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PC Joker 8/93

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| | User-Kommentare: (277) | Seiten: « ‹ 5 6 7 8 [9] 10 11 12 13 › » |
26.02.2017, 16:52 Rockford (2349)  | |
So, nach dem ganzen Gebashe  hier habe ich richtig Lust bekommen, Indy 3 nochmal am A500 zu spielen. Nachdem ich über eine Stunde damit verbracht habe, eine brauchbare und vom Gotek anerkannte Savedisk zu erstellen, zu testen, zu speichern, neu zu starten, zu laden, zu speichern ... (und jetzt vermutlich der einzig lebende Mensch bin, der die Codetabelle auswendig kann), scheint jetzt alles zu funktionieren. Ich freue mich. Während der ganzen Prodzedur habe ich mich daran erinnert, dass ich damals täglich auf die Meldung gewartet habe, dass ein Star-Wars-SCUMM-Adventure angekündigt wird. Was leider nie der Fall war. Schade eigentlich. |
25.02.2017, 17:09 v3to (2120)  | |
Bei der ASM hing die Einschätzung doch immer eher davon ab, welcher Redakteur was testet. Offenbar sah Baller-Otti damals in Icon- oder Verbensteuerung eine Art Verkümmerung des Text-Adventures.
Was das Spiel angeht, hatte ich es damals erst verpasst und mit der Neuveröffentlichung über Bestseller-Games gespielt. Ich empfand es für Lucasfilm-Verhältnisse erstaunlich linear und auch nicht besonders tiefgründig (der Vergleich mit Loom ist schon treffend), allerdings als Filmumsetzung bemerkenswert und es gewann durch die Einbindung des Grals-Tagebuch erheblich an Atmosphäre. Die Einschätzung habe ich auch heute noch. Mit Buch gibt es von mir 8 Punkte, ohne wären es 7. |
25.02.2017, 13:55 mark208 (1377)  | |
Nochmal zur Parser Diskussion, komischerweise sprach die ASM bei Maniac Mansion von einer genialen Benutzerführung und auch Zack wurde diese Wehklage nicht erhoben. Von daher ist das schon verwunderlich, wenn dies grad bei Indy jetzt so hervorgehoben wird als Schwachpunkt.
Das Spiel selbst spiele ich immer wieder gerne mal wieder. Da ich aber den Film zuerst gesehen habe, sind einem vielleicht die Schwächen auch nicht so aufgefallen, während man eben bei anderen Games auf das unbekannte Ende der Story hinarbeitete, war man hier eigentlich eher mit dem Weg beschäftigt, man wusste ja, dass man nach Venedig usw. musste. |
24.02.2017, 14:55 advfreak (2480)  | |
Ich habe Indy 3 dank des Berichtes in der aktullen Retro Gamer auch wieder mal eingelegt und mich auf einen schönen Adventure-Abend gefreut. Ich hatte das Game noch als sehr gut in Erinnerung auf dem Amiga 500. Leider muss ich mich aber Pat´s Meinung drunter anschließen. So toll ist Indy 3 leider nicht gealtert, ich finde Zak McKracken und Maniac Mansion bei weitem besser. Man merkt dem Adventure an wie schnell es zusammen gestrickt werden mußte um gleichzeitig mit dem Film auf dem Markt zu kommen. Es gibt fast keine Dinge zu Erkunden oder Gegenstände zu finden in den Räumen, vor allem aber Schloß Brunnwald ist der große Tiefpunkt der Kapitel. Es nervt einfach das man in den Gängen nicht sieht wo die Soldaten gerade herum laufen, die einzelnen Räumen sind karg und lieblos gestaltet. Man muss außerdem raten wie man die Wachen überlistet oder welche Gegenstände man ihnen anbietet, hier gibt das Game einem fast keine Hinweise oder Tipps. Überhaupt macht dieses herumgewusel einfach keinen Spaß, weder davor in Venedig, noch im Zeppelin. Auch die Dialoge sind sehr wortkarg, dadurch wirkt der Pixel-Jones auch sehr steif. Aber zur Versöhnung gibt es ja den wirklich großartigen Nachfolger von dem ich mir bis heute eine tolles HD-Remake oder sogar einen NAchfolger wünschen würde. Denn hier stimmt einfach alles. |
