durch eine organisch gewachsene Landschaft zu gondeln, sehr in sich zusammen. Ich könnte noch länger so weitermachen, etwa mit den in Sekunden zerbröselnden Knarren oder das Schlangen & Co. immer nur dann gespawnt werden, wenn man zu Fuß unterwegs ist oder mit dem doofen alten Mütterlein, das an immer derselben Stelle jeden Tag zehntausendmal (gefühlt) über die Straße geführt werden will oder die doofen Ballereien zwischen verfeindeten Parteien an immer derselben Stellen, die auch noch ewig weitergehen und, und, und.
Lediglich für Katastrophentouristen ist die Welt von Boiling Point eine Reise wert! Denn so viele und so hanebüchene bis hin zu das Weiterkommen zerstörende Bugs (Questgegenstände in den Kofferraum des Autos zu legen ist eine GANZ schlechte Idee...) in einem Spiel gibt es nicht alle Tage. Doch irgendwie macht selbst das keinen Spaß, schließlich stürzt Boiling Point auch gerne mal ab. Kurz: drei Sterne. Mehr ist nicht drin und ich habe es hoffentlich auch breit genug begründet.
Kommentar wurde am 29.12.2021, 22:02 von Bearcat editiert.
Seiten: [1] 


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