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Haunted House
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Bisher 2 Stimmen bei einer Gesamtwertung von 8.00

Entwickler: Atari   Publisher: Atari      
Ausgabe Test/Vorschau (1) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
TeleMatch 3/83
Testbericht
ohne BewertungAtari 2600
Modul
79-
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Videos: 2 zufällige von 1
Kategorie: Atari 2600, Spiel
User-Kommentare: (1)Seiten: [1] 
29.12.2013, 19:49 Tobi-Wahn Inobi (473 
Haunted House. Ein bemerkenswertes Spiel.

Ende der 70er/Anfang 80er kannte ich Teletennis (Pong) in gefühlten 5 Millionen Varianten, Klötzchengrafik-Panzerschlachten in beinahe ebensovielen Ausführungen, ein paar Weltraum-Ballereien ähnlicher Art, oder auch wie Asteroids oder Space Battle. Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, gab es schon Soccer fürs Intellivision, ansonsten eher so Kartenspiele, wie Poker oder 17+4, "finde-den-Ausgang-aus-dem-Labyrinth"-Spiele wie Intelligenz I. Snafu, glaube ich, auch. Und um auf damaligen PC’s seiner Spielleidenschaft zu frönen, bedurfte es Selbsterdachtem - oder dem Abtippen eines Listings. Ich erinnere ein Krieg der Sterne-Textadventure, welches mir eine gewisse Ödniss bereitete, da ich alle Konsequenzen beim Eintippen schon kennengelernt hatte. Da half auch alle Fan-Begeisterung, wie auch alle "Möge die Kraft (!) mit Dir sein"-Beteuerung seitens des Programmes, nichts.

Und dann war da plötzlich Haunted House. Ein, wenn nicht der, Vorläufer aller visualisierten Adventures, bin ich fast geneigt, zu behaupten. Zumindest habe ich es als erstes Spiel dieser Art in die Finger bekommen, noch vor der Advanced Dungeons & Dragons Cartridge von Mattel beispielsweise, welches spieltechnisch und grafisch noch eine Schippe drauf legte.
Aber Haunted House war schon der Wahnsinn. Es erzeugte eine einnehmende Atmosphäre. Unheimlich, verzückend gruselig, irgendwie. Die Soundeffekte taten einiges dafür (allein schon dieses trippelnd-trappsende Gehgeräusch – unvergesslich), aber es war mir auch ein völlig neues, unbekanntes Gameplay. Die Suggestion, daß man selbst gerade durch fremde, dunkle Räume schlich, war recht wirkungsvoll. Wenn ich so darüber nachdenke, eigentlich seltsam, daß das die Vogelperspektive so hinbekommen hat. Aber bei den ersten Malen des Daddelns hab ich mich äußerst vorsichtig erkundend durch die Räume bewegt. Hinter jeder Ecke das Böse auf mich lauernd vermutet, nur um dann doch den süßen Horror zu schmecken, wenn Flederviech oder Gespenst erschienen, und mich in Panik ergehend zu flüchten.
Jegliche Draufsicht hat das - danach und in dieser Intensität - nie wieder vermocht. Sehr viel später erst die Ego-Perspektive bei Doom und Konsorten wieder.
Nun ja, ich war noch Kind. Vielleicht lags an dem skurillen Augenpaar, das man da steuerte, wer weiß.
Vielleicht hatte man auch einfach nur mehr Phantasie, beim Daddeln damals. Keine Ahnung.

Ja, Haunted House war schon der Bringer. Hat einen ewig bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen.
Heute lockt das Game keinen mehr hinterm Ofen hervor.
Damals hatte ich einen hei-den Spaß.
Trotzdem vergebe ich "nur" eine grandiose 9. Zwar habe ich das Modul, auch später noch, immer mal wieder gerne eingesteckt, aber die Langzeitmotivation hält sich trotz Zufallsverteilung der zu suchenden Kelchscherben dann doch in Grenzen. Und der Umfang ist etwas dünn. 4x6 Räume sind schnell abgegrast. Das war damals schon - nur ein Quicki.
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