27.01.2017, 08:19 Pat (6367)  | |
Ich habe das Spiel vor einiger Zeit mal wieder durchgespielt. Das Spiel ist schon gut und gerade auch damals habe ich es geliebt. Ich würde es aber - bis auf die wirklich tolle Umsetzung der Lizenz - als eher als eines der schlechteren von LucasArts bzw. Lucasfilm Games einstufen. Aber eigentlich besteht das Spiel ja nur aus einem kurzen Prolog (Barnet College), Venedig und Schloss Brunwald. Ja die (freiwillige) Zeppelin-Sequenz gibt es auch noch. Aber so richtige Adventure-Rätsel gibt's ja eigentlich nur in Venedig. Und auch Venedig wird für mich durch den Gag mit dem Ausgang durch den Gullideckel etwas kaputt gemacht. Ich finde auch die ganzen Straßensperren nur mäßig lustig, da man ja einfach will rumprobieren muss. Das hört sich jetzt vermutlich extrem kritisch an deshalb nochmals: Mir gefällt das Spiel immer noch gut. Das durchspielen hat Spaß gemacht aber das Spiel wurde überbewertet. Der Joker liegt da meiner Meinung nach am nächsten. Das Spiel ist übrigens auch nicht wirklich länger als Loom aber immerhin schwerer. Man spielt es beim ersten Mal nicht einfach ohne Lösung an einem Abend durch. Und dann gibt es ja noch die Kleinigkeiten, die man auf verschiedene Arten lösen kann. |
26.01.2017, 16:11 DaBBa (3703)  | |
Die Prozentwertungen sind doch nicht linear. :> |
26.01.2017, 14:05 Gunnar (5749)  | |
mark208 schrieb am 26.01.2017, 12:59: Ich lese grad mal aus Spaß die ASM Berichte, die moppern ernsthaft rum, dass Indy keinen parser anbietet? Ich nehme an, die haben auch aufgeheult, als Spiele die Maus einbezogen haben. Was meint eigentlich Torsten Oppermann am Ende des Tests, pardon, Erfahrungsberichts in ASM 11/89 damit, wenn ihm das Programm " mit 'nem richtigen Parser [...] dreimal besser gefallen" hätte? Würde dann eine Wertung von 36/12 Punkten oder umgerechnet 300% (ja, "dreimal besser" = "viermal so gut") herauskommen? |
26.01.2017, 13:57 Berghutzen (3637)  | |
DaBBa schrieb am 26.01.2017, 13:53: Es gab auch bei den ersten 3D-Plattformern Stimmen, die gesagt haben: "Die alten 2D-Hüpfer fand ich besser." Ich bin z. B. mit Mario 64 und seinen 3D-Umgebungen nie warm geworden. Das geht mir auch so. Auch Galaxy und wie die 3D-Ableger alle heißen, das sind Spiele, die für mich das JnR-Feeling nicht so richtig entwickeln können. Aber New Super Mario Bros für die Wii, das war 2009 noch ein "echtes" Mario-Spiel. |
26.01.2017, 13:53 DaBBa (3703)  | |
Tja, nu, um fair zu sein: Gute Textadventures waren teilweise schon flexibler, wenn man die richtigen Wörter wusste. Man konnte als Spieler mehr probieren - umgekehrt konnten die Entwickler auch leichter mehr Möglichkeiten einbauen, weil nicht alles grafisch gestaltet werden musste.
Es gab auch bei den ersten 3D-Plattformern Stimmen, die gesagt haben: "Die alten 2D-Hüpfer fand ich besser." Ich bin z. B. mit Mario 64 und seinen 3D-Umgebungen nie warm geworden. |
26.01.2017, 12:59 mark208 (1377)  | |
Ich lese grad mal aus Spaß die ASM Berichte, die moppern ernsthaft rum, dass Indy keinen parser anbietet? Ich nehme an, die haben auch aufgeheult, als Spiele die Maus einbezogen haben. |
22.12.2016, 18:42 kultboy [Admin] (11829)  | |
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06.11.2016, 23:00 Bren McGuire (4804)  | |
Das dritte "Indy"-Abenteuer ist wirklich zeitlos, schließlich gab es dort sogar schon die ersten Junk Mails... |
02.11.2016, 21:39 Konkalit (211)  | |
Schönes zeitloses Lucas Arts-Adventure in typischer Machart. Der übliche Indiana Jones-Charme + der typische LucasArts Humor = Flappsige Kommentare und bekannte kultige Oneliner aus dem Film beim durchstreifen der Gamewelt. Ab und an werden die Adventure-Gefilde verlassen und es müssen ein paar Actionsequenzen absolviert werden. So muss man etwa ein Flugzeug steuern oder wieder sich durch endlose Reihen von Soldaten quatschen oder prügeln. Erhält die Abwechslung durch viele witzige Dialogoptionen kann aber eintönig oder unnötig schwierig werden. Alles in Allem ein Klasse Spiel das jeder Indyfan sowieso gezockt haben sollte, ebenso wie jeder Liebhaber von Adventures in dem Stil. Kommentar wurde am 02.11.2016, 21:39 von Konkalit editiert. |
31.10.2016, 07:14 invincible warrior (2111)  | |
Naja, in den USA waren die Videospiele schon immer beliebter als PC Spiele. Deswegen bin ich jetzt nicht so verwundert, dass die beiden kuriosen Spiele jetzt nicht direkt eingeschlagen sind. Sierra hatte mit Larry (Maenner) und King's Quest (Frauen) eindeutig die interessanteren Themen fuer den typischen US PC-User aus der Zeit. |
26.10.2016, 12:15 Bren McGuire (4804)  | |
Laut dem Interview mit Ron Gilbert aus der Retro Gamer 4/2016, war "Maniac Mansion" in den Staaten wohl alles andere als ein großer Erfolg. Und auch die Tatsache, dass "Zak McKracken" in den USA ebenfalls nur eine Fußnote war, lässt mich "Indiana Jones and the Last Crusade" nun in einem anderen Licht sehen. Bislang bin ich immer davon ausgegangen, dass es für die Lucasfilm-Company einfach nur ein logischer Schritt war, (fast) zeitgleich zum Film ein weiteres SCUMM-Game mit eben dieser Thematik zu veröffentlichen - einfach eine gute Gelegenheit, das "Indy"-Franchise doppelt auszunutzen...
Mittlerweile tendiere ich aber mehr in die Richtung, dass man mit einem prominenten Namen (einem der Helden des 80er-Popkornkinos!) einfach die rückläufigen Verkäufe der hauseigenen Adventures ankurbeln wollte. Verstärkt wird dieser Eindruck meinerseits dadurch, dass George Lucas seiner Spiele-Abteilung schon von Anfang gepredigt hat "Finger weg von 'Star Wars'!" - wahrscheinlich da er damit verbunden einen Mangel an guten Ideen bzw. Innovationen seitens seiner Mitarbeiter befürchtet hat. Und mit den anderen Titeln aus dem Hause Lucasfilm Games ("Koronis Rift", "The Eidolon") lief es verkaufstechnisch ja ziemlich gut. Insofern könnte ich mir vorstellen, dass ein derartiges Verbot ebenso für die "Indiana Jones"-Marke galt...
Möglicherweise gab es aus diesem Grund gleich zwei Spiele zum dritten Kinofilm: das schlechte Action-Game von U.S. Gold zum Abkassieren der Lizenzgebühren, das sehr gute Adventure aus eigenem Hause, um mit dem prominentem Namen als Zugpferd endlich einmal ein Abenteuer zu programmieren, dass sich auch wirklich gut verkauft! Wie sich "Loom" in Amerika so geschlagen hat, weiß ich jetzt nicht, aber ich glaube spätestens ab "The Secret of Monkey Island" verkauften sich die Lucasfilm-Titel auch in den Staaten recht eindrucksvoll und mussten keine Konkurrenz mit Sierra On-Line mehr scheuen...
Zum Glück genossen "Maniac Mansion" und "Zak McKracken" in europäischen Gefilden weitaus mehr Aufmerksamkeit, und hatten den Kultstatus quasi schon kurz nach ihrem Erscheinen inne. Wäre das nicht der Fall gewesen, und beide Programme wären in Europa ebenfalls gefloppt, so hätte der gute George seine Adventure-Schmiede vielleicht schon Ende der 80er dicht gemacht! Andererseits, wären die zwei Games in den Vereinigten Staaten ähnlich erfolgreich gewesen, wie bei uns, so hätte es ein "Indy"-Abenteuerspiel möglicherweise erst gar nicht gegeben? Kommentar wurde am 26.10.2016, 12:17 von Bren McGuire editiert. | | Seiten: « ‹ 5 6 7 8 [9] 10 11 12 13 › » |
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